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Informationssammlung zu Mandel-OPs

NAadi+nex86


Montag, 25.Feb.2008 Tag der OP!

Der Tag der OP. Ich bin um 5.30 Uhr aufgestanden, um noch zu Duschen und so, damit ich dann um 7.30 Uhr pünktlich war.

Ich wurde von meiner Mama hingefahren, und mein Bruder hat uns begleitet, weil er danach gleich zur Schule gebracht wurde.

Ich war so aufgeregt...

Ich habe sogar die Tablette vergessen zu nehmen, die mein Anästhesist mit mitgegeben hat, gegen die Übelkeit nach der Narkose, ich sollte sie kurz bevor ich von zu Hause los geh mit einem Schluck Wasser nehmen.

Wir waren noch nicht weit, als ich es bemerkt habe, also haben wir noch einmal umgedreht und ich bin hochgespurtet, um sie zu nehmen.

Dann wieder weitergefahren.

Im Krankenhaus angekommen, kurz verabschieden von Mama und Bruder (bissel geweint). Nun musste ich natürlich wieder eine Nummer ziehen. Nummer 17, das ging noch vom Warten her. Habe eingecheckt, bin hoch auf Station gefahren, und durfte dann im Zimmer warten, bis ich gerufen wurde, dass ich mich auf den Weg machen soll in die Nachbarklinik.

Ich saß 2 Stündchen auf'm Bett, Tasche hab ich nur im Schrank eingeschlossen, da der so klein war, dass ich gar nicht wusste, wohin mit meinem ganzen Kram. Hab den Schlüssel dann abgegeben und mich wieder auf dem Bette nieder gelassen.

Wollte im Bett sitzen, also zog ich erstmal an sämtlichen Hebeln und hab es verstellt.. ^^

Saß dann, bis ich gerufen wurde so auf der Bettkante, und dann war es auch schon so weit. Ich habe meine Akte mitbekommen, und Thrombosestrümpfe und bin rüber gegangen...

Mir wurde immer mulmiger und ich konnte mir das noch gar nicht richtig vorstellen, dass ICH gleich auf dem OP Tisch liegen werde.

naja ich hab mich am Thresen gemeldet und die Dame hat mich ganz freundlich (wie auch schon am Freitag zur Voruntersuchung) begrüßt und aufgenommen. Ich durfte mich dann in einen wunderschönen Raum setzen, mit vielen Ledersesseln mit Fußlehne und Decken. Da saßen überall Kinder, Nierenschalen standen rum. Ich nehme an, die Kids und auch andere wurden schon operiert und waren nun nur noch ein bisschen dort, falls noch etwas ist.

Nach ca. 10-15 Minuten wurde ich aufgerufen. Ich sollte mit kommen in einen kleinen Umkleideraum. Die Dame gab mir ein OP Hemd, einen Bademantel und ich sollte die Thrombosestrümpfe noch dazu anziehen. Ich bekam in diesem Raum auch die Möglichkeit, meine Sachen in nen Spint einzuschließen.

Ich war umgezogen, und setzte mich noch einmal in den Raum, atmete nich einmal tief durch, und nahm mir eine Zeitschrift. Konnte mich natürlich nicht darauf konzentrieren, aber ich habs versucht.

Dann wurde ich geholt. Ich solle mitkommen.

Musste dann nochmal vor einen Regal anhalten, wo Gummischuhe standen. Ich sollte mir welche überziehen, und die Haube über den Kopf ziehen. Auf dem Weg in den OP fragte mich der Anästhesist noch, wie denn mein Frühstück geschmeckt hat :-) Dabei gab es ja den Vorabend auch schon nix mehr ^^ er wollte bisschen scherzen.

So, dann ging es den Flur entlang in den OP Saal. Dort sollte ich mich auf die Liege legen.

mein einer Arm wurde an der Liege fesr femacht, und eine Klammer kam an meinen Finger, wegen des EKGs.

Am anderen Arm bekam ich eine Blutdruckmanschette umgelegt. Dann wollte der Anästhesist mir einen Zugang legen. Erst im linken Handrücken. Hat aber nichts gefunden (ist jetzt noch alles blau), es hat zwar geblutet wie sau, aber das wars auch. Dann in der linen Armbeuge 3 mal versucht, auch nichts.. Dann in der rechten Armbeuge, und das hat auch geklappt.

So, dann hat er mir da 4 verschiedene Spritzen reingehauen, und mich währenddessen gefragt, ob ich mir schon einen schönen Traum ausgesucht habe.

Ich machte nur "MmmmmH" weil dieses Gefühl des wegdämmerns und schwindelig werdens so unangenehm war, und er nur so "Ah, jetzt gehts los! Schöne Träume" und weg war ich.

Ich wachte irgendwann Mittags in dem Aufwachraum auf, wo auch schon eine Pflegerin neben mir stand, und mich begrüßte.

Es tat so schweine weh, ich hätte am liebsten losgeschrien!

Naja ich bekam dann irgendwas gegen die Schmerzen, so einen Saft oder so, aber ich hab keine Besserung gemerkt.

Als ich da noch ein bisschen lag, kam immer mal wieder jemand zu mir, und fragte, wie es mir geht. Mal die Pflegerin, und mal der Anästhesist.

Nach ner Weile kam dann eine Schwesternschülerin oder sowas, und brachte mir meine Anziehsachen und half mir dabei, mich anzuziehen. Ich wurde danach in den Rollstuhl gesetzt und wieder rüber ins KH gefahren. Auf dem Zimmer angekommen wartete auch schon meine Leidensgenossen, die vorher dran war.

Wir lagen also nun in unseren Betten, redeten ein bisschen (nur einzelne Fetzen, mehr war nicht möglich), und bekamen dann auch schon etwas um den Hals gelegt zum kühlen, und durften Eis essen und Eiswürfelwasser und Eiswürfeltee trinken.

Unter Schmerzen verbrachten wir einige Zeit, bis die Schwester kam, und uns fragte, ob wir etwas dagegen haben wollen. Sie kam daraufhin mit 2 Infusionsständern wieder, und gab uns eine Miniampulle Perfalgan oder wie das heißt. Hat echt nicht geholfen, aber egal. Nach 2 Minuten war die Ampulle in uns reingegluckert.

Wir schauten fern, lasen.... und bekamen unsere ersten Mahlzeiten, was natürlich fast unmöglich war, die zu uns zu nehmen.

dann kam noch besuch und so, und dann kam noch eine schwester, die uns unsere thrombosespritze verpasste.

Wir schauten noch etwas Fernsehen, und haben dann das Licht ausgemacht.

Sie schlief sofort ein uns schnarchte so laut!!! Ihr Zäpfchen war angeschwollen von der OP... Ich dachte schon jede Sekunde, ich muss gleich klingeln, weil sie durch das ungewöhnlich starke Schnarchen nachblutet ^^.... Naja ich hab die GANZE nacht Hörspiele gehört, denn ich hatte eh so starke schmerzen, da ging gar nichts. Hab auch immer überlegt, ob ich zur Nachtschwester soll, hab es aber gelassen. War xmal in der Nacht auf´m Klo, weil ich so viel Eiswasser gesoffen habe...

und die Nacht ging wirklich kaum rum.... irgendwann war es dann 3 oder 4 uhr, und ich nur "yes, bald ist es geschafft" und tatsächlich, irgendwann hatte die nacht ein Ende. Ich holte mir was zum Kühlen, und hab mich noch einmal in mein Bett gelegt und weiter MP3 Player gehört, bis wir das Frühstück bekamen und so weiter. Uns wurde noch Blutdruck und Fieber gemessen.....

Gfregx87


Mal ein schmerzfreier Bericht ;-)

Hi,

hatte meine OP mit 19 Jahren, vor knapp einem Jahr. Nach der OP, war ich erstmal total weg. Gegen 18 Uhr am gleichen Tag bin ich schon auf dem Gang spaziert mit fatalen Folgen. Mir wurde schlecht und schwindelig, komischerweise erst nachdem mich eine Krankenschwester darauf hin gewiesen hatte :-( Naja bin erst ma aufs Klo, aber Gott sei Dank musste ich nich erbrechen, da ich (anscheinend durch die Medikamente ausgelöst) mit einem Durchfall zu schaffen hatte ;-) Da ich Raucher bin, hatte ich eine extreme Schleimbildung an der Wunde. War etwas eklig :-/ Aber alles halb so wild. Am Abend der OP, hab ich gleich mal 3 Euro beim Pokern verzockt :-D Also war echt gar nich so schlimm alles, aber ich muss da echt ne Ausnahme sein. Andere haben mir immer von schlimmen Schmerzen erzählt o.O Nach 4 Tagen konnt ich sogar schon Mehrkornbrot mit Kanten essen *g* Also wünsche allen TE Patienten viel Glück :-)

MfG

Gregor

sjummerx26


Das ist mal ein guter bericht Gregor :)^ Aber erfahrungsgemäß bist mit so viel glück glaub recht allein.Ich hatte schon auch üble schmerzen.Aber mit den richtigen medikamenten hält es sich in grenzen @:)

A>maren$a Kischxe


HILFE JETZT HAB ICH DEN REST BEKOMMEN :°(

War gerade beim Narkosearzt :°( :°(

So eine fiese Kuh! Zuerst wars ganz ok...gut sie war echt sehr sehr jung vielleicht so 28 oder so...erst kam das übliche Bla Bla....Sie bekommen eine Vollnarkose bla...so und dann Fragte sie mich schon ob ich noch fragen hab...ich sagte ja, da rollte sie schon die Augen und schnaufe laut...sehr nett echt!

Dann fragte ich verschiede dinge und Sie hat nicht hinterm Berg gehalten mich mit jedem Risiko zu konfrontieren...ja sie haben sodbrennen? Da kann ihnen die MAgensäure in die Lunge laufen....Dann bekommen Sie eine Lungenentzündung.

(Gut ein bißen sind die ja alle so...aber dann kams :-)

Ich fragte noch wegnen Risiko der NArkose und allgemein fing sie dann an von der TE...

...Sie wissen ja, dass TE's für erwachsene sehr Viiiiiel Riskanter sind als für Kinder?

Warum fragte ich...darauf Sie: Weil die größer sind...und Nachblutungen sind auch nicht selten sondern eine sehr HÄUFIGE Komplikation! Desahlb müssen auch erwachsene länger im KH bleiben, weil man das Nachbluten nie merkt und irgndwann einach nur so blut erbricht.

Kinder dürfen deshalb auch gleich wieder heim...weil es für sie nicht so riskant ist...aber bis jetzt konnten wir Nachblutungen stillen......ach ja und wegen der Tablette gegen übelkeit....junge nichtraucherinen übergeben sich fast immer...die wird ihnen wohl nix bringen....

ICH GLAUB ECHT NACH DEN SPRÜCHEN SAG ICH ES AB! Ich bin echt Fix und fertig und nur noch am Heulen!

:°(

p.rin=cess.xV.


erst 4 Weisheitszähne..jetzt Mandel-Op am 16.4.!!!

Hey Leute,

ich würde gerne mal ein paar Sorgen hier los werden und hoffe auf "Seelischen Beistand" *:)

Eigentlich hab ich keine angst vor Ärzten, aber wenn es um OP's geht, glaube ich bin ich mit 19 ein kleines Angsthäschen!

Mir wurden vor einer Woche 4 Weisheitszähne gezogen und es war Horror pur!!! :°( Damit nicht genug. In knapp 3 Wochen kommen auch noch die Mandeln raus. Ich hab tierische Angst vor den Schmerzen DANACH...genauso wie bei den Zähnen. Ich arbeite in einem Pharma Unternehmen und weiß daher so ungefähr was gegen Schmerzen helfen könnte... nur die Frage is was bekommt man? Wie oft? Und bekomm ich auch was gegen die Schmerzen wann ICH will und nicht wenn es die Uhr sagt oder irgendeine andere Person? Ich bin wirklich am überlegen ob ich die ganze Sache nicht einfach sein lasse und mir lieber bei Halsschmerzen Tabletten rein zieh... die Schmerzen sind mein Hauptproblem, alles andere wie's Essen oder Trinken is mir sowas von egal ob es geht oder net...doch diese Schmerzen...der Gedanke macht mich ganz verrückt..und vorallem im Krankenhaus bleiben...allein ??? wer wéiß was einige Menschen dort im Schilde führen?!

Vielleicht könnt IHR mir ja meine Angst nehmen, habt Tipps wie ich keinen "Kollaps" bekomm oder ich doch keinen Rückzieher mache.

Danke für eure Antworten

Grüße X :)D

GQreg8x7


Also ihr brauch echt keine so große Angst haben. Die OP ansich is für jeden HNO Arzt Routine und dauert auch nur 15 Minuten. Ein Risikofaktor bleibt natürlich immer. Und die Schmerz sind natürlich nich angenehm, aber ihr werdet dank der Schmerzmittel, sowieso etwas benommen sein und viel schlafen ;-)

MfG

Gregor

A:marenea Kisxche


Ich find es so fies mir so Angst zu machen......

E>r\db~eerxe23


mensch, amarena - eine narkoseärztin MUSS dir alle risiken, so selten sie auch sind, nahelegen! das ist normal! sicherlich hat sie das auf nicht gerade glückliche weise gemacht, aber du wirst dir doch nicht alles kaputt machen lassen von so einer frau.

ihr alter ist egal, auch wenn sie jung ist, hat sie eine super ausbildung, meine narkoseärzte waren auch IMMER jung und ich war sehr zufrieden. mach dir keinen kopf!!!!!!!!!!!!!!!!

halt durch und zieh es jetzt durch, wir stehen alle hinter dir. wenn du absagst, können wir dir auch nicht mehr helfen und du wirst selber nach einiger zeit sehr frustriert darüber sein.

du ziehst das durch! du schaffst das!!!

Akmare\na GK~isc{he


Ich hab jetzt den Chefnarkosearzt angefordert.....ich ziehs ja durch aber jetzt ist es echt sehr schwer....der macht jetzt meine Narkose...und daran ist nur DIE Schuld mit ihrem weltuntergangsgerede......

A.marena% KQisxche


Ich zieh es ja durch...hab es mir ja gut überlegt und sicherer gehts ja fast nicht mehr...aber echt wenn man von so einer stupiden Tante ohne jegliches Einfühlvermögen so herzlos niedergebügelt wird....das hatte schon nix mehr mit aufklärung zu tun......ich hatte schonmal ein Narkosevorgespräch....die ärztin war nicht annähernd so ein Gefühlsbauer....

Edhe,ma>l/ig^er eNutzer 3(#32573w1)


Bezahlt die KK denn die Narkose wenn der CA sie macht? Weil dann wird ja glaube ich privat abgerechnet, oder?

Jrutota-FeOlix


princess !

Das mit den Schmerzmittel wird von Krankenhaus zu Krankenhaus anderst gehandhabt.

Von Paracetamol (Zäfpchen oder Tab.),Novigil Tropfen und Dicolfenac wird alles gegeben oft Tabletten Morgens , Mittags und am Abend und eine für die Nacht , oft noch zusätzlich vor den Mahlzeiten auch die Tropfen (Einige haben auch nur Tropfen bekommen, was mir persönlich zu wenig gewesen wär).

Ich habe auch nach bedarf im Krankenhaus noch ein zusätzliches Zäpfchen bekommen und war ausreichend abgedeckt mit Schmerzmittel.

Hatte auch arge Probleme bei dem ziehen der Weisheitzähne und fand das einiges schmerzhafter als der 5-9 Tag nach der O.P der an der ganzen Sache das Unangenehmste war.

Die O.P und die ersten beiden Tage waren das leichteste an Allem.

Amarena

Du wirst sehen, DANACH wirst Du selber über Dich und deine Ängste lachen!!!

Und Du Packst das schon :)^ :)*

Aema]renaC Kisc%hxe


@mellimaus..ich bin zusätzlich bei der DKV pivatversichert...die deckt chefarztbehandlung und einzelzimmer 100% ab. ich denke da gehört auch der Narkosearzt dazu. Ich hab schließlich freie wahl und zahle auch monatlich genug dafür.......

@Jutta ich hoffe wir lachen in 3 wochen über den ganzen Mist.....langsam hab ich es echt satt.....

E'hemali0ger ?NutzXer (#32x5731)


Ach so, ja dann ist es aber normal das der CA oder der OA die Narkose bei dir macht, das hätte dann eigentlich eh kein anderer gemacht ...

MAyst[ikaxl


Wie Lange hattet ihr eigentlich immer noch ein kratzen im Hals nach der OP ???

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