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Bereue meine gebährmuttter Entfernung

j<aninrebxln hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Vor 2 Jahren wurde in meiner Schwangerschaft ein pap 3d Befund festgestellt. Dies sollte nach der Schwangerschaft nochmal beobachtet werden.

Letztes jahr im Februar habe ich dann entbunden und im April wurde nochmals ein Abstrich genommen.

Pap 4a. Sollte dann eine koni machen lassen.

Gesagt getan.

3 Tage später bekam ich ein Anruf aus dem Krankenhaus das alles im gesunden entfernt wurde aber das sie ziemlich viel weg schneiden mussten.

Der Arzt meinte es gibt nun 2 Möglichkeiten.

Die 1. Möglichkeit abwarten auf die nächsten Befunde was er mir rät

2. Gebährmuttter Entfernung

Darauf die Woche war ich bei meiner Frauenärztin. Guckte sich den Befund aus dem Krankenhaus an.

Sie machte gleich Panik was mich völlig verunsicherte, es musste so viel raus geschnitten werden , raus mit dem Ding ( das hat sie so wortwörtlich gesagt ) sie sagte dann hat sich auch gleich das Problem mit der starken Blutung erledigt die ich seit der Geburt hatte. Ich sollte ins Krankenhaus zum Vorgespräch. Sie machte sofort ein Termin für den nächsten tag. Sie machte mir solch eine angst weil es in meiner Familie gebährmuttter Hals Krebs gibt.

War fix und fertig. Bin dann ins Krankenhaus hoffte auf eine 2. Meinung. Die bekam ich nicht wirklich. Es wurde nur gesagt wenn Frau Dr Xxx das sagt ist es wohl wirklich besser.

2 Wochen später wurde mir die gebährmuttter mit Eileiter entfernt. Eierstöcke sind noch drin ( bin 33 Jahre )

Seit dem Eingriff geht es mir schlecht, hitzewallungen, reizbar, Depressionen. Meine Ärztin sagt wir warten noch ab ( jetzt am 20.07 ist es genau 1 Jahr her.

Ich frage mich immer öfter ob dieser Eingriff überhaupt nötig war. Ich weiß ich kann es nicht ändern, dennoch bereue ich es so sehr :(

Antworten
L"oui9siaXna


Meine Gedanken:

1. Du hast ein Kind - freu Dich.

2. Du hast in der Familie ein Risiko, die FÄ hätte m.E. fahrlässig gehandelt, wenn sie es ignoriert hätte.

Was hättest Du den anstelledessen gewollt? Jedes halbe Jahr oder sonstwie engmaschig zur Kontrolle rennen, immer mit der Sorge leben, dass Dir was passiert und Dein Kind ohne Mutter aufwächst?

Warum bereust Du es? In den WJ kannst Du nicht sein, wenn Du noch die ES hast. Wahrscheinlich ist es eher die Psyche, die Dich fertig macht. Daher wirklich die Frage: Warum genau bereust Du es?

Ich habe mir vor ein paar Jahren die GM und den noch verbliebenen ES entfernen lassen. Die Gebärmutter zeigte Atypien.

j}anineXbln


Ich habe sogar 3 gesunde Kinder.

Darum geht es mir aber nicht.

Die gebährmuttter ist nun mal ein Organ welches mir fehlt. So ein Eingriff ist natürlich kein zuckerschlecken.

Wurfe auch garnicht richtig informiert. Ich hatte danach mit starken Verstopfungen tu kämpfen, immer wieder - logischerweise - schmerzen.

Das mit den Wechsel Jahren stimmt so auch nicht. Auch wenn die Eierstöcke noch drin sind, kann man in die wechseljahre kommen ( laut Aussage meiner Ärztin ) diese hitzewallungen bilde ich mir nicht ein. Meine Haare werden plötzlich klatsch nass dann Fang ich an zu frieren. Darum geht es mir aber auch nicht.

Ich bereue es "nur " weil sie vielleicht garnicht raus gemusst hätte. Ich wollte gern den nächsten Abstrich abwarten aber meine Ärztin wollt davon nichts wissen.

Generell war es für mich trotzdem eine schwere Situation weil sie mir nicht mal erklärt hat warum, wieso, weshalb.

Sie hat nur gleich Panik gemacht.

Bei Gesprächen mit anderen Betroffenen wurde mir öfter mitgeteilt das nach der koni kein hoher pap Befund mehr vor kam.

Meine Hausärztin und Vertrauens Ärztin erzählte mir auch das die Ärzte heute leider mittlerweile sehr schnell etwas entfernen.

Hätte ich Krebs gehabt oder auch nur dem Verdacht, wäre es etwas anderes. Aber es wurde bei der koni alles im gesunden entfernt warum dann die gebährmuttter Entfernung. Das sind halt so die fragen die ich mir im Nachhinein stelle.

Liouisxiana


Ich habe sogar 3 gesunde Kinder.

Ein Grund mehr, froh und dankbar zu sein, meinst Du nicht?

Da Du dem Eingriff zugestimmt hast, lässt sich das nicht mehr ändern, aber ich finde nach wie vor, dass die FÄ nichts falsch gemacht hat. Das KH hat dem auch nicht widersprochen.

Möchtest Du wirklich auf einem Pulverfass sitzen? Mit solchen Dingen ist nicht zu spaßen. Dass Du wirklich in den WJ bist, kann ich mir trotzdem nicht vorstellen, Du hast noch beide (!) ES und damit mehr als genug Hormone, es sei denn, es liegt eine andere Störung vor.

Die Schwitzerei kenne ich auch, aber bei mir fing das erst viele Monate später an, und wie gesagt, ich habe weder GM noch ES.

Ganz ehrlich, Du hast zugestimmt und ich finde, das war richtig so. Wozu unnötig Risiken eingehen, ich gehe mal davon aus, dass Du mit drei Kindern mit der Familienplanung durch bist. Freu Dich an Deinen Kindern und dass Du jetzt eine Sorge weniger hast. @:)

jPanMinebxln


Ja mir der Kinder Planung bin ich eh durch. Ich will auch garkein Sündenbock suchen. Letztendlich war es ja meine Entscheidung. Ich frage mich wie gesagt trotzdem oft ob es nötig war. Doof zu erklären

P_amuvschkxa


Pap IVa ist kein gesunder Befund mehr, sondern gilt nach offizieller Klassifikation als Krebsvorstufe. Das und der Umstand, dass du bereits dreifache Mutter zum Zeitpunkt der Diagnose warst, dürften für die Total-OP gesprochen haben. Wenn du z.B. noch kinderlos gewesen wärst, hätten die Ärzte vermutlich noch über einen gewissen Zeitraum Kontrollen durchgeführt, um dir die Möglichkeit auf eine Schwangerschaft zu ermöglichen. Ich muss jedoch sagen, dass eine derart großflächige Konisation auch das Fehlgeburtsrisiko erhöht.

Ich selbst hatte für Monate einen Pap II- bis III-Befund, der allein in diesem "harmlosen" Zustand alle 3 Monate kontrolliert wurde – und das, obwohl ich auch die HPV-Impfung hatte. Wie eine Dünnschichtzytologie zeigte, hatte ich aber - bedingt durch den Impfschutz - auch nur wenige low-risk-Typen. Aber allein dieses hin und her war sehr belastend – also diese regelmäßige Angst vor der Untersuchung.

Ich habe das Gefühl, dass dein seelischer Zustand und das Hadern mit der Entfernung tatsächlich eher dem Zustand geschuldet ist, dass du schlecht aufgeklärt wurdest und alles für dich viel zu schnell ging. Leider sind viele Ärzte auch heutzutage noch etwas zu "unsensibel" und nicht jeder Patient ist in einer solchen Situation in der Lage sein Recht einzufordern.

Horch mal in dich rein: Was ist dein eigentliches Problem? Die Wechseljahrssymptome? Die verlorene Möglichkeit auf ein 4. Kind? Dass du die Entscheidung quasi über deinen Kopf getroffen wurde?

s>ic/kli+ttBlemonjkmexy


Ob das jetzt nötig war oder nicht, kann ich natúrlich nicht sagen, aber dein erster Beitrag klingt für mich so, als ob es alles ein Bisschen sehr schnell von sich ging. Panische Frauenärztin und dann gleich ein Krankenhaustermin am náchsten Tag. Ich wäre glaub auch ziemlich überrumpelt gewesen und hätte ein paar Tage gebraucht, um eine gut informierte Entscheidung zu treffen. Nicht einfach, wenn die Fachfrau so panisch reagiert. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es in dem Fall auf 2 Wochen mehr oder weniger angekommen wäre, oder? (Kein Vorwurf an dich!)

Evtl. suchst du dir einen anderen Arzt, um die jetztigen Symptome anzuschauen? Egal ob du nun wirklich in den WJ bist oder nicht, die Symptome sind ja da und ein Arzt, der damals nicht die Entfernung "mitentschieden" hat, ist vielleicht objektiver, wenn es darum geht, deine jetztigen Probeme anzugehen. Ich wünsch dir viel Glück.

SBilver:Peaxrl


Das wird sich im nachhinein schlecht beurteilen lassen. Sicherlich hätte man noch abwarten können, was bei der nächsten Konisation raus kommt. Ich verstehe aber was Du meinst.

Ich habe seit Jahren Probleme mit heftigsten Menstruationen und da mein Kinderwunsch abgeschlossen ist, hat meine Gyn mir auch schon zwei Mal nahe gelegt, ich solle das Ding doch raus machen lassen.

Ich war am Anfang sehr unsicher diesbezüglich und hatte aber das Glück im KH eine Ärztin zu haben, die solchen Eingriffen gegenüber sehr skeptisch ist und das erst macht, wenn gar nix anderes mehr geht. Also hab ich jetzt im Juni nen Termin zur Verödung der Schleimhaut. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, mir in meinem Alter die Gebärmutter entfernen zu lassen ohne alle Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben. Es hat ja seinen Sinn, warum sie da sitzt wo sie sitzt.

Außerdem kann es selbst bei Sterilisationen zu einem verfrühten Einsetzen der Wechseljahre kommen. So erst recht, wenn die Gebärmutter bereits entfernt wurde. Hat Deine Gyn mal Deinen Hormonstatus überprüft?

Wie gesagt, rückgängig machen kann man es leider nicht mehr. Aber ich kann nachvollziehen, warum Du Dich so fühlst.

jyani1nexbln


Ja

Ich denke mal genau darum geht. Das alles ging so schnell das ich es nicht mal "verarbeiten " konnte.

Ich weiß das man es nicht rückgängig machen kann und evtl hätte ich mich ja sowieso dafür entschieden. Ich habe mich einfach schlecht beraten Gefühlt, ich hatte Angst die man mir nicht genommen hat :(

j]aninLebln


Den Hormon Status hat sie noch nicht überprüft. Sie hat gesagt wir warten noch etwas, da es immer etwas dauern kann bis sich alles wieder "einpendelt "

k,alinha2q4


habe seit 2 Jahren meine Gebärmutter raus und keine Probleme seitdem. Ich mußte sie mir rausnehmen wegen sehr niedrigen Eisenwerten und sehr starken Blutungen. Ich habe es nie bereut, bin so froh, dieses Ding endlich loszusein.

Ich denke, es liegt auch an der inneren Einstellung. Ich war zu dem Zeitpunkt 45 Jahre alt und habe 2 Kinder.

:)^ :)^

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