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Pcos - Wer hat Erfahrung mit Metformin

HzeiSkeDStxg hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

irgendwie ist mein Beitrag, den ich hierzu schon geschrieben hatte, nicht erschienen :-( Also hoffe ich, dass das jetzt nicht doppelt kommt... Vor ca. 2 Wochen stellte meine Ärztin fest, dass ich das PCOS (Polyzystischen Ovar-Syndrom) habe, verbunden natürlich mit einer wahrscheinlichen Insulinresistenz.

Jetzt habe ich kurz 2 Fragen:

1. Muss man bei PCOS Verdacht nicht ein Ultraschall machen lassen? Von 2 Freundinnen / Bekannten die die gleiche Diagnose bekamen habe ich das gehört. Oder geht es auch ohne ???

2. Meine Frauenärztin hat mir mitgeteilt, dass Metformin die beste Variante für mich wäre. Ich habe mit meinen 23 Jahren (noch) keinen Kinderwunsch, möchte aber auch nicht in 4-5 Jahren deshalb den Kampf aufnehmen müssen, geschweige denn in 20 Jahren Diabetes haben...

Primär möchte ich trotz Insulinresistenz mein Gewicht in Griff bekommen! Hat jemand bei der Gewichtsthematik mit Metformin Erfolge feiern können?

Ich habe vor ca. 2 Jahren meine Ernährung völlig umgestellt, mache auch seit 10 Wochen richtig Diät könnte man sagen und mache täglich minimal 30 Min. Sport im richtigen Pulsbereich. Ich nehme aber nicht ab und meine Ärztin ist nach eingehendem Gespräch sicher, dass das PCOS bzw. die Insulinresistenz schuld ist...

Ich habe schon viel positives über Metformin in diesem Zusammenhang gelesen, aber Erfahrungsberichte würden mir die Bedenken doch noch mehr nehmen, auch als "Munition" bei meiner Hausärztin, die mir Cortison geben möchte... :-(

VIELEN Dank für Antworten, ich wäre sehr dankbar dafür!!!

Ganz liebe Grüße Heike

Antworten
mvichix5


hi heike

ich habe auch pco,also das gleiche problem wie du aber auch noch kinderwunsch seit 1,5 jahren, habe auch gewichtsprobleme und alles ausprobiert, in zwei monaten nur 2 kilo obwohl ich wenig gegessen und viel getrunken habe, meine frauenärztin testete mich auf insulinresistenz und nun nehme ich metformin, habe in 3 monaten 7 kilo abgenommen, weniger hunger auf etwas süsses und fühle mich wohl, höre auf deine frauenärztin, ich wünsche dir viel erfolg

L'aa


Hallo

ich nehme met seit mitte Maerz und habe 12 Kilo abgenommen.

Es ist sehr gut bei pco. kortison... nee ich wurde davon die Finger lassen.

MBargxa


Metformin wird übergewichtigen Diabetikern verschrieben

Ich kenne einen Mann, der damit und viel Disziplin 30 kg abgespeckt hat. Cortison treibt die Blutzuckerwerte steil in die Höhe, da Cortison Gegenspieler von Insulin ist.

M6argxa


Wichtig!

Metformin darf von Schwangeren/Stillenden nicht genommen werden.

Eine SS sollte bei Diabetikerinnen schon so geplant werden, daß die

Zuckerwerte besonders gut sind. Das gilt erst recht dann, wenn die

SS eingetreten ist. Sonst nimmt das Kind Schaden.

Meist wird Schwangeren die Insulintherapie mittels Pumpe empfohlen.

Geh zu einem Diabetologen, denn die meisten Ärzte haben von

Diabetes eher keine Ahnung. Adressen findest Du auf den Gelben Seiten

des Tel-Buchs oder hier:

[[http://www.schwerpunktpraxis.de/]]

tRut |nich"ts zurJ saxche


hallo,

auch ich hab pco und bekomme metformin dank meiner insulinresistenz. mittlerweile nehme ich met ein jahr lang und leider hat sich nichts getan... nichts abgenommen und auch keinen besseren zyclus. deshalb bin ich auch bei einer kinderwunsch praxis in behandlung.

pco kann alleine durch die blutwerte erkannt werden, da es eine hormonstörung ist, und zysten an den eierstöcken durch den schlechten hormonhaushalt entstehen. (pco ist ein genetisch defekt, welche meist von männern die vor dem 30 lebensjahr eine glatze bekommen haben vererbt wird) metformin ist nicht das wundermittel schlecht hin, wirkt aber bei vielen. man sollte sich dann möglichst auch low carb ernähren (sprich wenig kohlenhydrate oder nur "gute") es ist im übrigen richtig das metformin nicht in der ss zugelassen ist in deutschland, doch aus vielen studien in den usa ist erwiesen das die fehlgeburtenrate bei pcolerinnen damit gesenkt wurde (haben ein erhöhtes risiko), das kind hat keinen schaden genommen!! und wird in usa immer verschrieben dort. zudem ist metformin ja auch schon jahrzente in deutschland erhältlich und eigentlöich ein diabetikermittel. es wurde mehr zufällig entdeckt das es gegen pco wirkt.

es gibt ein gutes selbsthilfeforum bei yahoo im übrigen, die können fast alle fragen beantworten: [[http://de.groups.yahoo.com/group/PCOS-D/]]

cortison würde ich an deiner stelle nicht nehmen, das es eigentlich kontaproduktiv ist bei einer IR, da hilft met besser. es gibt im übrigen auch bei gynakuell auch einen bericht: [[http://www.gynaktuell.de/text.php3?thema=4&artikel=16&seq=1&la=de]]

so ich hoffe das reicht erstmal ...

Lxaa


Hallo

pco patientinnen sollte laut amerikanische Seiten met in der Schwangerschaft nehmen, um die Risiko fuer einen FG zu senken.

m'yga<2^8


Was tun bei PCO wenn man Pille nicht verträgt?

Liebe Leute,

mit großen Interesse lese ich die Beiträge in diesem Forum, jetzt habe ich mich endlich angemeldet und 100 fragen: ich habe PCO seit ca zwei Jahren, die Pille (Belara) aber abgesetzt, so ungefähr vor einem jahr. Seit dem ist mein zyklus total unregelmäßig, aber auch die ultraschalluntersuchung ist nicht eindeutig: mal sind Zysten da, dann wieder nicht. nach der Hormonanalyse meinte meine FÄ, ich soll doch wieder die Pille nehmen, ansonsten könne es in 5 oder 6 jahren schwierig wedren schwanger zu werden (bin jetzt 28).

Das Problem ist, ich habe bisher noch keine Pille vertragen: Ziwschenblutungen, Gewichtszunahme, Launenhaftigkeit und vor allem: Völlige Sex-Unlust!! ich hab das zweimal mitgemacht, mittlerweile möchte ich das mir und meinem jetzigen freund nicht mehr antun. habe auch den Eindruck, die Pille verändert die körperliche wahrnehmung, vor allem was Geruch anbelangt. Gibt es jemanden, der erfahrung mir sowas hat?

und was mache ich jetzt? nehme seit ca. drei Monaten Agnus Castus (Mönchspfefferextrakt, soll helfen) , aber mein Zyklus will sich nicht stabilisieren.

Wie kann man denn eine solche Insulinresistenz feststellen, bzw. könnte die ursache auch eine andere Stoffwechselstörung sein? (Schilddrüse oder so??)

Bin nämlich überhaupt nicht übergewichtig (hab eher ziemlich abgenommen seit Pille abgesetzt, obwohl ich sehr viel esse) und leide auch nicht an übertriebenem haarwuchs oder so. Bin allerdings ziemlich muskulös, kleine Brüste, breites Kreuz, unreine haut ist auch ein problem usw.

weiß nicht mehr was ich noch machen soll, was mich vor der späteren kinderlosigkeit retten soll, gibt es denn sonst keine Therapieformen? Finde es auch ziemlich bescheuert, durchgehend Hormone einzuwerfen, wenn die Zysten davon nicht mal weggehen (war bei mir so: Während der Pille hatte ich zwar einen Zyklus, aber trotzdem PCO)

Wenn jemand was weiß oder ein ähnliches Problem hat, bitte antworten, vielen Dank

bWloo


keine erfahrung mit metformin, aaaaaber ... ;-)

ich bin 36 und habe 10 jahre die verschiedensten pillen wegen pco genommen und habe sie letzten monat abgesetzt. stattdessen nehme ich jetzt progesteron creme. in den amerikanischen pco-foren wird sie als nebenwirkungsfreie natürliche behandlung "angepriesen". ich kann noch nicht viel über erfolge erzählen, da es 3-6 zyklen dauert bis sich was ändert. wer fragen dazu hat, literatur und internetinfos auf deutsch, kann mir gerne eine email schreiben (findet sich auf meiner homepage [[http://bloomoose.de]]).

es gibt von dr. john lee ein buch über "prämenopause". wer des englischen mächtig ist, sollte dieses buch unbedingt lesen, es gibt vielleicht auch deutsche übersetzungen.

die idee bei der sache ist übrigens die: wer pco hat, hat selten oder nie einen eisprung und ist deshalb progesteron-defizient. der gelbkörper wird ja selten oder nie gebildet. das führt zu einem ungleichgewicht im hormonhaushalt (lh-fhs verhältnis, androgene etc.) und vor allem zu einer östrogen-dominanz. um wieder zu eisprüngen und einem ausgelichenen östrogen-progesteron (auch die schilddrüse kommt wieder in die gänge) haushalt zu kommen, ist progesteron über die haut aufgenommen ideal. das fettgewebe gibt das hormon an den körper in physiologischen dosen ab. es handelt sich um progesteron, das bioidentisch ist, für den körper ist es wie das selber produzierte.

wer progesteron-salbe ausprobieren will, es darf für den eigenbedarf eingeführt werden. ich bestelle über [[http://ebay.com]]. da kostet mich 226 g (2 dosen für 2 zyklen, wenn man hohe anfangsdosen nimmt) 22 euro inkl. versand.

gruß ihr lieben,

pam

ich bin viel im [[http://www.soulcysters.com]] forum zu finden!!!!

-"Stexlla-


re

Hallo bloo,

eine Frage:

worin unterscheidet sich denn die Salbe zu den verschreibungspflichtigen Progesteronpräparaten (Duphaston, Utrogest usw.), die es in Deutschland gibt?

Grüße, Stella

bplo+o


utrogest etc.

hatte vor ein paar tagen genau über dieses thema mit meiner gynäkologin gesprochen. es scheint so, dass progesteron in deutschland entweder oral oder intravaginal verschrieben werden. oral genommen, gehen ca. 80 % des hormones über die leber verloren, sie werden verstoffwechselt und ausgeschieden. ich habe auch gelesen, dass diese stoffwechselabkömmlinge des progesterons die rezeptoren blockieren.

intravaginal ist progesteron deshalb nicht so wirksam aufzunehmen, weil es dadurch zu spitzen im hormonspiegel kommt. habe ich auch gelesen ;-)

letztlich sind auch progesterone oft synthetisch nachgebaut, z.b. provera, das auf dem amerikanischen markt oft verwendet wird. es gehört zu der gruppe der "progestins", die aus einem testosteron molekül und noch was anderem zusammengebaut sind, wenn ich mich recht entsinne. diese synthetisch gebauten moleküle sind dem körper nicht bekannt und haben oft horrende nebenwirkungen. da gibt es leidensgeschichten in den foren gerade im zusammenhang mit diesen synthetischen progestinen. frauen, die wirklich die hölle mitgemacht haben und dann mithilfe von progesteroncreme ihr übergewicht und ihre stimmungsschwankungen wieder losgeworden sind.

ich hatte meine gynäkologin gefragt, ob diese deutschen präparate - ich denke, es war utrogest - aus "natürlichem" also bio-identischen progesteron bestehen, und sie wusste es nicht hundertprozentig. es steht nur progesteron drauf, insofern müsste es auch das "echte" sein. duphaston könnte was synthetisch gebautes sein, bin aber keine expertin.

gruß,

pam

bsloo


hier habe ich was im roche gefunden

"progestin: ältere Bez. für die Gestagenaktivität des natürl. Gelbkörperhormons; noch üblich als Markenname für synthet. Progesteron. Im angloamerik. Sprachraum Sammelbezeichnung für die Gestagene."

das progesteron in der creme lagert sich ins fettgewebe ein und wird in physiologischen dosen abgegeben wie z.b. das körpereigene östrogen, was von den fettzellen gebildet wird.

-KSt4ellax-


re:

Danke für die Infos.

Utrogest soll tatsächlich das einzige Progesteron sein, dass dem körpereigenen am ähnlichsten ist und somit am wenigsten Nebenwirkungen verursacht.

Ich benutzte es selbst viele Jahren in jeder 2. Zyklushälfte, um die Bltg. auszulösen. Nebenwirkungen gab es bei mir in diesen Tagen trotzdem jedesmal. Sie waren allerdings erträglich und mir ging es insgesamt besser als wie zuvor, als ich ohne Medikamente höchstens 2 Mal im Jahr eine Bltg. hatte.

Trotzdem würde ich so eine Progesteronsalbe auch nur auf Anweisung bzw. unter Kontrolle eines FA anwenden, schon wegen der genauen Dosierung. Denn ein Zuviel des Hormons schadet dem Körper meiner Erfahrung nach genauso viel, wie ein Zuwenig.

LG, Stella

b^lRoxo


re:

da hast du recht, stella! gerade pco´ler, die wohl ihr ganzes leben hormone nehmen müssen, sollten mindestens 1 mal im jahr zur gyn, besser alle 6 monate.

wenn progesteron-creme über längere zeit überdosiert wurde, lagert sie sich im fettgewebe ein und braucht mindestens ein jahr, bis sie wieder aus dem system verschwunden ist. am besten wartet man sogar 2 jahre.

die gefahr ist allerdings relativ gering, denn die meisten cremes haben einen spender, der genau 20 ml abgibt. nach einem halben jahr nach abklingen der pco-symptome reduziert man die dosis auf die hälfte, wartet ein weiteres halbes jahr und passt dann evtl. die dosis nach unten oder oben an. meine gyn macht jeweils ultraschall und hormonspiegel. somit müsste sich die "erhaltungsdosis" recht genau bestimmen lassen. aber soweit bin ich nocht nicht ;-)

gruß,

pam

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