» »

Cholesteatom

S[chlei`ereNulUe 3x9


Re resi

Hallo Resi

wir haben eine sehr ähnliche Situation. Mein Sohn wurde 2006 das erste mal rechts am Ohr operiert, dieses Jahr eine nach OP. Nächtes Jahr ist links dran. Ich habe ihn aus der regulären Schule raus genommen, jetzt geht er auf eine Sonderpädagoische Hörgeschädigten Schule. Er hat das selbe Problem, zuviele Geräusche, zulaut ,Konzentrations Schwankungen um nur einige Sachen zunennen. Er hat den Vorteil das ich auch unter Hörschwankungen leide und ich glaube ihm jedes Wort auch ohne choesteatom. Für mich, als Kind, war Schule die Hölle, keiner glaubt einem richtig. Durch die Hörgeschädigten Schule weiß ich wie sehr solche OP auch aufs Gehirn gehen z.B das Kurzzeitgedächnis, bei meinem Sohn dauert das etwa drei Monate bis es wieder so ist wie füher. aber am wichtigsten fand ich was unsere 2 HNO Ärzte gesagt haben. Diese op dauert zwei Jahre um richtig auszuheilen. Schulleistungen seien unser kleinstes Problem von denen die er hat.

Glaub ihm lieber einmal zuviel auch wenn er manchmal übertreibt aber das ist besser, wie ihn damit das alles entweder zulaut oder zuleise ist alleine zulassen

pIhil@uax5


Re: Resi

Hallo Resi,

unser Sohn ist 10 Jahre alt und auf dem rechten Ohr nach mehreren Chol.OPs schwerhörig. Wir haben bewusst diesmal auf ein Implantat verzichtet, da wir keinen zusätzlichen Unruheherd(Abstoßreaktion) im Ohr haben wollten. Philipp trägt ein Hörgerät. Zusätzlich hat er eine sogenannte Phonak Gegensprechanlage, d. h. der Lehrer trägt den Sender und Philipp den Empfänger am Hörgerät. Das ermöglicht einen direkten Kontakt.

Tatsache ist, dass ein Hörgerät wichtig ist, um alles mitzubekommen, z. B. Richtungshören. Fest steht aber auch, dass nicht alle Störgeräusche herausgefiltert werden können, z. B. Nebengeräusche durch Rascheln von Mäppchen etc.

Wichtig ist, dass die Lehrer Bescheid wissen und das Kind vorne sitzt, mit dem gesunden Ohr Richtung Lehrer.

Feststeht aber auch, dass Philipp eine ungleich höhere Konzentrationsarbeit leisten muss, schneller ermüdet und unruhig ist. Schwierigkeiten gibt es insbesondere bei Diktaten und Fremdsprachen, da er sich nicht wie andere auf sein Gehör verlassen kann, sondern mehr lernen muss und nicht so schnell ist.

Man vergisst leider auch zuhause, wenn es Lernschwierigkeiten gibt und die Konzentration nachlässt , welche Leistungen solche Kinder vollbringen müssen. Man wird schnell ungeduldig.

Wir haben Philipp z.B. für seinen MP3 Player einen individuell regelbaren Kopfhörer gekauft, damit er stereo hören kann. Dann merkt man erst, wie laut er die rechte Seite stellen muss, um diesen Effekt zu haben. Selber fliegen einem die Ohren weg.

Darüberhinaus kommt es laut Experten wohl tatsächlich auch im Gehirn zu einer Verzögerung, da die Wege nun auch Umwege sind und die Information länger braucht.

Ich glaube es ist wichtig, die Kinder ernst zu nehmen und viel Geduld zu haben, was mir auch nicht oft gelingt. Wenn man sich dieser Situation anschließend bewusst wird, tun sie einem wieder leid, denn sie müssen ja viel mehr leisten als die anderen, um zum Ziel zu kommen.

Philipp hatte Schwindelanfälle vor seiner letzten OP und manchmal hat er irgendwelche Druckgefühle im Kopf, obwohl z. Zt. alles O.K. ist. Ich glaube, man weiß als Mutter genau, ob die Kleinen schwindeln oder nicht. Philipp macht z.B. gerne Sport und strengt sich immer an. Wenn er nicht mitmacht, dann geht es ihm wirklich nicht gut.

C(eraR79


Nach längerer Zeit ein liebes Hallo!

Hallo alle zusammen!!!

Mensch, hier hört man ja echt immer wieder Neues... mal Gutes, mal Schlechtes... hoffe, dass es auf jeden Fall für alle Betroffenen positiv endet und man endlich irgendwann einmal davon befreit ist!

Ich habe mich ja schon länger nicht mehr gemeldet... mir gehts ganz gut. An meine 30 % Hörkraft links habe ich mich mittlerweile gewöhnt... hört sich immer noch sehr taub an, aber ich habe damit sogar jetzt endlich mein 2.Staatsexamen bestanden!!! Nun warte ich auf die OP im Sommer 2008, wo mein Gehör durch eine Titanprothese wieder aufgebaut wird. Trotzdem habe ich täglich Angst, dass ich bis dahin wieder ein Cholesteatom habe. Ich meine, ich werde sowieso operiert, daher wäre es ja dann nicht allzu schlimm, aber dann wüsste ich auch, dass es bei mir jedes Jahr neu da ist :-( Was mich noch beunruhigt ist, dass ich ja wieder (zum 3.Mal) ein neues Trommelfell bekommen müsste, falls wieder ein Rezidiv da wäre und dann müsste die Haut dazu diesmal von meinem rechten OHr genommen werden, dass kerngesund ist. Daher möchte ich auch nicht, dass man da was operiert!!! Man, ist das alles blöde... Aber ansonsten bin ich immer noch fit. Um mich herum sind alle krank und ich war in diesem Jahr (auch nicht nach der OP Anfang August) noch kein einziges Mal krank (Erkältung etc.), worüber ich mich sehr freue! Obwohl ich soviel Stress hatte...

A propos Stress... der wirkt sich doch sicher auch sehr negativ auf das Ohr aus und kann dafür sorgen, dass sich wieder ein Rezidiv entwickelt, oder ???

Jedenfalls wollte ich mich nach längerer Zeit mal wieder melden, allen schon einmal ein besinnliches Weihnachtsfest wünschen und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2008! Außerdem wünsche ich allen fürs neue Jahr BESTE Gesundheit und dass keiner mehr ein Cholesteatom bekommt!!!

Herzliche Weihnachtsgrüße,

Cera

J@uliaanSch


Neu

also ich bin hier gerade auf die seite gestoßen und hab schon bisschen rumgelesen! ich sitze hier im moment mit tamponade im ohr weil ich vor weniger als einer woche am linken ohr eine op hatte. war mal wieder cholesteatom! vor 2 jahren hatte ich die erste op aber es ist leider wieder zurück gekommen!! das letzte mal wurden mir hammer und amboss entfernt und titan knöchelchen eingesetzt(tympanoplastik) dieses mal sollte eigentlich wieder das gleiche am gleichen ohr gemacht werden, aber dann wurde doch die radikale variante gewählt! hammer&amboss sind raus und ich hab jetzt eine große höhle beim trommelfell! kann mir einer sagen, ob mein hörvermögen wiederkommt!! im moment kann ich dazu selber nichts sagen, weil mein ohr ja noch zu ist mit verband und der arzt leider in weihnachtsferien ist, deshalb wollte ich mal die spezielisten fragen...

und was ich euch noch empfehlen kann zur op: Prof. Dr. Benno Paul Weber!!

der hat eine praxis in bad aibling und operiert auch dort!! der operiert jedoch auch im ausland(v.a. Schweiz) und führt auch komplizierte op's am gehirn durch! der weis wirklich was er tut!! ich hatte davor auch das problem dass über 10 jahre kein arzte wusste was is, der hat es sofort richtig diagnostiziert!! auch der anästhesist in bad aibling ist nett und versteht sein handwerk!! mir war danach nicht übel oder sonstiges, und ich konnte am gleichen tag schon wieder laufen!!

also würde mich über eine antwort freuen!!

mfg julian

Dko"ppel}namxe


Oweia... (ebenfalls neu) Frage zu Symptomen

Hallo zusammen,

ich war heute beim HNO und habe zum ersten mal von der Krankheit gehört, mit der ihr bereits so viel Erfahrung habt und jetzt bin ich, ehrlich gesagt leicht schockiert, aber von vorne...

Vor etwa 2-3 Jahren hatte ich nach einer Erkältung das rechte Ohr "zu", also ich hörte mich "von innen" was aber dann durch Medikamente weg ging. Dann merkte ich einige Zeit später, dass mein rechtes Trommelfell beim reinblasen (mit Nase zuhalten) immer etwas seltsam "ausploppte". Klingt etwa wie eine Plastikflasche, die sich langsam ausdellt, wenn man reinbläst. Außerdem verzerrte der Klang rechts leicht wenn es sehr laut war. Sonst war das Hören normal. Ich also zum HNO, und der meinte die Belüftung wäre nicht gut, ich solle Nasenspülungen machen. Ich also seitdem immer Salzwasser hochgezogen u. Nase gespült. Soweit aber keine Schmerzen u. keine Hörprobleme. Jetzt vor ein paar Wochen habe ich durch Zufall gemerkt, dass es einen ganz leichten Schmerz verursacht, wenn ich mit dem Finger da drücke, wo das Kiefergelenk ist (Schläfengegend). Habe nach wie vor auch das "ausplopp-Geräusch" wenn ich Luft ins Ohr blase (beim Nase zuhalten) aber höre gut und hab sonst keine Schmerzen.

Heute dann wieder beim HNO deswegen und der hat den Gehörgang untersucht. Er meinte Belüftung sei zwar gut, sagte dann aber zur Sprechstundenhilfe "chronische Knochenentzündung". Nach der Ultraschalluntersuchung meinte er noch, ich hätte wohl auch noch Sinusitis (Kieferhöhle). Hat mir jetzt Polyspectran-Salbe fürs Ohr verschrieben und ich soll in 10 Tagen wieder hin. Er sagte, wir machen dann Hörtests. Außerdem war ich eben noch Kieferhöhle röntgen lassen.

Eben dann mal "chronische Knochenentzündung" gegoogelt und erst mal vom Stuhl gefallen. Zu OP hat der HNO noch nichts gesagt. Jetzt frage ich mich, ob ich das was ihr so erzählt noch alles vor mir habe, oder ob es auch "leichtere Fälle" gibt, bei denen man mit Antibiotika klar kommt.

Wie gesagt, ich hab bisher kaum Schmerzen gehabt (nur der leichte Druckschmerz) höre gut, bis auf dieses "Ausploppen" und der Verzerrung manchmal bei hoher Lautstärke.

Fing das bei euch auch so "harmlos" an?

Achja, ich bin übrigens 42 und übrigens Musiker.

Bin dankbar über jede Info!

Viele Grüße!

KCaFxe


HILFE!

Oh schreck!!!!! Wenn ich das hier so lese wird mir echt schlecht! Ich wusste nicht, dass ein Cholestetaom sogar bis ans Gehirn gehen kann, oder hab ich da was falsch verstanden?

Bin jetzt 25 und bereits 5mal wegen dem C. operiert worden! 2mal rechtes Ohr und 3mal linkes Ohr! Vor ein paar Jahren wollte man mir links Implantate einsetzen! Wärend der OP hat man wieder ein C. entdeckt! Somit musste dies entfernt werden und es konnte kein Implantat eingesetzt werden!!!! Ich komme mit meinem Hörgerät eigentlich gut zurecht und wollte mir jetzt kein Implantat einsetzen lassen, da ich Angst habe danach zwar besser, dafür aber verzerrt oder ähnliches zu hören! Kann mir da jemand was zu sagen ??? Jetzt war ich heute beim Arzt, weil sich meine Hörleistung links extrem verschlechtert hat! Ich gehe von einem erneuten C.aus!! Jetzt frag ich mich, wie oft kann man denn so was bekommen! Ich meine irgendwann sind doch alle Gehörknochen zerstört!!!! Oder kann das C. wirklich auch andere Bereiche befallen ??? Oder gibt es andere Heilmethoden? Bestrahlung oder ähnliches? Bin echt ratlos!! Ich vertrage die Narkose meistens nicht und liege Wochen wegen Übelkeit und Schmerzen im Bett!!! Eine weitere wichtige Frage ist, ob diese ätzende Krankheit vererbar ist ??? Werde jetzt Dr. Gerlach (ein Spezialist für Ohren) im Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen aufsuchen und dann mal sehen, was der sagt! Über ein paar Antworten wär ich sehr dankbar! LG Katha

SUportlMerin0x3


MedeaC

Hallo!

zuerst zu meiner geschichte:

ich hatte im sommer 2006 lange ohrenschmerzen, bis mal ein arzt darauf gekommen ist, dass es ein cholesteatom ist.

es hat dann nicht mehr lange gedauert bis zur op...im november..

mir wurde ein sehr guter arzt in linz empfohlen und dort ging ich dann auch hin in das krankenhaus. der ist wirklich ein spezialist auf dem gebiet.

bei mir kam der tinitus gleich nach der op, aber die meinten, er könnte noch weggehen...naja hab ihn noch immer...aber hab mich damit abgefunden, mein geschmackssinn kam auch erst nach 3 monaten wieder fast ganz zurück..dann dauerte es noch ein paar wochen, bis ich wieder genauso schmeckte wie früher.

aber auf dem ohr höre ich jetzt nichts mehr. also fürs reden ist es nicht geeignet kann man sagen taub, aber ein bisschen hören tu ich noch was, wenns wirklich so laut ist, dass man das normalerweise nicht mehr ertragen könnte...hab das mal ausprobiert, also einfach musik am mp3 player so laut aufgedreht, dass es im guten ohr schon schmerzte aber im anderen hörte ich dann kaum etwas.

die zeit damals war sehr schlimm...hatte auch allemöglichen zustände.

und jetzt ende januar ist es wieder soweit für die zweite op, wo mein gehör verbessert werden soll, und da der tumor so groß war, ist höchstwahrscheinlich was übrig geblieben aber der kommt jetzt auch noch raus.

es war nicht ganz sicher, ob noch ein bisschen was drinnen gebliebe n ist im ohr, oder nicht. aber jetzt macht sich das bemerkbar.

genau 1 jahr nach der op..also letzten november fing es an, dass mir wieder schwindelig wurde. aber nicht oft, doch in den letzten tagen ist es jeden tag so..ein komisches gefühl, nich wie damals, sondern ein ganz anderes gefühl...kann man nicht beschreiben. u. deshalb kann ich gerade auch nicht in die schule gehen,...werde es aber morgen probieren. heute ist ja die erste woche nach den winterferien.

also ich spüre es eben, dass das cholest. wieder da ist, indem mir schwindelig wird...habe auch kopfweh oft, und das hatte ich früher nie. bin nur froh, dass ich bald operiert werde, dass das aufhört!

es muss aber gar nicht sein, dass du das spürst, bei mir ist es halt so.

jetzt möchte ich nochwas zum haarewaschen sagen. ich musste nur ein paar wochen nach der op. noch aufpassen, dass kein wasser reinkommt, aber jetzt darf ich wieder ganz normal schwimmen und alles...nur wenn ich schifahre, merke ich halt den druck enorm..aber der geht dann auch wieder weg.

und sport durfte ich 3 wochen nach der op wieder machen.

mein trommelfell ist ganz schön nachgewachsen aber mir wurde bei der op. ein gehörknöchelchen ersetzt, doch das implantat half nichts, deshalb kommt jetzt ein gescheites rein...weiß nur nicht was für eins...

glg eva

M\an|dy29


Re: Doppelname / KaFe

Hallo

Bin ebenfalls Musikerin (amateur/Klarinette) aber ich kenne die Symtome die du beschreibst genau.

Verzerrtes Hören Schmerzen an der Schläfe etc.

Ich war 18 Jahre Symtomfrei und von heute auf morgen hatte ich ein ungutes gefühl wegen des ungewohnten hörens und der Schmerzen an der Schläfe. Also bin ich zur HNO und wurde

3 Wochen später operiert. Choleo über dem Gehörgang und am Trommelfell aber noch vor den Gehörknöchelchen.

Ich kann euch glaub ich ein wenig beruhigen. Die OP ist gut verlaufen leichte Übelkeit am ersten Tag. Ca. 8 Wochen nach der OP hätte ich auch wieder spielen dürfen. Hab mich dann doch zu einer längeren Wartezeit entschieden nur um sicher zu gehen, dass das Trommelfell auch wieder angewachsen und OK ist.

Also Kopf hoch es wird schon gut gehen 8-)

r8ost<frexi


Bericht aus Österreich

Hallo Leute !

Ich wurde am 13.10.2006 in Österreich, Mistelbach operiert.

Was soll ich sagen. Nun:

die Vorgeschichte...

zahlreiche HNO Besuche wegen Mittelohrentzündung, noch nie was von der Krankheit gehört.

Durch Zufall fand ich einen Arzt, der gleich einen bestimmten Verdacht hatte und mich zum CT schickte.

Dann kam die Diagnose mit dem Rat, mich so schnell wie möglich operieren zu lassen.

Nun nach einigem Hin und Her entschied ich mich für das KH Mistelbach.

Die dortige HNO Abteilung kriegt alle Betroffenen aus der Umgebung und die Ärzte allesamt sehr kompetent.

Die OP dauerte bei mir 7 Stunden.

Das Cholesteatom hatte die Größe von 5x2 cm. Fast alles in und ums Ohr war zerstört.

Meine Gehörknochen wurde ausgebaut, abgeschabt und andersrum wieder eingesetzt.

Mein Trommelfell neu drübergespannt.

Meine Schädeldecke zugespachtelt. Da waren auch schon Löcher in den Knochen.

Nach dem Aufwachen: Leichte Schwindelgefühle, leichte Geschmacksverwirrungen...

Die Wundheilung verlief problemlos.

Im Laufe des Aufenthaltes steigerte sich schon mein Gehör.

Jetzt wage ich zu sagen, dass ich besser höre als vor der OP.

Folgen: keine, hin und wieder leichte Schmerzen im Bereich der Naht, bei extemen Wetterveränderungen.

Schwindel wenn ich aus großer Höhe zu Boden schaue - hatte ich vorher nicht.

Und natürlich: Regelmäßige HNO Besuche (alle 6 Monate zur Kontrolle)

Lt. den operierenden Ärzten hatte ich das Teil schon jahrelang, wenn nicht jahrzentelang im Ohr.

Ich hatte ca. 1-2mal im Jahr eine Mittelohrentzündung.

ca. im Jahr 2000 dürfte das Teil dann extrem geworden sein.

Ich erinnere mich an eine Mittelohrentzündung die extrem schmerzte.

Danach hatte ich permanent das Gefühl Wasser im Ohr zu haben.

Obwohl ich bei zig HNO Ärzten war, hat es keiner entdeckt.

Von den Symptomen her war alles so wie es hier geschildert wurde.

Ausfluss aus dem Ohr, wo das Wort übelriechend noch ein Kompliment darstellt.

Schmerzen, Genickschmerzen, Kopfschmerzen....

Aber wenn man die Diagnose nicht hat und gar nicht weiß, dass es so eine Krankheit gibt, was soll man machen.

Nach der OP: Ich war noch 1 Woche im Krankenhaus.

Am 2 Tag nach der OP wurde mir der Verband entfernt. Am 4 Tag nach der OP die Tamponage um nachzusehen.

Dann blieb sie gleich draußen, bis auf einen kleinen Teil, der die eingesetzten Knorpel halten sollte.

Der wurde dann 10 Tage später rausgenommen.

Mitsamt den Nähten.

Die Nähte ziehen war am schmerzhaftesten.

Ich hatte nach der OP weder Schmerzen noch sonstige gröbere Beschmerzen und hatte diese auch im folgenden Jahr nicht.

Hätte ich nicht durch Zufall - und gerade noch rechtzeitig - einen ausgezeichneten HNO Arzt gefunden, hätte es noch extremer ausfallen können, da wie gesagt kaum noch Knochenmasse zwischen Cholesteatom und Gehirn vorhanden war.

Wenn ich jetzt rekaptituliere und auch lese wie viele Probleme es bei den einzelnen OP´s gibt, hatte ich wohl bei der OP als auch bei der Wahl des Krankenhauses einfach Glück.

Ich möchte hier nochmal meinen Dank an das KH und das gesamte Personal anführen.

Und ich hoffe, euch etwas die Angst genommen zu haben.

Die OP ist sicher kein Klax.

Es kann viel passieren. Muss aber nicht.

Noch eine Erklärung:

In Österreich wird so operiert, dass "großzügig" betroffenes Material entfernt wird.

Danach werden - wenn notwendig - Knorpel aus dem Ohr eingesetzt und als Knochenersatz verwendet.

Es gibt keine "Radikalhöhle" wie ich das mal hier gelesen habe.

Und es gibt auch keine Second Look OP.

Weil man auf Nummer Sicher geht und eben großzügig entfernt.

Dafür muss man aber trotzdem regelmäßig (alle 6 Monate) zum HNO um einen neuerliche Bildung auszuschließen.

Weil ja angeblich eine einzige Schuppe die im Ohr bleibt genügt um das Spiel von vorne anfangen zu lassen.

Sollte ich mich jetzt hier etwas laienhaft ausgedrückt haben:

Ich bin kein Arzt. Ich war ein Betroffener.

Und wie gesagt, bei mir lief alles bestens und genau das wünsche ich auch all den Betroffenen hier !

Lg

rostfrei

v'illen-v3alo-66x6


Also ich möchte hier mal die Ohrentropfen " Dexabiofenicol" empfehlen ! Ich habe selbst nach insgesammt 4 OP´s (3 Cholesteatom und 1 loch im trommellfell) die Überzeugung, dass man selbst bei der kleinsten ungewohnheit im Ohr man diese Tropfen einträufeln sollte ! seit meiner letzten OP im jahre 2003 nehme ich auf anordnung meiner ohrenärztin sobald das Ohr feucht oder sonst etwas komisch ist, diese tropfen und die bekommen alles wieder in den griff !

Auch wichtig finde ich dass man das geschädigte Ohr regelmäßig kontrollieren lässt. Ich muss alle 6-8 wochen zur ohrenärztin um das ohr von ohrenschmalz reinigen zu lassen da es sich nicht mehr selbst reinigt, ( klingt komischer als es ist) und ich gehe jedesmal mit einem unguten gefühl hin und verlasse eig. immer mit einer rießen freude !!

Den dritten punkt den ich ansprechen möchte ist der Arzt der mich diese 4 mal Operiert hat ! Es ist Priv. Doz. Dr. Henning Heumann vom Olgahospital in Stuttgart !!! Es ist unglaublich was er in meinen Ohren schon geleistet hat ! Von Gehörgangsverlegung, über Radikalhöhle, entnahme von Hammer Amboß und Steigbügel, habe ich immernoch eine wie ich finde 100% Hörkraft !!! In der realität sprich einem Hörtest sind es vielleicht nur 95% doch selbst dies sind nach diesen schweren Operationen noch Traumhaft !!! Danke Henning Heumann !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

D/op_pelnxame


@ Mandy29 - Glück gehabt!

Hallo Mandy,

ich habe wirklich "Schwein" gehabt.

Bei mir war es tatsächlich nur eine bakterielle Gehörgangsentzündung

u. teilweise das Mittelohr betroffen. Habe eine Antibiotika-Salbe bekommen

und bin die Beschwerden mittlerweile auch wieder los. Ich kann ich euch gar nicht sagen, wie froh ich angesichts der Beiträge hier bin, dass es bei mir nur so eine harmlose Sache war. Wünsche dir/euch alles Gute und drücke euch die Daumen für eine schnelle Besserung! Viele Grüße

Hbab~ibxe


RE: resi5 / Geschaedigte10

Nun bin ich auch mal wieder hier...

Ergebnis meiner Abschlussuntersuchung ist, dass mein Hörvermögen auf dem operierten Ohr genauso schlecht wie vorher, also gleich 0 ist. Womöglich ist das Implantat verrutscht und wenn ich eine Gehörverbesserung will, soll ich mich nochmals operieren lassen...

@ Resi5

Mein Problem ist jedoch, dass ich Musik-Leistungskurs habe und nächstes Jahr Abitur schreibe... Das heißt, ich kann eigentlich keine lange Spielpause einlegen und sollte nicht allzu viel Unterricht verpassen, wenn ich mich nochmals operieren lasse. Aber dass ich mich oft in der Schule nicht richtig konzentrieren kann oder plötzlich abschalte und jeden Tag stehend k.o. bin, das interessiert dort niemanden. Seit ich die akuten Probleme mit meinem Ohr habe bin ich fast in jedem Fach um eine Notenstufe abgesunken. Aber was kann man dagegen tun? Das schlimme ist, dass dieses Problem kein Lehrer oder Mitschüler richtig verstehen kann, es sei denn, diejenige Person ist selbst davon betroffen... Vielleicht kannst mir ja berichten, was du bei deinem Sohn unternommen hast? Hat er jetzt ein Hörgerät oder wurden die Lehrer informiert?? Würd mich brennend interessieren...

@ Namenskollegin

Also meine Narbe ist eigentlich ganz schön verheilt, keine Beschwerden, gar nix... Aber was bringt mir eine schöne Narbe, wenn ich nix hör und das Ohr verrückt spielt... :°(

Wünsch auf alle Fälle allen Betroffenen ganz ganz ganz viel Glück bei den Operationen und vor allem eine gute Genesung!

Viele Grüße

Carina

eWndeme)nemu


Cholesteatom

Hallo,

ich bin neu hier und gerade eben auf dieses Forum gestossen.

Ich bin 29 Jahre alt und komme aus Erfurt. Mit 6 Jahren(re.Ohr)und 11Jahren(li.Ohr) wurde ich wegen eines Cholesteatom operiert. Seit dem habe ich etwas Ruhe mit meinen Ohren(ab und zu mal laufen die Ohren,aber war bisher immer therapierbar).Natürlich steht mir immer die Angst im Nacken das ich wieder ein Cholesteatom bekomme. Kann mich leider nicht mehr daran erinnern wie es sich bei mir bemerkbar gemacht hat.

Hab gelesen das man übel riechenden Ohrausfluss hat. Welchen Farbe hat dieser Ausfluss denn? Ich würde mich über einige Erfahrungsberichte freuen!

Liebe Grüsse :-)

Gcusxi1


Hallo!

Auch ich bin neu hier und durch Zufall auf diese Seite gestossen...

*:)

Ich wurde am 07.02.08 an einem Cholesteatom operiert, Wie man mir nachher sagte, war es ein riesiges Teil, weswegen die OP 3 1/2 Stunden gedauert hat. Ich kann nur sagen, dass ich froh bin, dass es raus ist... Endlich keine Kopfschmerzen und Nackenschmerzen mehr! Aber ich hatte keinen Ausfluss, was mir sehr wundert. Hören kann ich leider immer noch nicht wirklich, weil mein Tinnitus leider lauter ist als alles andere. Aber deswegen darf ich in einem Jahr nochmal wiederkommen. Dann wird meine Schallschwerhörigkeit noch behoben und ich bekomme eine Prothese eingesetzt.

Aber ich ist jeder so müde danach? Könnte den ganzen Tag schlafen!!! Bin total fertig.... Aber ich habe kaum Schmerzen, und wenn doch, lässt es sich mit Paracetamol ganz gut im Zaum halten. So, muß wieder schlafen gehen... zzz

whhitTewitxch


Cholesteatom

Hallo,

auch bei mir ist es wieder soweit :-/ Ich muß,-soll zum dritten mal unters Messer!

Mein Arzt rät mir schon seit 2 Jahren dazu, aber da die zweite OP so schlimm war, möchte ich es nicht ein drittesmal erleben. Als ich endlich einen Termin bei dem CT hatte und mein Arzt kopfschüttelnt die Bilder betrachtete, bekam ich es doch mit der Angst zu tun. Er sagte: Bitte überlegen Sie es sich, Sie werden damit nicht glücklicher! Als er dann noch sagte, das der Knochen zum Gehirn schon ziemlich dünn sei, hatte er mich überredet. Ich ließ mir eine Überweisung ausfüllen. Ich bekam von einer Bekannten den Rat, es im Vivantes Friedrichshain, bei Priv.-Doz. Dr. Parwis Mir-Salim, zu versuchen. Was hatte ich noch zu verlieren

???

Ich besorgte mir einen Termin. Bei diesem Termin war Herr Mir-Salim leider nicht anwesend. Seine Kollegin sagte mir gleich zur Begrüßung, das ich erneut operiert werden müsse und das ich mit einer Hörverbesserung nicht rechnen könne ??? Sie wolle die gleiche OP machen und diesesmal ein Titan Implantat verwenden! Aha?! Als ich Ihr sagte, das ich die beiden anderen Implantate aus Keramik und Gold schon in meiner Vitrine hätte, verstand Sie meinen Humor nicht.

Ich frage mich nur, warum zum drittenmal diese Op gemacht werden soll, wenn die beiden anderen auch fehl schlugen? Warum soll dieser dritte Aufbau mit einem Titan Implantat gemacht werden, wenn ich dadurch nicht besser hören kann? :°(

Ich habe auch gleich einen OP Termin bekommen. Da ich aber keine Antworten auf meine fragen erhielt, schrieb ich nochmals an Herrn Mir-Salim und bekam für nächste Woche einen neuen Termin bei Ihm. Ich hoffe, das er mir erklären kann, was seine Kollegin meinte. Sie schaute sich die Bilder an und erwähnte mit keiner Silbe, das der Knochen zum Gehirn schon ziemlich dünn wäre.

Da fragt man sich doch echt, ob manche Ärzte eigenlich wissen, was Sie tun? Ich werde mich nächste Woche melden und berichten, was Herr Mir-Salim dazu sagte.

Hat nochjemand erfahrungen mit einer dritten OP?

Liebe grüße von whitewitch *:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Hals, Nase und Ohren oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Augen · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH