Facialisparese (Gesichtslähmung)

Ich habe nach der Geburt meiner Tochter(Kaiserschnitt PDA)eine halbseitige Gesichtslähmung bekommen.Diese ist bis heute,fast 9 Monate danach, noch nicht vollständig verschwunden.Wer hat […]

Myaratinxa   20.05.01  16:52

15.03.11  00:06

Ich selber habe zum Glück keine Erfahrung mit der Trigeminusneuralgie, ich hatte nur eine Fazialisparese

MYell9imausx21

16.03.11  09:36

Bei einer Trigeminusneuralgie hättest du allerdings keine Geschmacksstörungen, sondern nur Sensibilitätsstörungen in der Zunge. Blöde Frage, aber kannst du mit deiner Zunge noch Tastreize wahrnehmen.

Das merkartige Gefühl in den Nasennebenhöhlen und im Gesicht würde allerdings wiederrum eine Facialesparese ausschließen. Von der HWS hätte ich jetzt keine Ahnung woher das kommen sollte.

Das klingt wirklich ein wenig diffus.

e.ncLima lRa chxica

18.03.11  14:07

die "Tastreize" funktionieren noch nach wie vor. Die Nervenreizung fühlt sich wie ein disharmonisches Ziehen auf der rechten Seite an. Gefühle wie leichte Taubheit, Blockaden, Spannungen... Im Extremfall spüre ich Ausläufer bis unterhalb der Unterlippe. Wenn dort das Emofinden intensiver wird, ist fast immer auch die Zunge gereizt. - Anmerkung: driekt nach der facialis hatte ich verstärkt im Mundinnern Sensbilitätsstörungen bis hin zu Bläschenbildung.

Vieles lässt sich durch Erklärungen der Ärzte oder Dokumenatrionen ggf. nachvollziehen. Aber die Verbindung zu den Nackenbeschwerden, die gleichzeitig mit der Gesichtsirritation zu oder abnehmen kann niemand erklären. Öfters, wie auch heute Morgen, ist das Gefühl auf der rechten Gesichtshälfte (facilis parese-Seite) wieder gereizt, teilweise leicht taub, wieder ziehendes Gefühl - hinter und vor dem Ohr bis Wange und im Augenbereich, sowie im Kopf . Jetzt ist der Druck auf Stirn- und Nebenhöhle damit auch stärker geworden. Die Therapeuten erklären, dass die Verspannung im Nacken bis in den Stirnhöhlenbereich Auswirkungen haben. Ich drehe mich im kreis. Ich werde am MOntag in die HNO KLinik gehen und mich nochmals checken lassen , inkl. Kernspint im HWS und Kopfbereich. -

Viele Grüsse

Harry

fuarcilxos

21.03.11  14:28

Hallo,

habe seit der Geburt eine rechtsseitige Facialisparese. Niemand konnte mir bisher sagen, warum wieso und weshalb.

Und schon garnicht, wie man es behandeln könnte :/

Hat jemand Erfahrungen, tipps etc?

Vielen Dank...

lqakriatz8^9

06.04.11  20:13

Hallo zusammen,

ich bin jezt 30 Jahre alt und hab aus unerklärlichen Gründen im Alter von 10 Jahren eine linksseitige fazialisparese, d.h. nun schon seit 20 Jahren.

Bis zum Alter von 10 Jahren war alles perfekt.

Kurz zu mir:

Habe immer wieder recherchiert und mich bei Kliniken erkundet, aber leider bisher auch nie den Mumm zu einer OP gehabt.

Außer das mein linkes Auge 2006 in der Augenklinik in Trier ich mal verkleinern ließ. Das hat sich super bewährt und war auch total stolz auf das Ergebnis (beide Augen gleich groß im Ruhezustand, sonst war mein linkes immer leicht größer).

Nun leider geht der Trend jetzt wieder zum Urzustand vor der OP hin.

Das allerschlimmste find ich den Mund. Das einseitige Lächeln schaut doch echt schei.. aus. Mein größter Wunsch wäre eine Empfehlung für eine OP um das Lächeln wieder zu erreichen.

--> gibts hierzu Erfahrungen ??

**HAT MAL JEMAND LUST SICH MAL ZU TREFFEN ?**I

ch würd sehr sehr gerne mal mit gleichgesinnten Sprechen.

Bin um jede Meldung sehr dankbar,

Grüße aus dem Raum Oberschwaben

tzobNseJn1x0

30.04.11  20:30

Hallo

Wenn ich die Beiträge hier lese frage ich mich, ob ich einfach nur Glück mit einer leichten FP habe oder ob das schlimme noch kommt!? Ich bin gestern aufgewacht und hatte einen etwas dicken Kopf, mir fiel dabei auf, dass meine rechte Oberlippe irgendwie komisch war und sich nicht recht bewegen ließ. Der dicke Kopf verschwand nach einer Weile, dafür merkte ich aber durch verschiedene Selbstversuche, dass das Gefühl i nder Oberlippe sich auch im Ansatz in der gesamten linken Gesichtshälfte zeigte. Nicht direkt als Lähmung aber irgendwie "komisch" einfach; angestrengt, schwach. Heute Morgen kam dann noch dazu, dass mein linkes Auge sich im vergleich zum rechten verzögert schloss.

Ich fuhr also zur Neurologie, ließ alle Tests machen (Blut, EKG, CT, Reflextests am ganzen Körper, Schmerzempfindlichkeit am ganzen Kopf, etc). Nach der gnazen Prozedur wurde ich dann mitsamt einem Uhrglasverband, einem Zettel mit täglich durchzuführenden Übungen, Augentropfen, einem Rezept für Decortin und dem Rat zusätzlich auf Borelien testen zu lassen und den HNO zu konsultieren entlassen.

Nun sitze ich hier mit dem albernen Fischauge vor dem PC und fühle mich ehrlich gesagt recht zuversichtlich. Natürlich wäre es mir lieber alles wäre in Ordnung aber wenn ich so lese, dass viele von euch die komplette Gesichtshälfte gelähmt haben (teilweise seit Jahren) denke ich kann ich von Glück sprechen oder? Die einzigen "Mängel" die an meinem Gesicht im Moment auftreten sind die nicht funktionierende linke Oberlippe (trinken nervt ;-)) und das linke Auge, was sich noch ganz schließen lässt aber trotzdem sehr schwach und an der Grenze der Möglichkeiten zu sein scheint.

Soweit ich weiß ist eine schnelle Diagnose und Behandlung auch hier von einer guten Heilungschance gefolgt und laut Internet gehen 80% der behandelten FP nach 3-8 Wochen wieder zurück.

wsurTze{l[sexpp33

18.05.11  23:14

Guten Abend

Gestern hatte ich meine letzte Physiotherapie. Man würde mir nicht mehr ansehen, dass ich vor 2.5 Monaten eine Gesichtslähmung rechts erlitt. Alleine ein leichtes Brennen und ein krampfartiges Zusammenziehen beim Gähnen erinnern mich daran. An einem Donnerstag hat alles begonnen. Erst fühlte sich die Zunge taub an. Dann wurde die ganze Gesichtshälfte schwer und am Abend merkte ich, dass sie nicht mehr mitmachte. Das Auge schloss nicht mehr, tränte. Die Lippen erschwerten Essen, Trinken, Sprechen, Lachen, Weinen und Ballonaufblasen. Das Gehör schmerzte bei lauten Geräuschen. Das ganze Gesicht schmerzte. Nach einer neurologischen Untersuchung bekam ich Cortison, ein Uhrglas, Augentropfen und Augensalbe verschrieben. Den Gehörschutz und Schmerzmittel besorgte ich mir selber. Die Ursache wurde nicht festgestellt. Die erste Woche trat keine Besserung ein, im Gegenteil. Durch viele Gespräche erfuhr ich von einer anderen Betroffenen, welche Vitamin B einnahm, es stärke die Nerven. Dies wurde mir vom Arzt später bestätigt. Weiter konnte ich die vielen Schmerzmittel durch einen spagyrischen Spray für Nerven aus der Drogerie ablösen. Kaum hatte ich die Vitamin B Kur begonnen, konnte ich erste Zeichen einer Besserung erkennen. Auf mein Verlangen verschrieb mir der Arzt eine Physiotherapie. Die Therapeutin zeigte mir kleine Übungen um die funktionstüchtige Seite zu entlasten und die lahme Seite anzuregen. Mein Umfeld war ziemlich überfordert. Leider war es ihm unmöglich meine Mimik zu interpretieren. Mein Lachen wurde als alles andere interpretiert. Ich fing an ein lachendes Geräusch beizufügen, um es meinem Gegenüber zu erleichtern. Neben aufmunternden Gesprächen bekam ich Glücksbringer, nette Briefe, Blumen, Schokolade und viele Tipps.

Ich habe jeden Tipp dankbar entgegengenommen und hoffe mit meiner Geschichte weiterzuhelfen.

Alles Gute!

byrdandxy78

26.07.11  16:25

Hallo,

habe gerade diesen Forum entdeckt.

Ich habe vor, mich demnächst operieren zu lassen. Es gibt eine gute Klinik "Ethianum" in Heidelberg. Ich habe erfahren, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, die gelähmte Seite wieder in Ordnung zu bringen. Es gibt eine Möglichkeit, den verletzten Nerv mit dem zuvor entnommenen Muskel mit einem funktionierenden Nerv zu ersetzen. Es dauert einige Monate mit Physio bis alles funktioniert.

Dann gibt es eine andere Möglichkeit, bei der nur die Optik korriegiert wird. Da wird ein Gewebe aus dem Bein entnommen und an dem Mundwinkel befestigt und mit dem Jochbein verbunden + Lifting. Die dritte Möglichkeit ist nur Lifting.

Das besondere an Ethianum ist, dass an der OP mit dem Muskel+Nerv Transplantation werden drei unterschiedliche, !ausgezeichnete! Chirurgen arbeiten. Einer der Chirurgen (Prof. Germann) hat einen exzellenten Weltruf, die anderen zwei sind Oberärzte an der Uni-Klinik Heidelberg.

Außerdem übernehmen die Krankenversicherungen die Kosten.

Es gibt aber reale Möglichkeiten sich von diesem Unglück zu befreien und wieder normal zu leben.

Es lohnt sich sich darüber zu informieren. Bin auch gerade dabei.

Viel Erfolg und viel Glück!!

N\nai!r

27.07.11  13:46

Hallo,

wer hat Erfahrungen mit einer "dynamischen Muskelkonstruktion" ?

Mein Sohn leidet seit einer Tumoroperation am Hirn an einer linksseitigen Facialisparese.

Die OP liegt nun schon 19 Jahre zurück und jetzt möchte mein Sohn an der Uni Köln diese

Möglichkeit der Konstruktion nutzen, damit sein Gesicht wieder symetrisch wirkt.

Über Erfahrungen oder Berichte würde ich mich sehr freuen!

nHirakHse

09.02.12  09:39

Zum Thema "Ideopathische periphere Facialisparese"

Liebe Mitbetroffene,

seht gut, dasss es dieses Forum gibt! Man erfährt Dinge, die einem die Ärzte nicht erzählen, aus Zeitknappheit oder auch aus Unwissenheit. Bei mir ist die Facialisparese vor 3,5 Wochen aufgetreten. Es begann am Samstag mit dem Gefühl einer Mittelohrentzündung und vorsichtshalber bin ich zum Samstagsnotdienst gegangen. Die diensthabende Ärztin hat mich zur Neurologie überwiesen als ich ihr sagte, dass meine linke Zungenhälfte sich taub anfühlt. In der Neurologie wurden am selben Tag folgende Tests gemacht: Liquorpunktion, Blutuntersuchung, CT, EKG. Das Auge schloss mittlerweile nicht mehr richtig und die linke Gesichtshälfte fühlte sich ein wenig schwer an. Die Untersuchungen waren ohne Befund. Kein Virus, Bazillus, Schlaganfall oder sonstiges Auffälliges zu verzeichnen. Man wollte mich ins Krankenhaus für weitere Untersuchungen einweisen, was ich allerdings erstmal abgelehnt habe (mit der Vorhaben, mich erstmal selber schlau zu machen und mich dann, möglicherweise Tags drauf, ja selber noch "einweisen" zu können). Die Ärztin verordnete mir Kortison, Ruhe, einen Uhrglasverband und Krankengymnastik. Ich habe anderthalb Tage später, als die Facialisparese voll ausgeprägt war, die Ärztin und eine Heilpraktikerin konsultiert, denn ich habe auf der betroffenen Seite obendrein Bläschen im Mundraum bekommen und meine schlimmste Befürchtung war ein Herpes zoster oticus, dessen Prognose nicht so gut ist, wie die einer ideopathischen Facialisparese. Die Ärztin meinte, dass bei zoster oticus auch Bläschen im Ohr vorliegen müssten, die ich aber nicht hatte. Trotzdem war ich verunsichert. Ich ging zum HNO, der nicht genau wusste, was das für Bläschen waren. Vorsichtshalber habe ich Acyclovir gefordert, falls das doch Herpes zoster oticus wäre. Die Ärztin war einverstanden. Ich nahm also dann Cortison und Acyclovir. (Hätte ich die Ärztin nicht darauf angesprochen, hätte ich es nicht bekommen). Wichtig ist auch, dass man es möglichst früh nimmt, es begann also auch ein Rennen gegen die Zeit. Dazu nahm (nehme) ich Vitamin B und ein durchblutungsförderndes Mittel von der Heilpraktikerin, das "Rutinium" heißt. Akkupunktur und Fußreflex zahle ich selber. Vor Reizstrom habe ich etwas Angst, denn es wird auf einigen Seiten im Internet als kontraindiziert betrachtet. Soviel zur Therapie. Bis gestern hat sich das Auge etwas verbessert, ich bekomme es etwas besser zu, trage aber auch tagsüber meinen Uhrglasverband, denn das Auge reagiert gereizt auf Trockenheit. Heute Morgen habe ich das Gefühl, ich hätte "Muskelkater" auf der linken Gesichtsseite. Tut sich da was? Dazu später...

Soviel zu den "harten Fakten". Was ich aber als genauso wichtig zu erwähnen finde ist das, was gefühlsmäßig stattfindet. Meine Ängste und Zweifel waren in den ersten Tagen riesengroß. Es gibt so viele unterschiedliche Formen und Ursachen der Facialisparese, dass ich mich erstmal schlau lesen musste (ein Hoch auf die Internetforen und auf wissenschaftliche Seiten zum Thema). Mein bleierner, belastender Frust wegen der ungeklärten Ursache und auch wegen meines Aussehens, das ich beruflich brauche, denn ich stehe immer irgendwie vor Leuten und muss entsprechend charismatisch sein, was mir im Moment noch schwerfällt...also der Frust war lähmend...ebenso das Cortison...

Ich stand vor dem Spiegel und fing an zu weinen, die Tränen liefen aber nur aus dem rechten Auge raus. Grotesk. Schrecklich.

Die Ärztin sagte, dass das Ganze bis zu 3 Monaten dauern kann. Optimistisch! Man liest, dass es in manchen Fällen, auch bei der peripheren, ideopathischen Parese gar nicht richtig heilt...

Das sind die Fakten, die einen seelisch belasten, dabei soll man sich doch Ruhe antun. Wie soll das gehen? Ok, der Körper ruht, aber die Seele steht unter einem Riesendruck aus Zweifeln und Ängsten. Wenn das bleibt, werde ich wieder arbeiten können? Wie reagiert das Umfeld auf diese optische Veränderung? Wie komme ich finanziell über die Runden, wenn ich nicht wieder arbeiten kann undsoweiterundsoweiter...

Man befragt Freunde, Familie und Bekannte, ob sie jemanden kennen, der das auch schon hatte. Und auf einmal können alle möglichen Leute von Fällen von FP aus ihrem Umfeld berichten. Das hat geholfen! Viele sagten, ja, das dauerte bei meinem Bekannten ganz schön lange. Ich fragte wie lange? Da hieß es dann 2 Monate, 4 Wochen, 3 Monate etc. Ich war überrascht und dachte, dass es doch eine große "Dunkelziffer" an Betroffenen gibt. Ich habe rumgehört und gefragt, wie diese Bekannten behandelt wurden. Ganz häufig wurde Krankengymnasitk/Logopädie erwähnt. Und hier komme ich zu meinem persönlichen neuralgischen Punkt (bis heute konnt mir keiner überzeugend antworten): Wie soll ich Gesichtsgymnastik machen, wenn kein Muskel anspricht, wenn man nichts fühlt, geschweigedenn sieht? Bringt das irgendwas oder bringt das nur was für die Gesichtsteile, die irgendwie noch oder schon beweglich sind ??? ...

Ich kann nur von meiner persönlichen Erfahrung berichten: Ich habe mich dazu entschlossen, wieder ein wenig zu arbeiten (bin selbständig, gebe Kurse...). Außerdem mache ich Übungen mit allen Gesichtspartien, auch wenn die anscheinend gar nicht reagieren, egal, schaden kann es wohl nicht, solange man es nicht übertreibt. Ich horche dabei immer genau in mich hinein, ob sich irgendetwas anders anfühlt, wenn es schon nicht anders aussieht. Ich stelle Folgendes fest: Ich habe das Gefühl, dass ich heute irgendwie Muskelkater habe (habe gestern viel geredet, was ja irgendwie auch Training ist). Wenn ich jetzt die Augenpartie anspanne, fühlt es sich an, als ob sich da tief im Muskel etwas tut. Es ist nicht mehr so taub wie zu Beginn, sondern reagiert irgendwie. Wenn ich mich vor den Spiegel stelle, ist unter dem Auge ein klitzekleines Zucken sichtbar, das war doch die Tage vorher noch nicht da? Ich sollte genauer beobachten...Die Übungen sind sauanstrengend aber sie fühlen sich mittlerweile anders an, so, als könnte ich durch die versuchte Anspannung den Nerven irgendwie aktivieren. Ab und zu zuckt es auch in meinem Gesicht, das war bislang kaum der Fall. Irgendwie will sich da was regen. Der Mund hingegen gibt noch keine so deutliche Rückmeldung. Egal, der kommt auch noch.

Was ich damit, wie auch viele andere Betroffene, sagen will ist: Ja, der Tenor stimmt. Üben, üben, üben, auch wenn noch keine Regung sichtbar ist. Sie wird kommen. Und noch was: Muskelkater ist möglich, wie cool ist das denn? Heute zum ersten Mal. Das ist so belebend nach dieser lähmenden Phase, unglaublich. Die ersten Tage/Wochen sind anscheinend die schlimmste Zeit, denn da geht erstmal alles den Bach runter, bevor es dann wieder bergauf geht. Also liebe "Mitleidende": Es wird besser, auch bei starken Zweiflern wie mir.

Ich habe auf youtube Beiträge von Menschen gesehen, bei denen der Nerv auch nach längerer Zeit nicht wirklich anspringen wollte. Das hat mich sehr runtergezogen. Aber das gibt es natürlich auch und diese Menschen tun mir sehr leid. Da ich aber noch ein "Frischling" auf dem Gebiet bin, könnte ich mir vorstellen, dass aus meiner Perspektive die Sache trostloser zu sein scheint, als sie in Wirklichkeit ist. Wenn man eine FP hat, die gar nicht heilen will, wird man sicherlich nach Wegen suchen, damit zu leben und auch Lebensqualität zu finden. Ich weiß, dass es in vielen Fällen so ist, aber momentan kann ich mir kaum vorstellen, welche seelischen und psychischen Veränderungen dafür notwendig sind und wie viel Arbeit das sein muss.

Ich bin darum glücklich über jedes Zucken, jede "Mißempfindung", jedes komische Gefühl, das mir sagt: da geht was!

Daher mein Tipp an alle "i. p. FP-Anfänger": Lasst euch in der Anfangszeit nicht verrückt machen, ich habe in guten Momenten gesagt: ok, hier ist also der Urlaub, die Auszeit, die ich in den letzten Jahren einfach nicht hatte. Dann lege ich mich doch mal ins Bett, gebe mir Ruhe und lese @:) das Buch (die Bücher),das (die) ich schon lange lesen wollte. Ich darf das!!! Wenn in der Ruhe die Kraft liegt, dann tanke ich jetzt gaaanz viel davon, bevor es nach vorne geht.

Viele Grüße,

eure

"dumm gelaufen"

dnumm gZelxaufen

09.02.12  09:43

Achja, Nachtrag: Die Bläschen, so sagt die Heipraktikerin, könnten durch das Cortison hervorgerufen worden sein. Nichtsgenauesweißmannicht...

dAummX ge*laQufexn

27.02.12  15:27

Facialisparese...hilfe

hallo leidensgenossen

ich habe jetzt seit 4 Wochen Facialisparese und weiss nicht mehr weiter.

ich war gleich am ersten Tag in einer Klinik und wurde vollständig untersucht.

habe infusion bekommen und nach 2 tagen wurde ich entlassen.musste dann 6Tage 50mg kortison nehemen

dann 30mg dann 20mg und ab morgen 10mg.war heute beim arzt und der sagte das sich fast nichts geändert hat.

mache ständig diese gesichtübungen...rotlicht dann mal eispressen,aber ich seh einfach keine besserung.

kann mir jemand helfen ??? ?

s5ch1nupUpeste+rnx85

14.03.12  19:34

5te Facialis Parese

Hallo ich bin durch Zufall auf diese Forum hier gestoßen und hoffe das mir vielleicht jemand weiter helfen kann, oder jemanden finde der das gleiche teilt.

Vor 8 Jahren hat das ganze angefangen, mit 22 habe ich meine erste Gesichtslähmung bekommen. Linkes Auge konnte ich nicht mehr schlissen und mein Mundwinkel hing. War ca. 14 Tage im Krankenhaus. Es wurden alle Untersuchungen gemacht. Von CT, MRT, EEG und Lumbalpunktion. Jedoch ohne das was rauß gekommen ist. Ich habe Cortison bekommen und nach ca. drei Monaten ist die Gesichtslähmung ganz verschwunden! Natürlich täglich meine Gesichtsübungen gemacht.

Im August 2011, habe ich erneut plötzlich eine Gesichtslähmung bekommen. Bin dann gleich ins Krankenhaus. Diesmal war auch mein li. Arm leicht betroffen. Alle Untersuchungen wurden erneut gemacht. Das einzige was war, war das meine Leukozyten stark erhört waren. 19+. Wieder habe ich täglich 100 mg. Cortison bekommen. Diesmal ging die Lähmung auch schneller weg, nach ca. 5 Wochen war wieder alles okay.

Ende Januar, erneute Gesichtslähmung. Diesmal war ich nur 3 Tage im Krankenhaus. Auf Lumbalpunktion wurde verzichtet da ich die gleichen Symptome schon im Sommer hatte. Beim MRT und CT auch nichts zu sehen. Leukozyten wieder erhört diesmal nur 14+. Sicher auch dank der Gesichtsübungen.

Am 14.02. erneute Lähmung und am 20.02. diesmal hab ich Cortisoninfusionen bekommen je 500mg. zu der Lähmung kam jetzt auch eine Rumpataxie und ich war sehr unsicher auf den Beinen. und jedesmal fühle ich mich so müde und ausgelaugt wenn es los geht und ich habe auch auf dem linken Auge Doppelbilder beim Blick nach links und einen Blickrichtungsnystagmus nach links. Lähmung ging nach vier Tagen zurück. Seit dem 20.02 bis zum 10.03. CortisonSchema eingehalten. Kaum hab ich aber am 10.03 das Cortison abgesetzt. Erneute Lähmung am 12.03. Diesmal bin ich in eine andere Klinik gefahren hier wurden jetzt auch meine Ohren untersucht ob da nicht ein Herpes ist (zorter cticus.) Aber Ohren sind in Ordnung. Nun wurde mir gesagt man solle die Psyche nicht außer acht lassen und das das von der Psyche kommen kann. Ich bin langsam wirklich am verzweifeln. Soll wieder erneut vier Wochen Cortison nehmen. Das möchte ich aber nicht mehr. Ich habe starke Akne bekommen und seit Januar 5 kg zugenommen. Ich hatte in letzter Zeit keinen großen Stress ich kann mir nicht wirklich vorstellen das dies von der Psyche kommt. Kann mir vielleicht jemand hier weiter helfen. oder hat jemand von euch das auch so oft, und wurde bei ihm irgend was festgestellt? Ich bin nun wirklich sehr verzweifelt weil das immer wieder kommmt. Ich freue mich über jede Antwort. :-| ???

LSasi

15.03.12  12:34

Ich denke schon das das eine Ursache haben muss, welche auch immer.

Mein HNO meinte damals bei meiner Parese, das wenn sie ideopatisch ist nur einmal kommt und dann nicht mehr ...Heißt im Umkehrschluss ja, das es dann bei dir eine Ursache geben muss

Maellim-aus2x1

09.09.12  21:03

Hallo an alle,

Vielen Dank für eure Erfahrungen. Ich bin selber mit einer facialen Parese vor 58 Jahren geboren worden und lebe seitdem damit. Das war besonders in der Kindheit nicht besonders leicht, zumal bei mir auch noch 1 funktionalke Einäugigkeit damit verbunden ist.

Auch heute werde ich entsprechend "beäugt". Man muß sich einfach ganz normal geben

alles andere hilft sowieso nichts.

Interessieren würde mich, ob es überhaupt Heilmöglichkeiten, -chancen gibt/gäbe.

Aber das wird wohl für immer 1 Geheimnis bleiben

mfG BernschHRO

BjerlnscxhHRO

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