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starke Regelblutungen und Beschwerden

Mkami08x15 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

im Titel steht ja bereits mein Hauptproblem. Ich bin 34J. jung ;-) und habe 2 Kinder (leider 2 Kaiserschnitte mit Komplikationen).

Seit der Geburt meines 2. Kindes kämpfe ich mit sehr starken Menstruationsblutungen. Die Blutung ist besonders am 1. und 2. Tag so stark, dass ich kaum das Haus verlassen kann. Hinzu kommen dann die Müdigkeit und Abgeschlagenheit durch den Blutverlust, Krämpfe die in die Oberschenkel ziehen und Appetitlosigkeit. Am 3. und 4. Tag der Mens geht es dann schon in eine normale Blutung über und dann folgen noch 1-2 Wochen meist dunkelbrauner Ausfluss (ich schätze altes Blut). Zudem habe ich ab der 2. Zyklushälfte mit zunehmenden Brustspannen (komischerweise immer nur die linke Brust !?),Stimmungsschwankungen und Schweißausbrüchen zu tun.

Eine Woche vor der Mens tut jede Berührung der Brust so weh, dass mein Partner Berührungs-Verbot bekommen muss. Ich muss dazu sagen, dass ich meist Arztbesuche jeglicher Art so lange rauszöger, bis ich sprichwörtlich "am Stock geh". Im Prinzip kann ich mit den Symptomen umgehen, aber dennoch stelle eine schleichende Verschlimmerung der Symptome fest und möchte mich einem Gyn vorstellen.

Was sollte mein Arzt wenn möglich untersuchen, Blut, Hormonspiegel, Ultraschall etc ???

Wenn ich schonmal dahin geh dann möchte ich auch gleich alles abgeklärt haben ;-)

P.S. Und bitte keine Steinigung wieso ich nicht regelmäßig zum Gyn gehe, da ich bedingt durch die 2 komplikationsbehafteten Schwangerschaften/ Kaiserschnitte und deren Folgen mit echten Ängsten zu tun habe.

LG Mami0815

Antworten
Nwul_lachqtfueenfzxehn


Du verhütest also nicht hormonell nehme ich an? Was ist für dich eine sehr starke Blutung (Tampons pro Stunde)? Gegen das Brustspannen könnte vielleicht Brennnesseltee helfen (entwässernd), gegen die Stimmungsschwankungen B-Vitamine, gegen die Schmerzen hochdosiertes Magnesium (einige Tage vor der Mens beginnen). Wegen der Blutungen würde ich mal beim Endokrinologen den Hormonhaushalt prüfen lassen (nicht beim Gyn, das ist nicht der Fachmann dafür). Wenn organisch alles ausgeschlossen wurde, könntest du Styptysat gegen die starken Blutungen nehmen.

M_aOmi081x5


Hallo und danke dir für deine Antwort!

Mit der nicht hormonellen Verhütung liegst du richtig. Die Pille nehme ich schon seit 10 Jahren nicht mehr, da ich dadurch immer mit heftigen Migräneattacken zu kämpfen hatte. Ohne künstliche Hormone habe ich maximal 3 x im Jahr mit Migräne zu tun.

Also die Blutungsstärke ist sehr hoch schätze ich. Ich müsste im 30 Minutentakt die Super Tampons tauschen, was z.Bsp. auf Arbeit nicht machbar ist und ich pro Stunde oder aller 2h nur wechseln kann. Daher lege immer noch eine Binde vor, die meist auch durch ist. Ich hatte es auch schonmal mit einer Menstruationstasse versucht, die war auch in ner Stunde voll (25ml). Leider verursachte das Ding unangenehme Schmerzen, so das ich wieder auf die herkömmlich Variante wechseln musste. Bei mir ist die Gebärmutter mit der Bauchdecke verwachsen, vermutlich schmerzt es deshalb innerlich mit dem Cup.

Ja mit Magnesium und Eisen feder ich sowieso die unangenehmen Beschwerden etwas ab. Ich weiß nur immer nicht ab wann ich die einnehmen sollte. Meistens fange ich dann erst mit der Einnahme an wenn die Beschwerden da sind und es hilft dann nur bedingt. Gegen die Krämpfe hilft mir auch Buscopan ein wenig.

Danke für den Tip zum Endokrinologen zu gehen, ich ging davon aus das ein Frauenarzt sich auch mit den Hormonen auskennt.

Könnte die Schilddrüse sowas verursachen? Mein TSH_Wert ist mal erhöht gewesen. Leider habe ich die Nachkontrolle nur 1x gemacht da war der Wert wieder in der Norm.

LG Mami0815

TGoxry8x0


Ich kenne das Problem gut. Bei mir liegt es in der Familie, alle Frauen haben nach Geburten dauerhaft verstärkte Blutungen. Ich dachte auch zuerst, es könnte an der Schilddrüse liegen; ich war dann irgendwann gut eingestellt, die Blutungen hat das allerdings so gar nicht interessiert.

Bei mir ist tatsächlich das einzige, was hilft, die Pille. Und zwar eine Minipille, ein Generikum der Cerazette. Zuerst hatte ich es mit der Mikropille versucht, die ich auch vor meinen Schwangerschaften genommen hatte; die habe ich aber danach irgendwie nicht mehr richtig vertragen.

Klar, die Minipille kann auch Nebenwirkungen haben, aber wenigstens bin ich nicht mehr drei Wochen pro Monat mit meinem Zyklus beschäftigt. Wie das mit Migräne ist, kann ich allerdings leider nicht sagen.

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Hast du mal Hirtentäschlkraut probiert? Das gibt es als Tee oder als Kapsel in der Apotheke und wirkt blutungsstillend.

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