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Cholesteatom

AVngelR029x04


das war auch die Rede vom Oberarzt der operiert hatte, mit den Monaten. Mein Ohr ist feucht aber keine Entzündung und mein HNO vor Ort meint das wird auch keine. Das wäre einfach nur schwitzen, auch das

ist im Ohr möglich. Heute war es aber nass, hab es trocken gemacht war gelb wohl vom Schmalz, den gerochen hat es nicht. Aber ich höre und das ist wichtig. Mal gespannt wie sich das weiter entwickeln wird. Bin jeden Tag fleissig am entlüften ist immer schön, weil man dann schlagartig noch besser hört bis man nochmal entlüften muss. Hoffe es bleibt gut, weil ich bin es einfach leid mit dem Ohr. So nun gehe ich auf die Couch, es ist mir viel zu heiss.

26.Rixcky


Muss es beim Entlüften eigentlich immer klicken? Bei mir ist das am operierten Ohr eher die Ausnahme und wenn ich mich bücke, dann klackert es ständig.

ENvergYreexn89


Hallo liebe Community. Ich klinke mich dann mal in die Runde mit der leidigen Krankheit ein.

Schon als Kind hatte ich sehr oft Probleme mit meinen Ohren. 2003 bekam ich dann das erste mal die blauen Paukenröhrchen in die Ohren verpasst. Ein Jahr später begann dann der Spaß mit meinem linken Ohr. Es hat sich total entzündet mit sehr übel riechenden Ausfluss. Mein damaliger HNO-Arzt hat gesagt, da ist nichts zu machen, das Innenohr muss weg. Ja natürlich...

Also bin ich 2005 dann in die Universitätsklinik nach Freiburg. Dort wurde gleich der Verdacht auf ein Cholesteatom gestellt, was in der anschliessenden Operation auch so war. Nun, bei mir hat sich leider nichts gebessert.

Bis jetzt hatte ich ganze 6 Operationen, die nicht wirklich erfolgreich waren. Zumindest hat sich das Problem nie gelöst. Meine letzte Operation hatte ich vergangenes Jahr im November. Die Operation hat dann ein neue, recht junger, Arzt durchgeführt. Der hat dann den ganzen alten "Mist" (Knorpel-Chips usw.) aus dem Ohr entfernt und ein neues Implantant (Glaube an der Pauke?!) eingesetzt sowie die Radikal-Höhle vergrößert. Danach wurde das Hören auch wieder besser, zum Glück.

Mein Pech, seit 3 Wochen läuft mein Ohr wieder und ich verzweifel langsam. Ich denke jeden Tag über die tagelange Arztbesuche nach und denke die Ärzte wollen mich verarschen. Ich habe das Gefühl, man beseitigt immer nur die Symptome, aber nie die Ursache! Und dabei bin ich erst 25 Jahre alt und sehe kein Ende in Sicht :°(

D{e<nnisSx90


Hey evergreen89,

das hört sich wirklich nicht gut an :(

Ich wurde auf der rechten Seite operiert vor 4 Wochen, mittlerweile ist glaube ich soweit alles wieder in Ordnung, ob ich besser höre kann ich nicht sagen... Aber am wichtigsten war mir, dass dieses Zeug und die Bakterien daraus sind...

Ich kann dir nur meinen Operateur empfehlen, leider in Düsseldorf, der Mann ist der absolute Spezialist dafür und sehr sehr sympathisch und Nett dazu.

ACnge.l0290x4


@ evergreen

ich kann deinem Frust nur zu gut nachvollziehen.Auch ich wurde berits zum fuenften Mal am gleichen Ohr operiert

einmal august 2008 dann april und november 2009 und dsnn htte ich jahrelang Ruhe und mich gefreut . Zu frueh gefreut im Juli 2014 und Mai 2015. Ich denke unsere Ohren sind wie ein yVulkan der nur darauf wartet wider auszubrechen eine tickende Zeitbombe halt.

AJn`gXel0%2904


Tschuldigung wegen tippfehler schreib vom tablet

EVvergrYeen89


Hallo zusammen,

@ DennisS90,

ja Düsseldorf ist ein Stück entfernt. Ich habe mir damals sagen lassen, die HNO-Abteilung der Uni-Freiburg sei die Beste in Deutschland. Aber wenn ich mich über das Thema informiere, weiß man ja heute immernoch nicht, warum das Ohr ständig entzündet. *Juhuuu* =( Ich habe es erst nach ca. 3 Monaten gemerkt, das ich besser hören kann. Nach der Detamponage bin ich halb in Panik gewesen, da ich durch das Paukenimplantat auf dem linken Ohr eine milisekunde später gehört habe, wie das rechte Ohr. Der Ohrenarzt musste mich da schon ordentlich beruhigen. Aber es sei normal, da im Ohr noch alles sehr steif ist.

@ Angel02904,

ja das ist leider wahr. Man weiß nie ob es wieder kommt oder nicht. Aber bei 6 Operationen fühlt man sich irgendwie verarscht, du sicher auch... Ich hoffe früher oder später gibt es dafür ein "Heilmittel".

A5ngePl02x904


@ evergreen,

das es da mal ein Heilmittel gibt, glaube ich nicht mehr dran. Aber egal man muss sich damit anfreunden, sowie ich mich mit zwei Tinnitussen anfreunden musste, ob ich wollte oder nicht. Was recht nervig sein kann.

Müssen wir wohl durch, das man immer mal zur Kontrolle muss und das beste hoffen.

B9rSonsxon


Hallo, Bin neu hier meine Krankheit eher nicht :D

Ich möchte gern mal einiges zu meinem Fall erzählen.

Ich m, 31 Jahre, Montag den 06.07.15 hatte ich meine (erste )OP die ca. 3,5 Std. gedauert haben muss.

Es wurde bei mir eine Tympanoplastik Typ 3 mit Radikalhöhlenanlage und verkleinerung Adenotomie (Rachenmandeln) vorgenommen.Also es musste einiges raus und die Ärztin meinte auch dass es sehr weit fortgeschritten war, eine Second-look op für nächstes Jahr ist auch geplant.

Was mich wirklich verwunderte war, dass ich direkt am Tag darauf aus dem KH entlassen wurde lediglich mit einem Rezept für Schmerztabletten und dem Befundsschreiben für den behandelten HNO.

Ist das heutzutage so üblich?

Mir wurde nur gesagt dass ich nach 7 tagen zum fäden ziehen kommen soll und nach 3 wochen die Tamponade entfernt werden soll.

Jetzt lieg ich hier mehr oder weniger rum mit leichten schwindel aber ohne größere schmerzen und weiß weder was für mich gut oder schlecht ist.

Ich habe mir bisher lediglich vom Hausarzt die Kompresse unter der Ohrenklappe wechseln lassen.

Ist es normal dass es aus der Tamponade noch ordentlich raussifft?

DCenni sS90


Hi Bronson :)

meine erste OP ist jetzt ca. 4-5 Wochen her.

Bei mir hat es auch ca. 3 Stunden gedauert, danach habe ich noch 2 Stunden geschlafen, als ich aufgewacht bin habe ich noch ca. 1 Stunde dort gelegen und durfte anschließend direkt nach Hause :)

Ich hatte wie du auch keine großen Schmerzen, ich war einfach nur Platt und erschöpft.

Bei mir wurden die Fäden nach ca. 10 Tagen gezogen, nach 3 Wochen die Tamponade entfernt, bei mir hat es am Anfang auch noch Stark geblutet auch nach 4-5 Tagen, habe darauf hin meinen Operateur gefragt, Er sagte das ist gut so und völlig Normal.

Erhol dich, mach nicht zu viel und es wird alles gut :)

Bin jetzt seit ca. 2 Wochen ohne Tamponade, die Narbe sieht man Kaum muss nächste Woche wieder zur Kontrolle hin.

Gruß

Dennis

B)ronxson


Hey Danke DennisS90 für deine Antwort

ich habe in den letzten tagen ein zusätzliches Problem bekommen bei dem ich mir wirklich nicht sicher bin ob das normal ist.

Ich wohn auf dem abgelegenen Land und hab daher nicht so gut die möglichkeit direkt einen arzt aufzusuchen.

Folgendes Problem: scheinbar hat sich mein Rachenraum etwas entzündet dachte erst okay, 2 tage dann geht das weg wegen dem Tubus. aber es bleibt mein Gaumenzäpfchen ist auch etwas vereitert und schlucken ist gegen abend immer gaaaanz schön schmerzhaft, hinzu kommt noch und das macht mich am unsichersten, dass irgendwie das wundsekret aus meinem Ohr anfängt richtig übel zu riechen. so eine mischung aus Eiter und viel zu lange stehender und warmer Müllsack :-(

Ist das normal?

da ich mir so unsicher war, hab ich mich heute zu einem ärztlichen notdienst fahren lassen (natürlich saß da iiiiirgend ein arzt) der mir glatt 1000mg antibiotika verschrieben hat. auf meine frage mit dem geruch auch nur gesagt hat "ja wenn sie kein antibiotika nehmen riechts" %-| irgendwie hab ich so allmählich echt schiss das bei der heilung was schief geht und ich grade wenns nötig ist, nie an einen passenden facharzt ran komme

kKathga2l6


@ Bronson

Nein, das ist auf keinen Fall normal! Du hast dir offenbar eine dicke Wundinfektion eingefangen... mein Operateur hat mir ganz klar die Anweisung gegeben, dass ich sofort ins KH kommen muss, wenn übel riechender Asufluss aus dem Ohr kommt.

Ich finde das auch sehr unüblich, dass du ihr beide schon am OP-Tag entlassen wurdet... bei uns wird frühestens am 2. Tag Post-OP entlassen, damit schnell reagiert werden kann, wenn so etwas passiert. Außerdem gibt es immer für eine Woche nach der OP vorbeugend Antibiotika.

Also der Arzt beim Notdienst war zwar vielleicht irgendein Arzt, aber mehr als ein Antibiotikum verschreiben kann er auch nicht machen. Welches Antibiotikum hast du denn bekommen? Bei Augmentin (Amoxicillin & Clavulansäure) oder Unasyn (Ampicillin) sind 1000mg am Tag auch eher "Mini-Dosierungen" (Augmentin bis zu 3x 1000mg, Unasyn bis zu 12g am Tag!).

Also mein Rat wäre: nimm' auf jeden Fall das Antibiotikum und sieh' zu, dass du morgen ins Krankenhaus fährst, damit sich das ein Facharzt (idealerweise dein Operateur) ansieht!

SJtarga'te,198x0


Hallo,

ich bin neu hier und wenn ich das hier so lese habe ich es doch gut.Ich hatte als Kind sehr viele Mittelohrentzündungen und so Standard-OPs wie Polypen und Mandeln. Ich begann erst sehr spät mit dem Sprechen ( mit 3 ) und sprach dann auch nur sehr schwer verständlich. Mit 6 hatte ich die erste Cholesteatom-OP am rechten Ohr. Mit 11 am linken Ohr, da haben sie aber nichts gefunden. Mit 16 dann wieder eine OP, wieder rechts. Die Gehörknöchelchen wurden ummantelt und eine Radikalhöhle angelegt, seit dem bin ich ohne OP. Jetzt seit 19 Jahren.

EOverg$ree#n89


Mich wundert es auch, das ihr so früh nach Hause durftet. Bei mir war es immer frühestens nach 6 Tagen ...

@ bronson,

auf jedenfall zum Arzt! Meine Narbe (Schnitt hinter dem Ohr) hat sich damals auch entzündet mit gelben Ausfluss etc. Über Nacht habe ich dann beim meinem lokalen HNO-Arzt eine Lasche in die Narbe bekommen, damit alles rausfließt. Am nächsten Tag war ich dann in der Klinik und direkt eine ambulante OP (das war wiederlich...)

@ stargate1980,

dann bist du wohl einer der glücklichen. Meine Radikalhöhle wurde schon x mal vergrößert, leider ohne Erfolg. Bin mal gespannt, was die bei mir noch alles probieren wollen.

BarBonsxon


So ich bin gleich heute noch in die knapp 80km entfernte klinik Gefahren in der ich operiert wurde.

Dort untersuchte mich dann ein Assistenzarzt der HNO Abteilung. Er meinte das Problem mit dem Rachen sei normal,da bei mir ja auch die Rachenpolypen entfernt wurden.

Zu dem üblen Geruch aus dem Ohr bzw. tamponade solle ich mir nicht so viele Gedanken machen das sei normal da ja auch vor der OP schon ein putrider Ausfluss stattfand und sich das jetzt eben erst mal alles in der tamponade staut. Er hat auch gleich meinen Operateur telefonisch benachrichtigt und informiert (was mich schon mal sehr beruhigt) es mag sich vll. Etwas entzündet haben aber es wäre kein Grund zur Panik. Jetzt habe ich noch mal ein anderes Antibiotikum bekommen. Wenn es schlimmer werden sollte sprich fiebrigkeit dazu kommen sollte und die Schmerzen dauerhaft anhalten,dann soll ich morgen wieder kommen, ansonsten Mittwoch dann zum Fäden ziehen.

Mir geht es mittlerweile wieder ganz gut und ich bin nun auch etwas beruhigter was den Geruch angeht (man liest und hört halt viel dass es ein schlechtes Zeichen der Wundheilung ist)

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