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3. Beckenboden Op soll folgen

H|epizke1o960 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Leser

Ich habe da eine Frage vielleicht hat ja jemand von Euch ähnliche Erfahrungen mit Beckenboden ops gemacht.

Da bei mir eine Blasensenkung festgestellt wurde, wurde im Juli 2015 nach Burch daran operiert, das heißt die Blase wurde hochgehoben, meine Inkontinenz war damit behoben aber ca. 3 Wochen später bekam ich eine Gebärmutterprolaps mit einem Polyp.

Erst musste dann im November des selben Jahres der Polyp per Ausschabung entfernt werden und dann folgte im Anschluss im Januar 2015 die Entfernung der Gebärmutter bei der eigentlich auch vorgesehen war das ganze zu straffen und den Beckenboden anzuheben.

6 Wochen nach dieser OP bekam ich eine Rektozele ( der Enddarm fällt in die Scheide ) .

Es folgte Beckenbodentraining mit Stimulationselektrode und Biofeedback . Jetzt soll die nächste Op folgen mit einem sogenannten TVM Verfahren bei der ein Netz den Beckenboden halten soll.

Wer kennt ein wirklich gutes Beckenboden Zentrum in der Nähe von Hilden und Umgebung.

Vielen Dank

LG Heike

Antworten
C)laudgia 6x4


Hallo Heike1960,

hast du deine OP schon hinter dir? Ich habe so ähnliche Probleme: Recozele und Scheidenhinterwand ist gesenkt und würde gerne wissen, welche Erfahrungen du gemacht hast. Man rät mir von einer OP ab.

Claudia 64

n[uscIheli


Guten Morgen

@ Claudia 64,

Hat dir das Biofeedbacktraining geholfen? Bei mir wurde bei einem Spezialröntgen des Endddarms eine anteriore Rektozele & Intussuzeption Grad 3 diagnostiziert. Mir wird aus Sicht meiner Ärzte einer Op auch erstmal abgeraten. Obwohl ich sehr starke Darmschmerzen habe & diese Ausstülpung hat der Darmchirurg sofort ertasten können ( Rektozele ist nicht gross trotzdem merke isch sie extrem, auch wegen des fermdkörperartigen Gefühl in der Scheide... schon seit langem).

Laut meiner FÄ bin ich zu jung für eine Rektozeleop. Die Chance sei gross das sie wieder durchbricht.

Trotzdem...ich versuche schon Biofeedback aber obs wirklich hilft?...

Dyssynchroner Beckenboden hätte ich auch :-/

CZlaud0ia 64


Hallo nuscheli,

ich mache zur Zeit ein:

Elektrostimulation

Die Elektrostimulation soll die Schließmuskelfunktion verbessern: Durch einen schwachen Stromfluss, Reizstrom genannt, wird der Schließmuskel passiv angespannt. Spürbare Effekte sind allerdings erst in Wochen zu erzielen – die Patienten benötigen also Geduld und Durchhaltevermögen.

Und ich muss sagen, dass meine Lebensqualtität enorm sich verbessert hat. Ich hatte vor ein paar Monaten enorme Probleme plötzlich bekommen (heute gesund, morgen nicht mehr) u.a. Druckschmerz, der nicht aufhörte. Ich habe meinen ganzen Enddarm incl. Rektozele gemerkt. Das war ein total schlimmes Gefühl. Ich bin zwar immer noch nicht so wie früher, aber zumindest kann man es jetzt aushalten.

Wie alt bist du? Wie viele Kinder hast du bekommen? Ich bin 51 Jahre. Ich muss sagen, dass ich einen richtig guten Proktologen gefunden habe. Wäre trotzdem super, wenn man sich hier mal austauschen könnte. Alleine schon der Gedanke, dass man nicht alleine mit solchen Problemen dasteht, hilft einen schon sehr viel.

Ich habe vor ein paar Monaten eine Defäkographie machen lassen. Meinst du das? Das war überhaupt nicht schlimm.

Vielleicht melden sich noch andere Frauen, die auch so ähnliche Probleme haben. Das wäre total super.

n.uschQeli


Hallo Claudia,

schön von dir zu lesen & es freut mich das du durch die Stimulationstherapie eine Verbesserung deiner Probleme hast.

Ist das denn ähnlich wie Biofeedback? Am 26. 9. habe ich den 1. Termin bei einer Chefphysio.

Ja das stimmt es braucht alles seine Zeit bis eine Therapie anschlägt. Geduld ist manchmal nicht so meine Stärke...

Wiviele Kinder hast du bekommen?

Ich bin 38, habe 3 noch relativ kleine Kinder ( 7, 5 & 2 jährig) . Alle per KS zur Welt gebracht.

Ich habe schon viele Jahre mit dem Darm & Unterleib Probleme. Zuerst dachte man ich hätte Morbus Chron, dann kam nach langer Leidenszeit heraus das ich Endometriose habe, hauptsächlich in der GM. Wurde deswegen bereits mehrmals operiert.

Jetzt kam genau bei dieser Defäkographie raus, dass ich Intussuzeption Grad 3 habe & eine kleine anteriore Rektozele, die auch sehr gut tastbar war.

Obwohl sie klein ist, macht sie mir immer wieder Probleme. Vor allem das Fremdkörpergefühl in der Scheide das plagt mich enorm. Es stört auch beim GV, welcher für mich eh schon sehr schmerzhaft ist.

Nur meine FÄ möchte da nichts machen, weil viele Frauen Rektozele haben & die störe es nicht & ausserdem wäre ich zu jung. Aber ich bin nunmal nicht die " anderen" Frauen & mich plagts halt wirklich.

Probier nun doch eben diese Physio...ev.wirds doch etwas besser.

C?laudiiax 64


Hallo nuscheli,

ich habe 5 Kinder (3 Kids normal entbunden, 2 per Kaiserschnitt). Das jüngste Kind ist jetzt 9 Jahre alt. Ich habe meine Probleme glaube ich durch die blöden Wechseljahre bekommen. Vorher hatte ich Nullprobleme. Total blöd. Super das du zurückgeschrieben hast. Ich gehe 2 mal die Woche zur Zeit zur Beckenbodengymnastik. Ob es etwas bringt, weiss ich leider nicht. An manchen Tagen geht es mir gut, an manchen Tagen habe ich auch das Gefühl, als ob ich die hintere Scheidenwand merke. Dann widerum gar nicht mehr. Mein Proktologe meinte, dass ich eine verkehrte Wahrnehmung hätte. Bezweifel ich mal. Ich war jetzt in vielen Krankenhäusern - von sie haben nichts; sie haben doch etwas, dass könnten wir operieren; sie haben etwas, dass würden wir lieber nicht operieren - habe ich alles durch. Was bedeutet Chefphysio? Meinst du damit Krankengymnastik alleine ohne andere Frauen? Das hatte ich dann auch. Die Physiotherapeutin hat mir verschiedene Sachen gezeigt, die ich zwischendurch machen könnte. Ich denke nur nicht immer daran, dass ist das Problem. Ich kann ja schlecht immer meinen Beckenboden den ganzen Tag anspannen. An manchen Tagen meine ich auch meine Rektozele zu spüren, die man laut Arzt gar nicht spüren dürfte. Es ist zum Verrücktwerden.

Ich war vor ein paar Wochen bei einer sehr guten Frauenärztin. Sie meinte, wenn ich ihre Freundin/Tochter etc. sei, würde sie mir raten, gar nichts zu machen. Eher mehr Atemtherapie, Entspannungstherapie etc.

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