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Cholesteatom

A<ngelS02904


@ alle,

kurz schreibe dann Computer runter fahren und ab zur Arbeit fahren. Zu mir war die letzte Woche fast täglich beim HNO nämlich Freitag Samstag Sonntag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag und nun wieder Sonntag und Gott Sei Dank dann alle zwei Tage also Dienstag und Donnerstag sofern mein Ohr nicht doch wieder zu zicken anfängt.

Schreibe später mehr muss doch schon los

glg Angel

Prel~lex1


Wir sind auch wieder zurück,

mein Kleiner hat es wieder ganz toll gemacht. x:)

Trotzdem alles Sch...... :°( Es war wieder voll Cholesteatom. Dabei wurde er doch erst vor einem halben Jahr operiert. Das ist wieder so schnell nachgewachsen, sein Ohr lief doch aber kaum. Nur jetzt zum Schluss etwas. Wenn ich mich nicht mehr auf ein laufendes Ohr verlassen kann, auf was denn dann! Wenn ein Ohr nicht läuft und innen trotzdem alles voll davon ist, wie soll ich es dann merken ??? :°(

Ich habe solche Angst das es ewig so weiter läuft. Ich dachte er kann endlich sein Implantat bekommen, stattdessen diese Nachricht.

:°( :°( :°(

Im Krankenhaus kann ich nur bis zum 9. Lebensjahr da bleiben. Ok, er wird erst 8, aber ein Erlebnis jetzt hat moch totaaaaaaal schockiert. Das muß ich euch erzählen.

Elias hat durch den ganzen Murks ne totale Panik vor Spritzen. Er lässt sich vor der OP nicht Blut abnehmen. Nachdem er einmal beinhahe das Behandlungszimmer auseinander genommen hat, haben die erlaubt das es unter der Narkose passiert.

Das habe ich dann jedesmal abgesprochen und das war für alle auch ok.

Auch diesmal haben wir das abgesprochen, der Oberarzt und der Arzt bei dem Narkosegespräch haben ihr ok dazu gegeben.

Elias fand das wie immer Klasse und alle Anspannung war ihm genommen.

Ich dachte schon gar nicht mehr dran und wir schliefen schon lange, als um 22:30!!!!!!!!!!!!!!!! eine Ärztin plötzlich an meinem Bett stand, mich weckte und mir sagte sie müsse bei Elias noch Blut abnehmen, weil das offensichtlich "versäumt" wurde. Ich konnte das abwenden, denn ich war ja da und konnte erklären das es ok ist.

Stellt euch vor ich wäre nicht da gewesen!!! :°( Die hätte meinen Kleinen mitten in der Nacht geweckt und hätte ihm das angetan. Ich rede nicht von einer normalen Angst vor der Blutentnahme. Ich rede hier von PANIK!

Und das mit der Aussicht auf viele weitere OP's. Wie hätte ich dann mein Kind noch in das Krankenhaus bekommen. Muß denn sowas sein! Nicht auszudenken, wenn ich nicht dort gewesen wäre. Ich kann das nicht nachvollziehen!!! :°(

Ich habe Elias davon natürlich nichts erzählt.

Wenn ich dann nicht mehr bei ihm bleiben kann, das geht da nämlich nur bis zum 9. Lebensjahr, bleibe ich trotzdem an seinem Bett sitzen. Nicht das sowas wieder passiert.

Liebe Grüße an alle, Pelle

r}awschmxi


Q pelle

Hallo Pelle, ich kann gut nachvollziehen, wie du Dich gefühlt hast, denn eine Blutabnahme kann bei einem Kind durchaus einen bleibenden Schaden hinterlassen. Ich spreche da aus Erfahrung. Mir wurde mit 12 bei einer Blutabnahme so weh getan, das ich heut noch panisch bin (bin etz 28) wenn mir eine bevor steht.Versteh auch die Ärzte net,warum es möglich ist, ohne Abspache mit der Mutter/Vater eine Untersuchung durch zu führen. Das müsste meiner Ansicht nach nur nach Absprache statt finden. Du hast Dich völlig richtig verhalten. Ich hoffe Deinem kleinen geht es wieder gut und Er hat das schlimmste hinter sich.

Ich bin am Donnerstag dran und bekomm eine Radikalhöhle, hab auch schon ganz schön Angst. Die letzte Op ist 11 Jahre her.

Liebe Grüße an Euch alle und drück Euch ganz fest die Daumen :)_

P)el/le1


@ raschmi

stimmt du hast ja völlig recht!!! Die hätte ja meinem Kleinen nie Blut abnehmen dürfen, ohne mich zu informieren. Wenn sie das gemacht hätte, dann wäre ich ausgerastet. Aber ich war ja da. Ich war ja im selben Zimmer. Zum Glück!!!

Bei meinem haben die mit 3 Jahren das erste Mal Blut vor einer OP abgenommen und das hat sich bei dem eingebrannt seit dem ist es nicht mehr möglich. Er hat da ganz fies ne Angst vor Spritzen entwickelt. Ich will das behandeln lassen, weiß aber noch nicht wie. Man kann ja Phobien thearpieren. Der flippt echt richtig aus. Der wird knallrot und nimmt alles auseinander. Das geht nicht mehr ohne das er völlig ausrastet. Ich habe schon Angst, was ist, wenn er es wirklich mal braucht. Es gibt unzählige Vorkommnisse, da benötigt er mal einen Zugang und das geht dann nicht unter Vollnarkose. Was dann!

Die OP ist n Fliegenschiss dagegen und alles was danach kommt auch. Er ist nur krank, wenn er seinen Zugang sieht. Die ziehen ihm das Teil nun immer schon, wenn er den Innenohrtest nach der OP hinter sich hat und der gut ausgefallen ist. Wenn er gut isst und trinkt und der Test ok ist, dann entfernen sie den Zugang schon. Einmal hatte der den im Fuß. Der ist ja nicht mehr gelaufen. Jetzt hatte der den Zugang in der rechten Hand. Boah ey, der hat die Hand nicht mehr benutzt. Auch an dem Tag noch nicht, an dem der Zugang gezogen wurde.

Er ist da eben sehr sehr empfindlich. Die können ihm sonstwas aufschneiden, der Zugang ist das schlimmste an allem!

War deine letzte OP auch eine OP wegen eines Cholesteatoms? Mein Sohn hat ja auch die Radikalhöhle.

Ich hoffe für dich das es dann gut ist und du kein Cholesteatom mehr bekommst.

Ja danke, Elias geht es wieder richtig gut. Das ist ja das erstaunliche. Das ist unglaublich wie er das wegsteckt. Der ist soooooo fit!!! Der tanzt, quasselt ununterbrochen, spielt und muß ständig ausgebremst werden, weil er noch nicht toben darf. Er hat keine Schmerzen, ich frage mich ob er überhaupt operiert wurde...! Er ist total vergnügt.

Ich bin so dankbar das es immer wieder so ist! :°( Hoffentlich bleibt es so...

lg Pelle

Echemalig"er NuNtzwer (#}325J731x)


@ Pelle

Haben sie es bei deinem Kind schon mal mit diesem "Zauberpflaster" probiert? So das man ihn ggf. mal davon überzeugen kann das er die Nadel dann nicht merkt? Das ist eigentlich gängiges Mittel bei Kindern.

Ich müsst auf jeden Fall was dagegen tun, Angst haben darf er ja, nur nicht so extrem reagieren. Wenn die Kinder ein bestimmtes Alter haben, macht kein Anästhesist mehr eine Narkose ohne Zugang. Daher müsstet ihr das Problem dringend mal angehen. auch damit er sich später mit Blutentnhamen leichter tut, die ja immer mal nötig werden.

Wünsche euch viel erfolg und gute Besserung

PJealle1


@ Mellimaus

Ich weiß, wir müssen das therapieren lassen. Das kann immer mal sein das er einen Zugang oder ne Blutentnahme braucht.

Das Zauberpflaster hilft nicht. Was die alles probiert haben. Mit Ablenkung, mit Geschichten, mit Zauberpflaster....es nützt nichts. Sobald die mit der Nadel kommen dreht der ab. Vor dem 3. Lebensjahr war er nicht so. Das kam erst mit der ersten OP. Da haben die den richtig gequält. Da waren wir noch nicht im UKE, sondern in einem kleinen Krankenhaus. Ich glaube einfach das die das damals falsch angegangen sind. Das Blut sollte auf der Station abgenommen werden. Das war ne ältere Schwester. Elias muckte auf und die gab sofort auf und verwies an das Labor. Dabei hätte sie da nicht aufgeben dürfen. Elias hätte sich da Blut abnehmen lassen. Da habe ich nämlich noch gedacht, was soll denn das. Warum macht die das denn nicht. :(v Was sein muß, muß sein!

Dann im Labor hat er ja gewußt, er kommt damit durch. Einmal ist es ja gelungen. Und da gab es dann den großen Knall. Die Schwester da war total überfordert. Die hatte mehr Schiss als Elias und war selber fix und alle. Die hat den dann auch noch angeschnauzt. Ich war hilflos, denn es MUSSTE ja sein und die war völlig fehl am Platze. Elias war total am Ende, die auch und ich erst! Das nächste Mal brauchte er das erst wieder bei der ersten Cholesteatom OP und da war bereits alles zu spät. Er erinnerte sich, dreht völlig ab und das Ende war, nie wieder ne Spritze ohne Vollnarkose.

Jetzt ist das so eingebrannt, das er ne Nadel an sich nicht zulässt. Nicht mal den gelegten Zugang, der eigentlich ja kein Problem darstellt.

:°( Ja, das müssen wir angehen. Das werde ich auch.

Danke für deine Wünsche, :-)

LG Pelle

E!hemalhigQer Nut6zer L(#32573x1)


@ Pelle

Das ist natürlich nicht gut gelaufen. Aber wer konnte das ahnen. Die Sr. hat es vermutlich gut gemeint und gedacht nee dann soll das wer anders machen und die tante im Labor selber nicht fit bei der BE bei Kindern. Das ist natürlich echt ungünstig. Aber ich denke das kann man in den Griff bekommen :)z

AQnge=l0290x4


@ Pelle1

ich wünsche dir alles Gute für Deinen Kleinen, dass es endlich mal aufhören wird und auch dass die Phobie wegen der Nadeln Blutentnahme behandelt werden kann. Ich kenne es leider nur zu gut da meine Tochter heute noch sie wird 23 im Februar sich am Arm kein Blut entnehmen lässt. Am Finger ja und alles nur wegen einem Arzt der mit Gewalt den Arm festhielt als sie noch klein war und da auch noch die Vene durchstochen hat, diesen Arzt würde ich heute gern mal wiedersehen um ihn mal gehörig die Meinung zu geigen.

Zu mir ich war heute Morgen auch nochmal im KH zum Verbandswechsel oder wie man dass auch nennt wenn der Mullstreifen durch einen neuen Salbenstreifen ersetzt wird.

Tja die Zeiträume haben sich vergrössert muss nun nur noch alle zwei Tage hin, mal schauen wie lange.

so wünsche euch mal einen schönen Sonntag

glg Angel

P%ellxe1


@ Angel

Danke, ich hoffe auch das es behandelt werden kann. Ich habe mich nun schon etwas informiert und einige Berichte von Erwachsenen gelesen, die auch so eine Phobie haben. Bei denen konnte das nicht behoben werden.

Heute schmaddert es sehr aus seinem Ohr. Das übliche eben. Mein Sohn hat lange Haare. Es müssen immer welche abgeschnitten werden, weil trotz Kompresse und Ohrenklappe alles verklebt. Er hat aber keine Schmerzen.

Was mich nur wundert, sein linkes Auge hat plötzlich ein Schlupflid. Also er ist ja noch sehr jung und eigentlich sind die Augenlider straff. Er hatte das noch nie und hat große klare Augen. Wenn er das Lid schließt (nur links) fällt mir nun auf das es oben schlaffer ist. Wenn er das Auge schließt hängt das wie bei Schlupflidern über. Ca. 1 mm. Also ganz schön. Er hat aber sonst keine Veränderung im und am Auge. Hat das was mit der OP zu tun? Die ist ja auch immer auf der linken Seite.

Aber wie gesagt, das sehe ich heute das erste mal. Sonst ist alles wie immer mit seinem Gesicht. Keine Lähmungen oder Ausfallerscheinungen.

Ich gehe jetzt mit meinem Kleinen und dem Hund an den Deich spazieren. Dann spielen wir noch Minigolf. Mehr sportliche Aktivitäten sind ja noch nicht erlaubt.

Alles Gute und einen schönen Sonntag euch allen!

LG

L~uciv2000


Hallo,

Pelle1,raschim,Mellimaus, ;-)

diese Geschichte mit der Blutentnahme,da kenne ich auch viele Horrorgeschichte,Pelle das mit mitten in der Nacht in's Zimmer kommen um Blut abzunehmen das hatten wir auch genau so,aber noch viel Schlimmer ich habe mich mitten in der Nacht mit der Schwester angelegt,das müsst ihr euch mal vorstehlen.weil die Schwester meinte,es würde so auf ihrem plan stehen (NACHTS)und sie müsste es halt tun,ich sollte mich jetzt halt nicht so anstehlen.Sooo nach diesem nettem Satz ist dann halt der Nachtgeist mit mir durch. ]:D

Ich habe nur zu Ihr gesagt wenn sie jetzt nicht aus dem Zimmer gehen würde,müsste ich leider meine gute Kinderstube vergessen. %-| :(v (Uns aus dem Schlaf zu reisen ist doch Irre) :(v

Denn mein Sohn(9 jahre) ist wie gesagt Behindert und deswegen bin ich ehe immer mit im KH.und bei Luca wirkt sich das so aus,dass er Schweißausbrüche bekommt sie an mich Klammert,Kreidebleich wird,am ganzem Körper Zitter und die volle Panik hat,ich wieder Stunden brauche bis er sich wieder beruhigt hat.(das ist heute noch so Schlimm das,wenn wir egal zu welchem Arzt,er immer Panik bekommt, sobald wir zur Tür rein gehen)Dan komm noch hinzu das Luca ehe sehr...sehr schlechte Venen hat.Und wen es dann mal nach 1.Std geschafft ist und ein Zugang gelegt ist, ist er dann auch je nach dem, wie gut er gelegt wurde,dann auch wieder oft kaput gegangen.Luca war dann immer fix und alle,Scheißgebadet und sonst garnichts. %-| Also geht es bei Luca auch nur mit Vollnarkose und ich immer...immer mit dabei,ansonste geht gar nix ohne mich.Und das wissen alle DOC'S,alle Schwester.Luca hat nach wie vor natürlich Angst aber das haben ALLE oder,:? aber dafür bin ich für meinen Sohemann ja auch immer da.ich bin so zu sagen seine Schüzende Hand und Sprechrohr. :)z Und das funktioniert super klasse mit uns beiden,wir sind ein gute Team.

:)^ ;-)

Was ich EUCH allen damit sagen möchte ist einfach nur,....IHR dürft EUCH nicht Gefallen lassen. :|N Auch wenn alle denken das sind die GOTTER in WEIß.

Das stimmt ja auch, :)z aber wir sind doch die betroffenen,die Jahrelang leiden müssen,da kann man doch etwas mehr Feingefühl erwarten wir sind doch keine Tiere die zur Schlachtbank geführt werden. ??? Sorry aber das ist meine persönliche Meinung. :-/ >:(

Sodele ich wünsche EUCH allen noch einen schönen Sonntag und viele....viele.... :)* :)* :)* bis bald. :)-

G.L.G.

Luci2000 *:) *:)

P5ewllex1


Du sprichst mir aus dem Herzen. Das ist ne Schande was euch passiert ist und uns ist das ja auch passiert. Ich meine, da klärt man alles vorher ab und denkt nun ist alles gut und dann das. Mitten in der Nacht soll ein Kind aus dem Schlaf gerissen werden.

So wie du deinen Luca beschreibst ist mein Kind auch. Die haben es ja am Anfang mal probiert. Der hat um sich geschlagen, war knallrot, hat gebrüllt, sich steif gemacht, war schweißgebadet und hat mich dann noch angebrüllt und gesagt das er sich wünschte das er nie geboren worden wäre. Stellt euch das bitte mal vor! :°( Dann ist es mal gut!!! Es ging nicht. Der wäre mir völlig zusammengebrochen. Ich weiß nicht was passiert wäre. Der ließ sich danach auf sein Bett fallen und brauchte erst mal ne Stunde ehe er sich verschnauft hatte. In dieser Zeit konnte ich ihn wieder auffangen und ihm erklären wie toll doch trotzdem alle Ärzte sind und so weiter. Es hätte genauso sein können das er sich nie wieder hätte anfassen lassen. Was dann! Verdammt alle 6 Monate ne OP und dann das! Außerdem! Bei so viel Adrenalin, ist dann das Ergebnis nicht eh verfälscht? Was nützt unter solchen Umständen ne Blutentnahme?

Bei dir ist es ja noch so das Luca nicht für sich sprechen kann. Elias kann das dann vielleicht mit 9 auch deutlich erklären. Trotzdem, ohne meine Einwilligung hätte sie das eh nicht machen dürfen. Ich hoffe nur das sie das auch wußte.

Unsere Kinder müssen so viel erleiden. Es ist bei uns kein Ende abzusehen. Da wünsche ich mir auch mehr Feingefühl. Es klappt ja sonst sehr gut. Die sind alle super nett und lassen das ja auch immer mit der Blutentnahme so durchgehen. :)^ :)z Warum diese Ärztin das nicht wußte. Ich weiß nicht. Das nächste mal achte ich darauf das die das fett in die Akte schreiben!

Noch ne Frage.

Elias's ganzer Kopf ist diesmal so empfindlich. An die Narben darf ich eh nie rankommen. Auch wenn alles verheilt ist, dieses Gebiet tut ihm immer weh. Beim Haarekämmen habe ich da immer Probleme. Nun ist es aber noch schlimmer als sonst. Wie ist es bei euch, die, die immer wieder operiert werden?

Ich bin so vorsichtig, aber darf nicht mal an seinen Kopf kommen, da jammert er schon. :-/ Das war sonst nie.

Er ist auch diesmal irgendwie nicht so belastbar. Er nimmt sich ständig Auszeiten, hat er sonst auch nicht gemacht. Ich überlege ihn morgen doch noch nicht in die Schule zu schicken.

Seid alle lieb gegrüßt, *:)

Jiaanxa


Hallo Zusammen,

jetzt hat uns das Thema "Cholesteatom" auch erreicht und ich bin froh auch gleich hier bei med1 einen Faden dazu gefunden zu haben. Haben tut es mein "kleiner" Bruder (17), der hatte schon seit er Kind ist ständig Probleme mit dem einen Ohr, oft Ohrenschmerzen, Entzündungen etc. Einmal musste ihm das Trommelfell durchstochen werden um eine dahinter liegende Entzündung zu behandeln. Seit einier Zeit hat er wieder verstärkt Probleme mit den Ohren und auch eine deutliche Verschlechterung des Hörens. Erstmal wieder Ohrenarzt und so ne Wischi-Waschi-Aussage, zum Glück konnten sie ihn doch davon überzeugen das irgendwas richtig nicht in Ordnung ist. Inzwischen hat er ein CT bekommen und endlich die Diagnose "Cholesteatom". Im Krankenhaus sagten sie dann noch, man hätte doch schon früher vorbei kommen müssen, da das Ganze wohl bereits irgendwelche Knochen angegriffen hat. Diese angegriffenen Knochen sind wohl auch das was ihn jetzt so in seinem Hören behindern, die "hängen" quasi im Weg. Klar, jetzt wo man weiß was es ist kann man sich natürlich in den Hintern beißen nicht früher sowas abgeklärt zu haben... aber bisher hatte natürlich auch noch keiner von uns etwas von der Krankheit gehört.

Mein Bruder nimmt jetzt seit zwei Wochen Antibiotika und wird in zwei Wochen operiert. Nähre Infos über den ganzen Kram hab ich noch nicht, habe auch gestern beim Besuch (wohne nicht mehr dort) das erste mal das Wort "Cholesteatom" gehört und mich jetzt erstmal hinters Internet geklemmt um das Ganze einordnen zu können. Soweit ich weiß hat er bisher keine Probleme mit Geschmack oder Gleichgewicht oder ähnlichem so dass es da noch nicht drauf über gegangen ist. Aber vom Knochen ist wohl schon einiges kaputt und so weit vom Gehirn ist das Ganze wohl auch nicht (mehr?) entfernt? Daher soll das ganze schnell operiert werden (wobei ich vier Wochen warten jetzt nicht so schnell finde?).

Das ist auch das was mir grad so ne Angst macht: Dass das Gehirn da in der Nähe ist. Ich hab totale Angst, dass die da irgendwas dran kaputt machen. Unbegründet? Ich werd auf jeden Fall noch ein wenig mehr dazu lesen und dann mir mal genauer erzählen lassen was jetzt eigentlich bei ihm Sache ist. Die OP soll bei uns im Städt. Klinikum gemacht werden, sollte da vorher irgendwas genauer abgeklärt werden?

Ich bin auf jeden Fall froh hier ein paar Ansprechpartner zu haben und hoffe das ist ok wenn ich hier ab und zu reinschaue? Ich wünsch Euch und ggf. Euren Mäusen auf jeden Fall alles Gute!

Liebe Grüße

Jana

PJellex1


@ Jaana

Tatsächlich wird ein unbehandeltes Cholesteatom einen sehr großen Schaden anrichten. Das ist nur eine Frage der Zeit.

Wie es sich anhört ist die Gehörknochenkette bei deinem Bruder schon angegriffen. Genaueres wird man aber erst unter der OP sehen.

Es wird unbehandelt ins Innenohr gehen und sich durch die Schädelbasis ins Gehirn fressen. Du kennst sicher die Anatomie des Innenohrs. Damit ist dann gar nicht mehr zu Spaßen.

Auch wir haben es einfach nicht gewußt. Ich habe vorher nie von dieser Krankheit gehört und bekam dann die Diagnose um die Ohren gebrettert.

Wir sollten damals am besten gleich in der Klinik bleiben und bekamen am nächsten Tag schon den OP Termin.

Da ein CT bei deinem Bruder gemacht wurde kann man sicher ausschließen das es jetzt ganz akut ist. Das hätten sie ja gesehen. Natürlich hast du recht. Das Gehirn ist nicht weit.

Deshalb muß es ja auch entfernt werden. Die Probleme die du geschildert hast treten dann auf, wenn das ins Innenohr kommt. Also Geschmacksnerv, Gleichgewichtsorgan und so weiter...

Aber wie gesagt, das ganze Ausmaß sehen sie erst unter der OP.

Ich wünsche euch alles Gute! :)* :)* :)*

P/ellxe1


@ alle

Gestern Abend habe ich noch gedacht das ich zum Arzt muß. Er hatte solche großen Kopfschmerzen und konnte nicht einschlafen. Dann bekam er einen Tinitus. Er sagte immer ich soll doch mal hören und mach das doch mal aus, ich kann nicht schlafen. :°( Man, ich konnte ihm ja nicht helfen.

Dann sagte er, er möchte ein Legomännchen sein, wo man einfach den Kopf austauschen kann.

Er schlief dann irgendwann doch mal ein und auch durch.

Heute früh war er super gut drauf und wollte auch in die Schule.

Da ging auch alles gut. Nun sieht er wieder wie der "alte" aus und benimmt sich auch fast schon so.

Das pfeifende Geräusch kam auch nicht mehr wieder,

Liebe Grüße an alle,

Pelle

Jfaana


Hallo Pelle,

vielen Dank für deine Antwort :-)

Nachdem ich jetzt noch ein wenig mehr gelesen hab, hab ich jetzt mal meine Ma angerufen und bin schon wieder verwirrt. Erstmal muss ich gestehen, dass ich das mit seinem Arzt nicht ganz richtig verstanden hatte: Der hat ins Ohr geschaut und konnte nix machen, weil er nicht das Trommelfell sehen konnte. Das wurde verdeckt durch ... ähm ja... herunterhängendes Gewebe. Daraufhin das CT im Krankenhaus und so. Nunja, also laut Aussage meiner Mutter hat mein Bruder das Cholesteatom noch vor dem Trommelfell? Also im Gehörgang? Ich dachte ein Cholesteatom ist gekennzeichnet als "Entzündung des Mittelohrs"? Trotzdem haben sie es so genannt. An dem Gewebe können sie auch nicht vorbei schauen weswegen sie noch nichts wirklich konkretes über den Zustand dahinter sagen können. Dass das CT gut aussah ist das ein gutes Zeichen? Jetzt habe ich natürlich versucht eine Info zu finden wie die Lage des Gehirns zum Gehörgang ist, aber bisher hab ich kein Bild gefunden wo beides drauf ist oder drauf beschrieben wurde. Vielleicht sollte ich das mit dem Suchen auch lassen und auf die Ärzte und die OP vertrauen, aber irgendwie krieg ich das grad nicht hin |-o

Hab das mit deinem Kleinen gelesen, das ist ja wirklich Mist :°_

Und als ob das Ganze nicht schon genug wär für so nen kleinen Mann auch noch die Sache mit den Spritzen. Ich hatte früher auch eine riesen Spritzenphobie, irgendwann hatte ich mal ne Impfung bekommen, keine Ahnung was die da gemacht haben, die hat schweine weh getan und ich konnte ewig nicht richtig sitzen. Hab dann auch bei Spritzen immer angefangen zu heulen und Ärte zu schlagen ]:D Das Ganze hat sich nach "bewusster", "positiver" Spritzenerfahrung (so im Alter von 15?) wieder gebessert, jetzt mag ich sie zwar immer noch nicht, komm aber damit klar. Auch wenn ich glaube, dass die Erfahrungen von deinem Kleinen noch negativer sind glaub ich schon das man die Panik in den Griff bekommen kann. Wird vermutlich nur dauern, bzw erst in höherem Alter was :-/

Alles Gute Euch,

Jana

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