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Nasenmuschelverkleinerung

bXecloxmet hat die Diskussion gestartet


Hi! *:) Ich weiß, die Frage ist nicht die allerneuste, aber ich muss sie mal stellen.

Ich hab seit vielen Jahren geschwollene Nasenmuscheln und nehm morgens wie abends beclomet, sonst bekomm ich keine Luft werd nach ner Zeit auch richtig krank. Nun sagt mir meine HNO-Ärtztin jedes mal dass beclomet auf Dauer keine Lösung ist und dass es irgendwann schädlich wirken kann. Tja das ist mir auch klar, aber es ist nicht so einfach zu entscheiden ob ich mich desensibilisieren oder meine Nasenmuscheln verkleinern lassen soll. Das klingt für mich irgendwie beides gleich schrecklich. Nun rät sie mir sehr zu der OP. Ich hab allerdings sehr viel Angst davor und die lässt sich auch so leicht nicht bekämpfen, weil ich denke 1. hilfts überhaupt? 2. was kommt da eigentlich genau auf mich zu? wie schneiden die mir das was raus? 3. was für nebenwirkungen gibts? 4. wie lange dauert der Heilungsprozess? 5. sieht die Nase hinterher verändert aus? 6. ist so so eine OP mit Narkose gefährlich?......

Ich könnte noch sehr viel mehr Fragen stellen. Aber ich denk alle Fragen zusammen ergeben einfach nur ein Wort --> ANGST!!! Ich hab mich schon sehr viel informiert, würde aber trotzdem gerne einige Fragen beantwortet haben, auch von schon erfahrenen Operierten. Könnt ihr mir weiterhelfen und mir die Angst ein Stück weit nehmen??

Das wär schön! Liebe Grüße! :-)

Antworten
KtattCiPausOE


Habe die OP hinter mir

Hallöchen also ich wurde gestern aus dem Krankenhaus entlassen. Bei mir wurden die Nasenmuscheln verkleinert, und die Nebenhöhlen gefenstert!Ich kann nur sagen, ich hatte noch nie solche schmerzen. Vor allem das Ziehen der Tampomnaden war mehr als schrecklich! Die Nase sieht nach der OP etwas angeschwollen aus, aber ansonsten ganz normal.

Die Nasendusche, nach der PO empfinde ich auch als unangenehm.Ich hoffe, es wird bald besser, denn im MOment habe ich immernoch ganz doll KOpf und Nasenschmerzen.Ich fühl mich schlimmer als bei der schlimmsten Nebenhöhlenentzündung, die ich je hatte... So genug gejammert, und abwarten obs bald besser wird! Tüsssiiiii....

b)ecl2omet


hey :-D das kling ja alles in allem sehr mutmachend...! ich hoffe es geht dir inzwischen besser?! wünsche dir weiter eine ganz schnelle gute besserung!! also zu empfehlen ist diese op wohl eher nicht oder? aber das wichtigste ist doch: ist eine deutliche besserung der atmung danach, wenn alles wieder abgeheilt ist, in sicht, oder verändert sich rein gar nichts? ciau :-)

PrluZto1<9280


Ich habe mir meine Nasenmuschel verdampfen lassen....mit Laser!:-) Es gab keine Schmerzen...danach war halt die Nase dicht wg. getrockenem Blut..etc. Das hiess das ich mit offenem Mund schlief, meine Zunge austrocknete und ich immer wieder wach wurde....so ca. 3 Tage konnte ich nicht schlafen. Ich glaube das die Lasermethode doch schonender ist.... *:)

g]robp$origexrOli


An Pluto 1980 :

Ich muss am 30.11 auch gelasert werden, ist das sehr unangenehm ?

hat es bei dir eine Verbesserung gebracht ?

Ich hbae glaube ich dadurch auch eine sehr komische Stimmte,

verändert sich die dadurch ? Hat man Tampons in der Nase ?

Danke für Antworten

oli

Pllutox1980


@Oli

Klar gibts ne Verbesserung, ich kann wieder Atmen....das mit der komischen Stimme momentan ist normal, wenn deine Nase dicht ist. Also bei mir ist die OP folgendermassen verlaufen. Vorweg möchte ich sagen das diese OP mit keinerlei Schmerzen verbunden war. Zuerst bekam ich in jedes Nasenloch ein Stück Stoff das mit irgendeinem Betäubungsmittel getränkt war, dann durfte ich 10 min im Wartezimmer verbringen bist ich gemerkt habe das meine Zähne langsam taub wurden. Als nächstes durfte ich wieder Platz nehmen und das Zeug kam aus der Nase raus....dann wurde gelasert (vollig schmerzfrei...stinkt aber nach verbrannter Haut)....und dann darf man Heim, natürlich mit Tampons in der Nase die man ständig auswechselt, weil die Nase sehr bluten wird. Dann heisst es ausruhen und ruhig liegen....und nach paar Tagen gehts wieder zum Arzt der dann ziemliche Schleimbatzen aus der Nase zieht..hehe...ich wusste garnicht das da so viel Platz ist ;-)!

b$ec:lomext


???

Wie? Das ganze geht ohne Vollnarkose? Ich wusste wohl dass es eine ambulante OP gibt, aber wird bei der Lasertechnik echt nur die Nase betäubt, man selbst bleibt also die ganze Zeit wach und kanns direkt mit ansehen was da passiert ???

P4luto81980


@beclomet

Jep...war live dabei...ich konnte der netten Dame die ganze Zeit in die Augen schauen.... ;-)!

NRouxvie


Hallo zusammen

Ich muss wohl jetzt auch mal zur OP (Nasenspray seit ca. 10 Jahren). Bei mir ist es besonders die rechte Seite. Ich hab mal ein paar Fragen an Pluto:

1. Bei dir hat das doch noch geblutet nach der OP, obwohl gelasert wurde??

2. Dann musstest du selber die Tamponage wechseln - komplett - oder bleib da immer was ´drin - wegen der genannten Schleimbatzen und so. Wie war das denn mit den Schmerzen??

3. Wie ging es dir denn so nach der OP und jetzt - ist die Wirkung wohl anhaltend ???

4. Ich hab auch noch eine verbogende Nasenscheidewand - laut HNO - Arzt- , aber er meinte vor ´nem Jahr eine ambulante OP ginge wohl auch - Ich hoffe er meinte lasern. ICh gehe nämlich in kein Krankenhaus!! Ist wohl auch nur eine Seite lasern möglich ???

5. Zu guter letzt: Hat das die Krankenkasse bezahlt und wo warst du - vieleicht ist das ja in meiner Nähe (Raum reicht)

Gruß

Nouvie

P/lutvo198x0


@ Nouvie... aaaargh....ich werde noch wahnsinnig!!

Habe gerade so ein riesen Text für dich erstellt und dann muss hier der Router abrauchen und ois is weg.... :°(! Jetzt gibts nur ne Kurzfassung...stink sauer bin ich!!!!

1. Ja.

2. Um den selbständige Tamponwechsel kommst du nicht rum...musst halt ne Zeit lang das Blut abtupfen sonst schaust aus wie ein Vampir der gerade a bissl beim Essen gekläckert hat...hehe... ;-)! Schmerzen gab´s keine...

3. Nach der OP ging´s mir gut, bis auf das dass meine Nase geblutet hat. Jetzt ist meine Nase meistens frei, hab noch ein allergisches Problem was bei mir Schnupfen verursacht und somit (logischerweise) mir das Atmen durch die Nase in gewissen Monaten erschwert.

4. Eine Seite lasern? Klar geht das...

5. Ja die Krankenkasse hat die Kosten vollständig gedeckt.

Der Eingriff fand in einer Münchner-Klinik statt.

j]annyx82


Hallo!

Bin neu hier, möchte aber trotzdem gerne was dazu sagen. Bin selber gestern aus dem Krankenhaus entlassen worden. Bei mir wurden die Nasenmuscheln verkleinert, die Nasenscheidewand begradigt und Stirnhoehlen sowie Nasennebenhöhlen gefenstert. Alles unter Vollnarkose. Wurde alles von innen durch die Nasenlöcher gemacht und die Nasenmuscheln wurde mit Strom verödet (mit dem veröden bin ich mir nicht sicher, aber auf jeden Fall wurden sie irgendwie mit Strom verkleinert). Ich war insgesamt mit Aufnahmetag (da wurden die ganzen Voruntersuchungen und Aufklärungen gemacht) 8 Tage im Krankenhaus. Hatte auch 1 Tag Tamponage in der Nase und habe mir auch Schmerzmittel geben lassen, da ich es relativ schmerzhaft empfunden habe. Aber da ist auch jeder Mensch anders. Das ziehen fande ich garnicht so schlimm, die sind auch aus einem Material das nicht anbackt und dadurch das sie sich mit Blut vollgesaugt hatten war es eigentlich nur ekelig ;-). Hat glaube ich beim rausziehen kurz weh getan, weil der Druck weg war, aber danach war es angenehmer.

Ich habe im Krankenhaus auch jemanden getroffen, der hat sich nur die Nasenmuscheln verkleinern lassen und er hat mir erzaehlt, das bei ihm zuerst unter oertlicher Betaeubung mehrmals gelasert wurde und jetzt unter Vollnarkose etwas von der Knochenstruktur abgetragen. Er meinte, dass wurde so gemacht da erstmal getestet werden sollte, wie sein Körper auf den Eingriff reagiert und wieviel es bringt. Da es nicht genug geholfen hat, hat er den Eingriff wiederholen lassen.

Will damit sagen, es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Nasenmuscheln zu verkleinern. Diese sind von Patient zu Patient unterschiedlich. Es gibt wohl auch die Möglichkeit, die Nasenmuscheln in eine etwas andere Region zu verlagern. Da muß dich dein HNO Arzt beraten und genau informieren. Ich bin ja auch nur Laie und kann auch nur die Dinge so wieder geben, wie ich sie verstanden habe.

C"atPma/n20x10


Empty Nose Syndrome

Hallo,

die Nasenmuscheln sind ein wertvolles Gut, ihre Funktion wird von vielen HNO Ärzten sehr stiefmütterlich behandelt. Die Nasenmuscheln werden durch eine Knochenformation sehr gut geschützt. Dadurch lässt sich abschätzen, wie wichtig dem Körper die Nasenmuscheln sind. Durch eine Verkleinerung der Nasenmuscheln mittels Laser wird Nasenschleimhaut samt zig tausender Flimmerhaare verödet. Die Nasenschleimhaut schützt die Nase vor Austrocknung und Umweltgiften. Die Flimmerhaare stellen das Transportsystem dar, welches für die Entsorgung von schädlichen Bakterien zuständig ist. Weiterhin werden durch eine Laseroperation Nerven verödet, so dass der Luftstrom im schlimmsten Fall nach so einer hardcore Operation nicht mehr wahrgenommen wird. Es handelt sich um Operationen im Millimeterbereich, so dass ein Millimeter zuviel schlimme Folgen haben kann. Du solltest Dir auch überlegen, dass die Nasenmuscheln dicht unter dem Gehirn liegen- Nasenoperationen sind alles andere als harmlose Operationen. Ich rate jedem, der sich an den Nasenmuschel operieren lässt,

sich im Vorfeld über Empty Nose Syndrome zu informieren: http://guest.6.forumer.com/viewforum...d024003ab79cc4

Gruß

Catman

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