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Cholesteatom

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Hallo Leidensgenossen!

Ich habe einige eurer Beiträge gelesen und bin sehr dankbar dass meine Diagnose sehr früh gestellt wurde.

Ich hatte immer mal wieder Last mit Mittelohrentzündungen und Druck auf den Ohren und im November 2005 hat mein Ohrenarzt festgestellt dass ich ein 'komisches Ohr' hätte. Er konnte eine Delle im linken Trommelfell sehen und führte das auf eine schlechte Belüftung des Innenohres zurück. In dieser Delle sammelten sich Hautschuppen und natürlich auch Krankheitskeime. Nachdem die akute Entzündung behandelt war hat er mich nach Münster zu Prof. Heermann überwiesen. Dieser hat dann die Diagnose Cholesteatom gestellt. Er teilte mir gleich mit dass es sich noch in einem Anfangstadium befände und eine OP nicht akut nötig wäre aber doch innerhalb des nächsten Jahres stattfinden sollte.

Ugh, ich bin noch nie vorher operiert worden und war ein wenig aufgeregt.

Ich hatte jedoch ein wenig Erfahrung mit Ohr OP's weil meine Mutter genau die gleichen Probleme hat(te). Sie ist jetzt zu 80% schwerbehindert und trägt auf beiden Seiten Hörgeräte. Sie hat mir meine 'komischen Ohren' vererbt und war auch erleichtert dass meine Diagnose so früh und anscheinend noch rechtzeitig gestellt wurde das mir ihre Schicksal erspart blieb.

Also die OP war am 03.Mai und ist auch soweit gut verlaufen. Im Aufwachraum wurde mir mitgeteilt dass das befallene Knochenmaterial entfernt wurde und die Gehörknöchelchen noch nicht angegriffen waren. Noch mal Glück gehabt.

Das St.Franziskus Krankenhaus kann ich sehr empfehlen. Sehr kompetentes und nettes Personal. Einziger downer war der Verband der wohl sehr stramm gewickelt war und nach 2 Tagen unheimlich weh tat. Ich habe Nachts im Bett gesessen und geheult weil mein Ohr so doll an den Kopf gepresst wurde. Zum Glück kam er am nächsten Tag ab und seitdem ist alles gut.

Ich war inzwischen 2 mal bei meinem Ohrenarzt und er hat den äußeren Teil der Tamponage erneuert. Schmerzen habe ich überhaupt keine und das taube Gefühl an der Zunge bzw der metallische Geschmack hat auch schon nachgelassen.

Ich habe ein wenig Angst vor Morgen früh, wenn der Doc die komplette Tamponage entfernt. Es fühlt sich immer schon seltsam an wenn er mit seinen Instrumenten daran rumstuppst und zupft. Ich bin leider sehr anfällig für Schwindelgefühle und Übelkeit. (Von meiner Mutter weiß ich dass solches rumstochern im Ohr durchaus Brechreiz auslösen kann) Ich hoffe dass es nicht zu starken Blutungen kommt wenn die Tamponage entfernt wird und das ich mich nicht all zu schlecht fühle. Ich muss nachher mit dem Auto nach Hause und habe Angst das mir dabei schwindelig wird oder ich umkippe.

Leider habe ich ein ständiges Rauschen auf dem linken Ohr und hoffe sehr das es nach dem Entfernen der Tamponage aufhört. Meine Schwester und eine gute Freundin haben Tinnitus und das ist wirklich nicht witzig. Ich meine das Rauschen ist erträglich aber es wäre schöner ohne es zu leben.

Wpeir:dEmiWlxy


also ich würde mir keine allzu großen sorgen machen, dass es bluten wird, ist bei mir nicht aufgetreten, mir war danach zwar auch ziemlich schwindelig, hat sich aber nach der zeit auch gelegt, habe ich immer, wenn die mir im ohr rumsaugen usw.

hoffe auch mal für dich, dass dein geräusch wieder weg geht, bei mir ist es nämlich leider geblieben und nach der zweiten op auch noch schlimmer geworden, aber immer optimistisch sein :-)

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Verrutschtes Implantat, bin sehr verunsichert

Hallo

Ich bin neu hier und brauche Hilfe. Ich habe viele Fragen, da mir die Ärzte keine oder nur unzureichende Antworten geben. Habe Cholesteatom gehabt. Wurde 2003 entfernt. Man hat mir ein Implantat ( Titan) eingesetzt. 2004 wieder eine OP im gleichen Ohr, wegen Trommelfellriss. Nach der Kontrolluntersuchung sagte mir der Arzt das Implantat ist verutscht. Es klebt direkt am Trommelfell. Jetzt im diesem jahr Mai, wurde bei der Krontolluntersuchung Krusten im Ohr festgestellt. Die Dinger sind direkt am Trommelfell. Bevor ich aber dort war, war ich bei meiner HNO Ärztin. Die hatte mir auch schon eine Kruste entfernt. Unglücklicherweise ist sie dabei gegen das Implantat gekommen.

Ich habe seitdem Rauschen im Ohr, Ich höre das Blut durch das pumpen. Zudem kommt ein Spannungsgefühl und ein Schweregefühl hinzu. Hat jemand Erfahrung damit gemacht? Ich habe Angst nochmal zum Arzt zu gehen, denn die stochern nur im Ohr rum und machen noch mehr Schaden. Vielen Dank für jede Antwort.

Oonkel FSpletxti


Und mich gibt es auch noch!

@all

Hallo an alle bekannten Ohren *:) und auch ein Hallo an die Neuen hier.

Habe mich schon sehr lange nicht mehr gemeldet, gebe ich zu. Hatte viel um die Ohren. Leider auch wieder mit Ihnen. Am Dienstag werde ich völlig überraschend wieder am Ohr operiert. Und wieder ist es ein Chole. Nun schon zum dritten mal. Naja, scheint wohl nicht aufhören zu wollen. Aber mittlerweile gehe ich mit einer völligen Ruhe ins Krankenhaus. Man kennt ja nun auch schon alles. Also sage ich mir auch dieses Mal, dass es schon werden wird. Mal sehen, welche Tympanoplastik diesmal dran ist. Vielleicht holen sie nun doch mal alles raus. Quasi, radikal! Klingt immer völlig hart, aber immerhin doch die beste Variante unsere Probleme aus der Welt zu schaffen. Der Onkel meldet sich wieder, wenn alles vorbei ist. Gehabt euch, und haltet neben den Ohren auch alles andere schön steif. :-D

Liebe Grüße an NetteTina, LightGirl, DJNapster, Stapes usw.

Euer Onkel

SvchYnekexrl


Hallo Leidensgenossen,

ich hatte im August 2005 Entfernung Cholesteatom mit Tympanoplastik Typ IIIa links in der Uni-Klinik Regensburg (hatte ´ne super Betreuung, gab nichts zum aussetzen).

"Mein" Cholesteatom war/ist Typ kongenitalen und habe die Veranlagung auch auf dem rechten Ohr :(v.

Am Beginn meines Leidenswegs (ca. 1985) hieß es bei meiner damaligen Kinderärztin nur: "die Gehörgänge sind halt eng, dadurch habe ich Ohrenstechen, da können wir nicht´s machen". Toll.

Ergo: Schmerzen bis März 2005. Da war ich von der Arbeit aus in Lindau/Bodensee. Dort wurde es ganz schlimm bis mir der Eiter aus dem Ohr rauslief. Da hatte ich die Schnauze voll und bin schnell geworden. Von April bis Juli fast wöchentlich beim HNO gewesen und dann im Juli den Termin für meinen OP im August bekommen.

:)^

So, der August ist da, 4 Stunden OP. Fast keine Probleme auch bei der Heilung bis auf die Nerven- bzw. Phantomschmerzen die bis heute anhalten (aber besser werden).

Nur seit ca. 6 Monate habe ich einen Ausschlag am ganzen Körper und keiner weiß was es ist (Keine Gürtelrose!). Hoffe das klingt noch ab aber da ich jetzt von vielen gelesen habe, das das Cholesteatom fast immer wieder kommt dann "Habadere".

Aber im diesen Sinne: allen eine gute Besserung und Kopf hoch! *:)

QDuiJetsch;i2x3


Hallo liebe Forummitglieder

Habe ein bisschen in euren Beiträgen geblättert und bin immer wieder erstaunt, dass ihr mit dem Hörverlust (scheinbar) gut zurecht kommt...bei mir wurde ebenfalls ein Chole re festgestellt, war aber noch nicht beim CT oder so...habe deshalb auch Angst, es könnte mehr dahinter stecken.

Ehrlich gesagt habe ich große Angst davor, wenn ich mein Gehör verlieren sollte...kommt ihr wirklich so gut damit zurecht?!

Kann mir vielleicht jemand sagen, wie lange ich nafch der OP krank geschrieben bin...meine Cheffin weiß nämlich noch nix von meiner Erkrankung, da sie erst vor 1 1/2 Wochen gestellt wurde.

Ganz lieben Dank

Anja

O"nkveJl Spl4ettxi


@Quietschi23

moment mal...!

erstmal sollst auch du wissen, dass ein chole heute bei weitem nicht mehr so schlimm ist wie vor 50 jahren. damals war der halbe kalte keller mit hno patienten gefüllt. das klingt alles furchtbar grausam, aber ??? ? nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. wir kommen alle merh oder weniger gut mit unserem gehör zurecht. das mag auch daran liegen, dass, ich wette mit dir, noch 95% der leidensgenossen ein intaktes gehör haben. dieses wurde meistens durch eine tympanoplastik typ III auch wieder hergestellt. du brauchst also keine angst haben, das dein gehör der op wegen verloren geht. ein gehörverlust ist selbstverständlich eines der op-risiken. man wird dich auch darüber aufklären. zusätzlich wird man dir sagen, dass du unter vorrübergehenden schwindel, reizung des gesichtsnerves bis hin zum durchtrennen des nerves (ungewollt natürlich, wird dann mit einer sogenannten nervennaht behoben), kurzfristigen geschmacksverlust, kurzfristiges ohrenrauschen bis hin zum kurzfristigen tinitus, abstoßung einer evtl. partialprothese (neue gehörknöchelchen), schmerzen an der naht oder im operationbereich sowie unter risiken der narkose leiden kannst. nochmals aber ???, das risiko, dass so etwas passieren kann/wird liegt unter 3%. sorry für diese harte antwort. bin so ehrlich, dass wissen auch alle anderen hier. durch die blume reden bringt uns dich ja auch nicht weiter. krank sein wirst du vermutlich zwischen 2 und 7 wochen. komme übrigens gerade vom arzt. mir musst die tamponade neu gelegt werden. bin vor zwei wochen das dritte mal operiert worden und eine vierte folgt auch noch. aber alles kein grund, den kopf hängen zu lassen. ich weiß, dass die beste krankheit nichts taugt. es gibt bedeutend schlimmeres im leben.

dein/euer

onkel

QHuieutsczhi23


Hallo Onkel Spletti

Ganz lieben Dank für deine ehrliche Antwort. Das hat mir etwas Mut gemacht...Bin eigentlich nicht son Angsthase und weiß ja, wie eine OP abläuft( 4 x OP am re Fuß), allerdings ist das direkt am "Haupt", da hab ich schon etwas Angst.

Melde mich wieder, wenn das CT gemacht wurde...

m\el5limausxi


Cholesteatom nach 12 Jahren wieder da!!

Hallo Ihr Lieben,

wollte auch mal meine (wahre) Geschichte loswerden:

Hatte von Kindheit an immer Probleme mit Ohrenschmerzen und Mittelohrentzündungen am linken Ohr. Jedesmal Tropfen und Antibiotikum, damit war die Sache erledigt; der wahren Ursache ist damals kein Arzt auf den Grund gegangen. Es gab natürlich Ruhephasen in denen keine Schmerzen da waren , aber halt auch solche Phasen wo nichts mehr zu helfen schien, bis irgendwann quasi von selbst eitrige, übelriechende Flüssigkeit aus meinem Ohr floß, von da an hatte ich quasi den Spitznamen "Stinkeöhrchen!" Naja, war aber dann nicht so lustig, denn die Schmerzen kamen immer wieder und dann so schlimm, dass bald garnichts mehr zu helfen schien. Meine Ohrenärztin hatte bis dahin das Trommelfell unter örtlicher Betäubung mit einem Skalpell eingeschnitten, um den dahinter liegenden Eiter abzusaugen; so hatte ich wieder für ein paar Wochen Ruhe, bis der ganze Schmerz wieder kam und ich nun auch eine Penicillin -Allergie bekommen hatte, toll, oder? Zum Glück hab ich dann auch mal einen anderen Arzt aufgesucht, der direkt Nägel mit Köpfen gemacht hat und mich sofort zum CT geschickt und einen OP_Termin klar gemacht hat, weil mein komplettes Ohr wohl zugewuchert war mit Geschwüren, das Wort Cholesteatom ist damals allerdings nicht gefallen, war aber eins. Mir war es eh wurscht, die Ärzte hätten mir auch das ganze Ohr ausräumen können- ich wollte nur endlich die Schmerzen lossein, und so hab ich dem OP-Termin quasi entgegengefiebert, ja ich hab mich darauf gefreut, das muß man sich mal vorstellen!!!! Die OP dauerte wohl 2 Stunden und es ist alles gut gelaufen, ich sah zwar danach aus, als hätte ich einen Boxkampf ausgerichtet, aber egal! Mit dem Hören war mir nicht ganz so wichtig, da mein gesundes Ohr quasi 100% hörfähig ist, wenn das operierte Ohr bei 70% liegt reichte mir das allemal!! Das ganze ist jetzt 12 Jahre her und ich habe im Traum nicht damit gerechnet, dass so etwas wiederkommen kann. Aber wie bei so vielen Ohrgeschädigten bin auch ich nicht verschont geblieben: ich ging nämlich letztens nur zum Ohrenarzt, um nachsehen zu lassen, warum mein Gehörgang zu zugeknastet war, fühlte sich an, als hätte ich versteinerten Sand im Ohr, diesen konnte der Arzt auch nicht entfernen - granulierte Flüssigkeit - ich mußte es erst eine Woche mit Tropfen aufweichen, dann konnte er es wegmachen; erst danach hatte er frei Sicht auf das Trommelfll, was ihm ganz und garnicht gefiel, da sich eine Retraktionstasche? gebildet hatte, ein CT gab Aufschluß: Cholesteatom ist wieder da!! Das Verrückte ist, dass ich garkene Schmerzen habe, aber eine OP unumgänglich ist, damit sich nicht der ganze Knochen auflöst - das Wort Knochenfraß fiel! Na prima. Sowas braucht doch wirklich keiner, wie dem auch sei, mein OP Termin ist nun Mitte Juli und ich frage mich, wieviel man von dem ganzen Knochen noch wegnehmen kann? So unbeschränkt viel ist da ja nicht mehr, denn auf dem letzten CT sah man schon ein riesen Loch von der ersten OP. Aber die Ärzte werden es schon hoffentlich gut hinbekommen. So, dann wünsche ich allen Betroffenen alles Gute: Haltet die Ohren steif, solange alles reparabel ist, geht es doch noch! Gruß Melli

DGJNaps*txer


Hallo

leider kann es immer wiederkommen ich finde es gibt nie gewissheit

bin nun 18 jahre alt wer weiß ich ich mit 30 aussehe was ich dann noch in meinem kopf finde. Bei meiner ersten OP war auch nicht die rede von Cholesteatom das musste ich selber herrausfinden anhand der sauklaue von dem Krankenhaus berricht habe ich mir über google was zusammen gesucht Knochenfraß stand bis her in allen berrichten dabei was mich auch sehr erschreckt hat aber ich habe es feschafft und damit hoffentlich für min. 10 jahre :-))

schöne grüße an alle

ORnkesl SpSletPti


@mellimaus und all

der onkel muss jetzt wieder mal was los werden. thema: "knochenfrass" ! mellimaus, die gleichen symptome hatte ich beim zweiten chole auch. keinerlei schmerzen und eigentlich der gedanke nochmal wird mir dies wohl nicht passieren. und nun, siehste! knochenfrass ist natürlich ein scheiß wort, was ihr euch persönlich nicht so zu herzen nehmen solltet und es auch nicht so hochdramatisieren. knochenfrass kann man grundsetzlich in allen körperregionen haben. bei uns ist es leider am kopf und das ist es auch, warum daran zergeht. du hast geschrieben, dass es wohl nicht unbeschränkt knochenmasse gibt. damit hast du vollkommen recht. es ist aber ein unterschied, ob deine gehörknöchelchenkette oder deine felsenbeine zersetzt werden. die felsenbeine sind mit die härteste knochenstruktur am schädel. bis sich da irgendetwas anfängt zu zersetzten ist es auch schon furchtbar mächtig vorangeschritten. da sollte man schon lange gemerkt haben, dass was nicht in ordnung ist. auch konnte ich deinem beitrag nicht entnehmen, ob deine gehörkn.kette noch intakt, das heisst vollständig ist? falls ja, ist es auch lange noch nicht zu spät. da geht noch vieles. bei "domian" im dritten war vor kurzem ein beitrag eines 17 jährigen. dieser wurde schon 17 mal an beidseitigen cholesteatomen operiert. djnapster hat schon recht: "gewissheit gibt es nie"! aber auch keinen grund den mut zu verlieren. retraktionstasche?, stelle einfach deine emailadr in mein postfach, wenn du möchtest. schicke dir dann ein foto einer retraktionstasche welches in meinem ohr geschossen wurde. kopf hoch!

dein/euer

onkel

mFelliZmausi


Hallo Onkel Spletti und alle anderen Interessierten,

also meine Gehörknöchelchen und alles was da noch so mit dran und drum hängt ist eigentlich alles intakt, hab nur damals -also wie gesagt vor 12 Jahren- eine Trommelfellplastik bekommen - ich dachte immer, dass dabei mein komplettes eigenes Trommelfell entfernt worden wäre und das Stück Haut (was mir aus der Ummantelung des Schläfenmuskels entnommen wurde) nun das neue Trommelfell geworden wäre, das war wohl aber nicht ganz so, denn man legt diesen Hautlappen eigentlich nur auf das kaputte Trommelfell und es verwächst dann. Wie dem auch sei, es hat auf jeden Fall alles wieder super funktioniert, ich konnte damit sogar tauchen gehen und der Druckausgleich klappte fast von selbst, wirklich alles wunderbar und ohne Beschwerden, mehrere Jahre. Vor 5 Jahren hab ich tauchen wegen Kind, Familie und Geld aufgehört, also nicht wegen des Ohrs. Ach ja, -eigentlich schweife ich grad ab,- also Hören konnte ich vor der OP nicht 100%, und danach obwohl alles repariert war auch nicht 100%, und so ist es auch geblieben, der Hörtest ist aber laut Arzt ganz gut , also aufgrund des Hörvermögens würde man keine OP machen, da es soo schlecht nicht ist, ich schätz das so gefühlsmäßig auf 70% was ich da auf dem Ohr hören kann (höhere Töne besser, dumpfere nicht so direkt), und da das andere Ohr ja supi ist, fällt es nicht so ins Gewicht. Was ich hören will, das hör ich auch!!!!! Thema Hörtest: Das ist ja auch so ne Sache mit dieser Piepserei und diesen -wie ich finde- fiesen Tönen, da hatte ich manchmal wirklich Schwierigkeiten zu unterscheiden, ob das mein eigenes "Geklingel im Ohr" ist oder der Ton vom Testgerät. Wenn ich so ein bischen erkältet bin, nehmen die Geräusche im Ohr zu, so ein Rauschen, manchmal höre ich auch das Pulsieren meines eigenen Blutkreislaufes, ich hatte auch schonmal so ein tatütatü im Ohr, das ich garnicht unterscheiden konnte, ob draußen grad wirklich eine Rettungssirene bzw. Polizeisirene vorbeigefahren ist (ja, mit dem dazugehörigen Wagen!!!), oder halt nicht. Naja, kommt auch immer drauf an wieviel Stress ich habe und wie genervt ich bin, dann ist es leiser oder lauter, aber da hab ich mich eigentlich mit arrangiert, wie gesagt, die Schmerzen waren immer das Schlimmste für mich.

Was ich aber mal von euch wissen möchte:

Habt ihr auch das Gefühl ihr hättet Watte oder so einen Klumpen im Ohr, obwohl der Gehörgang völlig frei ist?

Das Cholesteatom selber ist zwar ein Gewebeklumpen, aber kann man den tatsächlich wie eine Art Fremdkörper spüren? Nach der damaligen OP dachte ich, das sich dieses Gefühl geben würde, weil ja alles entfernt wurde, ich dachte das sei der Wundschmerz, aber trotzdem ist dieses dumpfe Gefühl immer dageblieben- bis heute. Komisch, oder?

Das Cholesteatom breitet sich meiner Meinung nach eh nicht in Richtung Innenohr aus, sondern eher nach oben über dem Trommelfell, wo auch die Retrakt.tasche liegt. Mir fällt grad ein, dass ich doch ab und an mal Schmerzen im Gehörgang hatte, und vor 4 Jahren eine richtige Gehörgangsentzündung, aber Mittelohrentz. seit der OP damals nicht mehr. Es ist schon alles echt kurios mit dem Ohr, und am 13.07. ist meine OP - hab sowieso die meiste Angst vor der Spritze bzw. Infusionsnadel!!!! Ja, jetzt lacht nicht!!! Danach werd ich wahrscheinlich wieder mit einem Turban, geschwollenem Auge, das danach schön blau wird (als hätte man einen Boxkampf ausgerichtet) aufwachen. Ach ja, als der Wickel vom Kopf damals abgenommen wurde hatte ich etwas Sorge, dass ich dieses "abstehende Hängeöhrchen" beibehalten würde (typisch Frau halt, nur Sorge ums Aussehen!!!), aber als alles abgeheilt war, konnte man echt nix mehr sehen, nochnicht mal eine Narbe! es ist nur ein mini-weißer fast nicht sichtbarer Strich vorhanden. Ich werd mich aber nach der OP nochmal melden und berichten wie es gelaufen ist, und was so alles passiert ist, vielleicht hilft das einigen nicht so viel Angst zu haben, die in einer ähnlichen Situation sind; auf jeden Fall werde ich dann den regelmäßigen HNO-Besuch zum Kontrollieren und Saubermachen der Ohren beibehalten, da ich doch nicht wußte, dass sich wohl ein operiertes Ohr nicht mehr selber reinigt. Ja, man lernt nicht aus, aber man weiß auch nicht, was man alles glauben soll, jeder ist halt anders.

So ihr Lieben - machts gut.

Gruss Melli

TOhomm!y x82


Ahoi Leude

Ich bin neu hier und ich war echt erstaunt wieviele Menschen an dieser Krankheit leiden. Ich habe schon das ganze Programm hinter mir Radikalhöhle,künstliches Trommelfell,6 Op´s. Die letzte Op liegt mittlerweile 8 Jahre zurück und habe jetzt so die letzten 4 Jahre eigentlich relativ Ruhe gehabt. Jetzt an den heissen Tagen hab ich wieder Lust ins Schwimmbad zu gehen aber das bringt ja bekanntlicherweise so seine Tücken mit,wenn man so ein Ohr hat. Habt ihr vielleicht einen Tip bzw. ein Produkt,wie man sein Ohr gegen Wasser schützen kann und womit man evt. auch mal vom 5er jumpen kann? Ich war das letzte mal im Schwimmbad vor 2 jahren, danach konnte ich auch prompt zum arzt fahren...

O.nkDel dSpletxti


@Thommy 82

tach auch!

in der apotheke gibt es ganz tolle teile, die nicht viel geld kosten. das sind ohropacks die in drei phasen aufgebaut sind. die sehen aus, wie das bein eines michelin-männchens. kleine kugel, dann größere und ganz große. die sind echt wasser dicht. wirklich. damit kannst du sogar vom 10'er springen. kosten nicht mehr als fünf euro.

bis dann

der onkel

n=omilxz


ich bin wieder da... wieder hier...

hallo leute ich (ehemals Landy) war heute zur 2. halbjährigen nachuntersuchung in der klinik und habe sogleich meinen sec. look termin bekommen. der arzt meinte wir müssen halt nochmals reinschauen, da das erste mal doch reichlich entfernt wurde. der termin ist am 19. september in kassel. hätte schon im juli drann gekonnt, will aber erst mal meinen urlaub in dänemark genießen. außerdem weigere ich mich in meiner urlaubszeit mich ins krankenhaus zu legen ;-) dienstag ins krankenhaus...schlaftablette...morgens ein gläßchen lmaa tropfen ...kittelchen, strümpfe und häubchen auf...in den op gefahren werden...infusionsnadel wird gesetzt...narkosearzt spritz sein mittelchen...wird etwas kalt am händchen...und schwupp gute nacht....wieder aufwachen...und abends schon ne runde durchs zimmer...etwas voltaren gegen die nachschmerzen...fernsehen und telefon anmelden und hoffendlich nicht wie das letzte mal einen schnarcher auf dem zimmer...

mehr isses nich...und allen neuen..macht euch keinen kopf...weisheitszahn ziehen kann schmerzhafter sein ;-)))

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