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Zyklus Beschwerden: Pille wieder nehmen?

F^eenzau)berV34 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen *:)

Ich habe mich hier angemeldet weil ich Meinungen zu einem Problem brauche.

Ich habe mit 16 angefangen die Pille aufgrund von starken Regelschmerzen und meiner Haut zu nehmen, hatte seit dem 7 verschiedene Präparate (unterschiedliche Wirkstoffe), bei den Problemen geholfen hat keine aber dafür hatte ich von jeder Nebenwirkungen. Am Ende habe ich durch die Hormone eine Aura Migräne entwickelt.

Nach viereinhalb Jahren entschloss ich mich als ich die Migräne nicht mehr ausgehalten habe auf eigene Faust abzusetzen.

Das ist nun ein Jahr her.

Mein Zyklus ist relativ regelmäßig und meine Nebenwirkungen, insbesondere auch die Aura Migräne, sind verschwunden.

Man könnte jetzt meinen alles sei toll, aber leider nicht.

Ich habe (und hatte das auch vor der Pille schon) zyklusbedingte schlimme Schmerzen im Unterbauch, Durchfall, Verstopfung und Darmkrämpfe. Insbesondere in der 2. Zyklushälfte und während der Periode, wo dann auch noch die recht starken Regelschmerzen dazukommen.

Diese waren mit der Pille deutlich geringer ausgeprägt.

Ich habe meinen Arzt auch schon auf Endometriose angesprochen aber er hat das abgetan mit "man würde das im Ultraschall sehen". Soweit ich weiß ist das aber nicht so? Ich wechsel jetzt auch den Arzt und werde den Neuen nochmals auf die Beschwerden ansprechen.

Meine Frage ist nun: wie sehr klingt das nach Endo?

Und falls es wirklich welche ist, kann man das auch ohne Hormone und ohne Pille behandeln?

Ich habe wirklich nur schlechte Erfahrungen damit und würde sie ungern wieder ausprobieren, zumal durch die vorangegangenen, nun ausgeheilte, Aura Migräne wahrscheinlich sowieso nur noch eine Minipille in Frage kommt, die ich auch nicht vertragen habe, oder?

Und zuletzt welche Gründe kommen sonst noch in Frage?

Ich bin für jede Hilfe sehr dankbar @:)

Antworten
CRho(clate


Ich habe eine Kollegin der es so geht wie dir. Sie hat Endometriose und weil sie auch einige Herde im bzw am Darm hat auch dort immer schmerzen. Es ist gut, dass du den Arzt wechselst. Meine Kollegin bekommt die dreimonatsspritze und seitdem geht es ihr gut.

l7uiqsap1995M


Nein,

Endo nur definitiv durch Laparoskopie diagnostizierbar. Nur in manchen (!) Fällen kann ein erfahrener Arzt anhand des US einen Verdacht äußern und dann zur weiteren Diagnostik raten. Aber oft wird Endo im Rahmen von anderen gyn. Ops zufällig festgestellt. Im Endeffekt bringt also nur ne Bauchspiegelung Klarheit. Ob die bei den Beschwerden angezeigt ist, muss der Arzt entscheiden. Die genannten Beschwerden könnten allerdings darauf hindeuten. Durchfall und schmerzen während der Periode können auch einfach durch die vermehrte Prostaglandinproduktion und die Kontraktionen des Uteruskommen -ist ja recht häufig- , wobei die Beschwerden in der zweiten ZH. verdächtig sind. Je nach Befund bei einer BS könnte als erste Reaktion eine Entfernung der Herde stattfinden, wobei man langfristig wohl nicht um Hormone herumkommen wird (zB Visanne, Östrogenfrei) , und auch damit können noch neue Herde wachsen. Ansonsten bliebe nur die Behandlung der einzelnen Symptome mit Analgetika etc.

Ich würde mich an ein spezialisiertes Endometriose Zentrum wenden und mich dort beraten lassen.

FVeenzLauberx34


Vielen lieben Dank euch Beiden!

Die Dreimonatsspritze wäre mein Horror, alles andere könnte ich ja im Notfall absetzen aber die Spritze bleibt ja einmal gespritzt im Körper und wirkt sehr lange ... Ich hoffe falls ich um Hormone nicht drumrum kommen sollte, was ich am Meisten hoffe, dann gibt es andere Mittel für mich.

StprinVgchilxd


Was hast Du denn bisher gegen die Schmerzen ausprobiert? Es könnte zum Beispiel hochdosiertes Magnesium helfen, hast Du mal in den Leitfaden geschaut?

Mehrere Freundinnen von mir haben Endometriose... ich hoffe, die Diagnose bestätigt sich bei Dir nicht. @:)

cEhxi


Ich habe meinen Arzt auch schon auf Endometriose angesprochen aber er hat das abgetan mit "man würde das im Ultraschall sehen".

Eine Endo kann man nur mit einer Bauchspiegelung ausschließen. Ein Ultraschall ist dafür nicht geeignet.

F"een\zaubmer3x4


@springchild Magnesium habe ich fast 1 Jahr lang aufgrund von der Migräne täglich 400mg Citrat genommen, zur Periode sogar doppelt so viel. Geholfen hat es leider kein bisschen.

Ich komme so ganz gut mit Naproxen 500 klar, schmerzfrei bin ich nicht aber es hilft zumindest etwas. Allerdings kann ich das ja nicht den halben Zyklus lang nehmen (was mein alter Arzt auch vorschlug -.-) und an den Darmproblemen ändert es gar nichts, die habe ich ja trotzdem.

Buscopan wirkt nicht, Buscopan plus darf ich nicht nehmen weil ich gehen Paracetamol allergisch bin.

@ chi genau,

das hatte ich auch gelesen und seit der Aussage vertraue ich dem Arzt auch nicht mehr so sehr .. Zumal er letztens nach einer Diagnose von Eierstockzysten die Beschwerden verursachen auch meinte man lässt die einfach da und macht nichts weil sie ja klein wären ... Deswegen auch der Arztwechsel.

c7hxi


Naja, das mit den Zysten ist soweit erstmal korrekt, solange sie nicht zu groß werden. Und dann kommt es noch darauf an, wo sie sitzen und welcher Art sie sind. Wenn es Follikelzysten sind - und es davon einige hat - könnte man von PCO sprechen (polyzystische Ovarien). Und dann gibt es noch PCOS, da gehören dann noch einige andere Beschwerden dazu. Es wär schon geschickt, wenn du da mal einen vernünftigen Arzt hast, der das alles ordentlich abklärt, BEVOR er mit Hormonen draufkloppt. Es kann ja sein, dass am Ende der Diagnostik doch wieder eine Pille steht (zB eine Minipille mit desogestrel), aber vorher muss halt erstmal eine Diagnostik stattfinden.

F`eeEnza-uberx34


Er war mein 3. Gynäkologe und der Einzige der bisher noch in keiner Form Hormone "draufgekloppt" hat und meinte es geht mit Schmerzmittel ja ...

Soweit ja auch alles gut, aber es ist einfach kein Vertrauen mehr da.

Und ich weiß, dass man kleine Zysten (es sind 2 wirklich kleine am rechten Eierstock) nicht sofort behandelt, allerdings habe ich eben wirklich Beschwerden und da nichts weiter zu machen finde ich schon doof.

Ich hatte die Cerazette schon mal und davon genau wie von Mikropillen nur Nebenwirkungen. Hormone sind einfach das Letzte was ich will, das macht es für mich so kompliziert.

PCO denke ich nicht, mein Zyklus ist regelmäßig und ich habe laut NFP auch Eisprünge.

Das Problem sind echt die Schmerzen momentan.

cxhi


Manchmal findet man leider keine ideale Lösung. Ich muss auch mit den Nebenwirkungen der desogestrel-Pille leben, weil ich sonst 3 von 4 Wochen schlimme Schmerzen hab und während meiner Tage auch gern mal umkippe. Es ist beides Mist, aber wochenlang Schmerzmittel nehmen ist eben auch keine Lösung.

Fjeenza*ub%er34


Ja nur durch die Pille, auch die Cerazette, habe ich dann 25 Tage im Monat solche Kopfschmerzen und Migräneanfälle, dass ich an mindestens 20 Tagen davon auch auf Schmerzmittel und Mittel gegen Erbrechen angewiesen bin.

Das ist es halt, die Pille sorgt bei mir für starke Schmerzen an anderer Stelle.

aFugeHknie


Ich hatte mit Pille wegen Endometriose bzw. hauptsächlich Adenomyose mehr Beschwerden, trotz Schmerzmittel. Habe mich dann auf Schmerzmittel beschränkt. Dank 3 Wochen stationären Schmerztgeraphie, danach Akupunktur fortgesetzt, konnte ich die Schmerzmittel massiv senken. Zur Zeit läuft der Test mit TENS-Gerät (vom Schmerztherapeuten verordnet). Aber auch Bewegung und Entspannung gehört dazu.

Wärmesalbe hilft teilweise auch bei Krämpfen (für unterwegs).

Weitere Nebenwirkungen der Pille: Dauerschmierblutungen, Blase undicht wegen lokalen Östrogenmangel (wurde 6 Monate nach absetzen endlich besser),..

künstliche Wechseljahrs-Spritze hab ich viel besser vertragen

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