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Mandel-OP: Wie läuft es im Krankenhaus ab?

M)oh


Ohje 3 Wochen!? :-o Ohgottohgott ich beschwer mich nich mehr :-X

Hab heute morgen die Info gekriegt dass ich am donnerstag entlassen werden soll wenn nicht noch was dazwischen kommt ;-D

Und inzwischen sind die Schmerzen da :(v bäh nachts ist das echt schlimm, hab mich um 3 an ne Infusion hängen lassen, damits mal weggeht!!!Jetzt bin ich müde und werd ne Runde schlafen zzz

Liebe Grüße

SXanoTstol


Bin grade zufällig auf diesen Strang gekommen und da hab ich mir gedacht ich berichte euch mal von meiner Mandel-OP die ich im April hatte.

Doch zuvor. Ich würde es KEINEM mehr empfehlen sich seine Mandeln ab einem gewissen Alter entfernen zu lassen. Kinder ertragen diese Schmerzen noch viel leichter wie Erwachsene. Ach ja und wenn ich es wirklich machen lasst, lasst euch bloß eine Vollnarkose geben.

Ich Idiot hab dass nämlich unter lokaler Betäubung gemacht – schlechte Idee.

Die lokale OP war eine Katastrohe – mein Artzt fand es lustig Faschingslieder während der OP zu singen, meine linke Mandel wurde schöööön großzügig entfernt, mein Pulsmessteil wurde mir zwischenzeitlich abgeschalten, da ich einen Puls von gefühlten 300 hatte und das gepipse den Arzt nervte, dann wurden noch alle sterilen Instrumente auf meinem Schoß geparkt die dann natürlich runtergefallen sind. Und ich wurde mit dem Satz: "Beeilung der nächste wartet schon" aus dem OP geschoben.

Ganz toll.

Folge von der sehr großzügig ausgeschnittenen Mandel war dann eine Nachblutung ein paar Tage danach. Essen war der Horror, hab allerdings auch gleich Pizza bekommen was ich total bescheuert finde.

Die Nachblutung war dann so heftig dass ich unter Vollnarkose "notgerettet" werden musste. Hab echt geglaubt, dass ich in dieser Nacht abkratze. Womit allerdings sehr gespart wurde war mit Schmerzmitteln, da hab ich nämlich fast keine bekommen.

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus – hab ich dann meine 2. Nachblutung zu Hause bekommen. Mit Schlafanzug und pinkem Putzeimer (Blut bricht man wieder) gings dann in die Notaufnahme. Wieder Vollnarkose – diesemal wurde ich sogar genäht.

Unerträglich Schmerzen – körperliche Fitness für Monate im Eimer.

Folge von dem ganzen Mist ist das mein Zäpfchen jetzt auf der linken Seite hängt, da alles so vernarbt ist. Ich näsle ab und zu noch (es ist jetzt September).

Am Anfang lief mir auch dauernd mein Getränk aus der Nase wieder raus.

Möchte euch ja keine Angst machen, wollte euch nur erzählen wie es auch laufen kann.

Überlegt es euch gut. Ich bereue es total!

LG Sanostol

M^oh


Sanostol, ich schätze du hast da echt schlechte Erfahrungen gemacht :-(

Und es ist durchaus ratsam, die Mandeln frühest möglich rausholen zu lassen :)z

Es ab einem bestimmten Alter aber bleiben zu lassen ist eher unklug :(v

Ich hätte sie auch behalten und wäre mit dauervereiterung durch die Gegend gelaufen :)z

Aber die Angst davor, deshalb einen Herzfehler oder etwas anderes schwerwiegendes zu bekommen war größer :-o

Man muss sich allerdings vorher schlau machen und beraten lassen, wo man das ganze machen lässt und wie ???

Im KH in dem ich grad liege wird das z.B. nur unter Vollnarkose gemacht. Pizza? Auf keinen Fall...jeden Tag Toastbrot und zum Mittag Kartoffelpü aus dem Päckchen und Gemüse....Ich würd sagen du bist da an ein herzhaft inkompetentes Ärzteteam geraten, was sehr zu bedauern ist >:(

Das ist zum Glück aber nicht der Regelfall...

Alle Liebe Dir für die Zukunft und dass du beim nächsten Klinikaufenthalt bessere Erfahrungen machst @:)

Liebe Grüße *:)

E*heDmaliger NuDtzer (3#32573m1x)


Das das Getränk aus der Nase wieder rausläuft ist bei vielem in der ersten Zeit vollkommen normal ;-)

Unter lokaler Betäubung machen Ärzte das normalerweise nicht, einfach weil es fpr Patienten extrem unangenehm ist und auch nicht sein muss.

Die Schmerzen danach sind nicht ohne, aber sie vergehen nach 14 Tagen bis 3 Wochen auch wieder.

Essen kommt aufs Haus an. Ich habe Schonkost bekommen, aber eben nur nicht scharf gewürzt etc. Ansonten ganz normal Fleisch, Gemüse und Kartoffeln. Dauerte länger hat aber mit Medis gut funktioniert,

hpustix84


Hallo @:)

meine mandeln müssen auch raus,habe aber am meisten angst vor den schmerzmitteln,da ich fast alle nicht vertrage(chronische magen darm probleme)

gibt es da etwas wovon man nicht erbrechen muss ???

sOc^hmitCkxa


Hallo Husti,

hatte die gleichen Sorgen vor meiner Mandel-OP, allerdings hat sich die Frage mit dem Erbrechen im Endeffekt gar nicht mehr gestellt. Gegen die Schmerzen hab ich nämlich Zäpfchen bekommen. Das war übrigens auch bei den anderen Mädels auf meinem Zimmer der Fall. War am Anfang irgendwie blöde, aber immer noch besser als brechen müssen.

LG

s3chmi<tka


Puuhhh,

vielen Dank, ihr zwei, das muntert mich schon sehr auf hab grad noch in anderen Foren nach dem Thema gestöbert und immer hieß es da: rektal, rektal, rektal und das zweimal am Tag. Eure Version gefällt mir bedeutend besser

Hab ja gelesen, dass es Dir anders ergangen ist, aber in dem Krankenhaus in dem ich war, wurde wirklich rektal gemessen |-o . Vielleicht lag das auch daran, dass ich mit meinen 16 Jahren noch auf der "Kinder- und Jugendstation" untergebracht war, ich weiß es nicht.

Jedenfalls gab es da keine Widerrede, hab allerdings trotzdem mal gefragt, ob das wirklich sein muss – und die Antwort hat für mich Sinn ergeben: Im Ohr wäre ja ziemlich nah an der Operationsstelle und sicherlich würde da kein genaues Ergebnis rauskommen. In der Klinik da messen sie normaler Weise im Mund und wenn man im Mund-Hals-Rachen-Bereich operiert wurde, dann messen die halt rektal.

Das ganze war am OP-Tag noch etwas blöde, aber dann gewöhnt man sich recht schnell dran – also eigentlich kein Problem – und geht dank dem digitalen Thermometer innerhalb von ein paar Sekunden...

LG

h6ust*i<8x4


hallo schmitka

das beruhigt mich ein wenig,nehme jetz gerade cefuroxim gegen die mandelentzündung und habe totale magenkrämpfe,hoffe das nicht noch mehr dazu kommt.gibt es da auch zäpfchen als penicillin?

und wie ist es dir ergangen nach der mandel op?

lg

sHch miCtkxa


hallo schmitka

das beruhigt mich ein wenig,nehme jetz gerade cefuroxim gegen die mandelentzündung und habe totale magenkrämpfe,hoffe das nicht noch mehr dazu kommt.gibt es da auch zäpfchen als penicillin?

und wie ist es dir ergangen nach der mandel op?

lg

Hallo Husti,

ob es Penicillin-Zäpfchen gibt, weiß ich nicht. Das hab ich aber noch nie gehört und ich glaube auch, irgendwo mal gelesen zu haben, dass es sowas nicht gibt. Aber ich weiß es nicht wirklich. Gegen die Schmerzen haben die mir Paracetamol-1000-Zäpfchen gegeben, die haben auch gut geholfen (allerdings sind die Dinger rieeeeesengroß :-o ) . Weil mich einer hier mit ner PM angeschrieben hat: Man darf die selbst nehmen, also wenn man möchte. Sonst macht das die Schwester oder der Pfleger. Mir war das lieber, denn nach der OP wollte ich da nicht noch irgendwelche Verrenkungen im Bett machen...

Ich hab die wirklich 10 Tage durchgenommen, jeden Tag bis zu vier Stück, danach sind die Schmerzen wirklich schlagartig besser geworden...

LG

j8inibiUni


Also ich wurde am 18.10 operiert und es ist jetzt der 22... :) Also eigentlich sollte ich heute Nachmittag erst aus dem Krankehaus aber ich durfte schon am 20. :-D Naja also als ich nach der OP auf gewacht bin lag ich im aufwach Raum und das erste was ich gesagt hab war.. "Durst, Durst...WASSER " ;-D Dann haben die mir nen Becher gegeben und ich hab den in einem Schluck runtergezogen dann hab ich noch ca. 5 weitere Becher Wasser nach dieser Methode verschlungen und bin dann ins Zimmer gekommen. Da hab ich gechillt und dann kamen meine Freunde und Eltern und so. Ich hab am Tag dann noch so 2 Wasserflaschen (selbstverständlich ohne Kohlensäure) getrunken und bin alle 5 min auf Klo gerannt ;-D ;-D Naja ich konnte voll gut reden und so.Am zweiten Tag konnte ich genauso reden und dann am dritten hat sich ein bisschen was verändert und das ist immer noch so.. Also jetzt ist es so das ich immernoch 2l - 3l Wasser am Tag trinke aber nur ca. 3- 4 std. am Tag reden kann und zwar immer dann wenn das Schmerzmittel wirkt... :( Essen kann ich (wenns Mittel wirkt) gut und es ist gar nicht so gut nur weiche Sachen zu essen weil dann die Kruste nicht ab geht und dann ist die Gefahr von Nahcblutungen höher... Ich habe sogar schon Corny gegessen.

Also Leute habt einfach keine Angst... Es sind mäßige Schmerzen und total aushaltbar. :p> Man kann Eis essen. (: :)^

Viel Glück

Jini :-x

P.S. Ich würde gähnen, husten , räuspern ,Nase hochziehen etc vermeiden das ist echt gefährlich.. und tut weh.

niessen ist auch nicht sehr angenehm...

u*nreaTl74


hallo

mir wurden die mandeln im märz entfernt,da sie sehr groß waren und immer entzündet.ich muß sagen,so schlimm habe ich es mir nicht vorgestellt.wurde von einem sehr erfahrenen arzt operiert in einer belegeklinik.vor mir kamen erst die kids dran,da ging es auch sehr schnell und sie waren auch sofort wieder fit.danach die älteren :-). statt den 30-40min,war ich 1.5h stunden im op da es komplikationen gab.dann ging es los mit den schmerzen.ich habe mir dann 5mal am tag novalgin geben lassen.das hat aber immer nur so ne stunde gehalten.essen war kaum möglich,habe sehr viel tee getrunken,der mir auch aus der nase wieder raus kam :)z .nach 5 tagen bin ich entlassen worden,war ein tag zu hause und bin dann mit nem rettungswagen in die uni-hno gekommen.hatte ziemliche nachblutungen.was aber bei älteren öfters vorkommt.das schlimmste aber waren die schmerzen,15tage lang. danach wurde es plötzlich besser.insgesamt durfte ich 4 wochen nicht arbeiten und nicht körperlich anstrengen.

aber es geht auch rum und bin froh das sie draußen sind!!!!

LTiz1


So leute , jetzt schreib ich mal meine Erfahrung :).

Ich bin 17 Jahre alt und habe meine Mandeln am 03.11.2010 rausbekommen. Ich hatte 2 Tage vor der OP tierische Angst :-( aber dann 1 Tag davor wars mir irgendwie total egal. Am Tag der OP zeigte ich keine Nervosität, ich bekam auch schon gleich eine Tablette die mich müde und auch schwindelig machte. Dann gings schon um 10 ab zur OP. Makse aufbekommen, 2 mal eingeatmet und schon weg war ich ;-) Als ich wieder aufgewacht bin, wars schon halb 12, aber wenn ihr länger schläft das macht nix :)

Joa danach gings schon los. Ich wollte schön gemütlich schlafen, aber es ging nicht! ich musste dauernd das runtergeschlcukte Blut wieder rauswürgen. Das war mind. 20 mal an dem Tag und sehr unangenehm! Essen und Trinken ging am 1. Tag gar nicht, dafür wars mir viel zu schlecht :|N Am nächsten Tag bekam ich auch schon ein großes Frühstück serviert. Brei, Pudding, Yoghurt, Tee, Toast. Ich konnte aber nur den Pudding essen. Alles andere ging nicht weil das Schlucken so weh tat (trotz Schmerzmittel). Tag 3 war wieder furchtbar.. Das Zäpfchen war total angeschwollen, sodass jedesmal wenn ich geschluckt habe ein Würgreiz da war. So konnte ich wieder nix essen und trinken. Der 4. Tag war dann wieder besser (auch glücklicherweise keine Schmerzen mehr), an dem durfte ich auch schon nach Hause gehn :-) Als ich zu hause war, gleich Haare gewaschen, aber vorsichtig! Meine mum hat sie mir im Waschbecken inder Küche gewaschen, damit nix passiert. Am 5. Tag in der Nacht, hatte ich dann eine Nachblutung, die aber zum glück harmlos war. Joa und von TGag zu Tag wurde es immer besser mit Essen und Trinken :) Schmerzen hatte ich ja wie gesagt fast keine, nur die ersten Tage.. ich hab auch in den 2 Wochen nur 2 mal Parazetamol benutzt (Auch diese Tropfen, aber von diesen wurde es mir schlecht, deshalb hab ichs gelassen!), sonst nix.

An die die noch eine OP vor sich haben, seit vorsichtig nach der OP dann seit ihr auf der sicheren Seite! Und falls wer nähe Weiden wohnt, lasst euch die Mandeln von Herrn Kopp im Klinikum Weiden herausnehmen! Er hat das klasse gemacht :)^

LG

m_iabuxs


Hallo!! ich möchte Euch kurz meine Erfahrung erzählen, auch wenn sie nicht so schön war...

13.12. war die OP. Bin mit fürchtbaren Schmerzen von der Narkose aufgewacht (die Schwester meinte, es wäre klar, da meine Mandel total vereitet waren.... ??) und mir war total übel den ganzen Nachmittag. Habe dann ein paar Stunden nach der OP 2x Blut erbrochen (was man während der OP schluckt) und dann ging es mir ein bisschen besser.

Die ersten Tagen waren OK. Ab dem 2. Tag habe ich schon Toastbrot bekommen mit Wurst (wovon ich nicht viel gegessen habe). Der kalte Kamillentee tat gut.

Am 3. Tag haben die "richtige" Schmerzen angefangen.. und das war wirklich die Hölle!! Hals, Ohren, Zunge und Kiefer. Schmerzmittel haben nicht wirklich geholfen und die Nächte waren besonders hart.

Am 4. Tag hatte ich eine kleine Blutung. Habe aber mit Eiskrawatte gekühlt und war sofort weg.

Am 5. Tag wurde ich vom Krankenhaus entlassen. Zuhause wurden die Schmerzen noch schlimmer. Während 2 Tagen konnte ich nur Eis essen.

Am 6. Tag abends hatte ich eine "großere" Blutung... total in Panik, ich habe überlegt, ob ich ins KHS fahren sollte oder nicht. Bin zuhause geblieben, da sie nach ca. 4 Minuten aufgehört hat.

Am 7. Tag musste ich dann zu meiner HNO Ärztin. Sie meinte, alles sieht super aus. Als ich ihr über die Nachblutung erzählt habe, meinte sie, ich hätte Glück gehabt, in solchen Fällen sollte man IMMER ins KHS, weil die Blutungen sich oft wiederholen.

Und in der Nacht zum 8. Tag ging es richtig los. Ich bin ca. 00:30 aufgewacht und merkte etwas warmes im Hals. Als ich gespückt habe, habe ich dann gemerkt, dass es Blut war. Und nicht wenig!! Glücklicherweise war mein Freund bei mir, und er hat mich in die Rettungsstelle schnell gefahren. Ich hätte nicht fahren können. Das Blut kam ständig aus dem Mund. Kühlen hat da gar nicht geholfen. Ca. 00:45 war ich schon im KHS. Die Ärztin hat versucht, das Blut zu stillen... leider ohne Erfolg! Und um 01:15 Uhr wurde ich notoperiert. Blut musste aus meinem Mund und Magen gesaugt werden. ich musste 3 Tage im zur Beobachtung bleiben.

Das schlimmste für mich war, dass ich von vorne anfangen durfte. Wieder neue Wundbeläge und wieder Blutungsrisiko während mindestens 14 Tage nach der OP...

Am 9. Tag hatte ich auch noch eine kleine Blutung. ca. 2 Minuten. Nichts schlimmes.

Am 11. Tag durfte ich wieder nach Hause, ich wäre lieber im KHS geblieben, da ich seitdem psychisch total am Ende bin. Ich kann nicht richtig schlafen, da ich immer Angst habe, dass es wieder nachblutet. Ich schlafe mit normalen Klamotten, falls ich wieder schnell ins KHS fahren muss. Ich stelle mir den Wecker jede Stunde ein, um sicher zu sein, dass alles in Ordnung ist. Es ist wirklich krank geworden! Ich überlege immer noch, was passiert wäre, wenn mein Freund nicht bei mir gewesen wäre.

Fast ein Monat nach meiner Mandel OP darf ich noch nicht arbeiten gehen. Ich habe 7 kg abgenommen, fühle mich total schwach, habe Eisen Mangel, mir ist schlecht und ich muss immer noch darauf achten, was ich esse: kein scharfes Essen, oder zu gewürzt, oder zu kantig, und zum Trinken gibt es nur stilles Wasser oder kalten Tee.

Meine Ärztin meint, dass meine Wunde sehr langsam verheilen und es könnte noch bluten, obwohl das sehr selten wäre...

Ich sehe in den Halswänden, dass ich kleine Punkte Eiter habe... was ich nicht verstehen kann. Wenn ich trotz Op Entzündungen bekomme, verstehe ich nicht der Sinn dieser OP.

Ich möchte keine Angst machen, aber ich wünschte ich hätte das vorher gewusst, da ich die Op so sehr bereue.

Ich wünsche Euch alle viel Glück.

LG

f:e~elixa


hallo

ich bin heute grad entlassen wurden (ja die krankenhäiuser hier entlassen auch sonntags) und ich hab immer noch sau schmerzen.

Schluckbeschwerden, Überschlucken, Sprechen tut weh, Näseln.

Leichte Blutungen, Eiter etc.

"raus" and die Luft durfte ich erst am 3ten Tag nach der Op, Rauchen erst nach 2 Wochen komplett, Essen nur Brei und trinken wasser, tee keine fruchtsäfte etc.

jeder Bissen ist eine Überwindung weil das schlucken einfach nur schrecklich wehtut.

ich habs mir einfacher vorgestellt.

Immer schön kühlen, keine anstrengungen, keine haare waschen wenn dann nur lauwarm etc.

viel glück, müsste ich nochmal entscheiden, würd ich sie drinnen lassen.

b%obkcLat


Also hiermit möchte ich auch meinen Beitrag zu den ganzen Mandel-OP Geschichten leisten. Bei mir ist es jetzt genau 14 Tage her und ich hatte tierische Angst, vor allem geschürt durch die ganzen Horrorberichte, die ich zuvor schon in allerhand Foren gelesen hatte.. Meine Mandeln mussten wegen einer chronischen Entzündung dringend raus.

Im Nachhinein betrachtet ist es wirklich halb so schlimm. Ich war in einer HNO-Klinik für 5 Tage stationär in Behandlung, die durch ein 4-Bett Zimmer mit schlechter Ausstattung recht anstrengend waren. Die Schmerzen waren hin und wieder relativ stark, ließen sich aber durch Schmerzmittel in Absprache mit dem Personal wirklich gut in den Griff bekommen.. also nicht schäuen die Schwestern anzusprechen!

Die meiste Zeit über war ich sogar richtig gut gelaunt und froh die Dinger endlich los zu sein!

Ca. ab dem 6. Tag ging es steil bergauf. Zuhause gab es regelmäßig eine 50ger Diclofenac und ich war weitestgehend beschwerdefrei. Das ganze natürlich unter strenger körperlicher Schonung, was für den ein oder anderen recht langweilig sein mag.. aber laut allen Ärzten mit denen ich gesprochen habe ein absolutes Muss ist!

Ich konnte und sollte noch ab dem OP-Tag normal essen und trinken, um die Wundbeläge geschmeidig zuhalten, was zugegeben anfangs nicht allzu leicht war, jedoch mit der richtigen Musik auf den Ohren und dem Wissen, dass ich bald wieder vollständig gesund bin absolut machbar.

Also alles halb so wild. Das einzige was man braucht ist etwas Geduld mit sich selbst und ca. 2 Wochen Zeit. Der rest ist – im Normalfall – wirklich gut zu überstehen!

Habe schon am 3. Tag wieder duschen dürfen und durch die OP das Rauchen aufgehört ;-) Kenne aber genug Leute die schon am 2-3. Tag wieder geraucht haben und denen es auch nicht geschadet hat.

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