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Probleme nach OP

DYreazmer3X5 hat die Diskussion gestartet


Ich weiß nicht ob ich hier, im Bereich Gynäkologie, richtig bin, aber da es sich um eine gynäkologische OP (Gebärmutterentfernung) handelte versuche ich es einfach mal.

Meine Partnerin hat sich, nach der OP, vor zwei Wochen, bei der einiges schief gelaufen ist (dadurch 3 Tage künstliches Koma), total verändert. Sie ist vollkommen abweisend, spricht kaum noch mit mir, ist leicht reizbar und gestern, nachdem ich ihr gesagt habe das sie sich so verändert hat, hat sie mir gesagt, dass sie das selbst merkt und dass sie seit der OP plötzlich keine Gefühle mehr für mich hat. Sie kann es sich nicht erklären und wir rätseln jetzt, ob es am künstlichen Koma bzw. den dabei verabreichten Medikamenten und Narkosemitteln, oder ob sich bereits hormonelle Veränderungen bemerkbar machen. Kennt jemand nach so einer OP, bzw. nach künstlichem Koma solche Probleme? Ich bin am Boden zerstört, sie ist die Frau mit der ich den Rest meines Lebens verbringen will, aber wenn ihre Liebe weg ist, dann werde ich irgendwann loslassen müssen.

Antworten
MQelCx77


Hallo,

Du bist hier sicher richtig.

Ich denke, es hat was mit dem Koma zu tun, sie ist sicherlich dadurch sehr verwirrt, denn es fehlen ihr eben die drei Tage. Ich denke, dass sie einfach zeit braucht um das ganze zu verarbeiten und klar auch die Medikamente können eine Rolle spielen.

Ob es jetzt schon an Hormonveränderungen liegt, kann ich nicht sagen.

dazu muss ich wissen, ob ihr auch die Eierstöcke mit entfernt wurden.

Gebt Euch erstmal Zeit., das ganze ist ja erst 2 Wochen her.

Über ein Loslassen ist jetzt sicher noch nicht der Richtige zeitpunkt um darüber nach zu denken.

Bringe ihr gegenüber Verständniss auf, auch wenn es Kraft kostet und Du erstmal zurück stecken musst.

Grüße und Viel Kraft für die bevorstehende Schwere Zeit :)* :)* :)*

P.S.: Wie heißt es so schön, in Guten wie in Schölechten Zeiten.. :-)

P]lüsBch3biexst


Ich sag nur Candlelightdinner, Blumenstrauß, romantischer Urlaub zu zweit etc.

Erobere sie von Neuem. @:) @:)

D-ream1exr35


Vielen Dank für die schnellen Antworten.

@ MelC77

Nein, die Eierstöcke sind drin geblieben, aber ich habe gehört dass auch die Entfernung der Gebährmutter schon geringe Hormonveränderungen verursacht, kann mir aber vorstellen dass die zu gering sind um sowas zu verursachen. Ich habe in erster Linie die Medikamente im Verdacht, das waren ja heftige Sachen die sie da bekommen hat, ich verstehe nur nicht warum das die Gefühle zu mir verändert hat. Manchmal habe ich das Gefühl, sie macht mich für die Fehler verantwortlich die da passiert sind.

@ Plüschbiest

Ja, mache ich ja alles, wobei der Urlaub ist jetzt nicht drin, wir waren gerade vor der OP erst. Bis zum Tag der OP war auch alles in Ordnung, wir haben Spass gehabt und rumgeturtelt wie ein frisch verliebtes Pärchen. Mit der OP hat sich alles verändert.

Ich habe auch nicht vor mich jetzt zu trennen, aber wenn ihre Liebe nicht zurück kommt, wird es irgendwann darauf hinaus laufen. Sie hat das Recht einen Partner zu haben den sie liebt und der sie liebt und ich habe das auch.

M"eNlC7x7


Also an den Hormonen wird es ganz sicher nmicht liegen, denn wenn die Eierstöcke noch erhalten geblieben sind, ist keine Hormonverändrung zum jetztigen Zeitpunkt zu befürchten.

Ich kann Dich verstehen, dass es Dich erstmal sehr, sehr hart getroffen hat, dass sie gesagt hat, dass sie keine Gefühle mehr für Dich hat.

Das muss aber nicht endgültig sein.

Doch bevor ich hierzu noch was weiteres schreibe, habe ich erstmal ein paar Fragen.

Wie alt ist sie und wie alt bist Du?

Habt Ihr Kinder?

Warum musste Die Gebärmutter überrhaupt entfernt werden?

Die letzte Frage ist vorallem Wichtig, denn ich verstehe nicht ganz, warum sie Dich für die misslungene OP verantwortlich machen könnte.

G6ejagtOesTixer


Mein Bauchgefühl sagt, dass es das grausame Erlebnis ist, was sie mitmachen mußte. Drei Tage Koma, weil was schief lief. Ich nimm mal an, Deine Frau ist derart fertig, die ist jetzt nur bei sich selbst. Wenn man derart Probleme mit sich selbst hat, weil man etwas verarbeiten muß o.Ä., dann kann man keine Liebe nach außen empfinden. Man hat da keine Kapazitäten für frei. Man ist nur bei sich selbst.

Ich würde raten: abwarten!!

Vielleicht dauert es noch Monate. Jenachdem, wie schlimm es für sie war.

DSreaxmer{35


@ MelC77

Naja, ich bin schon etwas älter und damit auch erfahren was Beziehungen angeht. Bisher war es immer das Ende wenn die Gefühle weg waren, deswegen hat mich das ja auch so hart getroffen. Die Entfernung der Gebärmutter war erforderlich weil, verdammt jetzt fällt mir der Fachausdruck nicht ein. Sie hatte irgendwelche Wucherungen und alle Gynäkologen die wir befragt haben waren der Meinung die würden immer wieder kommen und wenn kein Kinderwunsch mehr vorläge dann wäre es besser die Gebärmutter zu entfernen. Wir haben keine gemeinsamen Kinder, aber jeder für sich schon. Sie ist 43 und ich 59 Jahre. Warum sie mich, meiner Meinung nach, dafür verantwortlich macht ist, nachdem, zu Beginn der OP, etwas schiefgelaufen war, hat man sie, über Nacht, im künstlichen Koma gelassen und erst am nächsten Tag operiert. Ich habe jetzt das Gefühl, sie meint ich hätte dann das ganze abbrechen lassen müssen. Der Arzt hat mir aber gesagt dass sie auf jeden Fall noch im Koma bleiben muss, deshalb habe ich dann auch zugelassen dass die OP noch durchgeführt wird. Außerdem war sie noch 3 Tage nach Ihrem Erwachen so durcheinander, dass sie überhaupt nicht registriert hat dass ich bei ihr bin, so dass sie jetzt das Gefühl hat ich hätte sie alleine gelassen, was aber natürlich nicht stimmt, ich habe jede freie Minute an ihrem Bett gesessen.

@ GejagtesTier

Ja, es war das Schlimmste was sie bisher erlebt hat und ich werde auch die Geduld aufbringen.

MVe+lC/7x7


So wie Du das ganze schilderst, braucht sie jetzt einfach nur Zeit, Zeit damit fertig zu werden, was ihr wiederfahren ist.

Da hilft nur, dass Du sie in den Arm nimmst und ihr immer wieder zu hörst.

Klar ein jeder hat ein recht auf Liebe, doch so schnell, sollte keiner die Flinte ins Korn werfen.

Ein Mensch, der gerade schweres durchmacht, hat erstmal sich selbst vor Augen. Das ist auch gut so, denn wenn er immer nur andere vor Augen hat, kann er selber nicht verarbeiten und wieder positiv in die Zukunft schauen.

DjreameMr35


@ MelC77

Ja, natürlich muss ich Geduld und Verständnis aufbringen, ich bin sowieso ein Mensch der an sich selbst immer höher Maßstäbe anlegt als an andere, also für andere mehr Verständnis habe, als für mich selbst. Nicht immer geht mit dem Verständnis aber auch verstehen einher. Ich weiß natürlich dass jeder anders mit Problemen umgeht, ich beispielsweise versuche darüber zu reden und mir Ratschläge zu holen, sie dagegen ist sehr verschlossen und schämt sich auch, über intime Dinge zu reden. Aber es ist halt nicht einfach, wenn man liebt und bis vor zwei Wochen auch noch geliebt wurde, doch plötzlich ist diese Liebe weg. Heute Morgen, als ich zur Arbeit gegangen bin, habe ich sie in den Arm genommen und einfach nur gedrückt, doch sie stand nur da und hat sogar die Arme verschränkt gelassen. Also total kalt und abweisend.

Ich habe das Gefühl dass das was geschehen ist, sie in eine Depression geführt hat und bevor diese Depression nicht überwunden ist, wird es zwischen uns auch nicht wieder normal werden.

D-ream*e9r35


Gott sei Dank, es geht wieder aufwärts. Es geht ihr physisch und psychisch langsam wieder besser und mit dieser Besserung kommt auch langsam ihre Zuneigung zurück. Sie hat mir gesagt, dass die Liebe zu mir wirklich ganz weg war, sie konnte sich nicht mehr vorstellen dauerhaft bei mir zu bleiben. Die Änderung ging jetzt aber auch ganz schnell, es gab vor einer Woche ein Ereignis, da hatte sie Angst mir könnte etwas passiert sein (würde jetzt zu weit führen das genau zu erklären) und als sich das als Irrtum herausstellte hat sie mich zum ersten mal wieder, von sich aus, umarmt. Seitdem ist es jeden Tag besser geworden und sie hat mir erzählt wie sie sich gefühlt hat. Kaum zu glauben wie einen so ein Ereignis aus der Bahn werfen kann.

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