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Cholesteatom

MXandyx29


Hallo an alle Leidensgenossen

Ich wurde im Juli 1989 das erste mal am linken Ohr operiert Tymanoplastik Typ I etc. die Gehörknöchelchenkette war erhalten geblieben. Bin danach in regelmäßigen Abständen zum HNO zur Kontrolle war auch bisher alles OK.

In diesem Jahr hingegen fing es dann im Juli wieder an. Zuerst tippte mein HNO auf ne Mittelohrentzündung also nahm ich Antibiotika das ganz normale prozedere halt. Als es dann nach ca 4 Wochen nicht besser wurde fiel mir auf das der Druckschmerz nicht im Mittelohr sondern irgendwie darüber war. Da ich es mir nicht erklären konnte,und auch nach nem Gespräch mit dem HNO keine andere Diagnose als ne Mittelorentzündung zur sprache kam bin ich in die ambulante Sprechstunde der Uni-Klinik (HNO) Gießen gefahren.

Ich hatte gleich als ich ankam ein ungutes Gefühl im Bauch. Nach einer Reihe von Tests wurde dann noch ein CT gemacht.

Diagnose: "Cholesteatomrezisiv" im Gehörgangsdach.

Nach 18 Jahren mehr oder weniger ruhe ist das schon ein Schlag ins Gesicht wenn dir die Prof. die ganzen Risiken aufzählt es aber keine andere möglichkeit gibt.

Radikalhöhlen - OP Termin war dann am 23.8

Ich kann euch sagen so ne Angst hatte ich schon lange nicht wie vor dieser OP.

Als ich dann wieder zu mir kam versuchte ich gleich zu lächeln. Als mir dies gelang war ich schon etwas beruhigter. Die Prof. erklärte mir dass alles gut verlaufen sei, die Gehörknöchelchenkette blieb auch dieses mal erhalten. (Glück gehabt)

Schmerzen hatte ich seit der OP keine dank der mogendlichen und abendlichen Dosis an Schmerzmitteln, die jetzt aber auch schon nicht mehr benötige. Die Tamponade soll aber noch 2 Wochen zur ausheilung im Ohr verbleiben.

Seit der OP kämpfe ich zwar vermährt mit nem Tinitus aber den hatte ich auch schon 18 Jahre lang nur noch nicht so ausgeprägt. Mir wurde gesagt dass sich dieser legen kann sobald die Tamponade entfernt ist. Ich hoffe es wenn nicht pech gehabt.

Das gehör ansich hat sich links nun wieder einmal ein wenig verschlechter aber immerhin höre ich noch etwas und auch die Prof. meinte das mein rechtes Ohr die hörminderung wieder auffangen wird wie damals. Nur meine Arbeitskollegen wird es nicht so freuen, denn mir wurde vorher schon gesagt ich rede verdammt laut am Telefon ;-)

Alles in allem ist heute soweit alles OK ich fühl mich gut kein Schwindel, der Geschmackssinn ist noch vorhanden, ich höre noch einigermaßen und was jetzt noch so alles auf mich zukommt muss ich abwarten.

LG Mandy

x:)

C-er)a79


Fragen an Mandy

Hallo Mandy,

freue mich, dass es Dir nun auch schon so schnell wieder nach der OP gut geht! War es wirklich eine Radikalhöhlen OP, was Du nun machen musstest? Radikalhöhlen Op heißt doch, dass das Trommelfell versetzt wird, oder nicht? Und Deine Gehörkette ist nicht angegriffen und du brauchtest keine Gehörprothese? Wo war dann das Cholesteatom? War es noch sehr klein?

Dass mit dem Tinitus kenne ich nun auch ein wenig - glaube ich. Ich habe seit der OP vor fast 3 Wochen Rauschen im Ohr und der Arzt nennt das auch Tinnitus. Ist das bei Dir auch oder ein Piepen? Mein hiesiger HNO meinte, dass käme z.Z. wohl durch meine veränderte Hörwahrnehmung mit der Tamponade etc und könnte sich evtl auch durch die OP in 1 Jahr verbessern (aber ich weiß ja leider auch, dass es durch die Op noch schlimmer werden kann, wie man durch die Risiken immer aufgeklärt wird -> hoffen wir das mal lieber nicht)

Wünsche allen ein ganz schönes Wochenende und besonders Dir weiterhin gute Besserung!

GLG, Cera

M:an}dyx29


Hallo Cera

Meinen OP Bericht habe ich mir nach dieser OP mal mitgeben lassen, da der erste von 89 nicht mehr auffindbar war (Abriss des Gebäudes, die Auslagerung des Archivs usw.)

Es wurde eine Mastoidektomie, Radikalhöhlenanlage und eine verkleinerung der Höhle, Abdecken der Dura nach Revision sowie eine Tympanoplastik Typ I in Intaktkanaltechnik durchgeführt. Soweit das Fachchinesisch, vereinfacht ausgedrückt hat man mir dass so erklärt, dass sich normalerweise im Knochen über dem Gehörgang und dahinter Luft befinden müsste. Diese Hohlräume waren aber mit einer Cholesterolgranulommasse gefüllt die sie nun entfernt haben. Das Trommelfell ist wohl auch ersetzt ob es allerdings versetzt wurde keine Ahnung werd mich mal bei der Nachkontrolle danach erkundigen. Das Rauschen mit nem fiesen hohen Piepen hab ich seit der OP verstärkt es ist aber noch zum aushalten und ich hoffe mal das es nach dem entfernen der Tamponade leiser wird.

Aber ich will nicht meckern mir geht es sehr gut soweit. Und ich hoffe für alle die auch noch ne OP vor sich haben dass es so unkompliziert verläuft wie bei mir.

Wie schon gesagt was in Zukunft auf mich zukommt ob es das Hören verschlechter oder das Choleratom wiederauftritt weiss ich nicht ich geniesse jetzt erst mal meine Zeit nach der OP bis zur Nachuntersuchung.

Schönes Wochenende an alle.

L G

Mandy

8-)

n4oymilz


@all

hallo coole leute,

bin auch mal wieder hier. tut sich im augenblick nich viel hier im forum, scheint allen gut zu gehen :)^ bin im dezember zur sec. look gewesen..hintere gehörwand wurde dabei wieder aufgebaut...iss alles ok habe nur das gefühl ich müsste mir mal wieder reinschauen lassen. war im februar das letzte mal zur kontrolle.

wie oft geht ihr eigendlich zum hno wenn ihr keine beschwerden habt?

viele grüße aus der spätschicht

landy

DNer-Z iImmerimann


Hallo,

bei mir besteht der Verdacht auf ein Chole re. Jetzt soll ich ins Krankenhaus nach Duisburg Huckingen um zu schauen ob es wirklich so ist.

Naja normal sollte ich nach Düsseldorf ins Domenikus Krankenhaus aber die hätten erst in 5 Wochen einen Termin das schien mir zu lange.

Da ich hier die Beiträge gelesen habe, jetzt geht mir natürlich der hintern auf Grundeis.

Schmerzen habe ich keine bin auch erst seit 14 tagen beim HNO arzt in behandlung. Von Taubheit auch keine Spur nur manchmal ist es so als würde mir jemand ein Finger ins Ohr stecken.

Oder können dies schon anzeichen dafür sein?

Wie wird dieses eigendlich fetsgestellt.

Danke für eure Antworten.

J1ack7hgammexr


@ zimmermann *:)

abend der herr,

mach dir mal keine Panik im Voraus, geh mal nicht vom schlimmsten aus. Also: festgestellt wird ein chol. mittels ct oder per op. Sichere Anzeichen gibt es nicht wirklich, nur Anhaltspunkte oder Erfahrunswerte. Ein "dumpfes" hören kann diverse Ursachen haben, ist aber sicherlich kein zuverlässiger Indikator. Darüberhinaus sollte man die Gesamtsituation im Auge behalten, aber leider drückst Du dich nicht über deine "Vorgeschichte" aus. Ein Chol. entwickelt sich in der Regel aus frühkindheitlichen Entzündungen, chronischer Natur. ABer auch dies ist kein noch lange kein bedingter Verlauf. Die op läuft in der Regel auch völlig Komplikationslos ab, die Heilphase dauert indess etwas an. Wenn du weitere Fragen bezüglich deiner OP/Untersuchung/Verlauf hast, sprich mich gerne darauf an.

Gute Besserung und alles Gute

Mfg Marcel

DgainxaM


Hier bin ich mal wieder!!

So ihr lieben es hat sich heraus gestellt das sich trotz meiner Radikalhöhle eine weiteres Chole gebildet hat.

Am 10.10. diesen Jahres werde ich in der Medizinischen Hochschule Hannover operiert.

Mein Ohr wird nochmals komplett ausgefräst und verödet (mit Eigenfettgewebe komplett verschlossen)

LG Daina

s=leeperx77


Chole OP6

Hallo alle Mitleidenen !!

1996 habe ich auch das erste Mal das vorher mir unbekannte Wort CHOLESTEATOM gehört. Mein damaliger Doc sagte ich könne noch ein paar Jahre warten. Auf den Rat meiner Mutter ging ich gleich in die Klinik. Da war es schon fast zu spät. Der Operateur (Amateur) operierte so schlecht, dass es mein linkes Gehör kostete. Meine Karriere als Offizier bei der Bundeswehr war hinüber. Als ehemaliger T1´er, zwei Praktikas und jahrelangem Interesse war ich schon als Rekrut besser ausgebildet als so mancher Ausbilder. Mein Traum zerplatzte wie eine Seifenblase.

Als kleines Beigeschenk bekam ich dann noch einen postoperativen Tinnitus, welcher sehr laut ist. Aber ich hatte ja noch mein rechtes Ohr.

1999 spürte ich bei druck auf den Knochen hinterm Ohr einen stechenden Schmerz. Wieder...doch diesmal rechts.

Mittlerweile hatte ich einen Doc, der ein guter Bekannter meines Dads ist und der mich gleich zu einen befreundeten Prof. schickte. So brauchte ich nicht monate oder Jahre auf einen Termin warten.

Dieser operierte unglaublich gut. Hörvermögen rechts blieb. Nur einen Tinnitus bekam ich natürlich nun auch auf der rechten Seite.

Ein paar Monate später folgte eine hörverbessernde OP links beim Prof. Doch durch die starke Schädigung des innenohres bei der ersten OP war nichts mehr zu machen. Das Hören war wech, abgesehen vom Tinnitus.

Dann 2004 wieder:

Chole-rezi re. OP: Titanimplantat und 4 lange Wochen mit wenig Gehör und zwei schön starken Tinnitus (was ist eigentlich Plural? ???) Aber als die Tamponade raus kam...Voila...ich konnte wieder unglaublichgut hören auf meinem letztem Ohr. Ein paar Monate später kam natürlich auch mein linkes wieder dran. War auch ein Chole.

Nun 2007 habe ich rechts schon wieder eins. Nur ist mein Prof im Ruhestand. Ich bin bei einem anderem. Aber der offenbarte mir nach der CT, dass ich eine RadikalOP haben werden. Jetzt habe ich unglaubliche Angst, dass ich bald garnichts außer meinen beiden Tinnis habe. Jeden Ton (Vögel, Autos, etc.) nehme ich im Moment besonders wahr. Vielleicht habe ich das bald nicht mehr.

Ausser meine beiden Töne. Als ich nach der letzten rechtsOP nichts außer den Tinnis hörte war ich schon kurz davor mir einen Schraubenzieher ins Ohr zu stechen.

Ich werde noch wahnsinnig...diese scheiß Chole versauen mir alles.

Wollte mich bei einem neuem Job bewerben. Kann ich natürlich vergessen mit solchen Ohren. Das schlimme ist, dass ich immer in Depris falle, wenn ich zu lang daran denke. Manchmal dachte ich auch schon schluss zu machen. Der Krach in meinem Kopf........

Wenn meine Frau und meine Tochter nicht wären, dann.....

Ich hoffe nur, dass die OP gut verläuft. Meine 6. Mittlerweile.

Muss mich wohl damit abfinden, dass irgendwann mein Gehör weg ist. Bis dahin....abwarten....

Sorry, aber mit Euch kann ich da am Besten reden. Habe mit noch niemanden so ausführlich darüber gesprochen.......wirke anderen gegenüber immer stark....weil die nicht sehen wie ich leide.

Jqackhavmmer


re: sleeper77

hallo Leidensgenosse,

ich teile dein geschichte, mur das bei mir der tolle OFw schuld an meiner geschicht hat.. mir ist bei der rekrutenausbildung das trommenfell geolatzt beim tauchen, obwohl ich akute mittelohr hatte. also war meine offz karriere vorbei...

hab auch auf beiden ohren tinnitus und auf der re. Seite nur noch ca. 40% gehör.

Bei mir blickt auch nie einer hinter die "harte" fassade und ich leide ähnlich...

aber man darf den kopf net in den sand stecken, getreu dem Grenadier_motto: "klagt nicht, kämpft"!!!

es gib soviel wofür es sich zu leben lohnt (in deinem Fall Fam. besonders) und es gibt leider geung menschen denen es noch viel schlechter geht als uns... Ausserdem liber taub als blind oder im rollstuhl oder?

lg

DAeTrW-ZimVm1erma9nn


Befund Cholesteatom

Hallo

war am Donnerstag im St. Anna Krankenhaus in DU Huckingen, die Diagnose meines HNO Arztes wurde Bestätigt ist eine Chol. Dazu kommt noch das beide Gehörgänge verengt sind.

Muß am 28.09 wieder dort hin für die Voruntersuchungen, OP Termin steht schon fest der ist am 02.10. irgendwie geht mir die Muffe vor der OP, da ja so einiges Schief gehen kann. Ich bete nur das ich nach der Op keinen Chronischen Schwindelgefühle habe sonst kann ich meinen Job als Zimmerer am Nagel hängen. Und wenn dieses so wäre würde ich bestimmt noch Depris kriegen..

Was ich euch mal fragen wollte ist?! Wie sind die Schmerzen nach der OP? Ich weiß jeder hat ein anderes Schmerzempfinden. Aber wenn man das hier so Liest muss man ja meinen das diese Höllisch sind.

Danke schon mal für eure antworten. Melde mich nach der OP wieder.

Viele Grüße Florian

CAalNigooCorvxus


an alle leidensgenossen...

hatte schon jemand von euch ein Übelriechendes Ohr? Drinnen wurde nichts gefunden und meine HNO meinte die Schmerzen sind Wetterbedingt. Naja... mir fehlt irgendwie auch das Jucken im Ohr das sonst so übermächtig ist und ich mein Ohr "befriedigen" muss. Das andere ohr (das gesunde ;-)) juckt jedenfalls weiterhin ungehemmt.

Dann fällt mir auch auf, dass im laufe des Tages die Akkus von meinem Ohr aufgebraucht sind. Ich meine es so, dass ich frühs noch normal höre und dann am laufe des tages es immer leiserer wird.

Jedenfalls kann ich offiziel sagen das die OP und das Implantat völlig umsonst waren. Es ist nicht so gut geworden wie vorher gesehen. Es sind nur wenige Prozente besser geworden. Vorher konnte ich zu 99,9 % nix hören. Jetzt sind es nur noch 97,9 %. Was soll man auch erwarten wenn vor 14 Jahren fast alles erfernt wurde. :°(

Dxai%naM


@ Der Zimmermann

Schmerzen? Wenn es ganz normal abheilt, hat man keine bis kaum Schwerzen.

Wenn es eine "normale" Chole-Op wird, ohne großem Ausmaß musst du dir keine Sorgen machen wg. Schwindel

@ CaligoCorvus

Übelriechendes Ohr... meine Ohren haben immer gestunken wei die Pest bevor ein Chole diagnostiziert wurde... meistens ist dann auch aller höchste Eisenbahn

LG Daina

CfalighoCorvxus


@Diana

Bei der OP im August wurde auch eine Sec Look gemacht. In meinem Op Bericht steht das ein Chole Rezi nicht gefunden wurde. Allerdings wurde diesmal nicht mein Ohr aufgeklappt.

Ich hatte letztes Jahr nach der OP auch ein übelriechendes Ohr, aber wegen einen schießmichtod der entfernt werden konnte. Diesmal aber nicht.

Lg, Cali

Mpan-dy29


Genesungsbericht

Hallo an alle.

So seit meiner OP am 23.8 in Giessen sind nun fast 4 Wochen vergangen und es geht mir supergut.

All diejenigen denen noch ne Radikalhöhlen-OP bevorsteht kann ich nur berichten, dass ich nach der OP keinerlei Schmerzen hatte. Das kann natürlich auch an diesen zwei hübschen Pillen, morgens und abends, gelegen haben die ich eine Woche lang bekommen habe. Danach hab ich keine Schmerzmittel bekommen aber auch keinen Schmerzen gehabt.

So die Tamponade etc. ist nun entfehrnt und ich kann so gut oder schlecht höhren bevor der ganze ärger mit der Choleo angefangen hat. ;-)

Ich hab keinen Tinitus und auch keinen Schwindel. Bin wohl 'n kleines Glückskind oder die Prof war einfach nur spitze.

Die nächste Nachuntersuchung ist mitte Oktober und bin mal gespannt wie dann die Heilung verläuft und wie der nächste Höhrtest ausfällt.

Kopf hoch an alle Mitleidenden es gibt auch gute Beispiele wie mich @:)

D%ain*aM


@ Mandy @ Cali

Hallo Cali,

achso du meinst nach der OP, ich dachte du redest von Geruch vor der OP. Nee nach der OP hat mein Ohr nie gestunken.

Hallo Mandy,

super das sind echt klasse Nachrichten.... da hast du wirklich Glück gehabt und zusätzlich war deine Radikalhöhle wohl nicht so Radikal wir meine *ggggg

Ich könnte locker als Drogenkurier genutzt werden *zwinker*

Hab rein gar nichts mehr im rechten Ohr.. nichtmal mehr das Gleichgewichtsorgan... nunja, besser nur ein Ohr als nur ein Bein

LG Daina

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