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Schmerzen nach Mandeloperation

j5esb_onxe


hallo alle zusammen

meine mandelop war im vergangenen dezember 2008 und ich hatte zuvor leider den fehler gemacht und im internet alles über die op und mögl. schmerzen und komplikationen nachgelesen. erster tipp: macht das nicht. bringt rein gar nix. man sollte einfach seinem arzt vertrauen und dann augen zu und durch. man liest im internet leider viele schlimme geschichten über nachblutungen usw, welche sehr selten vorkommen und verängstigt sich dadurch nur selber. kurzum: bei mir ist alles super gelaufen. hatte keinerlei komplikationen und es ist alles wunderbar verheilt.

ich bin an einem sonntag ins krankenhaus gekommen, wurde dann am montag mittag operiert und durfte das kh am freitag verlassen. danach lag ich noch zehn tage zu hause rum, d.h ich lag wirklich nur rum und habe mich geschont. nach 18 tagen war alles komplett überstanden.

von der op selber habe ich nichts mitbekommen (ist ja klar bei ner vollnarkose) und hatte am tag der op auch keinerlei schmerzen, lediglich einen sehr trockenen mund. vier stunden nach der op konnte ich sogar schon was trinken und ein wenig brei essen. die nächsten drei tage waren schon schmerzhafter, aber da muss man dann halt mal durch. ich habe viel kaltes wasser, eis und weissbrot zu mir genommen. es hilft auch wirklich, wenn man schnell wieder etwas isst, damit die wundbeläge schneller abheilen. an schmerzmitteln habe ich im kh voltaren und diclofenac(weiss den genauen namen nicht mehr) bekommen. welche zusammen mit einer magentablette wunderbar geholfen haben. zu rosig möchte ich aber auch nicht alles darstellen. es ist immerhin eine op, die einen schon die ersten tage schlapp macht. im übrigen sind die nächte der horror. in der nacht nimmt man nicht so regelmäßig die schmerzmittel (hab alle vier stunden eine genommen) und außerdem trocknet der mund mangels flüssigkeit aus und dann schmerzt der hals wirklich tierisch. deswegen solltet ihr das letzte schmerzmittel ganz kurz vor dem einschlafen nehmen, um wenigstens drei stunden schlafen zu können. in der zweiten woche zu hause habe ich dann nur noch starke paracetamol (4 stück am tag) und diese wundheilenden und schmerzstillenden diclofenac genommen. nach elf tagen habe ich die schmerzmittel komplett abgesetzt. nur eiswürfel habe ich weiter und regelmäßig gelutscht, da diese auch gut gegen nachblutungen vorbeugen. fragt einfach euren arzt, wie oft er diese op durchführt und wie hoch die zahl der nachblutungen bei ihm ist. mein arzt in münchen hat belegbetten in einer privatklinik (ich selbst bin nicht mal privatversichert), macht jede woche diesen eingriff und war wirklich super. ehrlicherweise hat er gesagt, dass es bei 6 von 100 patienten zu nachblutungen kommt. diese aber auch keine große gefahr darstellen würden.

zusammenfassend kann ich sagen, dass mir der eingriff geholfen hat. nach laboruntersuchungen der mandeln war er auch mehr als notwendig. es tut zwei wochen weh - dann hat man ruhe. also einfach an die verhaltensregeln halten...ruhe,ruhe,ruhe...dann wird schon alles klappen. viel glück euch und gute besserung!!

Joulkeeeixka


Hallo!

da wir hier alle im selben boot sitzen, möchte ich auch nen beitrag beisteuern..:D

ich bin w18 und wurde letzten montag operiert.

davor bin ich ne woche im krankenhaus gelegen, verdacht auf pfeifferisches drüsenfieber.

da ich die letzten fünf wochen chronisch krank war, mit eitrigen mandeln, fieber, schnupfen, husten und co.

als sich der verdacht nicht bestätigte ging ich also nochmal zum hno, der meinte die mandeln müssen raus.

nunja, heute ist freitag, ich kam mit den schmerzen eigentlich echt gut klar....wurde mittwoch entlassen und bekam im kranenhaus voltaren zuerst 100mg, dann nur noch 50 mg. ich hab sie recht gut vertragen. für zuhause bekam ich diclac 100...von denen sind mir drei zäpfchen am tag erlaubt, wenns kaum auszuhalten ist, darf ich mir für die nacht noch ein viertes nehmen.

mein problem ist, dass ich seit zwei tagen höllische ohrenschmerzen dazubekommen habe.

meistens nachts, kurz vorm einschlafen. diclac helfen zwar, jedoch muss ich davon mehr nehmen als sonst. sonst halt ich es nicht aus. von den diclac ist mir tagsüber oft schwindlig, müde...mein blutdruck und puls geht weit runter. habt ihr da erfahrungen? ??? ???

wenn ich nachts schlucke, dann ist es so, als würde mir was in die ohren schießen. mit richtiger wucht. kaum auszuhalten, da wird man echt irre davon! das zieht sich dann natürlich auf den ganzen kopf..

nachts schlafe ich eigentlich recht gut, und dass morgends aufwachen ist auch nicht so schlimm. wenn man gleich scmerzmittel nimmt...^^

naja...ich hoffe es hört bald auf...kaum auszuhalten sowas... :-(

lg jule

mAeinqe)nge#lchxen


oje ich hab am 13.10 den op termin zum die mandel entfernen zu lassen. wenn ich das hier lese graut mir davor. aber ich hab mandelsteine und immer so einen starken mundgeruch-hoffe das ist danach weg und die ganze quälerei war nicht umsonst.

yY0guxrt


Halloo :)

ja ich hab meine Mandeloperation auch hinter mir..heute ist es eine woche..

die schmerzen sind eigendlich auszuhalten doch dieser ecklige geschmackt der ist echt sch**sse.. :(v

dadurch mag ich gar nichts essen oder trinken.. :( war auch schon beim arzt deswegen..der sagt aber, es sei ganz normal.. naja ich find das doof..ich mache koch und jetzt fehle ich 2 wochen..wenn nicht noch mehr.. der arzt meinte der geschmack kommt vielleicht erst in 4 bis 6 wochen wieder.. :(

stimmt das??

LG.

m$eine>ngelc)hxen


achwas in 4-6 wochen erst? >:( na ja mal sehen ob das bei mir auch so ist- vielleicht als positiven nebeneffekt ein paar kilos verlieren... ich hoffe das mir wenigstens der kaffee dann schmeckt :)D *:)

thruppixo


Hallo,

meine Mandeln wurden vor drei Wochen rausgenommen. Bin 27 jahre. Inzwischen kann ich beschwerdefrei fast alles essen, nur nicht so ganz schnell reinschlingen, allein Gähnen zieht noch etwas fies und sonst beim Schlucken merke ich kaum noch was.

Am ersten Tag habe ich noch recht viel Blut gespuckt und das war schon recht heftig, essen und trinken ging nicht.

Die ersten Tage gab es nur Suppen und Brei und Toast. Ich wurde nach vier Tagen entlassen. Morgens, mittags, abends aufgelöste Tabletten, nachts brutal schmerzend aufgewacht, Schwester angeklingelt und Infusion oder Zäpfchen als Rettung bekommen.

Wenn man heimgeht sollte man Zäpfchen mitnehmen, denn die Schmerzen waren bei mir nachts so abgefahren stark, da konnte ich keine aufgelöste Tablette schlucken. Zäpfchen sind dann die Rettung, sehr wichtig!

Zum Essen kann ich Grießbrei sehr empfehlen, mit kalter Milch serviert war das mein Hauptnahrungsmittel die ersten Tage daheim. Oder Toast in warme Milch gelegt und lauwarm mit Zucker war auch gut. Nach einer post-Op-Woche oder so gingen dann Spaghettini, Tagliatelle oder Serviettenknödel mit ner Rahmsoße.

Auch Omelette oder Gurkensalat mit Sahne, Mozzarella, manche Naturjoghurts gingen ganz gut. Auch weiches Gemüse wie Spinat war dann gut essbar.

Die Schmerzen waren bei mir mal erträglich, mal fast abwesend sogar beim Schlucken, dann aber wieder plötzlich richtig stechend und intensiv mit Ausstrahlen in den Kopf und Kiefer, dass man schon hart leiden muss. Auch beim Essen kamen sie manchmal stark auf. Meine haben sich dann nach zwei Wochen (post-op) in die untere Region verlagert und sind dort hartnäckig geblieben, bis ich so nach zweieinhalb Wochen ganz ohne Schmerzmittel auskam. Nach 15 Tagen konnte ich die Mittel etwas reduzieren, aber ohne ging es auch mit Vorsatz nicht. Ich habe schon Brüche, Bänderrisse, Prellungen etc. gehabt und muss sagen, die Schmerzen waren schon im oberen Bereich und die Dauer hat mich etwas überrascht. Ich dachte nach einer Woche sollte das Schlimmste vorüber sein, aber nach einer Woche ging es gerade hart weiter, kaum Besserung.

Reden war auch bis zum Schluss teilweise problematisch bis unmöglich.

Jetzt nach drei Wochen merke ich, wie sich alles legt und dass ich sehr bald wieder voll belastbar bin.

Ich bereue es aber nicht, mein Tipp an alle, lasst euch im Krankenhaus Schmerzmittel als Infusion geben und nehmt Zäpfchen mit heim, die werdet ihr vielleicht sehr dringend brauchen. Meine Benuron, nach den Voltaren zum auflösen, waren zum Schlucken und sehr groß. Die konnte ich nicht schlucken, also habe ich sie mit einem Messer kleingemacht und in Wasser aufgelöst.

An alle viel Glück und gute Heilung für die Mandel-OP!

MOrUnb~elKievxable


Hallo zusammen,

Heute ist bei mir der 11 postoperative Tag meiner Mandeloperation. Ich entschied mich für eine sehr neue und angeblich mit deutlich weniger Schmerzen und Blut verbundene Operationstechnik, bei welcher eine Zuzahlung von 160 Euro notwendig ist.

Freitag Op, danach alles ok soweit, ging mir verhältnissmässig gut, klar hatte ich Schmerzen beim Schlucken gerade beim Essen, aber die waren wirklich im Rahmen.

Ok Montag dann raus ausm Krankenhaus, zu Hause geschohnt so weit wie möglich, dann Donnerstag Nacht aufgewacht und halben Liter Blut gespuckt :°( Ok SOFORT Notaufnahme, weil Blutung aber schon wieder soweit gestoppt war wurde nichts gemacht, musste nur 2 Nächte drin bleiben.

So Samstag Mittag wieder wieder raus, In der Nacht von Samstag aus Sonntag aufgewacht und wieder nen halben Liter Blut gespuckt, Kreislauf ist zusammen gebrochen und mitn Notarzt wieder ab in die Notaufnahme.... :(v

Dort war Blutung wieder weg und Kreislauf stabiel, deswegen wurde nix gemacht sondern lag dort wieder nur 2 Nächte rum, OLE!!!

So heut Mittag entlassen worden und jetzt steh ich hier vor meinem Bett, was mir jahrelang treuerste Dienste geleistet und was ich immer als echten Freund angesehen habe, und trau mich net mich schlafen zu legen ;-D...

Fazit: Viele Nachblutungen, VIEL Zeit im Krankenhaus, verhälltnissmässig wenig Schmerzen!!!

Ps: Ach ja teuer war der Spass natürlich auch noch...160 Euro Op, Knapp 100 Euro Krankenhauskosten und Notatzt kostet auch noch was, weiß noch net genau wie teuer.

Grüße

m^eine^ngelc5hen


achgott du armer Mr.Unbelievable :)z das ist ja wirklich "unglaublich" was du durchgemacht hast! und jetzt noch angst vor deinem treuen freund-das bett :-/ das kann ich sehr gut verstehen ich hab heute meinen 7.tag postoperativ %-| hatte schon höllisch starke schmerzen in der zeit und hoffe auch ständig das ich keine nachblutungen bekommen wovon ich ja bis jetzt zum glück verschont geblieben bin ;-D hoffentlich bleibt das auch so :-/ wenn ich denke man erwacht und muss einen halben liter blut kotzen :(v drück dir die daumen das es nicht nochmal passiert und wünsche dir auf jeden fall eine angenehme nachtruhe :)- *:) engelchen *:)

PUuggixe


Hallo ihr lieben, (habe den gleichen Beitrag grad schon mal im Infofaden für Mandel-OPs gepostet, aber hier scheinen mir mehr Mit-Leidende unterwegs zu sein)

Habe am 19.10. meine Mandeln rausbekommen und bin seit gestern wieder ausm Krankenhaus daheim. Wie ihr euch sicherlich denken könnt, gehts mir mehr als beschissen {:( Ist jetzt Tag 5 nach der OP.

Ich habe als Schmerzmittel Diclofenac 50mg verschrieben bekommen, aber irgendwie habe ich das Gefühl, das hilft nicht so richtig. Gestern habe ich statt der empfohlenen 150mg pro Tag schon 200mg eingenommen, da ich es nach einem Heulkrampf beim lecker gekochten Abendessen von meinem Freund nicht mehr ausgehalten hab...

Jetzt ist es 10 Uhr und ich hab schon 100mg genommen damit ich überhaupt mal was trinken kann... Habe Angst ich nehme einfach zu viel von dem Zeugs...da kann man ja Magenblutungen und alles mögliche von bekommen.

Habt ihr auch mehr als empfohlen vom Schmerzmittel genommen? Oder was hilft vielleicht noch schmerzlindernd?

LG an die Mitleidenden und die die es schon durchgemacht haben @:)

EPhe`malig(er ]Nutz\er 6(#325x731)


Lass dir zusätzloch noch Novalgintropfen verschreiben. Evtl. zum HNO Notdienst wenn es so schlimm ist, dann kann der dir was aufschreiben oder in das KH wo du entlassen worden bist und da in die Ambulanz

Igndigox.Juli


Hallo Leute, ich hatte vor 7 Tagen meine Mandel-Op vor der ich mich jahrelang gedrückt hab (hatte mehrmals im Jahr chronische Angina). Da ich aber seit ein paar Monaten ständig einen Abszeß in der rechten Mandel bekommen hab, hab ich mich dann doch für die Op entschieden...

Ich kann eigentlich Schmerzen ziemlich gut ab (der Mandelabszeß wurde 3 Mal ohne Betäubung eröffnet) aber die Mandel-Op hat mich echt umgehauen :(v

Ich bin schon mit Tränen aus der Narkose aufgewacht und hab auch im Aufwachraum gleich Schmerzmittel in die Vene gekriegt. Den restlichen Tag lag ich einfach nur um und konnte gar nichts machen außer auf die Klingel zu drücken damit mir die Schwester wieder Schmerzmittel gibt. Abends Sollte ich dann schon essen, hab ne leichte brühe und eine Weißbrotscheibe bekommen, was ich mir dann irgendwie runtergwürgt hab. In den nächsten 3 Tagen hatte ich das Gefühl dass es eher schlimmer als besser wird. Bin ständig nachts mit reißenden Schmerzen aufgewacht (bis in Zunge, Kiefer, Ohren...) und musste mir ein Zäpfchen (Paracetamol 1000mg) von der Schwester geben lassen und gleichzeitig eine Voltaren dispers nehmen damit ich igendwie wieder einschlafen konnte. Tagsüber hab ich mich meistens mit schlafen, lesen und eisessen abgelenkt, soweit das möglich war. Viel lauwarmen Kamillentee hab ich auch getrunken (bestimmt 3 Liter tgl.) und ich hab mir von meinen Besuchern Babybrei mitbringen lassen, den hab ich sehr gut vertragen (nur ohne Säuren!!! Das brennt ganz fatal :(v also immer hinten drauf gucken ob irgendwelche Fruchtsäuren enthalten sind) . Die darauffolgenden Tage wurde es langsam besser, und ich hab auch ab und zu schon gemerkt dass sich da was löst hinten. Mit Schmerzmitteln war dann das Essen das kleinste Problem.

Gestern wurde ich dann entlassen und musste zur HNO Praxis zum untersuchen und für den Zettelkrams. Zu meinem Schreck hat mir der Arzt dann nicht die Schmerzmittel verschrieben die ich im Krankenhaus bekommen hab (mit denen ich gerade so ausgekommen bin...) sondern nur Diclac Dispers 50mg. Die Paracetamol Zäpfchen hab ich mir dann noch dazu gekauft (helfen ziemlich gut, man sollte sie aber eigentlich nicht zusammen einnehmen, schädigt stark die Nieren! Also nur bei extremen Schmerzen). Soweit so gut, die erste Nacht hab ich recht gut überstanden, bin zwar wie immer gegen 4 aufgewacht und musste mir eine Diclac auflösen, aber die Schmerzen halten sich in Grenzen. Jetzt gerade esse ich mit meiner Mutter ein Stück Topfkuchen und trinke lauwarmen Kamillentee.

Und bevor ich es vergesse, ich bin Raucherin und rauche auch schon wieder meine 5 Zigaretten am Tag (Soll man eigentlich nicht weil das die Schleimhäute reizt, Wundbeläge austrocknet und somit die Heilung verlangsamt). Ich kann anderen Rauchern (die es auch einfach nicht lassen können) nur empfehlen nach jeder Zigarette den Mund vorsichtig mit Kamillentee zu spülen und/oder langsam (Schluck für Schluck) eine Tasse zu trinken.

LG

WWate-r!fly


Ich habe am 16.10. meine Mandeln rausbekommen, ging alles gut, das Aufwachen von der Narkose war zwar ziemlich schrecklich, aber das ging ja schnell vorrüber (ohne Narkose wäre wesentlich schlimmer gewesen ;-)). Abends bekam ich noch ne Schmerzmittelinfusion, ab dem nächsten Tag dann Tropfen.

Teilweise waren die Schmerzen schon sehr stark, vor allem Abends, aber mit Schmerzmitteln war es eigentlich erträglich. Festes Essen war auch nicht so das Problem, im Gegenteil, den Grießbrei im Krankenhaus konnte ich schon bald nicht mehr sehen. :=o Saures oder scharfes Essen ist natürlich immernoch Tabu, und ich muss alles immer sehr gut abkühlen lassen, will das Risiko ja nicht eingehen, mich zu verbrennen. Geschmacksstörungen habe ich zum Glück keine, nur eine Zeit lang mal sehr leicht.

Ich wurde Freitag nachmittag operiert (nach stundenlangem Warten) und am nächsten Donnerstag vormittags entlassen. Zu Hause haben dann die höllischen Ohrenschmerzen angefangen (wie eine Mittelohrentzündung, nur auf beiden Seiten und tausendfach schlimmer, als würde einem bei jedem Schluck ein Messer in die Ohren schießen), aber nachdem ich Paracetamol genommen hatte, war es überhaupt nicht mehr schlimm. Die Nacht hab ich auch ganz gut geschlafen, am nächsten Vormittag hatte ich dann aber ein seltsames Gefühl beim Schlucken und hab plötzlich Blut ausgespuckt. Da ich allein zu Hause war musste ich erstmal jemanden finden, der mich ins Kh fährt, bin dann mit meinem Schwager hingedüst. Als ich angekommen war, hatte die Nachblutung schon wieder aufgehört, ich sollte aber zur Beobachtung ein paar Tage dableiben - eigentlich bis Montag, wurde aber schon am Sonntag entlassen.

Am Abend hatte ich dann nochmal eine ganz leichte Blutung, die aber schnell wieder aufgehört hat (wirklich nur sehr leicht), ich habe mich einfach mit Eis im Nacken (bzw einem tiefgekühlten Brot, weil ich nichts anderes gefunden habe ;-D) eine Weile hingesetzt. Seitdem gab es keine weiteren Komplikationen mehr.

Allerdings fühlt es sich an, als wäre ein Stück aus meiner Zunge rausgebissen und entzündet, das Schlucken tut höllisch weh und ich weiß nicht, ob die Wundbeläge in meine Zunge stechen oder ob es meine Backenzähne sind... :-/ Zwischendrin gabs Tage ohne Schmerzmittel, jetzt werd ich gleich nochmal was nehmen. Ohrenschmerzen sind auch wieder da, aber eine sehr abgemilderte Version. Ich schätze mal, in einer Woche habe ich das ganze weitgehend überstanden, nächsten Montag gehe ich auch wieder in die Schule.

Morgen muss ich nochmal zum Arzt und meine Krankschreibung verlängern lassen, da ich mich wegen der Nachblutung noch länger schonen muss. Ich mach jetzt auch gleich einen Termin zur Nachuntersuchung.

Insgesamt bin ich jedenfalls froh mich zur Op entschieden zu haben (auch wenn eine Ärztin mir weißmachen wollte, sie wäre nicht notwendig, weil ich bei meinen Mandelentzündungen keine Antibiotika genommen hatte... Der Chefarzt war dann zum Glück anderer Meinung). Im Moment fühle ich mich müde und angeschlagen, weil ich eine Erkältung kriege, aber davor ging es mir schon wesentlich besser als vor der Op, ich war wirklich ständig erkältet, krank, angeschlagen mit Halsschmerzen etc.

Ich kenne auch nur Leute, denen es hinterher besser ging :)^

TOiCk_T@oC_BagBy


Ich habe heute vor 8tagen meine Mandeln und einen Abszess rausbekommen.

Nach der Op war es aber deutlich besser als davor.

Aber jetzt habe ich wie ein Messerstechen so ein Schmerz und manchmal fühlt es sich so an

als ob ich kaum Luft bekomme.und meine Ohren tuen auch auf einer Seite sehr weh.

Wisst ihr ob ich Duschen kann ich hab einfach so große angst weil ich KH machen die einen so verrückt.

E<h8eumaliger |Nutzeor (#325x731)


Wenn dein Arzt es dir erlaubt hat wirst du duschen dürfen, wenn nicht wohl noch nicht. Die Schmerzen sind normal, die kommen durch die Heilung ...

E,lenzaK


Hallo *:) Wollte nur ein wenig Mut machen. Ich bin 23 Jahre alt und hatte vor 6 Tagen meine Mandeloperation.

Die Schmerzen waren bisher erstaunlich erträglich. Also nur beim Schlucken brennt es, aber das ist normal.

Habe Literweise Wasser getrunken die letzten Tagen wie mir gesagt wurde. Ich blieb nach der OP nur 2 Tage und 3 Nächte im Krankenhaus. Der Arzt wollte mich sogar schon am 2 Tag nachhause lassen..

In der Schweiz bleibt man anscheinend nur sehr kurze Zeit im Krankenhaus wegen der Krankenkasse.

Am 1. Tag als ich Nachhause gekommen bin, war mir übel von den vielen Medikamenten (hatte auch Antibiotikum) und vielleich vom übermässigen Trinken. Am Abend musste ich dann auch erbrechen, hatte aber dabei zum Glück keine Blutungen. Fuhren dann zur Notaufnahme und musste mich dort auch noch ein paar mal übergeben. Da ich auch Durchfall hatte, meinte die Ärztin ich könnte einen Magen-Darm-Infekt haben.. Ich war sehr schwach und mir war sehr, sehr übel. Hatte jedoch Angst das es blutet wenn ich nochmals erbrechen muss. Musste die Nacht über wieder mit einer Infusion bleiben. Am nächsten Tag ging es schon wieder viel besser und jetzt bin ich schon 2 Tage wieder Zuhause. Wie gesagt heute ist der 7. Tag nach OP und ich habe fast keine Schmerzen und kann die Schmerzmittel auch schon wieder reduzieren. Abgesehen von der kleinen Komplikation ist bei mir alles gut verlaufen bis jetzt.

Hatte vor der OP viel im Internet gelesen und hatte eigentlich schwere Schmerzen erwartet. Jetzt bin ich natürlich positiv überrascht. Also es kann durchaus auch gut gehen. Jetzt hoffe ich nur das der Belag bald abfällt.

Mein TIpp: Viel, Viel Trinken, nur das Essen was erlaubt ist... Toitoitoi ;-)

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