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Cholesteatom

g)abin6x3


@tina

Hallo Tina,

ich kann nur positives berichten. Erstens hat das rausnehmen der Tamponage gar nicht weh getan, hab mir aber trotzdem, weil ich so tapfer war ; :-D, gleich was neues zum anziehen gekauft. Zum zweiten habe ich jetzt seit gestern gar nix mehr im Ohr und ich kann wieder hören. Ich bin gestern bei manchen Geräuschen, die von links kamen, richtig erschrocken. Ich will nicht behaupten, dass ich wieder 100 % ig höre,aber jedenfalls besser als vorher, bzw. überhaupt wieder was. Ich hab meinem Akustiker schon gesagt, er kann gleich mal das kleine Imohrgerät von Savia bestellen. Am Dienstag bekomme ich den ersten Hörtest, mal schauen, wie "objektiv" gegen "subjektiv" abschneidet :)^.

Jedenfalls geht es mir gut, die Woche halbtags Arbeiten ist auch gut gegangen, ab Montag fängt wieder mein normales geregeltes Leben an.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht allen

Gabi *:)

aZnnik+a85


Juhuuuuu

Hallöchen Ihr Lieben,

ich bin wieder da!!!! Es ist alles gut verlaufen, habe mich auf eigenen wunsch aus dem krankenhaus entlassen lassen. Mir geht es sehr gut, habe nur noch ein paar schmerzen und eine sexy ohrenklappe!!! montag muss ich zum doc um meine fäden ziehen zu lassen.

annika

aXnnikax85


Hallo

Nun habe ich etwas mehr Zeit euch über meinen Aufenthalt im Krankenhaus zu berichten. Ich möchte mich auch für den kurzen Eintrag gestern entschuldigen! Ich habe nicht so viel Zeit gehabt und dachte das ich euch wenigstens schreibe das ich wieder da bin. Nun aber zur meiner OP!

Am Montag den 20.06.2005 hatte ich ja nun meinen OP-Termin und war total aufgeregt, ich konnte die Nacht von Sonntag zu Montag kaum schlafen und war natürlich am Morgen total unausgeschlafen und etwas zickig. Um 11.00 Uhr sollte ich dann im Krankenhaus sein, aber meine Mum (seelischer Beistand) waren schon um 10.30 Uhr im Krankenhaus anwesend. Ich habe meine OP-Wäsche bekommen und sollte mich dann auch gleich umziehen, weil ja der Anruf kommen könnte das ich jetzt in den OP kann! Nachdem ich mich dann umgezogen hatte haben sie mir hinter meinem rechtem Ohr ein paar Haare wegrasiert, was ganz schon schmerzhaft war, aber ich habe es überlebt. Danach habe ich mich dann ins Bett gelegt und zitterte am ganzem Körper, weil ich solche Angst hatte. meine mum musste dann um 12.30 Uhr gehen und da lag ich nun ganz alleine. ich hatte zwar ein Mädchen was mit mir auf einem Zimmer war, aber ich wollte nicht wirklich reden. Kurz vor 15.00 Uhr sind dann zwei Krankenschwestern in mein Zimmer gekommen und ich habe einen Saft bekommen das ich mich etwas beruhige und sie haben mein Ohr abgeklebt. Ja, dann haben sie mich dann langsam zum Op gefahren. Erst mussten wir noch warten, weil noch jemand in der Patientenschleuse war, aber dann ging es los. Ich musste auf die OP-Trage klettern und man hat mir das OP-Hemd ausgezogen und eine warme Decke über mich gelegt. Dann wurde ich weiter gefahren in einen raum wo ich meine Narkose bekommen habe. Der arzt der mir meine Narkose gespritzt hat hat mich dann noch gefragt was ich am liebsten mache und dann war ich auch nach einer Minute weg.

Ich kann mich noch dran erinnern das ich um 18.00 Uhr wieder in der Patientenschleuse war und mein OP-Hemd angezogen bekommen habe und in mein Bett klettern musste. Als ich dann langsam wach wurde lag ich im Aufwachraum und habe gemerkt wie mein Blutdruck gemessen wurde. Dann kam der Narkosearzt und meinte das alles gut verlaufen ist und die OÄ, die mich operiert hat mir dann erklärt was alles gemacht wurde, aber ich habe das nicht wirklich mitbekommen. Eine Krankenschwester hat mich jemand gefragt ob ich Schmerzen habe und ich meinte: Ja, ich habe Halsschmerzen und durst!

Nach dem drittenmal Blutdruckmessen hat eine Krankenschwester auf der station angerufen wo ich liege und die haben mich dann abgeholt. ja dann lag ich gegen 18.30 Uhr wieder auf meinem Zimmer und hatte solchen durst und habe einen kalten Tee bekommen!

Mir ging dann nach der OP richtig gut, hatte auch abgesehen von meinen Halsschmerzen sonst keine weiteren Schmerzen. Ich sollte eigentlich bis Freitag im Krankenhaus bleiben, aber ich habe es nicht ausgehalten und habe mich dann am Mittwoch auf eigenen Wunsch entlassen lassen. Ich war am Donnerstag gleich bei meinem Ohrenarzt und der meinte das alles gut verheilt. heute haben wir Samstag und ich habe ganz schöne Schmerzen und es läuft immernoch Blut aus dem Ohr.

Am 13.07.2005 muss ich nochmal ins Krankenhaus um die Tamponade entfernen lassen und dann stellt sich heraus ob ich dann wieder auf meinem rechtem Ohr hören kann!

Liebe Grüße Annika

N|ett`eTiHna


@annika85

Hallo Annika,

also irgendwie ist mein erster Beitrag verschwunden, scheinen heute wieder Probleme bei Med1 zu herrschen, oder es liebt an meinem PC ;-)

Schön von Dir zu hören und das Du soweit alles gut überstanden hast.

Das du natürlich nicht mehr weißt, was der Doc Dir direkt nach der OP gesagt hat, kann ich mir vorstellen. War dann am nächsten Morgen keine Visite wo der operierende Doc nochmal mit Dir gesprochen hat ? Also ich musste mir nach der 1. bzw. 2. OP alles dreimal erklären lassen 8-).

Die Halsschmerzen kommen wohl von dem Beatmungsschlauch, die gehen aber schnell vorbei, esse einfach ein paar Eis und kühle das damit. Das das Ohr noch läuft ist bei mir auch immer gewesen, mal länger mal kürzer, halt jenachdem wie groß der Eingriff bei OP war.

Berichte bitte weiter sobald die Tamponade entfernt ist und wie der Hörtest ausgefallen ist.

Wünsche Dir das die Schmerzen bald vorbei sind, die OP ein Erfolg war und Du auch wieder hören kannst.

Bis dahin alles Liebe und Gute Dir.

Tina

Ixngejmaus


Hilfe bei Arztauswahl

Hallo, ihr Lieben,

ich habe dieses Forum entdeckt auf der Suche nach Informationen über Cholesteatome. Ich finde eure Berichte sehr informativ und möchte euch um Hilfe bitten: bei meinem Sohn (14) besteht der Verdacht auf Cholesteatome in beiden Ohren und ich soll jetzt mit ihm in eine Klinik um den Verdacht abzuklären. Fragen: welche Klinik oder Arzt im Großraum Nürnberg-Bamberg-Würzburg ist empfehlenswert, wie lange muss man auf einen Termin warten, und was wird bei den Voruntersuchungen gemacht. Es wäre schön, wenn mir jemand weiterhelfen könnte. Vielen Dank und euch weiterhin guten Besserung

Ingemaus

-JDan7i-


Cholesteatom - Meine Geschichte

Cholesteatom - darüber kann ich gut mitreden.

ich bin jetzt 18 Jahre alt und ich habe mein leben lang schon probleme mit den ohren. als ich 3 jahre alt war, bemerkten meine eltern, dass ich wohl schlecht höre und sie gingen darauf hin mit mir zum hno-arzt. mit der zeit stellte sich heraus, dass ich nicht nur schwerhörig bin, sondern auch nicht voll ausgebildete paukenhöhlen beidseitig besitzte. dies trägt eine mangelnde belüftung des ohres mit sich, wodurch sich die ohren ständig neu entzünden können. die diagnose hieß also: chronische mittelohrentzündung. um die belüftung künstlich zu gewährleisten, setzte man mir bisher schon ca 10 mal ein paukenröhrchen ein. doch als ich 8 jahre alt war, kam folgende diagnose: cholesteatom links. der krankenhausaufenthalt war eine qual für mich. mein zweites rez. cholesteatom folgte im alter von 14 Jahren (hier versuchte man auch gleichzeitig eine gehörverbesserung - vergebens) und mein drittes wurde vor zwei wochen entfernt. jetzt wollte ich einfach mal von euch wissen, von denen, die das selbe durchmachen müssen, wie ich: wodurch ist es bei euch bedingt?

ich habe erst vor wenigen monaten begonnen, mich intensiv mit dem thema zu beschäftigen, um herauszufinden, was da eigentlich in mir vorgeht und warum all die ops notwendig sind.

ich lege allen ans herz, die irgendwann einmal mit solch einer diagnose konfrontiert werden: eine operation ist unumgänglich, sonst trägt dies durchaus sehr schlimme konsequenzen mit sich. ich habe gelernt mich damit abzufinden, dass das vor zwei wochen wohl nicht die letzte op am ohr gewesen sein wird. als die oberärztin kurz der op zu mir kam, meinte sie nur: "es hat sich gelohnt", denn die op dauerte ganze 6 stunden!

D_JoNaps7texr


@ dani... oh oh

ich habe mich das glieche gefragt jetzt bin ich 17 jahre alt und ich habe viel gelehrnt ......

Cholesteatom ist zurückzuführen auf eine chronische mitelohrentzündung wenn die im kindesalter öfters auftritt kann sich das entwickeln

ich habe 2 ops hinter mit .... die waren auch bitter nötig

links und rechts hat es mich erwischt nur weil mein arzt mich nicht eher ins krankenhaus geschickt hat und es 2 jahre rauszögerte ist es so schlim geworden das ich nur noch auf einem 50% auf dem anderen 40% hörte

das Krankenhaus war die pure hööllllleeeee Uni Essen und Uni Bochum

aber ein und der selbe Arzt der man ist fähig und kann was 2 ops und beide sind bis jetzt 100 % ok ich höre auch 100% wieder durch das titan im ohr

ich kann nur die Uni Bochum weiter empfehlen dort ist er jetzt chef arzt und hilft uns geplagten ...

ich werde mich nur noch dort Operrieren lassen kein anderer Arzt hat von meiner ersten OP an in mein ohr geschaut

nur es ist immer komisch wenn ich dort bin alle wollen in mein ohr sehen xD und meinen immer saubere arbeit und wie gut das aussehen würde usw ich würd sagen die haben spass xD an mir zu lehrnen naja auf jeden fall DR DAZERT heißt der gute man und ich kann dies nur jedem raten geht dort hin es könnte helfen

mfg TIm

giabi6x3


@ingemaus

Hallo Inge,

ich kann dir auf jeden Fall Herrn Prof. Ußmüller in Regensburg empfehlen, ich bin am 31. Mai von ihm operiert worden. Es war super, ebenso das Ergebnis. Er operiert in einer relativ kleinen Klinik in REgensburg, hat aber eine eigene HNO-Praxis. Oder in Würzburg Frau Prof. Wullstein, dies ist aber eine reine Privatklinik, wenn ihr also nicht privat oder Zusatz versichert seit unbezahlbar. Ich kann dir von beiden die Adresse zukommen lassen, wenn du interesse hast. Schreib kurz, dann suche ich sie dir raus. Bei Wullstein bin ich 1982 operiert worden. Beim letzten mal(Mai 05) war es so, dass der Arzt schon beim reinsehen gesagt hat, ich hätte ein Chole, aber er hat es noch mit einem Röntgenbild abgeklärt. Termine bekommst du bei Prof. Ußmann sehr schnell und mußt in der Regel auch nicht lange warten. Bei Wullstein war es, damals zumindest, immer so, dass ich Stunden im Wartezimmer saß. Laß was hören.

Gruß GAbi

g=abxi63


@dani

hallo dani,

bei mir war der Verlauf ungefähr wie bei Dir, mein ganzes Leben war ich mit chron. Mittelohrentzündungen geplagt. Nix hat geholfen und mit 18 Jahren wurde ich mit der Diagnose Chole konfrontiert. Ich wurde dann 3 x operiert innerhalb eines Jahres. Danach hatte ich 23 Jahre meine Ruhe, bis jetzt. Am 31. Mai hatte ich wieder ein Rezidiv. Mein Glück im Unglück war diesmal, dass die Ärzte jetzt mit Titan arbeiten und ich dadurch mein volles Gehör wieder bekommen habe. Ich habe mein Hörgerät, das ich jetzt 13 Jahre hatte ad acta gelegt, zumindest vorerst. Mein Arzt sagte mir einmal, man kann nichts dazu oder dagegen tun, Chole ist eine Veranlagung die man hat oder nicht. Also Schicksal. Man muß sich damit abfinden und damit leben. Was solls es gibt wesentlich schlimmeres.

Gruß Gabi

CGlau7dsixa


Mir hat man auch mal gesagt, ich hätte beim gen-Lotto gespielt und leider verloren...

Aber mein Chole scheint tatsächlich besiegt, mein Prof war letzes Mal voll zufrieden und lobte seine hervorragende OP technik.

Das Hörgerät ist allerdings mein ständiger Begleiter und wird es auch bleiben.

-lDanxi-


Titan

Bei mir hat man bei der OP vor 2 1/2 wochen erstmal das ganze Titan wieder herausgenommen, da man ja bei der vorletzten OP eine Gehörverbesserung versuchte, die aber scheiterte... Die Ärzte meinten schon vorher: "Es ist nur ein Versuch". Jetzt ist mir klar, warum sie das gesagt haben, denn damals wurde ja auch ein Cholesteatom entfernt. Gleichzeitig eine Gehörverbesserung zu erreichen wäre Wahnsinn, da ja das Ohr sehr gereizt ist.

Jetzt hab ich im Mittelohr nur noch den sog. 'Griff' vom Hammer und einen Teil des Steigbügels. Ambos ist komplett weg. Wahrscheinlich rät man mir bald zu einer neuen gehörverbessernden OP. Aber angenommen sie klappt, was ist, wenn wieder ein Cholesteatom kommt und die Knochelchen zerstört? Da fällt doch alles wieder zusammen und die OP war im Endeffekt doch sinnlos?! Dann höre ich wieder schlecht? Was sagt ihr dazu?

Auf dem linken Ohr höre ich ca. 20% und auf dem rechten etwa 80%. Hörgeräte habe ich auch mal getragen, da war ich so 12 - 14 Jahre alt. Irgendwann wollte ich die Dinger nicht mehr, da ich mich erstens nicht wohl fühlte, mich von allen Leuten angestarrt gefühlt habe und zweitens, weil sie ständiges Ohrenlaufen und Entzündungen verursacht haben, da ja die Ohren verstopft sind.

Ich wurde jedes Mal in Weimar (Th) operiert und bin sehr zufrieden damit.

-?Danqi-


Häufigkeit?

Wie lange kennt man eigentlich schon das Cholesteatom?

Und wieviele sind davon betroffen? Einer von 100? Einer von 1000?

Das würde mich ja mal interessieren.

S?ta%pes


Cholesteatom

Hi!

S}tapxes


Cholesteatom

Ein Cholesteatom ist ein zwiebelartiges Geschwür, welches sich vom Trommelfell her in Richtung Paukenhöhle vergrößert; kennen tun es die HNO-Ärzte schon lange, allerdings ist es bis heute noch nicht richtig geklärt, woher es rührt.

Den genauen prozentualen Anteil kenne ich nicht (ich denke 1/1000), aber es sind doch viele, die unter diesem kleinen Tumor im Mittelohr leiden.

Noch vor ca. 50-60 Jahren war es sehr schwierig eine genaue Diagnose bzw. eine OP durchzuführen, da erst mit der Entwicklung des OP-Mikroskopes ein solcher Eingriff richtig möglich wurde. Zwar wurden auch früher OP´s durchgeführt, aber eben mit weit weniger Erfolg. Zwischenzeitlich gibt es erfahrene Kliniken und Ärzte auf diesem Gebiet.

Weiter ist jedem der ein solches Cholesteatom hatte, dringend zu empfehlen, dass er sein Ohr regelmäßig vom HNO-Arzt kontrollieren lässt.

;-) Gruss

Stapes

Sstapxes


Was ich noch vergessen habe?

Es ist natürlich nicht gleich so groß wie eine Zwiebel - um Himmels willen - es sieht nur so ähnlich aus. Es bildet sich erst ein winziges Teil, das sich dann schalenförmig ausbreitet und mehr und mehr wie eine kleine Zwiebel aussieht. Das Problem ist, dass sämliche Strukturen in der Umgebung "befallen" werden und bei einer OP häufig mit raus müssen, da daraus wieder ein Rezidivcholestatom entstehen könnte, was die nächste OP einleutet.

Stapes

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