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Arztwechsel - welche Untersuchungen?

F-rau +ErdUmännEchen hat die Diskussion gestartet


Also, nach langer Zeit habe ich nun beschlossen, den FA zu wechseln.

Ich hatte beim neuen bereits einen Termin, allerdings war das die Probenentnahme wegen auffälligem PAP. Da habe ich den Helferinnen schon mitgeteilt, dass ich dauerhaft bleiben möchte, so wie ich sie aber verstanden habe, werden sie die Patientenakte bei meiner alten FÄ nicht anfordern, einige ältere Befunde wegen Hormonstörung, dich ich in Kopie habe, habe ich selbst mitgebracht. Ich bin am überlegen, ob ich mich jetzt selbst um die Patientenakte kümmern sollte? Es geht darum, dass ich ein Myom habe und auch hin und wieder Zysten, ich nehme aber deshalb auch die Pille.

Jetzt steht die nächste PAP Kontrolle bei meinem neuen Arzt an, er sagte beim letzten Mal, alles weitere sehen wir beim nächsten Termin, da es beim letzten Mal nur um die Probenentnahme ging und mehr auch nicht gemacht werden konnte. Muss er wissen, wann z.B. die letzte Brustuntersuchung war? Oder kann er die dann einfach machen?

Ich frage mich auch, ob er dann einen vaginalen Ultraschall macht (das ist doch eigentlich ein IGEL Leistung?), das hat meine FÄ wegen dem Myom und der Zysten halt gemacht, ich glaube, alle 6 oder 12 Monate zur Kontrolle.

Beim letzten Termin ist das ganze etwas untergegangen, weil ich ziemlich durch den Wind war wegen starker Blutungen usw. Der Doc sagte dann, ich soll mir für die nächste PAP Untersuchung in drei Monaten den Termin geben lassen, der steht jetzt im März an.

Wie habt ihr das beim Wechsel des Arztes gemacht?

Antworten
F=rau Er~dmännchxen


Ich bin gerade etwas sprachlos.

Ich habe bei meiner Ex-Ärztin angefragt, ob ich meine Patientenakte in Kopie bekommen könnte.

Alles kein Problem. Naja, die Unterlagen, die man mir freundlicherweise kopierte, sind alles irgendwelche Laborbefunde, teils schon Jahre alt. Von den eigentlichen Untersuchungen, wo sie Zysten, Myome und sonstwas festgestellt hat - nix. Auf mein Nachfragen, was denn mit den Befunden wäre kam nur: das sind alles nur handschriftliche Notizen, die können wir nicht kopieren. Mein neuer Arzt könnte anrufen, dann würde sie ihm wohl den letzten Befund telefonisch mitteilen.

Somit habe ich nun hauptsächlich nichtsagende uralte Laborbefunde und keinerlei aktuelle Befunde. Mir stehen doch die Untersuchungsbefunde zu oder ???

Das ist doch nicht ok?

A}l4eonoxr


Du kannst dir auch direkt die Akte kopieren, das sind ja dann die eingetragenen Sachen. Auch davon kann man eine Kopie anfordern.

F]rau ZE^rdmAännchxen


So dachte ich mir das auch. Allerdings meinte die Helferin, die Akte mit den handschriftlichen Notizen würden sie nicht rausgeben, bzw. kopieren. Das würde der Ärztin gehören, was die sich aufgeschrieben hat, ginge mich nichts an. Blöderweise hat meine Ärztin halt jahrelang nur alles handschriftlich notiert - aber dafür kann ich doch nichts ???

Wie gehe ich denn jetzt am besten vor?

EChemaliGger ,Nutze0r (#467F193x)


Oh Mann. Also, ich lass [[http://www.studentische-versicherungen.de/wp-content/Einsicht-Kopie-Behandlungsunterlagen-Muster.pdf das]] hier mal so stehen. Es handelt sich dabei um eine Mustervorlage zu einer Anforderung der Patientenakte.

Das würde der Ärztin gehören, was die sich aufgeschrieben hat, ginge mich nichts an

Tjoar, äh, nein. Das kann man argumentieren, in gewissen Fällen von mir aus, aber nicht pauschal.

Ich hoffe, dass dir das weiterhilft.

NSanniH7x7


SAG denen das du einen Anspruch drauf hast,am besten schriftlich und mit Frist wenn die so blöd tun.

Steht übrigens im BGB Paragraph 630g ;-)

ERhemaligerB Nutz e@r ( #4671x93)


Hier noch ein [[http://www.aerztekammer-berlin.de/30buerger/10_Aerztliche_Behandlung_gutes_Recht/Einsichtsrechte-in-Behandlungsunterlagen.pdf PDF]] der Berliner Ärztekammer, die quasi Einsichtsrechte in Behandlungsunterlagen kurz zusammenfasst.

dyie ATortxe


würde mich auch sehr interessieren wie sich das mit dem recht verhält wenn es darum geht akten einzufordern. mein fa hat sich auch mal geweigert -.-

F<rau Erdbmännxchen


Hey danke, das sagt ja schonmal alles.

Ich muss ja sagen, ich hab echt Bammel, da nochmal nachzuhaken. Die gute Frau neigt zu Stimmungsschwankungen und schreit auch mal rum :-X

Hab auch Bedenken, weil sich noch andere Familienmitglieder dort in Behandlung befinden, nicht dass die das dann abkriegen %:|

Puh, bin echt hin- und hergerissen... Vielleicht sollte ich es einfach dabei belassen und froh sein, dass ich da nun endlich weg bin..

F7rau 9ErdKmän)ncxhen


Ich hab irgendwie die Vermutung, dass da was drinsteht, was ich nicht lesen soll. Sie weiß halt auch, dass ich in psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung bin... Und irgendwie habe ich mich daraufhin etwas "abgestempelt" gefühlt.

Ich finde es etwas unverschämt, dass ich quasi nichtssagende Kopien bekommen habe. Über die eigentlichen Befunde habe ich nix - es wäre für den neuen Arzt doch sicher wichtig zu wissen, wie es mit den Zysten und Myomen in der Vergangenheit aussah.

Ich werd mir das Musterschreiben mal ausdrucken und fertig machen. Sollte ich da vermerken, welche Unterlagen ich schon bekommen habe und dass es mir in erster Linie um die Befunde meiner Ärztin geht? Ich traue denen zu, dass die mir alles nochmal kommentarlos kopieren und mit Höchstsatz berechnen :-X

Danke für eure Hilfe, ich hab eben in der Praxis echt an mir gezweifelt als ich mehrmals nachgehakt habe und so barsch abgefertigt wurde.

dhie TEortxe


ich finde das auch richtig sch...

vllt hilf es ja sich an die krankenkasse zuwenden? die wissen doch sicher wies dort rechtlich aussieht. vllt können sie die ja für dich anfordern ..

PHiMa05x09


Ich hatte ähnliche Probleme.

Meine Frauenärztin ist aus der Praxis raus, wo sie angestellt war und hat sich selbständig gemacht. Das heißt ich hatte den Vorteil, daß sie mich zwar gekannt hat, aber bestimmt nicht meine ganze Geschichte auswändig weiß. Wäre ja bei allen Patienten auch zuviel verlangt.

Ich habe dann beschlossen ihr in die neue Praxis zu folgen und dachte mir, es wäre praktisch, wenn Befunde aus den Schwangerschaften usw da wären. Hab bei der alten Praxis angerufen und die meinten, sie könnten die Befunde und so kopieren. Je Seite 1 Euro. Keine Ahnung, ob das rechtens war.

Ich hab dann bei meinem ersten Termin (bin ja auch Angstpatient und Hypochonder) in der neuen Praxis zu der Ärztin gesagt, daß es mir schon wichtig wäre, wenn halt alles auch hier wäre wegen dem was alles war. Sie hat mir dann einen Termin gegeben, wo wir nur geredet haben. Ich habe meine Unterlagen mitgebracht und habe ihr alles nochmal erzählt und teilweise fiel es ihr dann auch wieder ein.

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