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Cholesteatom

Rton#mon


Hallo erstmal :)

Ich hab da mal eine Erfahrungsfrage zu Hörgeraäten im Zusammenhang mit Platinimplantaten und Hörgeräten.

Erstmal zu mir: bei mir wurde das rechte Ohr ausgeräumt als ich neun war und im Jahr dadrauf dann die Implantate eingesetzt. Mittlerweile hab ich mich jetzt 11 jahre lang mit meiner eingeschränkten Hörleistung arrangiert.

In den letzten 4 Jahren hab ich allerdings versäumt meinen Hörtest zu machen und bin jetzt nach einem Umzug zu einer neuen Ärztin gegangen die mir mit Blick auf meine Werte (30-40% Hörverlust war die Info die man mir gab) sofort zu einem Hörgerät geraten hat. ich muss gestehn, das hat mich ein wenig geschockt.

hat hier jemand Erfahrung mit sowas?

Ich wäre wirklich sehr dankbar über jedes feedback.

Liebe grüße

Ronmon

Amngel 02=904


Erst mal Herzlich Willkommen hier bei uns. Leider habe ich persönlich keine Erfahrungen. Meine letzte OP war im November 2009 die dritte OP am Ohr und seitdem ich keine Fremdköper mehr im Körper habe, habe ich endlich Ruhe. Problem ist aber dass mein Ohr immer entlüftet werden muss, denn wenn es zu ist höre ich auch sehr schlecht, dass kann schon nerven aber wenn es weiter nichts ist.

R~on&mon


Ich werde jetzt ersteinmal meine ganzen alten Hörtests miteinander vergleichen und mich dann nochmal mit dem Arzt unterhalten, der meinen Fall am Anfang betreut hat. Und dann schau ich weiter :-)

Mit der Belüftung im Ohr hab ich glücklicherweise keine Probleme, da bin ich ganz gut bei weggekommen.

R#ena@te.b


Hallo, wie kann man eigentlich noch erkennen, daß sich wieder ein Cholesteatom gebildet hat?

Bei den letzten zwei malen war es ein Zufallsbefund, da einmal das Implantat gekippt war, und beim Zweiten Mal durch ein CT, weil ich laufend leichte Schmerzen hatte, wurde dies bei mir gemacht.

Eigenartigerweise hatte ich an dem Ohr wo ich Beschwerden hatte, keinen Befund, an dem anderen Ohr wo ich gar nichts merkte, hatte sich wieder eines gebildet.

Jetzt hab ich auf beiden Ohren laufend stechende Schmerzen, der Hno findet aber nichts, es sei alles bestens meinte er beim letzten Kontrollbesuch. Vorbeugend kann man ja auch nichts tun. :-/

k]eeps(m ilingx1


Hallo Renate!

EIn CT ist in der Regel eine sichere Methode, um ein Cholesteatom zu erkennen. Manchmal sieht man es durch einfaches hineinschauen, manchmal nicht. Ich mache seit einem Jahr mit meinem Ohr herum, die Ärzte sagen, alles ist in Ordnung, habe ein MRT machen lassen, aber da sieht man nicht wirklich viel, aber das da was sein könnte, schließt der Radiologe nicht aus.

Wie lange hattest du deine Beschwerden an dem einen Ohr, bis ein CT gemacht wurde?

Auf der anderen Seite kann man ja nicht jedes Jahr ein CT machen lassen, diese Krankheit ist einfach heimtückisch, weil sie unbemerkt fortschreiten kann.

RRenat,e.xb


Hallo, keepsmiling1!

Also, die Beschwerden hatte ich damals etwa ein halbes Jahr, ich war ja auch laufend alle vier Wochen zur Kontrolle.

Inzwischen haben wir uns geeinigt, daß ich alle sechs Wochen zum Nachschauen kommen kann, hab zu meinem Hno einen guten Draht, er hat mir angeboten, daß ich auch zwischendurch jederzeit kommen kann, wenn ich Probleme hab.

Ich war ja andererseits beim letzten Mal froh, daß das Implantat gekippt war, und operiert werden mußte.

kVeepsm6ilOingx1


Ja, aber nachschauen reicht ja nicht immer aus. Aber gut finde ich, das dich dein Arzt wohl ernst zu nehmen scheint, da du auch zwischendurch zu ihm gehen kannst, falls nötig.

A0ng3el0\290x4


Hallo Renat und Keepsmiling,

ihr habt es gut denn ihr habt euren HNO der euch betreut hat noch. Meiner ist ja leider am 29.8 verstorben ganz plötzlich im Alter von nur 51 Jahren.

Der Praxisinhaber eine Choriphäe bei ihn gehe ich nun. Er ist auch nett, aber er hat mich halt nicht operiert und betreut. Er ist auch auf der Suche nach einem Neuen Arzt für die Praxis da er selber schon 69 Jahre ist und wenn er keinen findet wird er zwar weiter machen aber weniger also kürzer treten. Mal schauen wie es da weitergehen wird.

Ich habe wie immer Belüftungsprobleme und Probleme mit meinen Tinnitussen die mich momentan schlichtweg in den Wahnsinn treiben.

glg Angel

RPenGatIex.b


Hallo, Angel!

Das tut mir aber leid. Ich würde mir auf jeden fall einen Facharzt für Die Ohren suchen.

Der könnte doch deine ganze Krankengeschichte anfordern. Wenn der Doc wo Du jetzt hin gehst, auch schon fast siebzig ist, ist es ja abzusehen, daß er seine Praxis demnächst abgibt. ":/

AOnge|l029x04


Hallo Renate,

der Arzt wo ich hingehen werde ist eine Choriphäe und der Praxisinhaber der Praxis bei der ich war. Er hatte einen Arzt eingestellt und dieser ist nun gestorben. Er sucht auch einen Neuen Arzt. Sollte er keinen finden dann macht er selbst weiter aber weniger. Wenn er mal aufhört werde ich ihn fragen welchem HNO ich mich anvertrauen kann. Zu Ihm in die Praxis kommen aus dem ganzen Saarland die Patienten. Er hatte vor meinem HNO auch einen sehr guten der ist auch verstorben.

Ich hoffe sehr dass er wieder einen guten HNO für seine Praxis finden wird. Denn ich denke bezw. bin überzeugt davon dass er diesen mit viel Bedacht suchen wird.

Naja muss man halt mal abwarten was nun wird. Ich hoffe wirklich dass er einen super Arzt wieder finden wird.

kDeeps(miligng1


@ Angel02904

Ich hoffe, du findest bald wieder einen Arzt, dem du vertrauen kannst und der auch was auf dem Kasten hat.

@:) @:) @:)

A6nge8l029o04


Huhuu Keepsmiling1

der Praxisinhaber hat was auf dem Kasten. Problem ist nur halt macht er wirklich noch ein paar Jahre weiter. Findet er einen Guten Nachfolger den er in die Praxis nehmen kann. Alle Patienten die operiert werden müssen werden in diese HNO Praxis geschickt. Früher hatte er selbst noch viel operiert macht er auch noch. Aber hatte ja dann meinen HNO der wirklich Klasse war, aber ihn gibt es ja leider nicht mehr.

Hat wohl ein schlechts Omen denn der Vorgänger von meinem HNO der war auch sehr gut habe ich gehört auch er ist leider viel zu früh verstorben. Hoffe das hört mal auf.

so wünsche euch noch einen schönen Abend

glg Angel

urmml}ina


Hallo,

ich bin neu hier. Lese schon seid längerem hier, aber habe nicht wirklich verstanden, wie ich ins Forum komme. :=o

Kurz zu meiner Geschichte:

Ich bin jetzt 27 jahre.

Als ich so 5 jahre alt war, begann mein Leidensweg. Ich hörte kaum mehr was, also sind meine Eltern zum HNO. Damals waren die ja noch etwas naja eben halt komischer. Der eine Arzt wollte Paukenröhrchen ohne Narkose machen. Dann hat sie schnellstens den Arzt mit mir gewächselt.

Das 1. mal wurden mir PaukenrÖhrchen gelegt, Ploypen und Mandeln raus. Das 2. mal Nur Paukenröhrchen und Polypen raus. Vorher hat der Arzt es immer nur mit dem komischen Ding zum Durchlüften versucht.

Als dann das alles vorbei war, bin ich nicht mehr zum Ohrenarzt. Ich habe ja mehr schiss dahin, als zum Zahnarzt. Dann war ich das letzte mal mit ca. 16 Jahren beim HNO, da ich immer durch Erkältung Druck auf den Ohren habe. So richtig Ohrenschmerzen hatte ich nicht mehr, eben nur, bei Erkältung Ohren zu >:(

Dann hatte ich seid diesem Jahr Probleme mit dem Atmen. Bin zu sämtlichen Ärzten gerannt.

Hab ne leicht Hausstaubmilbenallergie und Frühblüher. Meine Lungenleistungsfähigkeit ist auch nicht mehr so besonders

:-(

Naja aber das Problem blieb und keiner wusste so recht wieso. Hatte dann auch ne Art Kloß im Hals.

Man wird ja als Psycho abgestempelt, wenn die Blutwerte gut sind. >:(

Meine Freundin meinte ich solle zum HNO gehn, der guckt mal in der Kehle usw.. Ich habe aber natürlich nicht sofort einen Termin gemacht, da ich ja Angst habe

:-/

Also gut bin ich hin, der guckte ja erstmal in die Ohren. Das rechte Ohr musste er säubern. Das hat ewig gedauert :°( . Und furchtbar weh getan. Dann hat er eben das Chole festgestellt.

Hat mir kurz erklärt und mich nach Kiel überwiesen.

In der Kehle ist soweit nix. Schilddrüse ist blass, könnte ne Unterfunktion werden.

Eine Woche nach dem Säubern bekam ich dann das Ohrenlaufen. Und furchtbare Ohrenschmerzen.

In Kiel wurde es bestätigt und Hörtest gemacht. Bin auf dem Ohr leicht Schwerhörig. Ich höre auch wirklich weniger auf dem Ohr als auf dem anderen. Seid dem knärzt es im Ohr und gluckert. Eine Art Tinnitusgeräusche habe ich auch schon, beidseitig.

Wenn ich mich hinlege, dann raucht es so komisch in dem Ohr oder so ein jochen ??? Mein Optermin ist jetzt am 22.11.11. Ich habe Angst was mich erwartet, Schmerzentechnisch.

Und überhaupt vielleicht schlechter hören usw.........

Ich schreibe gleich weiter, kommt Besuuch

u;mmldixna


Noch mal zum Text oben ;-) es raucht nicht im Ohr es rauscht.

Nee wie gesagt ich habe Angst vor der Narkose, wie das wird, danach beim Aufwachen, wegen dem Schmerz usw... Wirklich ich kann jetzt schon an nichts anderes mehr denken. Als ich meiner Hausärztin sagte, ich habe ein Chole meinte sie, es könnte sein das meine Atemnotbeschwerden auch daher kommen.

Jetzt seid ungefair zwei Wochen habe ich eben dieses Sausen im Ohr, ohne Schmerz. Tinnitusgeräusche mehr als sonst. Auch auf dem linken Ohr. Da ist noch nichts, könnte aber auch mal ein Chole entstehn.

Es juckt im Ohr und es kommt eben Eiter raus.

Und ich empfinde Schwindel, wenn ich mir nur etwas drehe. Was ich halt komisch finde, bevor ich beim HNO war und es noch nicht sauber gemacht wurde, hatte ich diese Symptome nicht.

Ich habe so große Angst. Was alles kommt. Irgendwann wollte ich noch mal ein Kind, aber wenn ich vielleicht alle halbe Jahre unters Messer muss ???

Vielleicht könnt ihr mich bissi aufbauen.

Allein der Gedanke an die Narkose macht mich wahnsinnig.

Sorry für den langen Text, aber das musste raus :-X

AFnge!l0I2990x4


Hallo Ummlina

leider ist es hier im Forum sehr ruhig geworden und gerade eben habe ich bemerkt dass ein Neuzugang hier ist. Zum Thema Narkose da solltest du wirklich keine Angst haben. Ich habe seit 1999 17 Vollnarkosen und etliche örtliche Betäubungen. Davor noch weitere 6 Vollnarkosen. Ich hatte von 2003 bis 2007 Ruhe dann ging es wieder los 2008 mit dem Ohr aber dass erste Mal davor die Ops und nicht alle danach hatten mit dem Ohr zu tun meine letzte Ohr Op ist November 2009 gewesen wurde insgesamt dreimal am Ohr und einmal an der Nase operiert. 2008 zwei Vollnarkosen, 2009 zwei Vollnarkosen, 2010 zwei Vollnarkosen und 2011 auch zwei Vollnarkosen. Wobei ich bei der letzten wegen Vorstufe Krebs die Gebärmutter entfernt bekam.

Du solltest dem Narkosearzt sagen du hast Angst Übelkeit zu bekommen, dann bekommst du vorher was.

Mit den Schmerzen dass ist aus zu halten und ausserdem bekommt man immer von der Schwester was du musst dich nur melden.

Mit einem Chole ist nicht zu spassen es kann sich bis zum Hirn durchfressen. Manche greifen den Gesichtsnerv an andere zerstören den Geschmackssinn. Ich habe auch meinen vollen nicht zurück aber was ich schmecke reicht um immer noch super zu kochen und zu geniessen. Ich will dir damit keine Angst machen sondern nur dich ermutigen so schnell wie möglich dass Teil entfernen zu lassen. Mit dem Hören kann man viel erwirken. Aber es kommt letztlich darauf an wie weit dass Cholesteatom schon fortgeschritten ist.

so hoffe dir die Angst genommen zu haben. Ich hatte zuviel gegoogelt und als Horror gedacht ich bekomme nun unweigerlich auf beiden Ohren ein Chole und werde taub was absoluter Quatsch ist kommt vielleicht mal ganz wenig vor sodass man sich da wirklich keine Gedanken zu machen braucht.

glg Angel

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