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Nasenpolypen und Ass-Intoleranz

C4ar,ol]a68


Hallo kl.schwester,

das habe ich ja gemeint: eine ASS-Desaktivierung zu machen so lange noch Polypen da sind bringt nichts, die müssen zuerst entfernt werden (OP oder wie bei mir mit Cortison - und das habe ich ja vor der Desaktivierung 5 Jahre lang genommen) und dann kann man desaktivieren damit sie nicht, oder nicht so stark, nachwachsen.

Auch die cortisonhaltigen Nasensprays muss man über längere Zeit nehmen bevor sie wirken und dann nicht absetzen (aber ich verstehe Deine Abwehr, ich habe mir bevor ich Celestamine bekommen habe meine Schleimhäute mit den Sprays total kaputt gemacht).

Der ASS-Trias ist jedenfalls eine Erkrankung, die nicht geheilt werden kann. Man kann die Symptome nur unterdrücken, mit Cortison oder durch die Desaktivierung und eben lebenslanger Einnahme von Medikamenten.

Hast Du schon mal Singulair bekommen? Ursprünglich ein Asthmamedikament, irgendwann hat man festgestellt, dass es auch gegen Polypen eingesetzt werden kann (hilft natürlich auch nicht bei jedem).

Viel Glück bei Deinem nächsten Arzttermin,

Carola

Hallo michsehier,

das wusste ich nicht, denn ich hatte mich ja auch bei verschiedenen HNO-Ärzten erkundigt. Jetzt ist es zu spät, ich unterdrücke die Polypen ja ganz gut mit Cortison und Aspirin aber danke für den Hinweis,

schönen Tag,

Carola

k8l.schhweaster+33


Hallo carola68!

Egal, wie man es dreht und wendet, es gibt einem kein Arzt eine Garantie, dass nach einer OP die Polypen nicht wieder wuchern. Aber ich werde meinen Arzt auf jeden Fall darauf ansprechen, ob nicht doch der umgekehrte Weg bei mir besser wäre, und zwar erst OP und dann ASS.

Und Du nimmst wohl jetzt lebenslang Cortison und Aspirin? So harmlos ist das Cortison doch auch nicht.

Singulair habe ich noch nicht bekommen. Werde ich evtl. mal mit ansprechen.

Hast Du eigentlich einen Allergiepass o. ä., wo drinsteht, dass Du ASS-Intoleranz hast? Ich nicht. Und mich wundert das.Könnte im Notfall sicher lebensrettend sein.

Hast Du vor der ASS-Sensibilisierung eigentlich Aspirin vertragen oder auch - wie ich - mit starker (um nicht zu sagen lebensbedrohlicher) Nasenschleimschautschwellung, verstärktem Sekretfluss, asthmatischen Hustenanfällen und Atemnot reagiert? Gleiche Symptome zeigen sich bei mir seit diesem Frühling bei Einnahme von anderen nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), zu der Gruppe ja ASS auch gehört, aber da erzähl ich Dir sicher nichts Neues.

Du hast noch gar nichts auf meine Fragen zur Lungenüberblähung geschrieben.

Wünsch Dir einen schönen Tag *:)

H0öhle[nme>nscnh


hallo Carola68, Du bist gegen Operieren, weil die Schleimhäute dabei immer beschädigt werden, und weil man danach Schmerzmittel nehmen muß, was die Polypenbildung wieder fördert.

Ja, werden denn GRUNDSÄTZLICH bei jeder OP der NNH die Schleimhäute so beschädigt, daß es z.B. irreversibel ist??

Und, gut, nach einer OP kann man Schmerzmittel nehmen - aber meinst Du, daß von 2 oder 3 Schmerzmittel-Tabletten sofort die Polypen wieder da sind??

Ich denke, man sollte erstmal versuchen, die Polypen zu beseitigen, sprich: operieren. Und anschließend muß man unter allen Umständen versuchen zu verhindern, daß sie wiederkommen!

Aber das schreibst Du ja auch - ich bin schon etwas sehr müde zzz

Der Arzt in Freising, der das Thema alternativ angeht: Gibt er u.a. auch pflanzliche Präparate? Die ja eigentlich gar nicht schaden können, weil sie ja nur pflanzlich sind?

Gute Nacht

zzz

H:öhleQnm3enssch


oh Carola68, ichhatte die 3. Seite noch gar nicht gesehen! Tja, zu müde!

kl.schwester33, Du BIST jetzt ja schon in der ASS-Sensi! Da kannst du ja jetzt nicht mehr mit OP und anschließend ASS-Sensi beginnen!

Mir hatte übrigens der 1. HNO auch geraten, zuerst ASS-Sensi, im Krankenhaus, und dann im gleichen (Krankenhaus-)Aufwasch auch die OP machen zu lassen.

Das habe ich mir jetzt nach Deiner ausführlichen Schilderung der Sensi anders überlegt: Zuerst OP und dann vielleicht die Sensi.

zzz

aKrjö


Hallo michsehier ,war wieder beim Arzt am 02.09.hab alles geschildert.Ich soll in Zukunft keine ASS mehr einnehmen und auch kein Ibuprofen weils mich damit schon mal aussen Rennen genommen hat.Erst wollen wir mal das Problem mit meinen NNH zu Ende bringen und danach evtl.eine ASS-Sensibilisierung machen .Ès folgte eine Überweisung ins Krankenhaus dort wo ich in der HNO- Station operiert wurde ,der Doc sollte mich nochmal durchchecken.Komm jetzt grad ausm KH,es wurde festgestellt das meine Schleimhäute noch sehr gereizt und entzündet sind und es den Anschein hat das sich schon wieder Polypen bilden wollen.Meine Krankenkasse die mich auch für heute eingeladen hat macht jetzt Druck und will von mir morgen wissen was das Resultat meines heutigen Arztbesuches ist (telefonicsh).So,also hol ich mir wieder einen Termin bei meiner HNO-Ärztin wenn der Befund vom KH da ist und bis dahin werd ich weider Kopfschmerzen haben ,weil ich mir nicht mehr getraue irgendein Schmerzmittel zu nehmen,und den Geruch von verwesenden Fleisch in der Nase haben.

m3ichseehixer


Ach arjö, du kannst einem richtig leid tun. :°_

Ich hatte nach meiner ersten Op auch auf Ibuprofen reagiert, nicht so stark wie du, aber halt mit Schleimhautschwellungen. Daraufhin habe ich auf Paracetamol umgestellt, das geht ganz gut. Muss man dann zwar 2 Tabletten von nehmen, aber besser als die Kopfschmerzen. Vielleicht fragst du deinen Arzt mal danach, ob du das evtl. nehmen kannst......

Haben die im KH denn mal ein CT oder MRT gemacht? Wann wurdest du denn operiert? Ambulant? Nach einer Op sind die Schleimhäute ja noch wochenlang gereizt, das ist wohl normal, aber das tut ja eigentlich nicht weh.

Was will denn deine Krankenkasse von dir? Sowas hab ich ja noch nie gehört. Ich bin in den letzten Jahren ja auch von HNO zu HNO, weil ich immer, wenn ich was Neues gehört habe, den Arzt gewechselt hab. Wollte um eine Op drumherum kommen und hab daher wahrscheinlich wesentlich mehr Kosten verursacht als nötig gewesen wäre. Aber meine Krankenkasse hat nie irgendetwas von mir verlangt. Was sollst du denen denn erzählen? Das Resultat deines Arztbesuches geht die doch gar nichts an. Und wenn die dann wissen, was er gesagt hat, was dann ??? Schon seeeehr komisch.

Hast du vielleicht mal überlegt, den HNO zu wechseln, wenn du keine für dich befriedigende Hilfe erhälst?

Ich drück dir die Daumen, kann ja nur besser werden!!!

lg

a8rjxö


Hallo michsehier,danke fürs Daumen drücken *:) Am 07.09. wurde ich stationär operiert davor wurde Ct gemacht.ich bin mit meiner HNO-Ärztin sehr zufrieden auch mit den KH,dr Chefarzt der HNO-Station soll einer der besten auf diesen Gebiet sein.Die Krankenkasse will mich loswerden ,ich war dieses Jahr sehr viel krankgeschreiben.Hatte schweren Arbeitsunfall dann Magenprobleme Schwierigkeiten mit den Augen und so.Ich war in den vergangenen 20 Jahren kaum krankaber dieses Jahr kommt eben alles zusammen .Gestern auch noch die Kündigung vom Arbeitgeber bekommen >:(,geht zurZeit alles schief :-(

m}ich3sehYixer


Ooooch mööönsch, arjö, das ist jetzt aber wirklich unfair. Ich wünsch dir direkt mal ganz viel Glück bei der Arbeitssuche. Ich weiß, dass es im Moment nicht so rosig aussieht auf dem Arbeitsmarkt, aber vielleicht haste ja auch mal etwas Glück.

Ach so geht das mit den Krankenkassen? Interessant. Ich war nämlich bisher auch so gut wie nie krank, 2 Entbindungen und zweimal Op wegen Nase, und das Ganze in 25 Jahren, da können die ja nicht meckern. Aber die können dich doch nicht einfach rausschmeißen. Lass dir nix erzählen. Versichert ist versichert. Oder biste privat? Aber die müssen dich auch versichern. Meines Wissens dürfen die nicht kündigen, also nimm es locker. Bevor die Vorstände der Krankenkassen sich die Taschen voll machen, sollen sie lieber in die Gesundheit eines Mitgliedes investieren, finde ich.

Ist die Op denn gut verlaufen? Bist du da zufrieden?

Lass den Kopf nicht hängen, es geht immer weiter.

Gruß

anrjxö


hallo michsehier,schau dir bitte meinen Beitrag vom 23.09.2009 an,da hab ich alles schon mal geschildert :)z ;-) :-D

hKa1fexr


Hallo

kann leider nur eine ähnliche Krankengeschichte aufschreiben - und da ich auch noch auf viele Stoffe allergisch reagiere, kann ich nicht immer die Symptome einer ASS-Intoleranz zuordnen. Aber trotz ASS-Deaktivierung, die bei mir in einem Fachkrankenhaus durchgeführt worden ist, ist mein Geruchsinn nicht wiedergekommen (Deaktivierung läuft seit 1 Jahr). Bei mir ist die Deaktivierung auch anderes verlaufen: 1/2 Jahr ASS 300 mg und seitdem 100 mg! Polypen sollen etwas zurückgegangen sein! Habe trotzdem jeden morgen die Nase fast zu. Nehme daher zusätzlich 1 1/2 Tabletten Telfast 180er täglich. Ohne komme ich nicht über die Runden - sollte diese jedoch absetzen - was einfach nicht geht!

Habe auch schon 3 1/2 OP's hinter mir und weiß, dass es nur kurzfristig etwas hilft. Nehme ich Kortison kommt der Geruchsinn kurzzeitig wieder und es geht mir wunderbar. Dürfte ich aber eigentlich nicht nehmen, da ich Osteoporose habe. Viele Nebenwirkungen könnte ich hier noch anführen wie Lungenentzündung, Asthma.....

Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben!? :)^

C6ar4olax68


Hallo Hafer,

ich bin seit 2,5 Jahren desaktiviert und muss täglich 500 mg Aspirin nehmen. Das reicht aber auch nicht ganz aus, so dass ich nach wie vor Celestamine nehme, allerdings nur 0,25 mg, damit komme ich ganz gut über die Runden und die Polypen wachsen nicht mehr so stark nach und ich kann alles riechen. Meine Knochendichtewerte sind auch schon nicht mehr so gut, so dass ich Celestamine eigentlich absetzen sollte aber ich merke, dass die Nase schon dichter wird, wenn die die Dosis nur halbiere.

Jedenfalls glaube ich, dass 300 oder 100 mg Aspirin nicht bei jedem ausreichend sind. Ich kenne 2 Betroffene, die ebenfalls 500 mg nehmen und so gut wie keine Probleme mehr mit den Polypen haben, andere, die 300 mg nehmen und zwischendurch immer wieder Probleme bekommen. Mit der Osteoporose bist Du natürlich in einer ganz blöden Lage mit dem Cortison. Wie ist es denn mit corticoidhaltigen Nasensprays, verträgst Du die? Die wirken ja nicht so sehr systemisch, das wäre doch eine Alternative, oder? Oder geht es Dir auch so, dass Deine Nasenschleimhaut schon so kaputt ist und Du keine Sprays mehr nehmen kannst?

Dir alles Gute,

Carola

hQafxer


Hallo Carola

hatte ja schon nicht mehr damit gerechnet, dass jemand schreibt! Komme gerade aus dem Krankenhaus, bin neu eingestellt worden - von 100 auf 300 mg ASS. Habe nun schon 2 Wochen Kortison bekommen (trotz Osteoporose - 4 Tage 10mg, 4 Tage 7,5mg und 4 Tage 5mg - 1 Woche soll ich noch 2,5mg nehmen). In diesem Krankenhaus erhole ich mich immer sehr schnell oder mit Hilfe des Cortisons - ist für mich wie eine Kur. Glaube auch manchmal wieder etwas zu riechen. Leider weiß ich nicht, ob es stimmt. Gehe ich an einem Cafe vorbei sage ich, es riecht nach frischen Brötchen - schüttelt meine Frau verständnislos mit dem Kopf. Noch einmal bewusstes Riechen führt dann auch nicht mehr zum Erfolg! Schlucke außerdem immer noch Telfast gegen die Alergien und nehme außerdem schon lange Nasonex. Kurz vor dem Krankenhaus war ich nur noch am Husten, hatte die Nase trotz 4 OPs nur noch zu und hatte selbst die Fußgelenke entzündet! - momentan alles OK! Leider hat man dann noch MRSA gefunden, so dass ich die 5 Tage - nach einem halben Tag - in "Einzelhaft" verbringen musste. Ob die Deaktivierung nun erfolgreicher als mit 100 mg wird muss ich noch abwarten. Zumindest ist momentan die Nase wieder frei! Ob ich in meinem Haus bzw. auf der Arbeit wieder einen "Rückfall" erleide ist leider anzunehmen. Werde mich nach einigen Wochen mal wieder melden!

Viele Grüße

Hafer

l]asv3eg_as


Guten Tag,

ich bin ganz neu in diesem Forum und sehr erstaunt, wie viele Leidensgefährten es doch gibt. Seit vielen Jahren leide ich unter einer ASS-Intoleranz mit Nasen Polypen. 2003 sind diese in der Mainzer Uni operiert (was sehr unschön und langwierig war) und eine ASS-Desaktivierung ist fehlgeschlagen wegen starker Nebenwirkungen. Seit dem versuche ich mich mit Alternativmethoden sowie Nasonex und tägliche Spülungen über Wasser zu halten. Seit einiger Zeit habe ich jedoch öfters starke Hustenattacken. Dies machte mir die meisten Sorgen (Meine Mutter ist am einer Lungenerkrankung, die meiner Meinung nach nach heutiger Sicht auch mit ASS-Intoleranz zu tun hatte, sehr erbarmungswürdig mit 61 Jahren gestorben). Mein HNO hat mir nun zu einer erneuten OP mit anschließender Desaktivierung geraten. Allerdings in Kassel bei Frau Prof.Dr.Bockmühl. Ihr würde mein HNO diese schwierige OP zutrauen. Die Desaktivierung soll 4 Wochen nach der OP in der HNO-Praxis ambulant stattfinden. Am 11.11.10 ist nun die OP. Ich habe Angst da die letzte OP sehr,sehr unangenehm war und suche immer noch nach Möglichkeiten die OP zu umgehen. Vielleicht kann mir ein Forumsmitglied weiterhelfen.

Was hat es mit der erwähnten Klinik in Davos auf sich? Kann mir jemand etwas darüber sagen?

Liebe Grüße

hBafear


Bin gerade in der Marburger Uni-Klinik. Hatte 5. (4 1/2) te OP. Habe von der OP und den nächsten 6 Tagen NICHTS!!!! gemerkt - also keine Angst. Ob die ASS Deaktivierung mit 300 mg was bringt, weiß ich noch nicht, mache ich nach 100 mg erst seit ca. 2 Monaten. Nehme an, die Polypen waren vorher schon zu groß!!! Nasonex nehme ich schon seit mehreren Jahren - habe vor kurzem nur abgesetzt, da die Nase nur noch zu war - wo soll dann Nasonex wirken ??? - ist ja kein Nasenspray. Was die erneute OP bringt kann ich erst nach einigen Wochen sagen.

Grüße

Hafer

k^law6aver] 5x5


Hallo Thomas ich habe das selbe Problem aber die Intolleranz zu bekämpfen mit einer Hypo ist auch nicht ohne nachteile,den wenn Du mal wegen was anderem opperiert werden musst muss die ass Einnahme abgebrochrn werden und danach muss man wieder ins Krankenhaus und fängt wieder von vorne an.Ich habe mich noch nicht dafür entschlossen. Klawaver 55

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