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Abtreibung nach dem 3. Monat?

Rmeg{iYna6z7


maxx

Bitte beantworte auch Fragen. Sumatra hatte dich gefragt, wie das bei deinem Abbruch gewesen ist. NArkose oder Betäubung.

Mich interessiert das nämlich auch.

Sumatra, die Art und Weise, wie du über einen Abbruch schreibst, läßt echt zu wünschen übrig. Ekelhaft! Das kann und will ich auch nicht mit deinem Alter entschuldigen oder damit, dass du ja nun mal so bist...(wie du immer selbst gern sagst). >:(

K~leixo


Huch – da geht doch wirklich eine Abtreibungs-Diskussion ohne mich ab. Ich wiederhole hier gerne meine Beiträge, ich weiß jetzt nicht genau, welchen TemyCat gemeint hat. ;-)

Für die einen ist es vermessen, dass andere Frauen abtreiben und für die anderen nicht. Jeder hat andere Kriterien und lebt danach. Meiner Meinung nach ist es wiederum vermessen, anderen vorschreiben zu wollen, wie sie ihr Leben zu leben haben. Die Konsequenzen eines Schwangerschaftsabruchs hat die schwangere Frau zu tragen und nicht der Außenstehende, der mit dem erhobenem Zeigefinger dasteht. Nichts ist einfacher als zu kritisieren, was jemand falsch macht, vor allem wenn man die Kriterien der schwangeren Frau nicht akzeptiert.

Wenn jemand einen Fötus als lebendigen Menschen betrachtet, dann ist dieser Denkweisei zufolge eine Abtreibung natürlich Mord an einem ungeborenen Kind. Das kann eine schwangere so sehen und sich entscheiden, ob sie einen Mord begehen lässt oder nicht.

Wenn jemand einen Fötus nicht als lebendingen Menschen betrachtet, dann ist eine Abteibung nach dieser Denkweise kein Mord. Die Konsequenzen hat auch hier die Frau zu tragen und somit steht auch nur ihr die Entscheidung zu.

Dann gibt es noch die christliche Einstellung, die ja gegen jegliche Schwangerschaftsverhütung eingestellt ist, aber da sind genauso die Rahmen festgelegt und sie entsprechen nicht den Kriterien, einer Frau, die eine Abtreibung in Erwägung zieht.

Einstellungen dazu gibt es noch und nöcher und jeder meint, dass seine eigene Meinung die richtige ist. Sie sind alle richtig für die Betreffenden.

Abtreibungsgegner können Frauen, die abtreiben noch so verurteilen, das einzige was sie machen können ist, es selber nicht zu machen. Es gibt nicht nur eine richtige Weltanschauung, es gibt viele nebeneinander und alle sind gleich legal und für die Betreffenden immer "richtig" und es gibt auch Menschen, denen es absolut egal ist, ob sie richtig oder falsch handeln, weil sie andere Werte und Kriterien haben. Es ist nicht schwer bei einem anderen ein falsches Handeln zu entdecken, man vergißt nur zu oft, dass andere nicht dieselben Werte haben.

Man kann natürlich über das Pro und Kontra der Abtreibung diskutieren, aber eine Diskussion kommt nur zustande, wenn man sich mit beiden Einstellungen auseinandersetzt, anstatt sofort zu verurteilen. Abtreibung ist gesetzlich legal und wenn jemand gegen Abtreibung ist, braucht er sie nicht in Anspruch zu nehmen, aber die Mehrheit der Bevölkerung ist nicht dagegen, denn das demokratische Prinzip funktioniert nun einmal so. Wenn die Allgemeinheit eine Weltanschauungsänderung zu diesem Thema erfährt, dann werden sich die Gesetze ändern. Im Moment sind beide Möglichkeiten vorhanden und demzufolge kann eine schwangere Frau entscheiden, ob sie abtreibt oder nicht, egal ob es für andere richtig oder falsch ist.

K(leKio


Einen hab ich noch ;-)

- Eine Frau ist zu verurteilen, wenn sie abtreibt - es sei denn sie ist vergewaltigt worden.

- Eine Frau ist krank, wenn sie ein Kind, das sie aufgrund einer Vergewaltigung bekommt, austrägt.

- Eine Frau ist zu verurteilen wenn sie ihr Kind in die Mülltonne schmeißt, aber genauso zu verurteilen, wenn sie abtreibt.

- Eine Frau ist zu verurteilen, wenn sie ihr Kind in die Mülltonne schmeißt, weil es so viele Frauen gibt, die keine Kinder bekommen können.

- Eine Frau ist zu verurteilen, die abtreibt, weil sie der Gesellschaft schadet.

- Eine Frau kann man nicht verurteilen und sie hat auch das Recht abzutreiben, aber es ist verabscheuungswürdig.

- Eine Frau kann man nicht verurteilen, die keine Kinder bekommt, wenn sie keine Kinder bekommen kann.

- Eine Frau kann natürlich nicht verurteilt werden, dass sie abtreibt, aber sie hat kein Recht dazu.

- In Amerika ist es verpönt abzutreiben, aber die Amis sind ja sowieso suspekt.

- Eine Frau ist bewundernswert - vor allem in Amerika - darum wohl doppelt so bewundernswert, als in Europa, wenn sie ein Kind behält, das sie aufgrund einer Vergewaltigung austrägt.

- Amerika ist gläubig und darum ist es kein Wunder, dass eine vergewaltigte Frau das Kind zur Welt bringt.

- Eine europäische Frau, die nicht gläubig ist und abtreibt, ist zu verurteilen, weil es keine Rolle spielt, dass sie nicht gläubig ist, denn niemand hat das Recht ein Kind umzubringen.

- Eine Frau ist zu verurteilen, wenn sie die Möglichkeit einer Abtreibung in Anspruch nimmt, obwohl es Abtreibungskliniken und Ärzte gibt.

Erweitert durch die Beiträge in diesem Thread:

- Eine Frau ist krank, die ungewollt schwanger wurde und ihr Kind "weg"machen lassen will.

- Wenn eine Frau alt genug ist Sex zu haben, hat sie gefälligst auch das Kind auszutragen, wenn sie schwanger wird.

- Wenn eine Frau schwanger wird, heißt es noch lange nicht, dass sie es bekommen muss.

- Wenn eine Frau schwanger wird und abtreibt, ist es ihr gutes Recht, sie darf es aber nur mit ganz bestimmten Worten ausdrücken.

- Eine Frau ist zu verurteilen, wenn sie abtreibt, weil es zu viele Frauen gibt, die sich Kinder wünschen.

- Wenn eine Frau trotz Verhütung schwanger wird, hat sie gefälligst das Kind zu bekommen.

- Eine Frau ist zu verurteilen, wenn sie abtreibt, weil es Frauen gibt, die ihre Kinder verlieren.

Tja, jeder denkt anders und daran sieht man, dass es immer vom Betrachter und seinen Kriterien abhängt.

m{axx


Mit Vollnarkose... Wollte mir das ganze Drum-Herum nicht antun... Konnte noch am selben Tag nach Hause und mir ging es sehr gut....

Mperedixth


hmm

hi angst..was is denn heut rausgekommen beim FA ???

Rmegirnax67


maxx

Wollte mir das ganze Drum-Herum nicht antun...

Ich wäre eher davon ausgegangen, dass es dir schlichtegal sei, was "drumherum" passiert.

Allerdings werden Abbrüche eigentlich auch nicht mehr ohne Vollnarkose durchgeführt. Selbst nach einer Fehlgeburt wird die Ausschabung unter Narkose durchgeführt.

M onik"ax65


Regina67

Man kann häufig wählen, ob mit Vollnarkose oder eben nicht. Das wird selbstverständlich auch ohne gemacht.

K(leixo


monika65

Man kann häufig wählen, ob mit Vollnarkose oder eben nicht. Das wird selbstverständlich auch ohne gemacht...

Was, ohne Narkose wirds auch gemacht. ;-) Ich weiß, ich weiß - man darf ja wohl noch einen Scherz machen. ;-D

m1ut


Ein Fötus ist ein hilfloses Lebewesen im Bauch der Mutter. Es braucht Schutz und Liebe. Abtreibung ist das Gegenteil, es gibt sicher andere Lösungen, Du mußt sie nur suchen.

mlaxx


du kommst wohl aus der kirche, oder?

-fAng,st-


bin glücklicherweise nicht schwanger, ist nur eine große zyste die aber wahrscheinlich sogar noch medikamentös behandelt werden kann. mir ist n ganzer berg vom herzen gefallen! und noch mal danke für die vielen antworten, vorschläge und sichtweisen!

i9tsr me


Ein Fötus ist ein hilfloses Lebewesen im Bauch der Mutter

Das sieht die EU-Menschenrechtskonvention etwas anders:

>

Gerichtsurteil: Ein Fötus hat kein Menschenrecht

Ein französisches Gericht erließ ein Urteil, wonach ein Fötus nicht den Schutz des Lebens hat (wie es im Artikel 2 der Menschenrechtskonvention steht.)

Eine Frau hatte geklagt, nachdem sie durch einen Irrtum der Ärzte ihr ungeborenes Kind verlor.

Wie es im Urteil hieß, könne man nach derzeitigen Ermessen nicht zustimmen, dass ein ungeborenes Kind in der Europäischen Menschenrechtskonvention enthalten sei.

stern shortnews

EcVE19x83


Ich kenne den Fall, das eine Frau bei einem Autounfall ihr Baby verloren hat, der Schuldige wurde wegen fahrlässiger Tötung angezeigt und das ging durch ! Das ist, so glaube ich neu, wurde zeit !

RBa0in


Will mich gar nicht zusehr auf diese Diskussion einlassen, da ich für mich meine Meinung zum Thema Abtreibung getroffen habe. Ausserdem finde ich die Beiträge von Kleio sehr treffend und dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Dennoch kann ich mir einen kleinen Kommentar nicht verkneifen ;-): Bei vielen Verhütungsmethoden (z.B. Minipille) wird ja nicht der Eisprung oder die Befruchtung verhindert, sondern dass sich das befruchtete Ei in der Gebärmutter einnisten kann. Das befruchtete Ei wird somit mit der Monatsblutung ausgeschieden. Im Grunde auch eine Art von Abtreibung. Ich nehme die Mikropille und mir war doch ganz wohl bei dem Gedanken, dass da ja auch der Eisprung verhindert wird, es also normalerweise nicht zu einer Befruchtung kommen kann (und wenn doch, dann läuft es eben auch so ab wie bei der Minipille). Das heißt aber doch, dass extreme Abtreibungsgegner eigentlich auch diese Verhütungsmethoden ablehnen müssten, oder? Ist nur mal so'n Gedanke.

R)eg&ina67


Monika65

Man kann häufig wählen, ob mit Vollnarkose oder eben nicht. Das wird selbstverständlich auch ohne gemacht.

Heutzutage aber nicht mehr. Mir hat man im KKH gesagt, dass dieser Eingriff (Ausschabung) immer unter Vollnarkose gemacht würde. Ist das vielleicht bei den KKH unterschiedlich? Und auch bei einer Abtreibung wird es im allgemeinen (heute) unter Vollnarkose gemacht. Es kann nämlich die psychischen Folgen der Frau erheblich verschlimmern, wenn sie auch noch live alles mitbekommt.

LG

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