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Nasenspray-Abhängigkeit

Hallo, vielleicht kann mir jemand auf diesem Wege helfen: Ich nehme seit ca. 3 Monaten täglich Nasenspray, weil ich sonst keine Luft mehr durch die Nase bekomme. Was kann ich tun, um aus dieser (...)   >>>

H!eQike eSalpxeter  am 11.04.01  09:33

07.01.02  13:13

So schnell wie möglich absetzen

Hallo,

ich kann nur jedem emfehlen, dass Zeug lieber gestern als heute abzusetzen. Ich wurde das erste mal vor ca. 5 Jahren davon abhängig und bin durch die letzten Jahre immer wieder für einige Monate daran gehangen. Ich habe mir dabei nicht allzuviel gedacht, weil man innerhalb einer Woche den Entzug durchaus hinbekommt (eine Mischung aus Nasenpflastern und Kindernasenspray fand ich immer recht hilfreich).

Das Dumme ist nur, dass man irgendwann Langzeitfolgen bekommt, meine Nase ist ab und an einfach so zu, ohne dass ich gleichzeitig krank wäre. Wenn ich schlafe (und ich schlafe immer auf der Seite) dann ist am nächsten morgen die tieferliegende Seite der Nase zu. Ich habe schon ernsthaft darüber nachgedacht mir einen Teil der Nasenschleimhaut veröden zu lassen, aber bisher noch niemanden getroffen der Ahnung davon hat. Die Ärzte, mit denen ich bisher darüber gesprochen habe, nehmen das Problem leider nicht allzu ernst.

Darum kann ich jedem nur emfehlen, es so schnell wie möglich abzusetzen und das nicht auf morgen zu verschieben. Die Abhängigkeit ist schon schlimm, aber irgendwann überwunden, die Spätfolgen hat man noch Jahre.

Gruss,

Mark

Mark

07.01.02  15:52

"Re: ...".

Hallo Heike,

Du nimmst den Spray ja wohl weil Deine Nase sonst "zu" ist, oder?

Ich kenne einen einfachen Trick. Benutze eine Zeit lang dein Spray nur immer in einer Hälfte der Nase, bis die andere Seite wieder von alleine frei ist. Dann lasse es ganz weg.

Bei mir hat es funktioniert.

Anonym

07.01.02  22:35

Re: Nasensprayabhängigkeit

versucht doch mal eine Inhalation mit Pinimentholsalbe, das ist bei einem 5cm-Streifen zwar ein "Schlag ins Gesicht", aber es wirkt bei mir für einige Minuten, um den Schleim zu entfernen. Nasenpflaster nehme ich gelegentlich nachts, man kann es wiederholt benutzen, wenn man die Feder herausnimmt und unter einen Heftpflasterstreifen klebt. Hat jemand Erfahrung mit den "schleimhautschützenden" Nasensprays?

richard

24.01.02  08:25

"Re: Nasensprayabhängigkeit

Junge bin ich froh, daß es noch andere mit diesem Problem gibt. Ich bin bisher von Arzt zu Arzt gelaufen aber keiner hat mich so richtig ernst genommen. Ich werde einige der Tips ausprobieren und ich hoffe, daß es funktioniert. Alle anderen wünsch ich gute Besserung und viel Glück

Bylle

28.01.02  19:57

Nasebsprayabhängigkeit

Hallo zusammen!

Ich habe auch etwa 6 Monate lang täglich Nasenspray benutzt!

Ich habe vor einer Woche

den 'Entzug' geschafft nachdem ich einige Beiträge auf dieser Seite gelesen habe!

Darum will ich auch jetzt hier schreiben wie ich's gemacht hab,vielleicht hilft es ja jemanden!

In der ersten Nacht habe ich nur eine Seite gesprüht ,am Tag danach gar nicht mehr! Allerdings habe ich die ganze Zeit Meersalz-nasenspray und "Coldastop Nasenöl" benutzt!

Schon am zweiten Tag konnte ich wieder normal durch die Nase atmen!

Die ersten 3 Tage sind wirklich ätzend,vorallem die Nächte! Außerdem hatte ich oft Kopfschmerzen die auch durch Aspirin nicht weg zu bekommen waren! Aber es hat sich gelohnt,zwar ist meine Nase morgens immernoch oft zu aber auch das wird immer besser!

Ich kann nur jedem empfehlen es einmal durchzuziehen,es ist wirklich die reinste Erlösung,wenn man es erstmal hinter sich hat!

Und:DURCHHALTEN!!!!!!

Ninchen

29.01.02  01:25

An alle!

Ich bin echt froh,daß ich auf diese Beiträge gestossen bin.Ich nehme selber seit fast 3 Jahren täglich !!! einen Nasenspray. Allerdings nur am Abend,bzw wenn ich mich niederlege. Sobald ich irgendwo liege ist meine Nase ganz einfach "zu". Ist aber nicht verschleimt oder so. Ich hab auch schon einige natürliche Nasensprays ausprobiert,um von den Scheiß loszukommen.(Ich nehme Nasivin sanft für Babys und Kleinkinder.Der ist nämlich ohne Konservierungsstoffe.) Ich habe zuerst meinen Bekannten davon erzählt,der meinte,daß ich vielleicht Zysten in den Nebenhöhlen habe,da die Probleme nur im liegen auftreten. Ich bin dann zu meinen Hausarzt gegangen und der hat mich gefragt,ob ich auf einmal verrückt geworden bin!? Hat mich dann zum Schädelröngten geschickt,damit er die Nebenhöhlen sieht. Hat zum Glück nix ergeben. Ich hab mir dann in der Apotheke eine Nasenspülung auf Meersalzbasis gekauft-> leider brachte das auch keine Entwöhnung! Da ich zur Zeit in Krankenstand bin hab ich mich jetzt zu der Radikalkur entschlossen! Jetzt ist es ja egal,ob ich am nächsten Morgen ausgeschlafen bin oder nicht. Aber ich möchte nicht irgendwann einmal eine demolierte Nasenschleimhaut haben!

Allen Anderen hier im Forum wünsch ich viel Glück und Durchhaltevermögen bei ihrer "Entziehungskur"! :-)

Mareike

31.01.02  01:12

Hallo an alle!

Ich habe mir seit zwei Tagen meine Nase NICHT mehr mit den Nasenspray vollgesprüht! Die erste Nacht war die Hölle!!!! Ich konnte einfach nicht einschlafen,doch ich blieb zum Glück hart. Am nächsten Morgen war ich zwar schlecht drauf weil ich zu wenig Schlaf hatte aber ansonsten ging es.Die gestrige Nacht war schon etwas leichter und auf die heutige bin ich noch gespannt!

Alles Liebe!

Mareike

02.02.02  14:27

Es scheint zu klappen

Hallo

Ich habe vor 3 Tagen dieses Forum hier entdeckt,weil ich nach mittlerweile 2 Jahren Dauergebrauch von Ratiopharm Nasenspray endlich mal einen Schlußstrich ziehen wollte.

Ich war vor einiger Zeit auch beim HNO,der mich jedoch am liebsten sofort ins Krankenhaus gesteckt hätte.

Ich hab mich aber vorher mal erkundigt und mehrere Personen kennengelernt,denen eine OP nicht geholfen hat.

Daher habe ich mich erstmal dagegen entschloßen.

Vor ein paar Tagen bin ich dann dazu übergegangen nur noch ein Nasenloch zu sprayen und das andere nur noch mit unschädlichemn Meersalzspray behandelt.

Und mittlerweile bekomm ich teilweise durch das nicht gesprayte Nasenloch mehr Luft,als durch das gesprayte.

Ich hätte wirklich nicht gedacht,das man so schnell Erfolge sehen kann und kann jetzt nur sagen:

Versucht diese Methode auf jeden Fall!!!

Da kann man nicht viel falsch machen und braucht keine Angst haben,weil man ja notfalls immer noch ein Loch sprayen kann.

Ich werd das Jetzt noch ein paar Tage so weitermachen und dann versuchen das Zeug komplett abzusetzen.

Ich werd dann hier nochmal schreiben,wie das geklappt hat.

Marc

Marc

03.02.02  00:41

Kampf gegen die Anhängigkeit

Auch ich habe das gleiche Problem seit mehreren Jahren. Ich werde demnächst die Methode, bei der man jeweils nur ein Nasenloch sprayt und das andere mit einem Meersalzspray bzw. Coldastop Nasenöl behandelt, ausprobieren.

Die Abgewöhnung durch Sprays geringerer Konzentration funktioniert nicht.

Eine Laseroperation, bei der ein Teil der Schleimhaut entfernt wird, kann im Klinikum Großhadern

www.med.uni-muenchen.de/~hno/hno/

durchgeführt werden, wobei mir nur das positive Resultat einer Person, die bei einer Reportage im Fernsehen zu sehen war, bekannt ist. Soviel ich weiß, ist eine solche OP auch in Berlin möglich.

Thomas

11.02.02  11:32

Bei mir ist ein Nasenloch permanent zu

aber das stört mich eigentlich nicht. Ich kenne viele Leute denen das so geht, daß sie nur über ein Loch atmen. Daher wäre ich jetzt garnicht darauf gekommen, daß dies krankhaft sein soll.

Pitt

18.02.02  12:27

Seit 2 Jahren "clean"

Nachdem ich mir über 12 Jahre lang mehrmals täglich meine Nasenspray-Dosis eingefahren habe, kam irgendwann der Punkt, an dem ich immer häufiger Nasenbluten hatte. Von Olynth bin ich dann auf Olynth-Spray für Säuglinge und Kleinkinder umgestiegen, um aus diesem Teufelskreis rauszukommen. Genutzt hat es rein gar nichts. Ich habe sogar noch häufiger in die Nase gesprüht. Also: Mut zusammengefasst und beim HNO-Arzt geoutet. Dieser hat mir dann eine Packung Urbason (Tabletten) verschrieben, die ich peinlichst genau dosieren mußte (erst eine, dann eine dreiviertel, halbe .....Tablette), mit dem Versprechen, nicht einen einzigen Nasenspray-Pump zu tun. Tagsüber ging es ja einigermaßen, aber die ersten 5-6 Nächte mußte ich im Sitzen schlafen, sonst wäre die Nase noch mehr zugeschwollen. Wenn es mich jetzt mal erkältungsmäßig richtig erwischt dann gibt es einen Teelöffel Meerrettich aus dem Glas oder Löwensenf extra scharf (gegessen, das macht für ein paar Minuten die Nase frei), und für die Nacht allerhöchstens mal eine abschwellende Tablette. Aber nix mehr mit Spray. Dass ich die Sache durchgestanden habe, ist jedoch größtenteils meinem privaten Umfeld zu verdanken.Ohne Zuspruch und Aufmunterungen hätte ich es niemals geschafft.

Kerstin

24.02.02  13:22

Nasenspray-Entzug

Ich benutze seit mind. 8 Jahren Nasenspray, habe auch eine Allergie, bin auf alle Pollen allergisch, was noch erschwerend dazu kommt. Versuche jetzt, mir das blöde sprayen abzugewöhnen und ich muß sagen: es fällt mir ziemlich schwer! Ich benutze z. Zt. nur in einem Nasenloch Spray, habe auch schon 3 Nächte hinter mich gebracht. Kann mir einer sagen, wie lange ich mich noch quälen muß, wie lange meine Nase noch zu sein wird?? Besonders Nachts wird es schlimm. Außerdem denke ich mit Schrecken an den Frühling: was soll ich dann machen?? Wenn die ersten Pollen fliegen, bin ich verloren ohne Spray!!

Gibt es Alternativen oder Sprays, die nicht abhängig machen?? Bis zum vorigen Jahr hatte ich auch ein Cortisonhaltiges Spray, Dexa-Rhinospray. Das ist aber leider in der Zusammensetzung verändert worden. Hatte dann keine abschwellende Wirkung mehr. Kennt jemand einen gleichwertigen Ersatz? Bitte schreibt, wenn Ihr eine Lösung habt. Vielen Dank.

Andrea

26.02.02  21:33

Nasenspray -Abhängigkeit

Bei mir fing es mit einer Erkältung vor 3 jahren an die ich nicht auskuriert hatte.Seidem ist meine Nase mehr zu als zu beginn der Erkältung.Manchmal wache ich mitten in der Nacht auf und fühle mich einen erstickungstot nahe.Stehe dann auch sofort auf und sprühe mir in die Nase,nach ca. 5-10 min ist sie dann einigermaßen wieder frei.Beim aufstehen am morgen habe ich dann Kopfschmerzen und die Nase ist dann auch wieder zu.Habe auch dann den ganzen Tag einen trockenen Hals,und ich habe das Gefühl das ich mehr durch die Nase rede.War auch schon beim HNO.Arzt habe dann einen Allergietest gemacht weil er dachte es sei eine Allergie.hat mir auch dann verschiedene Sprays verschrieben (zb.Allergo comot)hat aber nix geholfen.Kortison Spray hatte er mir abgeraten.Will mich jetzt vieleicht an der Nase operieren lassen .Wer kann mir ein paar Ratschläge geben.

Fred

05.03.02  19:21

geschafft!!!

liebe leute,

ich bin durch zufall auf diese seite gestoßen, ich kann mich kaum noch an meine sucht-zeit erinnern. ich war 5 jahre lang nasenspraysüchtig, und zwar so schlimm, dass ich jeden zweiten tag in die apotheke gerannt bin, um mir mein neues fläschchen zu besorgen. ich habe jahrelang versucht aufzuhören, und es hat 5 jahre gebraucht bis ich es geschafft hatte.

und aus erfahrung kann ich euch sagen, ihr müßt euren inneren schweinehund überwinden, und einfach hart sein, zu euch selber. jaja, werdet ihr sagen, das sagst du so einfach, aber ich weiß wirklich wie es ist.

ich habe mich mit vielen leckeren sachen, jamjam, in meine wohnung zurückgezogen, habe allen gesagt, ich hätte dieses wochenende keine zeit, und dann habe ich das durchgezogen. es ist grausam, das ist eine tatsache, und ich habe mich auch richtig schlecht gefühlt, ich hatte extreme kreislaufprobleme, kopfschmerzen, ich dachte mein gesicht platzt, kurz gesagt, es ging mir echt dreckig. ich habe wirklich körperliche entzugserscheinungen gehabt, nicht nur seelische. legt euch ruhig lange in die badewanne, mit musik und telefon, das hilft die ersten paar stunden. das mach am freitag, und ihr werdet sehen, nach ca. 3 nächten, ist eine deutliche besserung eingetreten. diese ein-loch spritzen....geschichten funktionieren nicht auf dauer. außerdem betrügst du dich damit selber. und was sind 3 tage leiden gegen 3 (oder länger) jahre?? es wird monate dauern, bis alles wieder beim alten ist, aber es wird wieder, es dauert halt leider.

mir geht es so gut inzwischen, ich denke noch nicht mal mehr an nasenspray. und jedesmal wenn ich jemanden sehe, der eines hat, den würde ich am liebsten warnen, wie sowas ausgehen kann.

ach ja, ein problem bei mir war auch, dass ich keinerlei zuspruch bekam, ich wurde nicht ernst genommen, das das eine wirkliche sucht ist, das versteht nur jemand, der selber in der lage war.

also, helft euch selbst, da müsst ihr alleine durch, und ich bin mir sicher, wenn ich das geschafft habe, dann schafft ihr es auch!!!

in diesem sinne, viel erfolg!!!

wenn jemand mal jemand zum reden , bzw schreiben braucht, ihr könnt euch gerne bei mir melden. ich wäre froh gewesen ich hätte damals jemanden gehabt!!

ellena

08.03.02  22:51

Chronische Rhinitis

Hallo Ihr Nasenleider!

Erst habt Ihr mich inspiriert, aber nun möchte ich Euch was dafür aus meiner Erfahrung spendieren.- Solange alles noch dicht ist hat mir geholfen heiße Getränke im Mund unter den Gaumen zu drücken bis sie ausgekühlt sind und dann erst zu schlucken.Das wirkt wesentlich besser als von außen zu wärmen. Mit heißem Kaffe am Frühstückstisch ists mir erstmalig aufgefal-

len.- Und oh Wunder, ich habe für mich eine Lö-sung nach vielen Monaten der Suche gefunden. Vielleicht hilft es auch jemanden anderen. Es handelt sich um ein homöopathisches Komplexmit-

tel Es ist ein Nasenspray namens Euphrasia com

Nasentropfen SN von Heel.Es ist kein Minuten- schnelles Hilfespray, so wie wirs gerne hätten,

aber nach 3-4 Tagen wird das nächtliche Kaos geringer. Einfach probieren vielleicht hift es dem einen oder anderen. Für mich ist es einfach ein kleines Wunder, denn ich war auch verzweifelt

               Herzliche Grüße an alle

                                    Fritz

Fritz Hapich

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