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Dauerblutung seit 6 Jahren

h+app4ymvummuy20x092015 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben, *:)

ich heiße Anja, bin 26 Jahre alt und habe folgendes Problem:

Ich bin vor etwas mehr als 6 Jahren zum erstem Mal Mama geworden.

Seit der Geburt meiner Tochter 2009 habe ich Dauerblutungen...ich blute durchschnittlich zwischen 20 und 25 Tagen im Monat, mal mehr und mal weniger. Hinzu kommen teilweise sehr starke Unterbauchschmerzen. Ich habe nach der Geburt meiner Tochter mit der Pille verhütet und davon mehrere versch. "ausprobiert" um das Zyklusproblem in den Griff zu bekommen. Erst vor ca. 3 Jahren hat es mit der Zoely endlich funktioniert einen geregelten, normalen Zyklus zu haben...leider hielt das nur ca. ein halbes Jahr an. 2014 wurde ich trotz der Pille wieder schwanger, worüber wir uns aber sehr freuten. Leider verlor ich das Kind in der 9. SSW. Bereits kurz darauf wurde ich wieder schwanger und habe im April 2015 einen gesunden Jungen zur Welt gebracht. Da ich auf Grund der Zyklusprobleme auf die Pille verzichten wollte, entschied ich mich dafür, mir die Hormonspirale einsetzen zu lassen.

Seither habe ich nur noch Beschwerden :°(

Mein Körper bildet eine Zyste nach der anderen, diese gehen zwar relativ schnell wieder von selbst weg, allerdings kommen genauso schnell Neue. Ich habe mehrmals täglich (4-5 mal) wehenartige Schmerzen und die Blutungen sind nach wie vor dauerhaft. Ich habe nun schon mit Agnucaston versucht meinen Zyklus zu stabilisieren jedoch auch vergeblich.

Ich bin eigentlich kein wehleidiger Mensch und bin auch nicht sehr schmerzempfindlich, aber ich halte die Situation sowohl physisch als auch psychisch nicht mehr lange aus.

vor 2 Tagen bat ich meine Gynäkologin sogar mir bitte meine Eierstöcke und Gebärmutter zu entfernen, was sie natürlich aufgrund meines Alters strickt ablehnt. Jetzt nehme ich seit 2 Tagen Cyclo-Progynova. Ich habe aber so langsam die Schnauze voll andauernd neue Präparate auszutesten, die teilweise echt heftige Nebenwirkungen mit sich bringen.

Hat jemand einen Rat für eine verzweifelte junge Mutter ??? :°( :°( ???

LG Anja

Antworten
Sfur#ferfin1723


Gebärmutter würde ich entfernen lassen. Dann bist du die Blutungen los, dann KANN nichts mehr bluten. Und mit den Eierstöcken dann mal weitersehen...die bilden ja die Hormone. Die einfach mit rauszureißen wäre eine wirklich extrem gute Überlegung wert. Ich würde es erstmal nur mit der Gebärmutter versuchen. In Deinem Falle muß es einen FA geben, der sie dir rausnimmt. @:) :)*

K]lein2eHexe$2x1


Warst du denn mal eine zeitlang ohne Hormone?

Also ohne Pille, ohne hormonspirale?

Wenn ja, wie lange?

Es muss ja eine Ursache für die vielen Blutungen geben.

Kdokar7denbvlumxe


Wollte gerade sagen....du hast ja geschrieben dass du seit der Hormonspirale an lauter beschwerden leidest.... Ist sie eigentlich noch drin oder hast du sie dir mal ziehen lassen?

gleich die gebärmutter entfernen zu lassen halte ich für falsch, wenn noch eine Spirale drin ist. Und versuche es doch mal ohne Hormone. Es gibt doch heute auch andere Alternativen zum Verhüten. :)*

Kcokaprdenblxume


Kondome z.B. sind genauso sicher wie die Pille bei richtiger Anwendung und bei richtiger Größe. Mir bzw uns ist noch nie eins gerissen. oder eben NFP klappt ganz ohne Fremdkörper in der Gebärmutter und ohne Hormone. Erfordert lediglich etwas übung und es gibt viele Bücher dazu damit du dir das nötige Wissen aneignen kannst.

Wie gesagt, versuch es einfach mal ganz ohne fremdkörper oder Hormone... Dann kannst du sehen ob es sich bessert oder eben nicht, und bedenke dass das bis zu einem Jahr dauern kann bis sich der Körper sich wieder auf seine eigenen Hormone einstellt.

Ich könnte mir vorstellen dass ohne dem ganzen Schnickschnack der schlimmste Spuck schon vorbei geht.

POow)erP@uffSi


Dauerblutungen sind Nebenwirkungen hormoneller Verhütungsmittel - das weißt du oder?

Setz das alles einfach ab?

Einen Zyklus hast du mit der Pille nicht.

wLintersSonn4e 0x1


Gebärmutter entfernen mit 26 :-o :-o :-o ...das zu raten, da kann man sich aber wirklich nur wundern ":/

Notfalls mal den Frauenarzt wechseln, vielleicht hat der noch einen anderen Tipp, aber erstmal Spirale entfernen lassen und auf Hormone verzichten (wie schon geraten wurde)

Lässt du immer mal deinen Eisenwert kontrollieren? Der könnte niedeig sein bei soviel Blutverlust (bist du oft schlapp?)

w,int1ersionne s0x1


niedrig

MZelC.77


Hallo,

wechsel mal die Gynäkologin, denn Du hast zwei gesunde Kinder und das reicjt, damit man Dir die Gebärmutter entfernen kann. Denn das was Du beschreibst ist nicht normal und gesund.

Deine gebärmutter spinnt.

Die Eierstöcke würde ich nicht entfernen lassen, denn sonst kommst >Du viel zu früh in die Wechseljahre.

Viel Erfolg bei der Suche.

P:S:

In einer PN kannst Du mir ja verraten, in welchem PLZ Bereich Du lebst, sollten wir in demselben leben, so kann ich Dir meinen Gyn empfehlen, der mich auch operieren lies.

jGust_l"ookixng?


Ihr seid echt vorschnell. Erst mal ohne Hormone bevor man zum Skalpell greift, ist das so ein außergewöhnlicher Gedanke?

G%n@umsfe]l


Nach einem "verdächtigen Pap-Test" musste mir im Alter von 28 Jahren die Gebärmutter entfernt werden. Unsere Familienplanung war abgeschlossen zu dem Zeitpunkt - wir hatten 2 Kinder, mehr wollten wir nicht. Die Eierstöcke blieben drin... trotzdem war ich mit 44 Jahren schon mitten drin im Klimakterium. Es "müssen" nicht unbedingt die fehlenden Eierstöcke "schuld" am (zu?) frühen Klimakterium sein - es kann auch eine Vererbungssache sein.

Meine Freundin hatte auch diese Dauerbluterei und gab nach 5 Jahren ihrem Gyn "endlich" die Einwilligung für eine Ausschabung. Der Arzt hätte sie schon viel früher machen wollen. DAS hat der Freundin geholfen und die Mens kam wieder so, wie sie es von früher gewohnt war.

Weder Freundin noch ich haben je hormonell verhütet; dazu kann ich nichts sagen.

jsustI_loiokinxg?


Auch Ausschabung wäre unter Umständen (wenn die Spirale mal raus ist) eine Möglichkeit, aber ich finde es beinahe fahrlässig hier zur Gebärmutterentfernung zu raten.

SCilberwm1ond2augxe


Anja, wurde mal eine Ausschabung gemacht ? Vielleicht reicht das schon. Zusammen mit dem schon erwähnten Rat, auf Hormone zu verzichten.

M-eVlCx77


aber ich finde es beinahe fahrlässig hier zur Gebärmutterentfernung zu raten.

Warum ist es fahrlässig?

Sie hat zwei Kinder. Sie hat selber den Wunsch nach >Entfernung geäußert, was für mich daraufhin deutet, dass sie keine Kinder mehr will.

Dann soll ihr der Wunsch nach Entfernung doch erfüllt werden können.

Was spricht dagegen?

Kommt mir jetzt bloß nicht mit der Möglichkeit, en Kind könnte versterben.

KMl"einKeHexe2x1


Das nicht, aber mit 26 ist sie noch sehr jung. Es gibt tausende Frauen in dem Alter, die mit dem Kinderwunsch scheinbar abgeschlossen haben und 10 Jahre später ändert sich die Lebenssituation und plötzlich gibt es doch wieder Kinderwunsch.

Ich finde, die Entfernung sollte der letzte Ausweg sein. Vorher gibt es ja noch andere, einfachere Möglichkeiten wie das absetzen der Hormone.

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