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Zysten am Eierstock

y;aFsemxin12 hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle da draußen,

ich bin neu hier in diesem Forum und möchte mich heute mal mit einen Problem an euch wenden.

Bei mir wurde vor ca. 14 Monaten eine 3-3,5cm große Zyste am Eierstock festgestellt, die mir arge Schmerzen im Alltag gebracht hat. Damals hieß es noch "abwarten", " beim nächsten Zyklus ist sie bestimmt weg" , ect.

In den folgenden Monaten hatte ich von 'keine Beschwerden' bis ' mich zerreißt es innerlich' alles durch. Bei den Kontrolluntersuchungen wurde nur festgestellt, dass die Zyste noch in der gleichen Größe vorhanden ist. Nachdem ich auch im beruflichen Alltag immer öfter Probleme und Schmerzen hatte (Pflegeberuf, viel und schwer heben ect.), hat mich meine FÄ zum MRT geschickt. Dort wurde festgestellt, dass die Zyste mehrkammerig ist und mehr als doppelt so groß ist wie im Ultraschall zu sehen war. Nun besteht meine FÄ auf eine operative Entfernung der Zyste. Da der Chefarzt unserer Gyn eine Koryphäe auf seinem Gebiet ist und nur er mir berechtigte Hoffnung machen kann, meinen Eierstock zu behalten, mußte ich jetzt mit der stationären Einweisung fast drei Wochen warten (Weihnachtsurlaub des CA). Meine FA wird mich an seinem ersten Arbeitstag nach dem Urlaub als Schmerzpatientin einweisen. Seit dem letzten Termi bei meiner FA bin ich bereits krank geschrieben, da die Schmerzen zum Zeitpunkt des MRT extrem stark waren.

Nun bin ich seit Weihnachten krank zuhause und mit jedem Tag geht es mir körperlich besser. Ich hatte mehr schmerzfreie Tage als welche mit Schmerzen. Kann es sein, dass allein das Weglassen von körperlich schwerer Arbeit (schwer heben) die Beschwerden von Zysten auf ein Minimum reduzieren kann?

Wie kann ich mich ohne schlechtes Gewissen als Schmerzpatientin einweisen lassen, wenn ich doch gar keine Schmerzen mehr habe? Geht so eine Bauchspiegelung mit Zystenentfernung nicht auch tagesklinisch/ambulant?

Es wäre schön, wenn ich mal die eine oder andere Meinung hier aus dem Netz bekommen könnte.

":/

Antworten
CRaramMalax 2


Was ich mich fragen würde. Ist die Zyste nur mit Flüssigkeit gefüllt, oder auch mit festen Bestandteilen? Ist sie mit Flüssigkeit gefüllt, dann ist die Chance größer, dass sie auch wieder verschwinden kann. Weiter würde ich mich fragen, ob vielleicht ein Zinkmangel evt. ein Selenmangel dahinterstecken kann. Beides wirkt auf das Hormonsystem und bei Zinkmangel sind Eierstockzysten, eine mögliche Nebenwirkung.

Bestimmte Bewegungen, die immer wieder die gereizte Stelle treffen, können die Schmerzen sicher begünstigen.

Eine Bekannte von mir hat auch eine zeitlang mit Eierstockzysten zu tun gehabt. Bei ihr ist das nach absetzen der Pille aufgetreten. War auch mehr oder weniger schmerzhaft. Nach einigen Monaten waren die Zysten weg. Sie hat neben Vitamin- und Mineralstoffgaben, auch einige Visualisierungsübungen gemacht, die die Zyste haben verschwinden lassen. Was letztendlich geholfen hat, dass weiß sie natürlich nicht, aber solche Placeboversuche, sind inzwischen ja auch in Krankenhäusern bekannt.

ygasemi<nx12


@ Caramala 2:

Die Zyste ist mit Flüssigkeit gefüllt und (wie bereits erwähnt) mehrkammerig, d.h., sie hat Wände gebildet.

Seitdem ich mich einerseits körperlich schone (nix schwer heben) , aber trotzdem fast täglich meinem Ausdauersport (inhouse) nachgehe, habe ich kaum noch Beschwerden.

Nun hatte ich gestern den 'großen' Tag, an dem ich mit gepacktem Koffer in der Praxis erscheinen sollte und dann stationär eingewiesen werden sollte.

Aber es kam ganz anders. :(v

Ich bekam 'nur' eine Überweisung zur ambulanten Vorstellung bei dem besagten Chefarzt der Gyn (er hat zusätzlich auch eine Praxis in der ambulante OP's stattfinden) und eine weitere Krankmeldung für 14 Tage.

Um einen Termin in dieser Praxis mußte ich mich dann selbst kümmern und so heißt es nun weitere 2 Wochen warten bis zum ambulanten Vorstellungstermin bei ihm, da erst dann der nächstfreie Termin zu bekommen war. Und dann in dem Gespräch wird der OP-Termin festgelegt (innerhalb von 1 Woche).

Das heißt, ich war dann schon 5 Wochen wegen der Geschichte zuhause ohne dass etwas unternommen wurde.

Wie lange ist man danach eigentlich noch krank geschrieben? ???

Ging es noch anderen hier ähnlich?

y~asemsinx12


So liebe Leute,

mein Märtyrium ging noch viel weiter.

Nachdem ich nun die zwei Wochen bis zum ambulanten Vorgesprächstermin gewartet hatte, bin ich voller Spannung in die Praxis, um dort zu erfahren, dass ich weitere 2,5 Wochen warten muss, um dann stationär aufgenommen zu werden, da die 'Zysten-Situation' sich bereits so verschlechtert hatte, dass nur noch die Entfernung des Eierstockes möglich war um einer eventuellen Entartung zuvor zu kommen. Diese OP ist aber nur stationär möglich.

Also habe ich eine weitere Wartezeit in Kauf genommen.

Nun ist meine OP knapp 3 Wochen her. Es ist alles gut gelaufen, bereits 3 Tage nach der OP konnte ich die Klinik bereits wieder verlassen und nächste Woche fange ich wieder an zu arbeiten. Mir geht es gut, die Wunden sind gut verschlossen und beginnen bereits zu verblassen.

Auch habe ich bisher keinerlei hormonelle Beschwerden, d.h., mein verbliebener Eierstock arbeitet ordentlich weiter.

Die OP (samt Adnexektomie) wurde mittels Laparoskopie durchgeführt.

An alle, die so etwas in der Art noch vor sich haben:

Macht euch nicht zu viele Gedanken. Die OP an sich ist keine große Sache.

Ich war noch am OP-Tag wieder selbstständig mobil und konnte bereits noch im Aufwachraum wieder Getränke zu mir nehmen. Bereits 1 Stunde nach Rückkehr auf Station habe ich dann auch wieder normal gegessen.

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