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Kein Zyklus nach Totgeburt

z=opfmuhstexr hat die Diskussion gestartet


Die Totgeburt meiner Tochter in der 43. Woche ist jetzt fast zwölf Wochen her.

Seitdem habe ich noch keine Menstruation oder einen Eisprung gehabt.

Der Wochenfluss dauerte fast sieben Wochen. Seit sechs Wochen messe ich wieder Temperatur. Ich bin viel wärmer als vor der Schwangerschaft (36,5-36,7° statt früher ca. 36,3° Tieflagenniveau) und meine Temperaturkurve ist extrem unruhig und zackig.

Nach acht Wochen war ich beim Arzt zur Nachuntersuchung: Linker Eierstock schlafend wie immer im Ultraschall, rechts einige Follikel, der größte bei 11mm. Gebärmutterschleimhaut mäßig aufgebaut bei höchstens 8mm. Uterus gut zurückgebildet.

Hätte sich der größte Follikel einigermaßen zeitgerecht weiterentwickelt, hätte ich spätestens zehn Tage nach dem Frauenarztbesuch mit einem Eisprung rechnen können. Es passierte jedoch nichts, bis zwei Wochen später ein Ovulationstest positiv ausschlug. Auch die anderen Östrogenzeichen (Muttermund, Zervixschleim) passten perfekt zu einem bevorstehenden Eisprung.

Das war am 18.02., also vor fünf Tagen. Ich hatte mit einem Temperaturanstieg nach spätestens drei Tagen gerechnet. Der Schleimumschwung war zwei Tage nach dem positiven LH-Test, die Temperatur stieg am dritten Tag auf 37,0°, sank am 4. auf die (theoretische) Hilfslinie und heute, am 5. Tag nach dem Test, fiel sie sogar wieder darunter.

Es gab also keinen Eisprung, nur einen erfolglosen Anlauf. Mein Körper hat mich, Pardon, bloß verarscht. Und ich halte dieses Warten nicht aus.

Ich weiß, dass ich verdammt ungeduldig bin. Doch das einzige, was mich die Tage irgendwie überstehen lässt, ist die Hoffnung darauf, eines Tages eine Schwangerschaft zu einem guten Ende zu bringen. Der Wunsch nach einem Kind (eigentlich nach meiner Tochter, das weiß ich) konsumiert mich, ich halte die Sehnsucht, das Warten, die Angst kaum aus. Unsere Trauerpsychologin sagt, dass das ein ganz "natürlicher Prozess" sei, den sie immer wieder erlebe. Nur, dass andere Frauen einen Zyklus haben. Ich habe nur einen Körper, der mein Kind umgebracht hat und danach nicht mehr funktioniert.

Ich will gar nicht sofort wieder schwanger sein. Darum geht es gar nicht. Ich mache gerade meine Rückbildungsgymnastik und verliere das Gewicht der Schwangerschaft und bin ohnehin mit meiner Trauer beschäftigt. Ich will nur wieder hoffen können. Ich will einen Zyklus! Ich will hoffen können, dass alles wieder gut wird, nicht gut, aber so gut, wie es eben noch sein kann. Ich will, dass mein Körper wieder funktioniert!

Ich war einmal in der Selbsthilfegruppe für Eltern, die ein Kind während der Schwangerschaft oder Geburt verloren haben und habe dreizehn andere Frauen gefragt, wann sie nach der Entbindung wieder einen Zyklus hatten.

Die Frau in der Runde, die am längsten auf ihre Periode warten musste, wartete acht Wochen. Acht. Meistens hörte ich von 3-4 Wochen mit Wochenfluss und der ersten Periode gleich im Anschluss. Ja, diese Geschichte höre und lese ich eigentlich meistens. Der perfekte 28-Tage-Zyklus, direkt nach der Geburt wieder auf Neustart gesetzt. Ich hab mich totgegoogelt in deutsch und in englisch und unzählige Berichte gefunden von Frauen, die gleich nach der stillen Geburt wieder ihren alten, tollen Zyklus hatten. Ich habe sämtliche Postpartum-Kurven nicht stillender Frauen in der NFP-Datenbank gewälzt und bin zu der Erkenntnis gelangt, dass ich völlig unnormal bin. Ich habe ermutigende Statistiken wie die gefunden, dass 89% aller nicht stillenden Frauen ihre erste Periode zu einem Zeitpunkt acht Wochen nach Entbindung bereits hatten. Es scheint, dass lange Zyklen und fehlende Eisprünge eher noch ein Problem sind, das auftritt nach einer Fehlgeburt (mit Ausschabung) als nach einer termingerechten Entbindung.

Ja, ja, ich bin ungeduldig. Aber mein weiteres Überleben hängt davon ab. Ich halte das nicht mehr lange aus. Zwölf Wochen fast... Mein Arzt hat sich nicht beunruhigt gezeigt, aber der sah mich auch nach acht und nicht jetzt, nach fast zwölf Wochen und selbstverständlich will er mich auch nicht verunsichern. Und ich hab auch großspurig getan, als hätte ich noch Geduld. Hatte ich ja auch noch, ein bisschen. Jetzt nicht mehr. Nicht nach diesem Ovulationsfake.

Ich wäre wirklich sehr dankbar, wenn sich das jemand durchliest. Wenn mich jemand ermutigen könnte oder mir sagen, was ich tun soll - noch besser. Denn ich muss etwas tun, ich werde etwas tun. Ratschläge, mich in Geduld zu üben, werde ich ignorieren, Geduld liegt mir am Rande des Wahnsinns nicht. Ich bin kurz davor, zum Arzt zu gehen, ihn um ein Gelbkörperpräparat zu bitten, die Schleimhaut abbluten zu lassen und den nächsten Zyklus zu stimulieren. Weil mich das Warten auffrisst und ich nicht weiß, wie lange ich noch kann. Bitte helft mir.

Antworten
hvats'cVhixpu


Hallo Zopfmuster, ich hatte gehofft nochmal was von dir zu hören. Erst mal finde ich es gut, dass du dir Hilfe gesucht hast um das alles zu verarbeiten.

Ich kenne mich da nicht aus, aber ist das ein Unterschied für den weiblichen Körper, ob das Baby nach vollendeter Schwangerschaft lebend oder tot geboren wurde?

Mein Sohn ist jetzt 10 Wochen alt und bei mir ist auch noch keine Periode in Sicht. Immerhin war dein Körper ja 42 Wochen schwanger, das ist eine lange Zeit. Haben denn die anderen Frauen auch so lange ihre Kinder ausgetragen?

G|eSjagtefsTixer


Ich wäre wirklich sehr dankbar, wenn sich das jemand durchliest. Wenn mich jemand ermutigen könnte oder mir sagen, was ich tun soll - noch besser. Denn ich muss etwas tun, ich werde etwas tun. Ratschläge, mich in Geduld zu üben, werde ich ignorieren, Geduld liegt mir am Rande des Wahnsinns nicht. Ich bin kurz davor, zum Arzt zu gehen, ihn um ein Gelbkörperpräparat zu bitten, die Schleimhaut abbluten zu lassen und den nächsten Zyklus zu stimulieren. Weil mich das Warten auffrisst und ich nicht weiß, wie lange ich noch kann. Bitte helft mir.

zopfmuster

Nur, weil du die Geduld ablehnst, wird sie dir jetzt nicht genommen und die Periode setzt brav ein.

Du mußt trotzdem Geduld haben und kannst deinen Körper nicht zwingen zu machen, was du willst.

Es hört sich auch grausam an, dass du geschrieben hast, dass dein Körper dein Kind umgebracht hat und nun endlich wieder funktionieren soll. %:|

Ich würde dir raten, dass Problem bei einem Psychiater anzusprechen.

Der Wunsch nach einem Kind (eigentlich nach meiner Tochter, das weiß ich) konsumiert mich, ich halte die Sehnsucht, das Warten, die Angst kaum aus.

Und wenn du irgendwann ein Kind gebärst, wird es nicht diese verlorene Tocher sein, sondern ein neues anderes Kind.

Es ist alles ein psychisches Problem bei dir und schreit nach Bearbeitung.

Es wäre auch fatal für ein neues Kind, als das "verlorene und zurückgekommen" angesehen zu werden. %:|

Mit Gewalt die Periode einleiten zu lassen, wird es wohl auch nicht bringen. %:|

Und wenn

z'opfm\ustexr


Danke, dass du so schnell antwortest, Hatschipu.

Für den Körper ist es kein Unterschied, ob das Kind tot oder legend geboren wurde. Für den Zyklus ist ja nur relevant, ob die Frau stillt. Ich habe gleich nach der Geburt Abstilltabletten genommen.

Stillst du denn? Falls ja, ist es nicht verwunderlich, dass du auch noch keine Periode hattest. Die meisten anderen Frauen in der Gruppe haben ihre Kinder ähnlich lang ausgetragen. Eine verlor ihr Kind in der 25. Woche, der Rest ab der 32. Woche aufwärts. Und: Solche Gruppen sind gar nichts für mich. Ganz furchtbar, dreizehn solcher Geschichten zu hören. Dabei hört man sonst nie davon. Nur, wenn man betroffen ist.

G*eja}gtespTier


Das -Und wenn- muß weg. Weiß jetzt auch nicht, wie das da noch hinkam. ":/

A>lpeo$noxr


Du sagst das du gerade ordentlich Gewicht verlierst. Das kann den Zyklus auch beeinflussen.

Wurde deine Schilddrüse mal überprüft?

ziopfmWustexr


Gejagtes Tier, du hast mich falsch verstanden und deine altklugen Ratschläge, ich solle mir einen Psychiater suchen, helfen mir nicht. Überdies gehen wir zu einer Psychologin, die auf trauernde Eltern spezialisiert ist, wie meinem Beitrag zu entnehmen ist. Die Unterstellung, ich würde mein Kind ersetzen wollen, finde ich sehr verletzend. Der starke Kinderwunsch nach einer glücklosen Schwangerschaft ist übrigens biologisch und psychologisch erklärbar und überkommt fast jede Frau, der so etwas widerfährt.

Es ist grausam, dass mein Körper mein Kind getötet hat, statt es zu beschützen und nun nicht funktioniert. Das hast du richtig erkannt.

z4opfm%ustxer


Hallo Aleonor.

Du sagst das du gerade ordentlich Gewicht verlierst. Das kann den Zyklus auch beeinflussen.

Wurde deine Schilddrüse mal überprüft?

Naja, schnell geht es nun eigentlich nicht mehr. Ich hatte 30kg zugenommen in der Schwangerschaft. Zehn waren drei Tage nach der Geburt weg, zehn sind es nun und zehn fehlen noch bis zum Ausgangsgewicht, das aber auch recht niedrig war (1.72m - 54kg). Und zehn Kilo in drei Monaten sind doch okay, wenn man sich deutlich mehr bewegt.

Schilddrüse ist gut eingestellt (latente Unterfunktion), TSH >1, wurde auch erst vier Wochen nach der Totgeburt zuletzt überprüft.

zjopftmus-texr


TSH<1 natürlich.

hVatscHhipxu


Ehrlich gesagt könnte ich mir auch nicht vorstellen in einer Gruppe zu sprechen. Man ist ja doch auf sein eigenes Schicksal fixiert und versucht irgendwie damit fertig zu werden. Noch mehr so grausame Geschichten zu hören, würden mich auch nicht trösten. Allerdings verstehen dort wohl alle deine Gedanken, wo sich das normale enfe Umfeld vielleicht schwer tut. Ich wüsste auch nicht damit umzugehen, weil man ja gern trösten und helfen möchte, was nach so einem schlimmen Erlebnis aber kaum möglich ist. Daher ist die psychologische Beratung erstmal ein wichtiger Schritt.

Ja ich stille, aber einige andere der Stillmütter haben ihre Periode schon. Was ich damit sagen will, jeder Körper ist anders. Nicht nur deine Psyche muss diese Geburt verarbeiten, sondern auch dein Körper. Du würdest ja auch nicht erwarten plötzlich nicht mehr zu trauern und dein normales Leben wieder aufzunehmen als hätte es deine Tochter nie gegeben. Warum sollte denn dein Körper so tun? Er hat sich immerhin 42 Wochen um dieses Kind gekümmert. Auch er braucht Zeit um das zu verarbeiten.

LC.v=anPexlt


:°_ Man kann aus Deinen Zeilen gut entnehmen, wie sehr Du leidest und wie verzweifelt Du gerade bist. Deine Psyche und Dein Körper sind gerade in einem absoluten Ausnahmezustand und ich kann den dringenden Wunsch, dass zumindest Dein Körper wieder funtkioniert, gut nachvollziehen. Ich weiß, das klingt, als wenn ich auch auf "mehr Geduld" hinaus möchte, aber ich denke, sämtliche Gedanken dazu hast Du Dir bereits selbst gemacht, daher halte ich in dieser Hinsicht Ruhe, auch, wenn es mich in den Fingern juckt, am liebsten würde ich Dir ja sogar eine Reha nahelegen, damit Körper und Psyche Gelegenheit bekommen, wieder in Gleichtakt zu kommen.

Was spricht denn dagegen, mal mit Deinem Arzt zu sprechen, ob ein Gelbkörperpräparat (oder was anderes) sinnvoll wäre? Ich glaube, zumindest die Option zu beleuchten, könnte Dir helfen, Dich nicht mehr so hilflos und ausgeliefert zu fühlen.

Ich denke, Du machst gerade alles richtig, Du suchst Dir die entsprechende Hilfe etc. Also sei bitte nicht so streng mit Dir und Deinem Körper. Du hast doch alles getan. :)* :)* @:)

S.omm'ers*onne&8x0


Meine Schwester hatte eine Totgeburt in der 40 Schwangerschaftswoche. Es hat mehrere Monate gedauert bis sich zyklusmäßig alles wieder eingependelt hat. Bis sie wieder schwanger wurde dauerte es 1,5 Jahre. Heute ist sie Mutter eines gesunden 8 Monates alten Mädchens.

Nach der Totgeburt ging sie zwei mal pro Woche zur Psychotherapie und besonders gegen Ende der Schwangerschaft wo natürlich starke Ängste auftraten nahm sie die Therapeutin mehrfach in Anspruch. Ich glaube nicht, dass sie das alles ohne professionelle Hilfe von Außen so bewältigt hätte.

JOulsi-cSZonnte_


Erst einmal tut es mir sehr leid für deinen Verlust. Es muss furchtbar sein, sein Kind so spät zu verlieren.

Was dein Thema angeht, da musst du deinem Körper Zeit geben. Er spürt am besten, wann er bereit für eine weitere Schwangerschaft ist. Selbst bei meinen frühen Fehlgeburten riet mir meine Gyn, drei Monate mit einer erneuten Schwangerschaft zu warten, bei den späten Fehlgeburten waren es 6 Monate.

Deshalb hilft hier nur Geduld. Dein Körper weiß am besten, wann er wieder bereit ist. Zudem hat er dein Baby quasi ausgetragen und deshalb denke ich, dass du selbst bei einem Eisprung noch verhüten solltest, damit alles ausgeheilt ist und dein Körper sich erholen kann.

Alles Gute

H{on@ey9m1_mit_Minxi13


:°_ wir haben ja damals zusammen im dezembermama Faden geschrieben...

Nur kurz: bei mir war es ja schon in der 20. Woche und trotzdem hat es 9 Wochen bis zur ersten Menstruation gedauert.

Du warst doppelt so lange schwanger, gib deinem Körper doch Zeit!

Stress beeinflusst einen Zyklus auch :)_

Ich melde mich später nochmal ausführlich wenn ich am Laptop bin, mit dem Handy sind lange Texte immer etwas blöd...

z^opfmoustexr


Ich weiß gerade gar nicht, was ich sagen soll. Ich habe eure Beiträge gelesen und bin sehr dankbar, dass ihr mir schreibt. Ich kann auch mit niemandem darüber sprechen, meine beste Freundin ist nicht so kinderliebend und meinem Kerl will ich nicht noch mehr belasten.

Ich kann leider noch nur schwer auf andere Menschen eingehen, besonders, wenn sie von meiner Tochter reden. Ich bin so emotional und noch so instabil, dass meine Gedanken sofort ganz wirr werden und ich nur noch ausplappere, was mich alles belastet. Ich entschuldige mich also schonmal dafür, dass ich ein schlechter und unaufmerksamer Gesprächspartner bin.

Hatschipu, du hast gut erfasst, weshalb ich nicht wieder in diese Gruppe gehen kann. Ich bin noch so auf meine Geschichte fixiert, dass ich kaum ein Ohr für die Geschichten anderer Leute habe. Und auch, wenn diese Leute mich vielleicht besser verstehen können als Eltern, deren Kinder noch leben, verstehen sie mich doch nicht genug, das kann niemand. Es ist unsere eigene Geschichte.

Dass der Körper nur Zeit braucht... Das versuche ich mir zu sagen, aber es besänftigt mich nicht. Diese Theorie, Stress und Belastungen wirkten sich negativ auf die Fruchtbarkeit aus, ist doch auch schon widerlegt worden. Ich weiß nicht. Andere Körper brauchen eben nicht so lange.

L.vanPelt, ich hab auch schon an eine Reha gedacht und das mit unserer Psychologin besprochen. Im Augenblick haben wir das Gefühl, dass es uns guttut, zuhause zu sein und uns gegenseitig zu tragen, viel Zeit auf dem Friedhof und mit einander zu verbringen und dennoch nicht ganz aus dem Alltag zu kommen. Mein Mann arbeitet inzwischen wieder, es lenkt ihn sogar recht gut ab, ich mache jetzt viel Sport und nehme mir Zeit für mich und unsere Tochter... Für diese Zeit ist es so richtig, glaube ich, aber wenn ich merke, dass ich raus muss oder auf der Stelle trete, dann ist eine Reha wohl eine gute Idee.

Du findest jedenfalls, dass es nicht zu früh ist, meinen Arzt nochmal aufzusuchen, ihm meine Belastung zu schildern und den Zyklus künstlich neu einzuleiten? Ich habe das Gefühl, dass dies unangemessen sein könnte, nur 12 Wochen nach der Geburt. Wird mein Arzt dann glauben, ich wolle mein Kind ersetzen? Wahrscheinlich ginge es mir wirklich besser, wenn ich nur mal mit ihm redete, um die Optionen zu besprechen.

Sommersonne, es tut mir so, so Leid für deine Schwester. Wenn ich jetzt schon wüsste, dass es bei mir Jahre dauern wird, gäbe ich auf.

Juli-Sonne, ich habe meinen Arzt gefragt, ob er mir raten würde zu verhüten. Er sagte, in meinem Fall fiele eine eindeutige Antwort schwerer. Denn grundsätzlich rate er schon dazu, nach einer Entbindung mindestens drei und besser sechs Monate mit einer neuen Schwangerschaft zu warten. In meinem Fall sei die psychische Belastung, die Verhütung jetzt für mich bedeuten würde, möglicherweise schwerer zu werten als die körperliche Belastung durch eine erneute Schwangerschaft. Ich solle einfach auf mein Gefühl hören, er kenne mich gut genug um zu wissen, dass ich das schon richtig entscheiden würde. Also habe ich mich entschieden, nicht zu verhüten. Und drei Monate sind ja auch schon bald rum.

Eigentlich soll der weibliche Körper nach einer Schwangerschaft noch fertiler sein. Das spricht auch gegen die These, dass mein Körper wegen des Verlusts noch nicht so weit ist...

Liebe Honey, du bist hoffentlich einigermaßen okay. Es beruhigt mich, dass es bei dir auch neun Wochen gedauert hat, sehr sogar! Seitdem sind deine Zyklen auch wieder regelmäßig, oder?

Du hast dir das sicher auch anders vorgestellt, ich hatte dir sehr gewünscht, dass du an Moritz' ET wieder ein Baby im Bauch gehabt hättest. Ich wünsche dir so viel Kraft und Hoffnung, dass du auch weiterhin nicht aufgibst und freu mich, wenn du nochmal schreiben willst.

Ach, hier ist übrigens die Kurve: [[http://fs5.directupload.net/images/160223/gq6ufsxg.jpg Klick]] - Ist ja müßig, darüber zu schreiben, wenn ihr sie gar nicht seht. Ich habe morgen schon einen Fake-Wert eingetragen, damit die mögliche erste höhere Messung schon ermittelt wird. Deshalb wird dort aktuell eine angebliche Hochlage angezeigt.

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