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Cholesteatom

p3in%gu12;3


wieder zurück

hallo ich melde mich auch mal wieder.

Ich bin jetzt wieder zu Hause nach meiner OP am Montag.

Sie haben ein Cholesteatom gefunden und auch eine Titan-Prothese eingesetzt.

Momentan habe ich kaum noch Schmerzen.

Ich habe die Ärztin gefragt, was sie von einem Second-Look hält.

Sie meinte, dass das früher grundsätzlich gemacht wurde, aber heute nur noch gemacht wird, wenn es wirklich notwendig ist.

Mein Operateur hat es nicht empfohlen. So muss ich zum Glück in einem Jahr nicht nocheinmal auf den OP-Tisch.

Allen Chole-Geplagten wünsche ich gute Besserung!

HEa6yrxi


Bald ist es auch bei mir so weit, die Ferienwohnung in Würzburg für die Family ist gebucht, am 1. muss ich dann rein. Hab gar kein Bammel *lol*

m>onqex2


@stapes

Hallo stapes. Ich habe vor einiger Zeit auf Seite 37 meine Krankengeschichte geschrieben. Vielleicht könntest Du mir mal sagen was Du davon hälst? Bei allen anderen die mir geantwortet haben wurde die Op nicht auf diese Art und Weise gemacht wie bei mir. Hast Du schon mal von dieser Op technik gehört und kannst Du mir vielleicht sagen wieso es bei mir auf diese Art operiert wurde? Ich habe bisher gedacht das eine Radikalhöhle bedeutet das das nachher so aussieht wie bei mir....Wäre froh Deine Meinung dazu zu hören.

Vielen Dank

LG mone

m=one2


@stapes

Sorry, meine story steht auf Seite 38.

n.ofea`r12x3


Termin am 09.März

Hi Leute,

war jetzt in der Kopf Uniklinik Heidelberg bei Prof. Plinkert der eine Privatklinik dort hat. Er hat eine Entzündung oberhalb des Trommelfells am Knochen entdeckt. Eine kleine Verkrustung die auf C-atom hindeutet. Muss auf jeden Fall gemacht werden da er den "Fuchsbau" hinter der Kruste und dem Trommelfell nicht sehen kann. Am gleichen Tag haben wir noch einen Hörtest und Audiogramm oder so gemacht. Dabei haben wir festgestellt das ich auf den linken Ohr schlechter höre und das Trommelfell nicht ordentlich schwingt. Eine anschliessende Kopf CT wurde auch gemacht. Darauf war zu erkennen das meine "Ohrknochen" so wie es auf den Bilder zu sehen ist intakt sind. In der Ohrhöhle (hinter dem Trommelfell) sieht man auf den Bild weisse Schlieren und am anderen Ohr ist es an der Stelle komplett schwarz auf dem Bild was daraufhindeutet das dies die Flüssigkeit oder Eiter ist was da normalerweise nicht seien sollte. Alles im allem ist er zuversichtlich da es so aussieht als ob noch nichts zerstört ist, aber genaueres kann er mir erst nach der OP sagen. Ich habe mich dazu entschlossen dort die OP von ihm durchführen zu lassen da er sowie es aussieht sich aufs Ohr spezialisiert hat und schon 4000 Ohren selbst operiert hat. Wenn er das Gefühl hat beim operieren alles sauber hinzukriegen gibt es keinen second look, aber nur wenn er sich 110% sicher ist sagte er. Ich gehe hier lieber auf Nummer sicher. Weiss nicht ob das von mir jetzt übertrieben ist aber ich denke man kann nie vorsichtig genug sein. Die Kopfklinik in Heidelberg ist denk ich mal der beste Ort wo man soetwas ruhigen Gewissens machen lassen kann. War schon jemand mal dort?

Habe OP am 10. März und so langsam habe ich ein wenig bammel.

Habe da noch ein paar Fragen:

Was wird alles gemacht am Tag des Check-In ins Krankenhaus? Wie lange ist der Aufenthalt im Schnitt? (man sagte mir 4 Tage)

Was wird nach der OP alles noch gemacht?

Muss man sich auf Thrombosespritzen einstellen? (hasse die Teile)

Ist Ausfluss aus dem Ohr normal nach einer Ohr-OP?

Um eine Antwort wäre ich euch dankbar!

Gruss nofear123

s^en6tuo4sax123


Hallo nofeahr,

ich bin ja selbst geschädigt und sitze hier noch krankgeschrieben rum.

Für mich klingen deine Anzeichen auch nach einem Chole aber die Hoffnung stirbt ja bekanntermaßen zuletzt.

Ich war in einem ganz "normalen" Krankenhaus (AK St.Georg in Hamburg) wo ich mich sehr gut aufgehoben fühlte.

Dr. Ehsani hat auch schon tausende Ohren operiert und das letzte Mal 1998, als er mich operierte, hat bisher keinen Second Look erfodert.

Zu deinen Fragen, die ich auf Grund meiner Erfahrung in einem "normalen" Krankenhaus beantworte:

Im Ak St.Georg wird es so gehandhabt, dass man einen Tag vor der OP zur Aufnahem kommt.

Da guckt einer der Ärzte sich nocheinmal das Ohr an und schreibt den Befund auf. Dann fragt er allerhand Sachen. Ob man raucht, Alkohol trinkt, Drogen nimmt....

Dann geht es zum Hörtest. Weiter zum Anästhesisten. Hier musste ich einen Bogen ausfüllen zu meinen Krankheiten, Vorgeschichten, Allergien und so weiter.

Dann sprach ich persönlich mit dem Anästhesisten den Bogen durch. Er erzählte mir was so gemacht wird, wann ich das letzte mal was essen (22 Uhr) und trinken (bis zu 2 Stunden vor der OP) darf.

Dann musste ich noch zum Röntgen danach zur Station. Dort wurde ich praktisch schon aufgenommen, durfte halt nur wieder nach Hause. Dort habe ich dann auch abends angerufen und erfahren, wann ich operiert werde und wann ich auf der Station sein muss.

Das war der Check-In.

Gegen acht wurde ich operiert und gegen 13 Uhr bin ich das erste mal schon wieder aufgestanden und zum Klo gewackelt.

Man bracht also keine Thrombosespritzen.

Nach der Op hab ich die typische Kochsalzlösung-Infusion bekommen und am Abend noch eine Antibiotika-Infusion.

Am nächsten Tag habe ich den großen Kopfverband abbekommen und sattdessen eine Ohrenklappe. Dann bin ich zum Hörtest gegangen. Dort haben sie einen Hörtest von den Gehörknöchelchen, also hinter dem Ohr gemacht.

Alles war ok und so durfte ich auch endlich die Kanüle aus meiner Hand abgeben.

Am Montatg wurde ich operiert und am Mittwoch entlassen. Mit Aufnahmetag wären es dann vier Tage.

Momentan hab ich noch die Tamponade im Ohr, kann also nicht sagen, ob man danach Ausfluss hat.

Würde mich aber auch interessieren!?

Ich habe öfters ein Rauschen und ein Piepen im operierten Ohr. Hat das vielleicht hier noch irgendwer? Geht das weg, wenn die Tamponade raus ist?

p.s hab übrigend mal meinen Namen gewechselt.

Woeird}Emixly


huhu

@sentosa123

also ich habe seit meiner op ein permanentes rauschen und piepen im ohr, was anscheinend wohl auch nicht mehr weggeht...und das ist echt nervig, man gewöhnt sich allerdings mit der zeit dran

ich hatte relativ lange nach der op noch ausfluss aus dem ohr, zuerst so ne art blutgemisch und dann aus die tamponade draußen wahr auch anderen übelrichenden ausfluss....kann aber auch an der entzündung gelegen haben, die ich nach dem ziehen der tamponade hatte...musste also noch über drei wochen nach der op mit dieser ohrklappen rumlaufen

@nofear123

also ich war mit dem aufnahmetag 6 tage im krankenhaus und wurde auch nur auf bitten und betteln nach hause entlasse, hätte eigentlich noch mindestens zwei bis drei tage länger drin bleiben sollen. konnte allerdings auch erst am späten abend von meinem op-tag aufstehen, da ich mich nach der op die ganze zeit übergeben musste

liebe grüße emmy

M_o_joHH


@ All

Hallo erstmal,

ich bin 21 und komme aus Hamburg und bin was Cholesteatom Erkrankungen angeht leider recht bewandert... Ich schlage mich damit nun fast 14 Jahre rum. Ich hatte meine letzte OP im April 2004 und bin seitdem zum Glück nicht mehr erkrankt.

Grundsätzlich kann ein Cholesteatom, einmal aufgetreten, immer wiederkommen. Wobei das davon abhängt, ob wirklich jede einzelne Zelle operativ entfernt werden konnte, was zunächst nicht ersichtlich ist. Man sollte als geschädigter mindestens einmal im Jahr eine MRT machen lassen, was in vielen Fällen sicherlich übertrieben ist. Oft reicht eine 3-6 monatige Kontrolle bei einem Arzt eures Vertrauens ;-). Bei stark Geschädigten, bzw. oft operierten Menschen ist eine MRT sicherlich die beste Lösung.

Zu den HNO Ärzten kann ich nur sagen, dass es viele gibt und nicht einmal die hälfte würde ich als gut bezeichnen. Ärzte die bei Entzündungen ständig irgendwelche Salben oder Tropfen verschreiben ohne das Ohr wirklich gesehen und sauber gemacht zu haben, haben ihren Beruf verfehlt. Irgendeine Ursache hat die Entzündung schließlich auch, die zwar in vielen Fällen von weniger dramatischer Herkunft ist, aber ein guter Arzt nimmt sich die Zeit um das auch zu überprüfen. Man sollte eigentlich merken, ob ein Arzt sich Mühe gibt oder eben nicht.

Die Wahl des richtigen Krankenhauses ist sicherlich wichtig. Ich als Hamburger kann nur das Krankenhaus Heidberg empfehlen, das eine sehr gute HNO Station hat(Ich hatte, wie gesagt, schon öfters das Vergnügen ;-)) Besonders möchte ich an dieser Stelle Prof. Handrock und Dr.Schade loben. Das sind sehr gute HNO Spezialisten.

Abschließend möchte ich allen, die noch eine OP vor sich haben alles Gute wünschen!!! Und alle anderen mögen gesund bleiben ;-)!!!

Gruß

Moritz

mva0ma vxon 5


Habe auch ein betroffenes Kind

Hallo ihr Lieben,

mit viel Interesse habe ich die letzten Tage eure Beiträge gelesen.

Mein Sohn ist 4 Jahre alt und hat auch ein angeborenes Chole.Es wurde im Januar durch Zufall bei einer Paukenröhchen OP entdeckt.Sein linkes Ohr ist schon seid fast 2 Jahren dicht und im letzten Jahr bekam er nur Schnitte ins Trommelfell,wo das Chole nicht auffiel,leider....

Er wurde nun am 17.2 operiert.auch er ist sehr tapfer,sagt keinen piep.Bin immer wieder erstaunt,wie zäh die Kleinen doch sind.Er hat eine Radikalhöhle und bekommt beim 2.look sein Implantat und neues Trommelfell.Ich kenne die ganze Prozedur von meiner Freundin,die das leider auf beiden Seiten hat.Werde ihr mal diese Seite empfehlen,denn sie müsste auch unbedingt wieder zum Arzt,hat aber tierische Angst....

@Satya

Würde mich freuen,wenn du dich mal bei mir melden würdest.Dann können wir beide uns mal austauschen,mit unseren Krümeln.Ach so,meiner wurde in der UNI Klinik Eppendorf operiert.Ich komme aus der Lüneburger Heide...

Allen Anderen ...Gute Besserung

Bis die Tage mal

SjtaSpes


@mone2

ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich kann mir vorstellen, dass man die Einbuchtung (wenn ich es mal so nennen darf) und der weite Eingang wieder auffüllen kann. Ist denn das Ohr gut belüftet oder hast immer noch Probleme!

Natürlich müsste man nochmal aus kosmetischen Gründen eine OP machen - aber das ginge schon. Was meint denn Dein Arzt dazu?

Gruß

m o-nme2


@stapes

Ich habe keine Probleme mehr mit dem Ohr,glaube auch die Belüftung ist ok. Mein Arzt sagt man darf das nicht mehr klein machen weil sonst dahinter eine feuchte Höhle entstehen würde weil das ganze so gross gemacht wurde. Ich verstehe einfach nicht warum das bei mir so gemacht wurde und bei anderen die die gleiche Krankheit hatten sieht man von aussen nichts! Du hast demfall auch noch nie von einem Fall wie mir gehört wo es so gemacht wurde?

Danke für Deine Antwort

LG mone

SEtape7s


@mone2

Hallo Mone2,

ich hab schon viel schlimmere Dinge gehört; Du darfst nicht alle Fälle von Cholesteatom gleichsetzen. Jeder Fall benötigt seine individuelle Fürsorge. In Deinem Fall wurden sicher alle befallenen Zellen ausgeräumt und wie es aussieht, waren die weit nach außen hin beinhaltet. Der Arzt wollte auf Nummer sicher gehen und Dir die Krankheit fern halten - eigentlich das absolut richtige Vorgehen. Allerdings ist es sehr schwierig so was via Forum zu beurteilen, was mir auch nicht zusteht.

Leider kann ich Dir nicht wirklich helfen. Sorry!

Gruß Stapes

m}onex2


@stapes

Danke. Du hast mir schon geholfen, ich war halt der Meinung das ein Chole immer gleich operiert wird und als ich hier im Forum niemanden gefunden habe bei dem das auch so aussieht war ich schon ziemlich verunsichert.Mein Arzt hat mir damals auch gesagt eine Radikalhöhle werde immer so operiert und das Ohr sehe danach halt nicht mehr normal aus... Du sagst du hättest schon viel schlimmere Dinge gehört? Im Bezug auf Chole? Oder was meinst du damit?

Vielen Dank für Deine Hilfe

LG mone

Svtapexs


@mone2

Ja, in Bezug auf Cholesteatom!

Stell Dir all die Patienten vor, welche mit dem Geschtsnerv Probleme haben oder wo das Cholesteatom gar bis zur Hirnhaut vorgedrungen war.

Da ist ein etwas zu weiter Ohrkanal doch Peanuts! Sei nicht zu streng mit Deinem Ohr ;-) und sei froh, dass es trocken ist und Du damit gut hörst.

Gruß

mron!e2


@stapes

Ja damit hast Du sicher recht.....

LG mone

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