Forum » Gynäkologie »
29.06.04 08:21
Ist mir etwas peinlich aber vielleicht kann mir hier jemand die Angst nehmen.
Also seit einigen Jahren kommt aus meinen Brustwarzen eine milchige, gelbliche Flüssigkeit, wenn ich etwas daran herumdrücke. Kann mir jemand sagen, was das sein könnte? ich war noch nie schwanger - bin es auch jetzt nicht und kann mir deshalb auch nicht vorstellen, dass es Muttermilch ist - oder doch??
Bitte helft mir
Danke
29.06.04 08:25
Das wird wohl am Prolaktinwert liegen. Wenn der zu hoch ist, kommt es dazu. Geh am besten zum Arzt, meist bekommt man Tabletten dafür 
Ist nichts schlimmes !
31.08.04 16:38
Sorry, aber manche genießen es, wenn Milch von den Drüsen abgesondert wird. Kann man tolle Sachen mit machen.
Schreib mich an, dann erzähl ich dir mehr.
Aber natürlich hat meine Vorschreiberin recht - es gibt Prolaktinhemmer, die das unterbinden.
31.08.04 16:46
Also toll ist das bestimmt nicht, immerhin kann man kaum schwanger werden, wenn man einen erhöhten Wert hat und es kann auf Dauer mal ziemlich schmerzhaft werden. Ich kämpfe selbst schon seit Jahren damit.
21.09.04 16:56
Hallo,
hab eben schon unter Sexualitaet geschrieben, weil ich dazu einen Strang gefunden habe, also bitte nicht böse sein übers Doppelposting, aber vielleicht liest ja nicht jeder überall.
Also ich hab auch Milch in einer Brust, mein Prolaktin-Wert ist jedoch normal. Muss ich mir Sorgen machen?
Viele Grüße
22.09.04 21:19
Bei Wassermangel,Stress und übermäßigen Konsum von Aspartam (Diätlimonaden) wird die Sekretion von Prolaktin erhöht.
Übermäßige Sekretion von Prolaktin hat bei Mäusen zu Brustkrebs geführt.
Erhöhter Prolaktinwert deutet auf verschiedene Störungen und Krankheiten hin
Ein erhöhter Prolaktinwert wird unter anderem festgestellt bei: prolaktinproduzierenden Tumoren der Hypophyse (Prolaktinome), während der Stillphase, bei der Einnahme verschiedener Medikamente (insbesondere Psychopharmaka), bei neurogenen und psychiatrischen Störungen, Reizung von Thoraxnerven, z.B. bei Herpes zoster, Endometriose, akuten und chronischen physischen und psychischen Stresssituationen (Depressionen, Operationen, schmerzhafte Blutentnahme), in der Schwangerschaft, nach einem Orgasmus, nach intensiven Manipulationen der Brust, nach proteinreicher Nahrung, hohem Bierkonsum und anderem
Prolaktin, das luteotrope Hormon (LTH), wird im Vorderlappen der Hypophyse gebildet.
Funktionen
Wichtigste Funktion des Prolaktins beim Menschen ist der Einfluss auf die Milchproduktion der weiblichen Brust. Etwa ab der achten Schwangerschaftswoche steigt die Konzentration von Prolaktin steil an. Sie wird bis zur Geburt und auch danach noch durch den Stillreiz auf einem anhaltend hohen Niveau gehalten.
Prolaktin hemmt die Produktion des Hormons Gonadoliberin (GnRH = Gonadotropin releasing hormone und somit auch von LH und FSH), wodurch bei stillenden Müttern meist der Menstruationszyklus nicht in Gang kommt. Nach Ende der Stillzeit kehrt die Prolaktinkonzentration auf ihren Normalwert zurück.
Ausschüttung von Prolaktin
Die Ausschüttung von Prolaktin erfolgt in einem Tag-Nacht-Rhythmus. Nachts steigt der Prolaktinwert an, frühmorgens sinkt er ab. Prolaktin wird aber auch in Stresssituationen vermehrt ausgeschüttet und führt dann (vorübergehend) zu Unfruchtbarkeit. Bei Blutuntersuchungen von Frauen mit Zyklusproblemen wurden häufig erhöhte Prolaktinspiegel festgestellt.
Erhöhter Prolaktinwert deutet auf verschiedene Störungen und Krankheiten hin
Ein erhöhter Prolaktinwert wird unter anderem festgestellt bei: prolaktinproduzierenden Tumoren der Hypophyse (Prolaktinome), während der Stillphase, bei der Einnahme verschiedener Medikamente (insbesondere Psychopharmaka), bei neurogenen und psychiatrischen Störungen, Reizung von Thoraxnerven, z.B. bei Herpes zoster, Endometriose, akuten und chronischen physischen und psychischen Stresssituationen (Depressionen, Operationen, schmerzhafte Blutentnahme), in der Schwangerschaft, nach einem Orgasmus, nach intensiven Manipulationen der Brust, nach proteinreicher Nahrung, hohem Bierkonsum und anderem
Prolaktin
P. ist ein Hormon, das im Gehirn gebildet wird und u. a. die Entwicklung der Brustdrüsen und die Bildung von Muttermilch anregt. Die Ausschüttung von P. durch das Gehirn wird von anderen Hormonen gesteuert. Erhöhte P.-Spiegel können bei der Frau zum Ausfall der monatlichen Regelblutung (Menstruationsstörung), beim Mann zu Impotenz führen.
www1.ratiopharm.com/index.cfm?ft=1
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26.01.10 02:08
Hallo,
Ich habe heute mittag gemerkt das aus meiner Brustwarze eine Milchige Flüssigkeit kommt.
ich habe jetzt angst was soll ich tuhn kann es was schlimmes sein 
Bitte helft mir 
26.01.10 10:03
Hallo koukla01,
hierfür gibt es einige mögliche Ursachen, und die meisten sind harmlos.
Tritt es zum ersten Mal auf, sollte einmal der Gyn schauen.
Dies ist aber auch z.B. mögliche Nebenwirkung der Pille.
Und: nicht immer drücken, dies regt die Produktion immer weiter an.
Alles Gute, 
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