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Cholesteatom

CMera7x9


Hallo alle zusammen,

ich war nun ja schon länger nicht mehr hier. Meine Krankengeschichte hatte ich auf S.87 verfasst, aber noch einmal in kurz:

Ich habe auf meinem linken Ohr eine chronische Belüftungsstörung und habe den Druckausgleich irgendwie nie hin bekommen. Daher hatte ich oft Paukenergüsse ab 1998. 2000 bekam ich dann operativ ein Röhrchen gelegt, also nichts Schlimmes. Dann entwickelte sich leider auch bei mir ein Cholesteatom. 2005 wurde es entfernt und 2 Gehörknöchelchen waren schon befallen, wurden entfernt und ich bekam ein Titanimplantat. Die nächsten 2 Jahre ging es mir so ganz gut, obwohl ich wieder oft Paukenergüsse hatte. Aber man konnte nie was sehen, da mein Trommelfell ja nicht mehr transparent war. Letztes Jahr dann im Mai die schlimme Nachricht: Das Chole war doch wiedergekommen, obwohl ich besser als zuvor hörte (das Chole leitete den Schall so gut weiter). So ließ ich mich letztes Jahr im August zum 2. Mal operieren (in Düsseldorf: super Klinik bzw. Operateur!!!). Die PRothese lag wohl wieder daneben und ich hatte wieder so ein großes Chole, dass der Operateur keinen Höraufbau mehr vornahm, sondern erstmal nur den Mist entfernte. Da es wieder so viel war, war er nicht sicher, ob er wirklichalles entfernt hat und wollte mich lieber 1 Jahr drauf nochmal operieren - und dann den Gehöraufbau machen. Tja und das ist jetzt schon wieder bald...

Das letzte Jahr über habe ich links nur 25 % gehört (also extrem wenig), woran ich mich echt gewöhnen musste. Und jetzt habe ich wieder die OP in Düsseldorf am 16.7. Vorher fliege ich noch in Urlaub, da ich noch einmal fliegen möchte.

Nach der OP letztes Jahr hatte ich dann ein wenig Tinitus, genauer gesagt ein RAuschen auf dem Ohr, das ich immer noch habe. Es kann aber auch davon kommen, dass ich ja momentan keine Verbindung zum Innenohr habe und so wenig höre, dann hört man sein Inneres ja viel mehr. Dennoch habe ich nun 1. Angst, dass ich nach der neuen OP dann richtig Tinnitus haben werde. 2. habe ich Angst, dass sich wieder das Chole gebildet hat, was ich stark annehme, da es im Ohr oft so komisch knistert und ich ja weiter das DRuckausgleichsproblem habe. Ich schaffe es auch nicht, mein Ohr selbst aufzupusten :-( Mein Grundproblem ist also immer noch da. 3. habe ich Angst, dass ich nun jedes Jahr unters Messer muss. Man kann ja nun gar nicht mehr ins OHr rein gucken, da mein Trommelfell ja nicht mehr transparent ist. Ich bekomme ja bei jeder OP ein neues und diesmal wollen sie evtl schon GEwebe über meinem gesunden Ohr für das neue Trommelfell entfernen, um wieder Material für das Trommelfell zu haben.

Ich hoffe, ihr drückt mir auch ganz dolle die Daumen. Ich melde mich dann auch wieder und erzähle, ob ich dann wirklichwieder eine Prothese bekommen habe (nicht, dass er im Falle eines neuen Choles wieder keinen Höraufbau macht) und wie ich dann höre. Wo ich nun 1 Jahr kaum hören konnte, wird es sicher ein komisches Gefühl sein, wieder mehr hören zu können. Ich hoffe, dass es klappt und wünsche es mir einfach!

Ich drücke Euch allen auch immer die Daumen! Lese täglich hier im Forum, hatte in letzter Zeit aber leider keine Zeit zum Schreiben.

Ganz liebe Grüße an alle! Haltet die Ohren steif!

S:mil"la0x8


Hallo zusammen,

unserer 5 jährigen Tochter wird ggf. auch ein Cholesteatom rechts entfernt. Wir haben schon bei der Diagnosestellung einige negative Erfahrungen gemacht und wären dankbar für eine Arztempfehlung im Raum Düsseldorf oder NRW. Natürlich sind wir auch bereit überall hin zu fahren.

Vielen Dank im Voraus

Smilla

C3erax79


Hallo Smilla,

also ich wurde letztes Jahr in Düsseldorf Heerdt im Dominikus Krankenhaus von Dr.Grün operiert und werde es dann in 3 Wochen ja erneut. Ich kann dieses Krankenhaus und Dr. Grün nur wärmstens empfehlen. Er ist wirklich eine Kapazität auf diesem Gebiet (und auch als diese bekannt!) und er wurde mir auch von jemandem empfohlen (siehe hier Seite 88) und von meinem hiesigen Ohrenarzt, der dort ausgebildet wurde und seine Künste kennt. Ich würde immer wieder dortin gehen und fühle mich dort in den besten Händen! Ansonsten ist die Klinik in Kassel wohl auch nicht so schlecht.

Alles Gute, das wird schon!

Cera

S6millax08


Hallo Cera,

vielen Dank für die prompte Antwort. Freue mich, daß du das Domenikuskrankenhaus in Heerdt empfiehlst. Wurde uns von unserem behandelnden HNO auch nahegelegt. Welche Klinik ist das denn in Kassel. Komme nämlich lustigerweise gebürtig von dort und da meine ganze Familie dort lebt ließe sich für mich auch ein Aufenthalt dort mit dem anderen Kind und Hund organisieren. Freue mich auf deine Antwort und wünsche Dir alles Gute für Deine OP in 3 Wochen

Liebe Grüße

Smilla

Cierax79


Hey Smilla,

also offiziell heißt es Klinikum Kassel. Dort gibt es dann die einzelnen Schwerpunkte. Ist ein sehr großer Komplex. Und ich würde dann dort zu dem Professor gehen.

Ansonsten wie gesagt nach Düsseldorf. Ich fahre auch extra 200km hin...

GLG und ein schönes Wochenende!

s(abri$na10


was genau ist das?

MQama *von ,Mattxeo


Hallo

Ich lese hier im Forum immer wieder, dass eingesetzte Implantate "verrutschen" o.ä.

Passiert das eigentlich oft, oder ist dies dann doch eher die Ausnahme?

Es wird sicher auch darauf ankommen, wieviel von der Gehörknöchelchen-Kette entfernt werden musste. Sehe ich das richtig ???

Vielleicht weiß jemand eine Antwort?!?

Viele liebe Grüße an alle

N$atkasc{ha01


Hallo,

mein Implantat ist auch verrutscht. Das kann passieren. Wurde im April deswegen nochmal operiert. @:)

MGama 'von FMRat'texo


@ Natascha01

Hallo!

Und weshalb ist Dein Implantat verrutscht? Konnte man Dir da eine Auskunft geben?

NEatasIchax01


Ich hab nachgefragt, aber es konnte mir leider niemand erklären. Die sagen immer, das passiert halt. @:)

SLchnuc{k230x4


Hallo zusammen,

durch Zufall habe ich dieses Forum entdeckt und habe auch ganz ganz viele Fragen. Vielleicht könnt ihr mir helfen?! ???

Vor etwas 4 Wochen war ich beim HNO Arzt der erstmal gar keine Diagnose stellen konnte weil alles so schlimm aussah in meinem linken Ohr, das er gar nichts erkennen konnte. Ich sollte erstmal eine Wochen Ohrentropfen nehmen, was ich dann auch tat. Nach der Woche erneuter Termin beim HNO Arzt der dann direkt von einer OP sprach (dafür habe ich ihn schon gehasst...HNO Ärzte für mich da schlimmste das es gibt). Trommelfell perforiert und eventuell Verdacht auf Cholesteatom. Er überwies mich an einen anderen HNO Arzt der auch hier in der Stadt im Krankenhaus operiert.

Ich war dann auch ein paar Tage später bei ihm, er hat die wohl üblichen Untersuchungen durchgeführt...Röntgen, Hörtest und so weiter. Der Hörtest war katastrophal, ich höre auf meinem linken Ohr fast nix mehr. :(v

Ja er sagte mir dann das ich um eine OP nicht drum rum komme, das es ein Cholesteatom ist und die Gehörknöchelchen daran beteiligt sind und er noch nicht genau sagen kann ob man diese retten kann, oder stattdessen Titanimplantate einsetzten muss. OP Termin am 16.07.08, stationäre Aufnahme am 15.07.08.

Nun mache ich mir große Sorgen und habe tierische Angst. Bin bei allen Dingen die das Ohr betreffen ein mega Angsthase (schlechte Erfahrung gemacht in der Kindheit).

Meine Fragen deswegen jetzt:

Wie lange wird so eine Op ungefähr dauern?

Tut es weh wenn die Tamponade entfernt wird?

Was hat man denn da für einen Verband? Einen um den ganzen Kopf rum oder wie sieht das aus?

Wann kann man wieder Haare waschen?

Müssen Haare eventuell gekürzt werden um das Ohr oder gar ein Stück rasiert werden?

Ohje...ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir vielleicht eine Antwort geben könntet.

Liebe Grüße

@:)

Schnuck

NSatasTchax01


@ Schnuck2304

hast eine PN bekommen.

*:) *:) *:)

SBchnuc:k!2304


@ Natascha *:)

danke schön für deine schnelle PN. Habe dir gerade geantwortet.

Liebe Grüße

SChnuck

sAimxsa


hallo zusammen,

ich bin ganz neu hier... *:)

ich hab gerade eure beiträge gelesen und mir ist aufgefallen, dass es oft probleme gibt mit den implantaten im ohr?!

meinem bruder wurde vor kurzem eines eingesetzt und ich mache mir nun schreckliche sorgen über die heilung, seine zukunft usw...

vielleicht kann mich ja jemand etwas aufklären, ich hab nämlich keine ahnung :°(

liebe grüße

simsa

SEt.apexs


Hi!

Die Implantate machen nicht soooo oft Probleme; oft nur dann wenn diese nicht richtig implantiert wurden. Deshalb ist auch der Arzt und dessen Können so wichtig!

Vor allem die s.g. Total-Prothesen können in ihrer Lage verrutschen, aber es gibt zwischenzeitlich ein paar Techniken, welche dies verhindern oder zumindest das Risiko reduzieren.

Wichtig ist auch, dass der Arzt die richtige Größe/ Länge einsetzt.

@ Schnuck

Dauer: i.d.R. ca. eine Stunde; bei ausgedehntem Chole auch mal länger

Das Tamponadeziehen kann etwas "ziehen".

Verband: normalerweise einen weißen Kopfverband ringsum und eine Seeräuberklappe; nicht auf dem Auge, sondern in diesem Fall auf dem Ohr

Haare kann man waschen, wenn die Fäden gezogen wurden; 10-11 Tage

Normalerweise muss man keine Rasure machen, außer es wird von hinter dem Ohr operiert, dann kann es sein, dass ein paar Haare dran glauben müssen.

Gruß

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