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Cholesteatom

HAayrxi


lightgirl00

wie heisst denn die Klinik in Münster?

l/ig{htgi/r7l00


ganz normal uniklinik köln, hno klinik

aber gibt sicher bessere. bin nur hin, weil da meine heimat ist

l.igjhtJgirl0x0


äh münster

H8ayrxi


Also ich denk mal das Würzburg nicht schlecht ist, meine HNO Ärztin, meinte Würzburg oder Hannover wäre zu empfehlen!

Ruf da Morgen mal an und frag ob ich zu einem Gespräch kommen kann, wär auch nur 150 km von mir weg, obwohl mir die Entfernung egal wäre!

N^ett#eTina


@ Hayri

willkommen im Club auch wenn es kein erfreulicher Anlass ist. Wie ich sehe bist Du schon gut von "lightgirl" verarztet worden. (Kleine, tritts du in die Fusstapfen von Stapes und Onkel Spletti ;-D ).

Nun zu Dir, Deine Leidensgeschichte ist wohl ähnlich wie bei mir, auch ich hatte als Kind jede Menge Entzündüngen, bin aber erst zum HNO und in eine Klinik mit Anfang 40 gegangen um das Hörvermögen zu verbessern. Dabei stellten Sie dann das Chole fest.

Mach in der Klinik einen Termin fest, und frage nach der Anzahl der Operationen bezüglich Chole. Den Tip hatte mir glaube ich mal stapes gegeben. Kannst allerdings auch Deine Krankenkasse anrufen. Mich hatte auch nicht der Prof. operiert, allerdings war er bei der Voruntersuchung dabei (in einem Raum mit 10 Ärzten, schrei ;-) ) bzw. bei der Besprechung. Er sah sich das Ohr nochmals an, die verschiedenen Befunde und sagte dann wie er meinte es müsste operiert werden. Die OP selbst hat Htr. Dr. Joachimsen in Wiesbaden in der HSK gemacht im Wechsel mit einem Kollegen.

Ich muss sagen ich war sowohl mit der OP als auch mit den Schwestern etc. zufrieden, der Aufenthalt in Klinik dauerte im Schnitt immer so 4-5 Tage.

Erfrage bei der Voruntersuchung alles was "lightgirl" schrieb. Vieles was man erzählt versteht man nicht, weil es so viel auf einmal ist. Ansonsten kann ich nur noch empfehlen, Fragen evtl. aufzuschreiben, damit du keine vergisst. Mit ging es nämlich öfter so. Das Forum hat mir viel geholfen, da hier Fragen beantwortet wurden, bzw. ich diese dann auch bei meinen Ärzten stellen konnte. Drücke Dir die Daumen, das es nicht zu schlimm wird und berichte bitte weiter.

Hey wo sind denn all die anderen ??? Geht es auch gut ??? Von Onkel spletti liest man ja gar nichts mehr.

Schönen Tag Euch allen und haltet die Ohren steiff @:)

HMay9ri


OP Bericht von 1986

Hallo an alle,

Also für diesen Bericht musste ich mir die Hacken ablaufen!

Sehr geehrte Kollegen!

Herzlichen Dank für die freundliche Vorstellung ihres Patienten bei dem zwischenzeitlich am 17. 10. 1986 die Tympanoplastik & Mastoidektomie durchgeführt wurde. Dabei fand sich ein Cholesteatom, was das Antrum bereits in toto ausgefüllt hatte. Mit Mühe wurde das Antrum freigeschliffen und die Cholesteatommassen zwischen Amboßkörper sowie Hammerfortsatz und Hammerkörper Sorgfältig herausgelöst und der Kuppelraum unter Sicht des Auges Vorsichtig gesäubert.

Außerdem fanden sich massive Polypen und Eitrige Cysten, die Suptil entfernt werden mussten, nach diesem Vorgang war der weitere Verlauf Regelrecht. Die Paukenhöhle wurde mittels Temporalis Fascie zum Typ I abgedeckt. ENDE

Damals wurde mir nicht gesagt das es ein Chole ist, das ist jetzt 20 Jahre her, es wurde mir auch nicht gesagt das man da evtl. nochmal reinschaun muss, ich habe überhaupt erst vor 3 Wochen das erste mal das Wort Cholesteatom gehört!

Der Befund Heute (Radiologe):

Links unaufällige Darstellung des Felsenbeins. Rechts findet man Dichteanhebungen im Mesotympanom und im Epitympanom. Hierdurch werden die Gehörknöchelchen vorwiegend im Rec. epitympanicus ummauert. die Weichteilquivalenten Dichte Anhebungen breiten sich in die periantralen Zellen und das Mastoidzellsystem rechts aus.

Teilweise sind die Knochenbälkchen Zerstört, einhergehend mit Vermehrten Sklerosierungen Mastoidal!

Beurteilung:

Der Beund spricht mit hoher Wahrscheinlichkeit für ein Cholesteatom rechts mit Ausbreitung mesotympanal und epitympanal sowie im Mastoidzellsystem

Hab jetzt mal am Montag ein Gespräch mit der HNO Uni Würzburg mal sehn was die sagen!

Hga&yri


@Stapes

Möchte dir Dir hier vielen dank sagen für deine Info!

Sollte mir das in Würzburg nicht zusagen werd ich Dortmund nehmen!

S\tapexs


Hi Hayri

. . . die sagen Dir, dass Du ein ausgedehntes Cholesteatom im Mittelohr hast, welches sich um die Gehörknöchelchenkette gelegt hat und bis zum Antrum und in den Warzenfortsatz reicht. Weiter werden sie sagen, dass es offen bleibt, ob im Rahmen einer OP die Gehörknöchelchenkette zu erhalten ist; falls nicht kann man dies mit einem modernen Mittelohrimplantat aus Titan wieder rekonstruieren. Natürlich werden sie Dich nach einem möglichen Termin für ein OP fragen

. . . . so meine Einschätzung ;-)

lass mich wissen, was sie wirklich gesagt haben!

Gruß

HvaYyxri


Hab jetzt fast immer Ohrenschmerzen, mehrmals am Tag extreme Stechende Kopfschmerzen, langsam bekomm ich voll bammel %-| %-| %-| %-| %-|

l$ightYgirxl00


@ hayri

du armer, dann hattest du also schon ein Chole und nach 20 Jahren kommt nun das Rezidiv. Ich habe kein gutes Gefühl dabei, hier ständig im Forum zu lesen, dass es auch nach soooo vielen Jahren wiederkommen kann. Stapes ist verdammt gut in Berichten übersetzen. Nochmal ein dickes Lob an ihn. Ohne stapes würden wir heute wahrscheinlich alle nur Bahnhof verstehen, weil die lieben Ärzte mit ihrem Fachlatain einfach nicht unsere Sprache sprechen. Ich wünsche dir, hayri jedenfalls ganz viel Glück und lass deine Op möglichst bald machen. Dann hast du zumindest Gewissheit, was nun los ist. Ob deine Kopfschmerzen allerdings daduch weggehen, bzw ob sie dadurch kommen, ist fraglich. Ich hatte vor meiner OP auch ständig Kopfschmerzen, fast täglich ne Tablette eingeworfen. Als ich dann von meinem CHole gehört habe und es nun letztendlich entfernt wurde, dachte ich auch "supi, nun drückt und pochert nirgendwo mehr was, dann hat das mit den Kopfschmerzen auch endlich ein Ende...": Arschkarte, meine sind nach wie vor da. Hoffe, dass eine erneute Akupunktur-Sitzung da nun wieder helfen kann.

@stapes

soweit ich das aus dem Bericht von Hayri rauslese, hatte er bereits vor 20 Jahren ein sehr ausgedehntes Chole. Wieso hat man denn damals nicht schon seine Gehörknöchelchen ersetzt? Wenn sich denn alles um die Gehörknöchelchen gelegt hat, hätte man sie dann nicht besser entfernt und die Wahrscheinlichkeit auf ein Rezidiv wäre geringer?? *grübel* Ich meine, so n Titanimplantat merkt man ja nicht und sicher hätte es Hayri nicht geschadet. Die Kosten wären für die blöde KRankenkasse doch mit Implantat sicher billiger gewesen, als nun noch eine zweite OP mit Chole, oder? Ach man...

@all

bin auf dem Weg der BEsserung. Der Druck in den Nebenhöhlen lässt schon nach. Meine Nase lief schon direkt nach der ersten Tablette nicht mehr, statt dessen ist die ganze Nase verkrustet. :-( Seit heute läuft nun ganz zähflüssiger Schleim meinen Hals runter, statt dass ich ihn aus der Nase schnäuzen kann. Blöde Taktik. Mein Ohr ist nun besonders morgens nach dem Aufstehen sehr feucht, fast nass. Ich hole dann gelb/bräunliche Flüssigkeit aus dem Ohr. Ich denke, das hängt mit der ganzen Erkältung zusammen?!

Ich hoffe sonst, dass es allen gut geht. Ganz liebe Grüße auch an meine große Tina, die hoffentlich ganz bald wieder komplett gesund ist.

Bis bald

euer *lightgirl*

SVtMapes


@lightgirl

Halt! Du bist zu schnell!

Das Rezidiv (wenn es dann wirklich eines ist) hat nichts mit den Gehörknöchelchen zu tun. Es kann auch irgendwo ganz anders entstanden sein und sich im Laufe der Jahre ausgedehnt haben. Weiter versucht natürlich jeder Chirurg möglichst nur das zu entfernen, was wirklich notwendig ist. Wenn man alles aus dem Mittelohr nimmt, dann ist es zwar einfach ein Implantat einzusetzen, aber nichts funktioniert so gut wie die eigene Biologie, sprich die ursprüngliche Kette Hammer-Amboss-Steigbügel (Malleus-Incus-Stapes). Ergo, man versucht immer die Gehörknöchelchenkette zu erhalten, was aber vielfach beim Cholesteatom nicht möglich ist. Leider haben diese Implantate auch ein paar Nachteile, sie können z.B. später umfallen oder eben den Schall nicht so übertragen wie man dies sich wünscht (Man hört dann nicht mehr so gut).

Und es kommt dazu, dass es vor 20 Jahren noch keine so richtig gute Implantate gab; heute sind sie wesentlich effizienter.

Gruß

O#nk"eZlA Sp*letti


@all

der onkel spletti muss nebenbei auch noch mal arbeiten. jetzt ist er ja wieder für ne woche da. wurde am 27. Dez 2005 wieder für gesund erklärt. ob ich mich auch so gefühlt habe lassen wir mal dahin gestellt. ärzte können sich halt in manchen dingen nicht in die lage ihrer patienten versetzten. so wie es aussieht, ist mit meinem lauscher soweit auch alles in ordnung. kein laufen mehr usw.! nur probleme mit der narbenbildung. ich neige zu keloide. also diese dicken wulstnarben. hoffen wir erstmal das beste. wenn ihr noch fragen hattet, stellt sie bitte nochmal. bin momentan irgendwie durch ´n monsun, so hinter der welt am ende der zeit quasi, achso und am abgrund entlang und so.... :-p

@hayri

tach und moinsen auch an dich! wie ich sehe, haben die unsere choleprofis hier schon bestens verarztet. also, immer fragen, fragen, fragen wir erzählen dann schon. also, hold auch du the ears high and let it you good walk...

nochmal@all

schön, wieder von euch zu lesen...

liebe grüße der onkel

H=ayrei


Mein damaliger Arzt hatte einen Super Ruf! Die Leute Strömten in Schaaren nur noch so ein, ich denke er hat auch mit meiner OP gute Arbeit geleistet, was ich nur bemängel ist die Nachsorge bei mir. Mir wurde nie gesagt das ich an der Selben Sache nochmal erkränken könnte, auch wurde mir versprochen das ich wieder hören werde wie ein Lux (So seine Worte)!

Ich war bei ihm nach der OP noch 3 oder 4 mal und wurde dann nach Hause geschickt als geheilt, von Chole kein Wort! Hab dann mal nur so den Arzt gewechselt, der wusste auch was gemacht wurde an mir, sagte aber auch nie was von Chole, nur das ich irgendwann mal einen Eingriff über mich ergehen lassen müsse um mein Gehör zu retten da ich ja noch sehr Jung sei. Einem Älteren Menschen würde er das aber nicht Empfehlen!

War dann viele Jahre nicht mehr beim HNO Arzt. Bis es dann vor 2 Jahren wieder anfing zu laufen und zu Stinken! Als ich wieder zu dem Arzt ging sagte er: Zunge Raus!!! Zeig dein Ohr!!! Aha, ist net so Wild, da machst jetzt die Tropfen 10 Tag rein (Ciloxan) und dan ist gut! Der Penner wusste doch was ich habe, er hatte sogar damals ein Schreiben an die Bundeswehr geschickt damit ich nicht eingezogen werde! Na ja, jedenfalls hab ich dann vor 2 Wochen den Arzt wieder gewechselt und bin jetzt bei ner Netten HNO Ärztin die sofort erkannte (auch ohne mein OP bericht von 86) das DIES Chole sein kann! Auf das hin hab ich mein Alten OP bericht angefordert den die aber nicht Rausrücken wollten im Archiv, 1 Woche hab ich gekämpft das der Wisch endlich mir ausgehändigt wurde!

Dachte die wollen was vertuschen da in userem Krankenhaus schon öfter der Fall von Ärztepfusch war. So und jetzt steh ich hier und grübel was da wohl falsch gelaufen ist!

Vor einer OP hab ich eigendlich keine Angst da ich ja das alles auch schon mitgemacht hab und es eigendlich damals ertragbar war, bis auf das schlafen weil der Verband überall drückte!

So, ich hoffe ich hab euch nicht gelangweilt mit meiner Geschichte!

Hrayxri


@Onkel Spletti

Hallo,

Hab eure berichte von ganz Anfang gelesen Std. Lang, und es hat mir echt geholfen und danke Gott das ich hierher gefunden habe. Das hier hilft alles sehr, Werd hier so schnell nicht mehr verduften!

Sktapxes


Na dann noch Mal "WELCOME!"

Alle denken hier immer sehr schnell an Pfusch! Ein Rezidiv hat nichts mit Pfusch zu tun (außer in ganz speziellen Fällen), sondern ist eine Krankheit, die man nicht immer komplett aus dem Ohr kriegt; unabhängig von dem ist die Ursache nicht zu 100% geklärt; meist liegt ein Belüftungsproblem vor und das kann man leider oft nicht beheben. In anderen Worten es kann auch ein s.g. Residual-Cholesteatom sein. Die schlechte Belüftung hat nach 20 Jahren eben wieder zu einem Chole geführt.

Gruß

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