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Informationssammlung zu Mandel-OPs

cxlaudzix72


Nun mal meine geschichte:

ich habe mit absicht vor der op nicht im netz geguckt, da ich dazu neige, mich von diversen berichten verrückt machen zu lassen. Im nachhinein denke ich, das war auch gut so.

zu meiner op:

nach 3 mandelentzündungen von februar bis anfang april diesen jahres und diverser entzündungen im letzten jahr wechselte ich vom hausarzt zum hno. Mein ha ist absoluter gegner von mandeln rausnehmen, aber ich hatte absolut keinen nerv mehr auf dauerkrank sein und mich immer schlapp und übermüdet zu fühlen.

Die hno-ärztin sagte auch, dass es keinen zweck mehr hätte, die mandeln haben sich verselbstständigt.

nach der op sagte sie mir sogar (sie operierte mich selbst), dass der eingriff doch intensiver war als ursprünglich gedacht. die mandeln waren auch innerlich so vernarbt, dass sie schwer rauszubekommen waren. sie hat auch den gaumenbogen nähen müssen und die polypen hat sie auch direkt mit entfernt. Die erste nacht habe ich geschnarcht und geröchelt und hatte immer das gefühl, ich hätte irgendwas flüssiges im rachen. War aber kein blut, sondern lt. Ärztin wundflüssigkeit. In den folgenden tagen und nächten habe ich die nierenschale sehr beansprucht.

Von den schmerzen her waren die ersten tage eigentlich dank voltaren dispers und abends zusätzlichem zäpfchen (name habe ich vergessen) gut zu ertragen. Konnte gut reden. habe noch antiobiotika über infusion bekommen, aber essen war grausam. es brannte und das schlucken tat nur weh. außer das wassereis, was ich jederzeit bekommen konnte, das war sehr angenehm. am 4. tag nach op stellte ich fest, dass die schmerzmittel immer kürzer wirkten und die ohrenschmerzen stärker wurden. am 5. tag fing mein hals an zu schwellen und die ohrenschmerzen wurden unerträglich, aber ich dachte, dass sei normal, da mir gesagt wurde, es gäbe gute und auch schlechte tage. am 6. tag sollte ich entlassen werden, hatte in der nacht aber kaum geschlafen und war völlig am ende. konnte meinen kopf kaum mehr nach links oder rechts drehen. Mein hals war auch total angeschwollen, ich hatte ein mächtiges doppelkinn und sah 20 kg schwerer aus. schlucken ging gar nicht, nur unter extremen schmerzen und mein mund war voller schleim (kommt durch das zurückhalten des schluckens der spucke lt. ärztin). voltaren half nur noch kurz und auch nur noch wenig. die ärztin hat mich dann noch im kh gelassen und mir cortison gegeben und schmerzmittel über infusion. eine stunde später, die schwellung ging schon etwas zurück) habe ich dann mal für eine stunde schlafen können. ab da ging es wieder aufwärts. am nächsten tag bin ich nun doch entlassen worden, da das cortison echt sehr gut geholfen hat. habe auch für den nächsten tag welches mit nach hause bekommen. im laufe des tages habe ich dann so bemerkt, dass ich einen komischen geschmack und geruch (und entsprechenden gelborangen auswurf) hatte. donnerstag wurde es noch schlimmer und es ist richtig ekelig. es erinnerte mich sehr an den eitrigen geschmack und geruch bei der kiefernhöhlenentzündung und ich dachte jetzt hätte sich noch was entzündet und war etwas aufgeregt. obwohl ich erst montag einen kontroll-termin gehabt hätte, habe ich es gewagt, an einem brückentag (Freitag) in der hno-praxis anzurufen. leider war meine ärztin nicht da, sondern ihre kollegin. ich hatte einfach nur angst und fühlte mich nicht besonders ernst genommen (hauchen sie mich mal an. nö, ich rieche nichts. Das ist normal nach dieser op). Das hätte man mir ja mal vorher sagen können. Nun habe ich gedacht, schau mal doch im netz nach. Tatsächlich. Es scheint normal zu sein und auch mein beeinträchtigter geschmack (es schmeckt alles irgendwie gleich) ist wohl normal. Gestern abend habe ich etwas panik bekommen, da ich merkte, dass die rechte seite wieder zuschwoll und ich heftigste ohrenschmerzen, schluckbeschwerden bekam. Vorm schlafengehen die voltaren genommen, aber trotzdem sehr sehr schlecht geschlafen. Wach- und schlafzustand haben sich andauernd vermischt. 5.30 uhr wieder voltaren genommen. Mein gaumen war so zugeschwollen (vor allem rechts), dass ich angst hatte zu ersticken, obwohl ich genug luft über die nase bekomme (jedenfalls im sitzen, im liegen nicht). Nun hält die voltaren nur 4 stunden ich habe mir jetzt eine ibuprofen 400 (hab ich jetzt erst aus der apotheke) eingeschmissen. Hoffentlich hilft die. Voltaren darf man ja nur 4 am tag. Solange ich nicht schlucken muss geht es auszuhalten, aber wie soll das gehen, wenn man auch noch viel trinken soll.

Ich hoffe nur, dass das bald vorbei ist. An essen mag ich gar nicht denken. Schmeckt alles widerlich und tut nur weh. Tut meiner linie wenigstens mal gut.

ICH HOFFE, dass sich das alles lohnt und ich nicht mehr dauernd krank bin. mal schauen...

M\haixri


mir wurde damals auch geraten, so viel wie möglich zu trinken, gerade wenn man solche schmerzen hat...!

hätte es auch nicht für möglich gehalten, aber ich hab mich einfach gezwungen, auch wenn die schluckbeschwerden unerträglich waren, es ist sehr schnell besser geworden!

also zwing dich dazu, viel zu trinken, es hilft der wundheilung extrem!

c9lau>di7x2


hallo mhairi,

vielen dank für den tipp. ich tue was ich kann. gut zu wissen, dass es bei dir geholfen hat.

ich habe es heute in den schmerzpausen tatsächlich geschafft, ca. 2 liter wasser und 2 teller (fast kalte) spargelcremesuppe und ein kleines stück fladenbrot zu mir zu nehmen. ist ja schon mal was. mir graut vor der nacht, aber ich habe noch eine voltaren (ibuprofen hilft nicht) und hoffe, dass ich sie nicht vor dem schlafen gehen nehmen muss. dann kann ich sie spät in der nacht bzw. morgen früh nehmen, da die schmerzen morgens am schlimmsten sind.

wann ließen die schmerzen bei dir nach? heute ist bei mir der 10. tag (op-tag mitgerechnet).

ich schone mich wirklich, da ich absolute angst vor einer nachblutung habe. wenn´s nach meinem mann geht, dürfte ich gar nicht aufstehen, er verwöhnt mich total und kümmert sich toll um unseren kleinen.

M(haxiri


bei mir haben von anfang an keine schmerzmittel gewirkt, das waren wirklich die schlimmsten tage meines lebens...

ich denke so ab dem 10. tag wurde es besser, das trinken hat mir wirklich sehr geholfen.

etwas festes (nicht unbedingt hartes) essen soll auch helfen, dass sich die wundbeläge besser lösen...

ich drück dir die daumen, dass es bei dir bald besser wird!

gelohnt hat sich die op bei mir allemal, war vorher ständig schlapp und erkältet, das bin ich jetzt nurnoch ganz selten!

cql*auLdi)72


hallo mhairi,

ja, die schmerzen sind echt heftig. ich kann es dir nachempfinden. nur der gedanke, dass es insgesamt danach besser wird, hat mich das aushalten lassen. ich schaffe jetzt täglich 2 x 1,5 l stilles wasser und ich glaube, dass hat wirklich was gebracht. ich nehme zwar immer noch 4 voltaren am tag, aber ich brauche nicht mehr überlegen, wie ich mit denen auskomme, sondern komme damit gut über den tag und die nacht. insgesamt wird es gaanz langsam besser. festeres essen klappt auch, nur das ich noch kaum was schmecke. vor allem milchprodukte schmecken gar nicht oder nur ganz komisch. mal schauen, wann sich das gibt.

danke dir nochmal für den tipp.

M4hyarirYi


milchprodukte würd ich auch erstmal wenig zu mir nehmen, denn milch schleimt zusätzlich und das kann die wundheilung eigentlich nicht so gebrauchen... ;-)

Iegnarlinxa


Was meint ihr erfahrungsgemäß.....kann man nach 7 Tagen wieder arbeiten? (Arbeite viel sitzend.)....Muss meine Mandeln leider jetzt doch entfernen lassen :(

dIol5phinx79


Ich hätte es nicht gekonnt, da ich von der OP noch viel zu schwach war.

Ich war inkl. Krankenhausaufenthalt 3 Wochen krankgeschrieben.

Aber es ist bei jedem anders!

Viel Glück bei der OP!

Eahemali<ger Nu*tzer (6#3257\31x)


Du wirst nach einer Woche mit Sicherheit noch nicht arbeiten, da kommst du vermutlich erst aus dem KH und bist noch mindestens eine weietre Woche krank geschrieben

Tfony9x1


Eigentlich hatte ich mich sogar auf die OP gefreut, da ich dann für mindestens zwei Wochen nicht die Schule besuchen muss, aber jetzt bereue ich es.

Ich wurde letzten Freitag operiert, sind jetzt also 6 Tage postaoperativ. Die OP verlief ganz gut. Nur, dass ich ziemlich viel Blut geschluckt habe. Da ich den Ärzten und so vertraue, hatte ich überhaupt keine Angst vor der OP und die Narkose war lustig :D. Dieses Gefühl wenn man dann langsam wach wird :D.

Naja, ich lag dann irgendwann wieder im Zimmer und bin wieder eingeschlafen. So 20 Minuten oder so. Als ich wach war, hab' ich etwas Blut auf dem Kissen gesehen. Habe dann sofort etwas in die Nierenschale gespuckt und mit Panik dann die Krankenschwester gerufen. War aber nichts schlimmes. Nach dem Kühlen beruhigte sich dieBlutung wieder und es war wieder alles ok. Hatte am OP-Tag überhaupt keine Schmerzen. Ich durfte aber dann den ganzen Tag erbrechen. hatte so viel Blut geschluckt, dass ich die ganze Zeit erbrechen musste.

Am ersten postoperativen Tag hatte ich auch kaum Schmerzen. Nur leichte Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Konnte kaum Schlucken und das Wasser, das ich getrunken habe, lief aus der Nase wieder raus. Darum auch wenig gegessen an dem Tag.

Am zweiten Tag hatte ich dann schon stärkere Halsschmerzen, die aber noch erträglich waren. Im Laufe des Tages kamen aber Ohrenschmerzen auf der linken Seite dazu. Es war nur ein Ziehen, das aber auch erträglich war. Habe dann auch dennoch ne Voltaren bekommen. Essen ging noch immer nicht so gut. Hab' auch wenig gegessen. die Nudeln, die bekommen habe, waren nicht weichgekocht, sondern noch hart -.-".

Am dritten Tag hatte ich furchtbare Schmerzen. Mein linkes Ohr hatte so wehgetan. Ich konnte meinen Kopf kaum drehen und Schlucken erst recht nicht. Ich dachte, ich sterbe. Habe dann Voltaren bekommen, die etwa 4 Stunden geholfen habe. Durfte dann die nächsten 4 Stunden, die Schmerzen habe, da ich die Voltaren-Zäpfchen nur alle 8 Stunden nehmen darf. Habe zwar andere Schmerzmtitel und Infusionen bekommen, die halfen aber überhaupt nichts.

Am vierten Tage wurde ich dann entlassen. Die Schmerzen ließen etwas nach. Hatte zuhause eigentlich gar keine Probleme. Durfte Voltaren nun alle 6 Stunden nehmen und die hielten dann auch so 5 Stunden. Hatte dann nur 1 Stunde Schmerzen, die aber ok waren. Was bloß schlimm war, war der üble Mundgeruch. Der war woh so schlimm, dass sich keine rmehr in mein Zimmer getraut hatte und meine schwester fragte, ob ich aus dem Mund gekackt habe :-/. Naja. In der Nacht hatte ich dann Nachblutungen. Kaum Schmerzen gehabt, aber Nachblutungen o_O. Bin irgendwann um 5 aufgestanden und hatte etwas dickflüssiges im Mund. Dachte, das wäre der Eiter oder so und habe immer geschluckt. Irgendwann lag ich da auf der Seite und habe etwas gesabbert (was ich sowieso die ganze Zeit mache seit der OP, wenn ich schlafe. Total bäh). Es sah dunkel aus und ich bin dann sofort ins Bad und habe ausgespuckt. Blut o.o". Hatte wirklich Panik bekommen und bin dann zu meinen Eltern ins Zimmer gerannt. Die hatten dann auf der Station angerufen und ich wurde dann ins Krankenhaus gebracht. Auf der Fahrt ins Krankenhaus ging die Blutung etwas zurück, weil ich gekühlt habe. Habe dann wieder INfusionen bekommen. Ich hatte wirklich Panik, da diese Blutungen ja lebensgefährlich sein können. Darum habe ich auf der Fahrt ins KH nur geheult, wie ein kleines Mädchen und das ein Junge -__-". Naja, mein HNO-Arzt meinte, es seien nur die Belege gewesen, die sich gelöst haben. Habe dann gefragt, ob ich was gegen den Mundgeruch tun kann. Er hat gesagt, ich sollte nach Lutschtabletten fragen, die auch bekommen habe und der GEruch ging wirklich zurück. War wirklich froh darüber :). Der Tag verlief dann ganz gut. Konnte wieder einigermaßen nach Tagen gut essen und sogar alles. In der Nacht dann hatte ich dann aber üble Ohrenschmerzen. Nicht so schlimm wie die Tage davor, aber dennoch unerträglich. Hatte dann aber Schmerzmittel bekommen und konnte die Nacht dann ruhig schlafen.

Heute wurde ich dann wieder entlassen :). Hoffe, es wird alles gut. Ich will wieder essen können. Wenn man nicht essen kann, dann fehlt einem das richtig. Ich möchte so gerne Döner, Pizza, Spagettie, Schnitzel uvm. essen.

Nun einige Frage. Was kann ich denn alles essen? Immer Suppe und Toast wird auf die Weile ziemlich nervig.

Ab wann gingen die Schmerzen deutlich zurück bis ihr keine mehr hattet? Und wie lange dauert es, bis man wieder richtig essen kann, Sport treiben, eben den normalen Alltag bewältigen kann?

Liebe Grüße :)

P.S.: Sorry für den langen BEitrag^^"

Z<aubeWrdixva


Hab meine Op leider noch vor mir, aber würde gerne wissen welche Lutschtabletten oder Kaugummis gegen den Mundgeruch helfen!

Und kam bei euch der Geschmackssinn wieder komplett zurück?

p#oweXrgi9rl0x1


hallo also ich hatte 24.6.09 meine mandel op und trotz kleiner komplikation war es überhaupt nicht schlimm. ich spürte nur kurz wie meine hand brante als ich das narkosemittel gespritzt bekommen habe,dann war ich weg als ich wach wurde hatte ich ein klein wenig halsweh beim schlucken aber ganz leicht nur bekam auf meinem zimmer auch gleich schmerzmittel die tage danach waren auch nicht sehr schlimm wenn man schmerzen hat bekommt man sofort was zudem legen sie dir 3 schmerztabletten zum auflösen immer hin und mir reichte das fast immer auser da dann so am 5 tag als es auf die ohren ging da brauchte ich nachts ab und an etwas.ich wurde in eberbach operiert und kann meinen hno sehr empfehlen heim durfte ich dann am 29.6.09.und seit dem 7.7.09 habe ich von meinem hno das ok bekommen das alles verheilt ist schmerzmittel nehme ich jetzt seit dem 4.7 ca. nimmer. also wie gesagt mein do hat das super hinbekommen und schmerzen sind wirklich ertrglch nur muß man sich halt an die anweisungen des arztes halten.und viel eis essen :p> falls jemand aus der gegend kommt mein arzt heißt dr. schwarz seine praxis ist in mosbach

viel glük allen denen die es vor sich haben und gute besserung

T`on_y91


@ Zauberdiva

Ich hatte die grünen Dolo-Dobendan. Eigentlich sind die gegen die Schmerzen, da die aber die Bakterien wegmachen, welche den Mundgeruch verursachen, helfen die auch sehr gut gegen den Mundgeruch. War zumindest bei mir so.

Bei mir sinds nun 3 Wochen und ich schmecke noch immer nichts richtig =|. Hoffe, das wird schnell wieder.

lLiebegylaugbeho-ffnxung


hallo zusammen

ich habe für den 25.08 einen termin zur mandel op wofor ich wansinge angst habe aber beschlossen habe mich nicht verückt zu machen von dem was hier so steht ich habe da zu nur eine persönliche frage an die damen ich habe gerade mit entsetzen festgestellt das ich da meine periode haben müste darf man dann überhaupt operiert werden

lg

PxutzeIl


Ja, brauchst nicht besorgt zu sein! Hatte ich bei meiner Mandel-OP auch, ist gar kein Problem!

LG!

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