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Informationssammlung zu Mandel-OPs

twigeYralad(y016x0


Hallo, alles intressant für mich denn mir steht meine mandel op noch bevor habe sie am 12.april 2010 und hab richtig schis wie verrückt! Was man alles hört......eigentlich hätte ich schon vor 2tagen die op haben sollen aber ich habe ne entzündung bekommen und meine werte waren zu schlecht um eine op durch zuführen da das risiko zu gross ist das es mir hinten nach noch schlechter geht.

Habe vor 8wochen nebenhöhlen entzündung gehabt und kurz drauf eine richtig fette mandelentzündung wobei man sagte ich habe ein abzeß.........dann bekam ich angst wie verrückt konnte nicht schlafen nicht essen war einfach am boden weil man mir sagte wenn ich meine mandeln nicht rausschneiden lasse dann sterbe ich und das kann über nacht gehn! Oh gott dacht ich mir......naja holte mir dann bei weitere 4hno meinungen ein und drei davon sagte keine op kein abzeß mandeln sind gut....hm was nun dacht ich mir dann war ich erstmal etwas beruhigt.....naja dann bekam ich starkes antibiotikum und gott sei dank war alles wieder ok. Zumindest dachte ich das aber da freute ich mich wohl zu früh........2wochen später bekam ich, also jetzt vor einer woche, erneute entzündung hm so jetzt dacht ich mir ne so kann das nicht gehn. Ging zum hno der mir dann sagte das es chronische mandelentzündung ist und wenn ich wolle könnte ich sie netfernen lassen damit ichs leichter hab...also der arzt wollte es mir halt auf milde art sagen aber das war schon ok ....jetzt hab ich mich entschlossen mir doch lieber die mandeln zu entfernen lassen.

Hab zwar richtig riesen schiss wie sau aber es hilft nichts so werd ich sonst keine ruhe mehr haben.

IVlikeHMockey


Heute ist Tag 9 nach der OP und immer noch ist Essen eine Qual :-(. Die Wundbeläge sind auch noch drauf. Ist das eigentlich normal dass das so lange dauert?

Gestern war ein ganz schlimmer Tag. Morgens gleich mit Schmerzen aufgewacht. Nachdem mein Mann und Sohnemann aus dem Haus waren habe ich mich wieder hingelegt und bis 11.30 Uhr weitergeschlafen zzz.

Heute hatte ich ein bißchen blutigen Geschmack, aber zu sehen war nichts.

Ob ich jetzt echt noch wegen Nachblutungen Angst haben muss?

I^li}keHockxey


Heute ist Tag 10 nach der OP und mit was bin ich aufgewacht ??? Mit ganz dollen Halsschmerzen. Selbst das Schlucken der eigenen Spucke tat irre weh :-(.

Auf dem rechten Mandelbett (wo eigentlich kaum noch Belag vorhanden war) ist jetzt wieder mehr Belag drauf.

Ich habe erst einmal beim Doc angerufen. Erst einmal werden meine Schmerzmedis nicht übers Wochenende halten und außerdem möchte ich dass er sich das kurz noch einmal anguckt. Morgen früh fahre ich erst einmal hin.

Sollte jetzt nicht langsam die Phase kommen wo die Schmerzen weniger werden :-/ ?

PLatcheWs_O.hulxahan


Hallo zusammen!

Da dieser Faden wohl höher frequentiert ist, schreibe ich meine Erfahrungen hier auch nochmal rein.

OP-Tag:

Gegen 10uhr bewusstsein verloren und erst gegen 13-14 uhr wieder halbwegs klar im Kopf gewesen. Jedes mal wenn jemand bei mir war hab ich gefragt, ob ich nicht meinen Mund ausspülen darf, ich hatte jedes Mal betont, dass ich nur spülen und nichts trinken wollte. Die Antwort war imer gleich "Nein!". Etwa um 16Uhr fragte ich wieder und diesmal war die Antwort erstaunlicherweise "Ja klar, das hätten Sie schon längst machen sollen!". Dankeschön, da ich bis dahin nicht mal gemerkt hatte, dass ich blute und es die ganze zeit runtergeschluckt habe. Eiskrawatte und Eiswasser zum spülen hielt die Blutungen so einigermassen im Schach, bis ich zweimal einen geronnenen Klumpen hochwürgte, noch etwas später kotzte ich dann einen ganzen Schwall Blut aus. So wurde ich dann gegen 19Uhr wieder in den OP gefahren. Nun musste erstmal eine Magensonde gelegt werden um das Blut aus dem Magen abzusaugen, das konnte leider nicht bei Vollnarkose gemacht werden, da man den schlauch runterschlucken muss. Die haben mich voll lasch gemacht und ich hatte echt Schiss, aber die Tropfen und der Schaum in der Nase waren Schlimmer als der Schlauch, das fand ich dann ganz witzig, hatte aber wahrscheinlich schon guten Stoff intus. Jedenfalls haben die mir dann erstmal nochn 3/4 Liter Blut abgepumpt und anschliessend wurde dann das linke Tonsillenbett 3 mal umstochen um die Blutung zu stillen.

1. Tag (nach OP):

Schmerzen waren überraschender Weise gut erträglich, allerdings war meine Zunge so stark angeschwollen, dass ich ein Cortison in meinen Handzugang gespritzt bekam. Trinken (nur Wasser) war OK und gegessen habe ich Fruchtjoghurt und Toast mit Wurst. Mittags habe ich mich zu einer Milchsuppe breitschlagen lassen, igitt! Nach dem Essen habe ich immer mit einer Bepanthen-Lösung gespült. Schlafen konnte ich allerdings nicht mehr als eine Stunde am Stück.

2. Tag

Schmerzmittel bekam ich garnicht regelmässig, sondern nur zweimal Voltaren (dispers 50mg) wenn ich nach einem Schmerzmittel fragte. Bis dahin hatte ich mir das alles eher Schlimmer vorgestellt (abgesehen von den Komplikationen am OP-Tag natürlich). Nachts konnte ich trotzdem nie mehr als 2 Stunden am Stück schlafen, weil mein Mund immer austrocknete (obwohl ich zwischen 3 und 4 Liter getrunken hatte) was die Schmerzen deutlich erhöhte und mein Zimmernachbar echt stark geschnarcht hat.

3. Tag

Ab jetzt haben die Schmerzen an der Zunge klar dominiert und trotz 4 Voltaren über den Tag verteilt war das schon nicht mehr so angenehm. Trotzdem meine die Ärztin, dass ich wohl am nächsten Tag nach Hause könnte. Ich konnte wesentlich schlechter Essen als die Tage zuvor, aber ich bin unter die Dusche gegangen (Haare hab ich erstmal ausgelassen). Habe diese Nacht eher wieder schlechter geschlafen, obwohl ich diesen tag sogar deutlich über 4 Liter getrunken hatte.

4. Tag

Morgens um 5 sehr starke Schmerzen in der Zunge und durch den Versuch Schleim hoch zu Husten kommt es zu minimalen Blutungen, die ich aber mit Eiskrawatte und Eiswürfelwasser in 30min komplett zum Stillstand bringe. Naja, deswegen durfte ich heute doch noch nicht nach hause. Meine Zunge schmerzt so übel, dass die Voltaren und auch Iboprofen dagegen überhaupt nichts helfen, ich habe nur sehr wenig Essen unter größten Schmerzen teilweise ohne kauen runtergeschluckt. Getrunken habe ich an diesem Tag auch nur noch zwischen 2 und 3 Liter, weil das einfach zu schmerzhaft war. Dafür habe ich heute beim Duschen meine Haare mitgewaschen, ganz vorichtig mit eher kühlem Wasser, hat geklappt. Beim Versuch ein Calippo-Eis zu essen hat sich herausgestellt, dass die Betäubende Wirkung der Kälte viel geringer ist als der Schmerz, der durch den bloßen Kontakt zur Zunge und durch leichte Lutschbewegungen ausgelöst wird. Zum Abendessen habe ich mir schon garnichts mehr geben lassen, aber dann kam die Schwester endlich mit der teuren Alberti-Lösung, die die Zunge so schön betäuben soll. Einen Esslöffel davon mit Wasser vedünnt und ein paar Minuten den Mund gespült (auf keinen fall schlucken) und nach 5-10 Minuten war die Zunge inklusive der Lippen wirklich stark betäubt. Wenn ich nicht aufgepasst habe lief mir der Sabber einfach ausm Mund weil ich nichts mehr gemerkt habe. Das hielt 2 Stunden an, dann war die Nacht trotzdem wieder ätzend.

5. Tag

An diesem Morgen waren die Schmerzen in der Zunge mindestens genauso stark wie Tags zuvor, allerdings wurden die Hals- und Schluckschmerzen durch die eigentliche Mandel-OP nun stärker, so dass ich Sie wenigstens von den Zungenschmerzen unterscheiden konnte. Heute sollte ich dann entlassen werden. Vorm Frühstück habe ich die Alberti-Lösung benutzt und so eine Kiwi eine Schüssel aufgeweichte Kornflakes und einen halben Fruchtjoghurt geschafft. Obwohl ich dabei versucht habe möglichst vorsichtig zu kauen blutete meine Zunge hinterher aus 3 von 5 Sichtbaren Stellen und Rissen hauptsächlich auf den Zungenseiten. Da das alles selbst bei den Vorsichtigsten Sprech- und Schluckversuchen und beim Essen sowieso an den ähnen scheuert mache ich mir Sorgen, ob da überhaupt Besserung in Sicht ist, ich bin schon kurz vorm Durchdrehen. Als Belastungstest sollte ich nochmal im KH duschen, danach konnte ich nach Hause. Nach eindringlichem Nachfragen habe ich satte 5 Voltaren und etwas von der Alberti-Lösung mit nach Hause bekommen. Konnte an diesem Tag wieder nicht mehr als 3 Liter trinken und nur Abends nach Betäuben mit Alberti 2/3 von einer Dose Hühner-Boullion mit zwei eingeweichten Vollkorntoasts essen. Alles in allem geht es mir zu Hause auch nicht besser. Kamistad hilft auch so gut wie garnichts und ist nervig anzuwenden, weil meine Speichenproduktion so hoch ist, dass kaum etwas an den Stellen haften bleibt, ich muss also mit sabberndem Maul immer wieder versuchen etwas aufzutragen, was natürlich wieder schmerzhaft ist. Spülen tue ich zu Hause mit Chlorhexamed und zu trinken gibts weiterhin nur stilles Wasser und kalten Tee. Eiswürfel auf der Zunge zergehen zu lassen macht es wenigstens nicht schlimmer, aber auch nicht besser. Der ganze Tag war echt schmerzhaft, weil ich natürlich sparsam mit den Voltaren umgehen wollte. später hat meine Mutter dann doch noch Diclac 75mg gefunden, aber die halfen leider auch nicht besser. Schlafen war wieder sehr scheisse, wobei ich von 6 Uhr an (da waren die Schmerzen in der Zunge wieder echt Hölle und ich hab ne Diclac genommen) fast 3 Stunden am Stück schlafen konnte.

6. Tag

Ich hoffe nur noch, dass meine HNO-Ärztin morgen Rat weiss oder es von alleine besser wird. Jetzt ist es 11:46 und das Schreiben dieses Berichts hat mich wenigstens etwas abgelenkt. Auf frühstück habe ich noch überhaupt keine Lust. Die Schmerzen im Hals holen langsam auf, wobei die trotzdem zu vernachlässigen sind. Auf einer Schmerzskala von 1-10 würde ich sagen, dass meine Zunge seit Tag 4 eine 8-9 ist und der Hals sich seit dem OP-Tag von einer 1-2 bis nun zu einer 4 gesteigert hat. Und ich würde mich nicht als besonders wehleidig bezeichnen, ich wurde schon zweimal am Hoden operiert, komplett beschnitten und beim Zahnarzt verzichte ich immer auf eine Spritze, das war alles Kindergarten gegen diese letzten Tage. Vielleicht weiss ja jemand von euch Rat oder Tipps.

J=odxel


Lass dir bessere Schmerzmittel geben! Ich hatte auch Nachblutungen und bekam direkt danach Tramal. Das ist ein Opiat und hat viel besser geholfen als das andere Zeug.

A7nnxi002


hey leute so huete ist mien letzter tag zu hause:(

morgen um 2 gehts ab ins krankenhaus:(

aberr naja ich werde euch schreiben wie es war und wie es mir geht halt eien erfahrungsbericht erstatten:)

ich hoffe ich bringe das ganz schnell hinter mich...

habt ihr mi r noch ma i-was zusagen tipss zugeben odr so;)

lg anni002 *:)

P|atchXes_Oh.ulah6an


Hab gestern Abend eine Tramadol-Tablette genommen (100mg), die hat mich zwar benebelt und meine Laune etwas verbessert, aber gegen die Schmerzen hat die auch so gut wie nichts gebracht. eine HNO-Ärztin hat mir heute Morgen eine Cortisonhaltige Haftsalbe namens Volon verschrieben, die hilft einigermaßen, aber die daf ich leider nur 2 mal am Tag benutzen. Hab mir dann auch gleich nochmal die Tramadol-Tropfen verschreiben lassen und davon 22 Tropfen genommen. Das hat mich ziehmlich duselig gemacht, aber gegen die Schmerzen auch nicht geholfen. Naja ich hoffe einfach weiter, dass die Zunge mit der Salbe bald wieder heile wird. Zum spülen benutze ich jetzt wieder Bepanthen, das ist deutlich angenehmer als Chlorhexamed. Zusätzlich hat sie mir noch Nurofen Junior Hustensaft verschrieben, aber der enthält auch nur Ibuprofen und hat lange Liste mit fiesen Nebenwirkungen.

Wenigstens sind meine Halsschmerzen weiter stärker geworden und können nun schon fast mit den Zungenschmerzen konkurrieren, ein gutes Zeichen, denn die sollen ja auch da sein ]:D

Mal was ganz anderes ich habe im Internet nichts darüber gefunden wie groß Mandeln normalerweise sind, im pathologischen Befund in meinem KH-Bericht standen folgende Abmessungen: 4,4cmx3cmx2,8cm und 4,2cmx3cmx2cm

Habt ihr da Vergleichswerte für mich? Vielleicht sind die ja auch echt groß gewesen und ich hab deshalb solche Probleme.

Nvet*tceTOS


@ Patches_Ohulahan

oh Gott wieder ein Bericht zum Abgewöhnen!!! Das ist ja fürchterlich!]:D

Jetzt weiß warum mein HNO-Ärzt meint, ich hätte kleine Mandeln. Meine sind aufgrund häufiger Entzündungen klein und vernarbt und ca. 2x1cm groß. Also denke ich schon, dass deine groß waren. Hattest du denn Probleme beim Atmen?

Hat man dir gesagt, warum deine Zunge so weh tut? Hat man da vielleicht in der OP sehr daran gezogen ":/?

Ich wünsche dir noch alles Gute. Pass auf mit weiteren Blutungen! Ich wurde jetzt wieder aus dem Krankenhaus nach Hause geschickt, um eine spezielle Blutgerinnungsanalyse machen zu lassen. Eigentlich sollte ich gestern am Magen operiert werden...

Liebe Grüße,

Nette

N^etMte$TOS


@ Patches_Ohulahan

oh Gott wieder ein Bericht zum Abgewöhnen!!! Das ist ja fürchterlich!]:D

Jetzt weiß warum mein HNO-Arzt meint, ich hätte kleine Mandeln. Meine sind aufgrund häufiger Entzündungen klein und vernarbt und ca. 2x1cm groß. Also denke ich schon, dass deine groß waren. Hattest du denn Probleme beim Atmen?

Hat man dir gesagt, warum deine Zunge so weh tut? Hat man da vielleicht in der OP sehr daran gezogen ":/?

Ich wünsche dir noch alles Gute. Pass auf mit weiteren Blutungen! Ich wurde jetzt wieder aus dem Krankenhaus nach Hause geschickt, um eine spezielle Blutgerinnungsanalyse machen zu lassen. Eigentlich sollte ich gestern am Magen operiert werden...

Liebe Grüße,

Nette

Nwette4TxOS


Sorry, doppelt-gemoppelt... :=o

PhatchmesQ_O:hulahxan


Bei der zweiten Operation habe die meine Zunge wohl etwas doller gequetscht bzw daran gezogen als üblich, aber mit den operierenden Ärzten habe ich leider nicht gesprochen.

Naja, seit dem 18.3. (10.Tag nach der OP) ging es bei mir steil bergauf, also die Volon Haftsalbe hat geholfen, wobei ich glaube, dass die Stellen an der Zunge in der Zeit auch von alleine verheilt wären. Habe zwar selbst heute noch Schmerzen beim Essen, Schlucken und Trinken (hauptsächlich Abends) und wenn ich gähnen muss tut es richtig weh, aber das kommt alles nicht mehr von den Stellen an der Zunge und ich glaube auch nicht, dass es Wundschmerzen sind, sondern eher so eine Art Muskelkater in der Zunge, Kinn und Hals. Ich habe das Gefühl, dass das noch lange bleiben wird.

Bis jetzt hat mir die TE immerhin geholfen seit 2 Wochen nicht mehr zu Rauchen und trotzdem ein paar Kilo abzunehmen :)^

B(en!10x01


hallo zusammen, nachdem ich vor meiner mandel op hier auch gelesen und gemerkt habe wie schnell man sich von negativen erfahrungsberichten beunruhigen lässt geb ich nun mal mein kurzes resume:

op war genau heute vor einer woche, um neun war ich im KH, um ca. 12.00 wurde ich operiert. den restlichen tag habe ich nur geschlafen, bei den anderen (insg. wurden 14 operiert) war der schlafdrang wohl nicht so hoch ;-)

ich muss dazu sagen dass der arzt teilweise mit laser arbeitet. in der ersten nacht gab es bei uns 14 nur einen mit leichten nachblutungen, aber auch nix wildes.

am nächsten tag habe ich morgen toast, ei und joghurt gegessen, dazu einen kaffee. mittags gabs immer warm, normale mahlzeiten mit fleisch, nudeln oder kartoffeln und abends gabs brot mit käse und wurst.

wichtig war eig. nur dass man seine voltaren tablette rechtzeitig genommen hat, denn bei mir dauerte es ca. ne halbe stunde bis sie wirkte. danach konnte ich alles essen und es ging mir auch sehr gut.

übrings würde ich das essen auch jedem empfehlen, da das die beläge schneller löst.

wir haben auch bis zum hals geduscht, ich habe am vierten tag auch meine haare ganz kurz abgewaschen, das ging schon. ( der arzt riet allerdings dazu noch zu warten)

sonntag und montag war es dann etwas schmerzhafter, da da die beläge "runter gingen". d.h. dann ich habe eine tablette mehr gebraucht ( 5 für 24 stunden). seit gestern bin ich wieder daheim, brauch 3-4 tabletten und damit gehts dann aber auch locker. ich sitz vorm PC oder TV und faulenz. aber alles im grünen bereich.

also ich habe absolut keine schlechten erfahrungen gemacht bisher, vll kann ich mit meinem bericht dem ein oder anderen ein bisschen die angst nehmen

w%unzxel


Auch meine Erfahrung will ich kurz dazu abgeben.

Meine Mandeln wurden vor 1 Woche rausoperiert. Sie waren total vernarbt, groß und haben mir kaum noch Luft zum Atmen gelassen.

Die OP selber war garnicht so heftig - eine BildarmOP ist "eine Nummer größer". Weil da man Mitten am Körper operierte wird - auch bei DreiPunkt-Methode wie bei mir. Man liegt 3 Tage einfach nur im Bett und ist richtig bettlägerig. Nicht so bei Mandel OP. Ich durfte gleich nach der OP wieder was essen, aber mir wurde schwarz vor Augen, weil ich 15 Stunden nicht gegessen hatte - durfte nicht und mein OP Termin wurde wegen eines Notfalls nach hinten verschoben.

Zu den Schmerzen: Ich bekam im Krankenhaus gleich von vornerein jeden Tag Ibuprofen 600 und zwar 4 Tabletten pro Tag. Es hat nicht gereicht um die Nacht zu überbrücken also bekam ich eine fünfte Tablette, obwohl die Maximaldosis überschritten wird. Das ist aber auch Gewichtsabhängig und ich bin recht schwer. Toll an diesem Medikament ist, daß es nicht NUR schmerzenlindert, sondern AUCH abschwellend wirkt.

Ich hab es jetzt zu Hause und muß es jeden Tag weiter nehmen. KEINE CHANCE. Ansonsten schwillt hinten wieder alles an. Das läuft dann so ab. Ich nehm morgens um 7:30 Uhr eine Tab.

Wache meistens mit starker Schwellung auf. Dann warte ich hoffe, das das Zeugs wirkt, aber es braucht ca. 15-30 Minuten bis es einsetzt. Das Maximum ist bei ca. 1 Stunde erreicht.

Das ist so herrlich. Ich fühle mich fast als sei es nur ein bischen Halsweh. Jetzt ist das "Eß-Fenster" offen und ich kann und muß die Zeit nutzen und ordenliche essen und trinken.

Nach ca 2-3 Stunden der Einnahme schließt sich das Essfenster. Jetzt schmerzt jedes Schlucken, und ich krieg kaum was runter. Es tut einfach weh. Die Wirkung läßt weiter nach.

Um 11.30 kommt wieder eine Tablette rein. Um 12:30 Uhr ist das "Mittag-Eß-Fenster" wieder offen. Dann folgt eine Durststrecke bis 18:00 wo das Mittel nicht ganz reicht und die Schmerzen wieder zunehmen. Um 19:00 Uhr ist das letzte Eß-fenster offfen. Was ich jetzt nicht esse, geht kaum runter - außer Eis, kaltes Joghurt und kaltes Wasser.

Zur Nacht nehme ich um ca. 0:00 Uhr die letzte Tablette: KEINE CHANCE ohne Tablette in der Nacht ! Selbst mit, die Nacht ist zu lang und fünf darf ich zu Hause nicht mehr nehmen.

Morgens um ca. 7 Uhr wache ich auf, tut schon wieder alles weh hinten und warte sehnsüchtig auf 7:30, daß ich wieder eine Tab einwerfen kann.

Also nochmal zu den "gefürchteten" Schmerzen. Ich hab schon starke schmerzen auch nach einer Woche noch, und die "Schmerzsumme" ist mindestens so groß wie beim Blinddarm (wahrscheinlich höher) aber mit den Schmerzmitteln geht es so einigermassen.

Leider krieg ich von denen leichtes Kopfweh und wenn ich aufs Klo gehe, sieht das aus wie "Kamel-böbbel" was rauskommt.

Ich bin 35, je älter, desto mehr Schmerzen sagt man.

Aber trotzdem: Mein GEWINN ist höher, ich halte die Schmerzen hinterher gerne aus.

Denn die OP ist vorbei, da kann nichts mehr schiefgehen. Außerdem krieg ich ca. 20% ! mehr Luft - bei jedem Atemzug. Das ist wenn dein Auto, plötzlich statt 60 PS, 72 PS hat ! Das merkst du deutlich.

Achja, zweimal hat es nachgeblutet...als ich schon zu Hause war.

Das erstemal war minimal, da kam ganz wenig Blut raus. Ich hatte VOLL Panik, aber meine Nachbarn halfen mir, nach der Anleitung die ich vom Krankenhaus mitbekam. 10 Minuten warten, voll fett Eis in den Nacken legen, Blut ausspucken NICHT schlucken, nicht räuspern und nicht reden, RUHIG hinsetzen (nicht liegen!). Hat nach ca. 5 Minuten aufgehört.

Nachts um 3 Uhr hat es nochmal geblutet. Ich wollte die Nachbarn nicht wecken, aber ich war ja vorbereitet - also hab ich alles ganz cool nochmal so gemacht. Die 112 war im Telefon schon eingetippt. Man soll AUF KEINEN FALL MIT NACHBLUTUNGEN SELBER IN KRANKENHAUS FAHREN !

Denn durch die Aufregung blutet es noch viel mehr. Fahren lassen oder Krankenwagen !

Es hat viel mehr geblutet vielleicht 3 Schnapsgläser voll - aber richtig DICKES ROTES BLUT, nicht Speichel mit Blut. Nach 8 Minuten hat es aufgehört.

Danach hat es nicht mehr geblutet.

Also: an alle die die OP noch bevorsteht. SEI FROH, das du den SCH...Dinger rausbekommst !

Es ist nur ein Gewinn für dich, und das klappt schon !

w7unzrel


Ähmmm....tja...muß leider sagen, daß es bei mir nachgeblutet hat. Mitten in der Nacht. Leicht - hab trotzdem den Krankenwagen gerufen, wollte nicht selber fahren. Die haben mich ins Krankenhaus gefahren - alles ganz moderat ohne Blaulicht.

Im Krankenhaus hat die nette Ärztin alles versucht, aber die eine winzige Stelle war leider am Zungengrund, und das Veröden mit Strom klappte nicht, weil einfach die Schmerzen zu groß waren, daß ich das Aushalten hätte können. Also dann, Vollnarkose für 10 Minuten, sie hat dann verödet und ich bin wieder aufgewacht.

Wollte euch noch die Angst nehmen, wenn es Nachblutet und ihr ein zweites Mal "nachoperiert" werden müßt. Das heißt zwar "nachoperation" aber es ist meistens nicht so ein aufwändiger Eingriff wie beim ersten Mal. Klar, danach ist man mal wieder durcheinander wegen der Betäubung, aber die Schmerzen halten sich in Grenzen, es wird ja nur eine Stelle "nachgeflickt".

War dann noch 2 Tage zur Sicherheit im Krankenhaus und durfte grad am Ostersonntag wieder raus. Puuuuuhhh.....

Leider hab ich immernoch an den "alten" Stellen mittlere Schmerzen, kann aber jetzt ohne Schmerzmittel leben. Jetzt ist der 11.Tag nach der OP. Die "neue" Stelle schmerzt etwas stärker aber deswegen nehm ich auch kein Schmerzmittel.

Noch eine Tipp für euch, bei denen die Mandel-OP ansteht.

Durch eure KOPFHALTUNG BEIM SCHLUCKEN könnt ihr die "Schluckschmerzen" beeinflußen. Hab das per Zufall rausgefunden. Eine zeitlang gings, wenn ich den Kopf vor dem Schlucken auf die Brust senken und ca 30 Grad nach rechts drehe. Witzigerweise ÄNDERT sich das ständig. Ein Tag später war es besser den Kopf zu neigen und leicht nach vorne zu kippen.

Liegt wohl daran, daß die Wunde halt abheilt und sich da eine Kruste bildet und je nachdem wie man den Kopf hält, ist der Schmerz beim Schlucken stärker oder schwächer weil es dann nicht so an der Wunde "zieht".

DAS SOLLTET IHR UNBEDINGT AUSPROBIEREN ! Trinken tu ich auch mit Stohhalm, weil es super schmerzt den Kopf anzuheben und das macht man halt immer beim Trinken, weil man ja das Glas an den Mund ansetzt und reinleert. Lieber Kopf auf die Brust senken und mit Strohhalm trinken - PERFEKT ! Schmerzen sind da deutlich kleiner - so war es jedenfalls bei mir.

Viel Glück für euch für die OP ! Laßt euch die Drecksdinger rausmachen - die haben es nicht anders verdient, die schleppt ihr nicht länger mit euch rum !

wjunzxel


Will euch noch ein paar Esstipps geben, was ich zu Hause essen konnte oder auch nicht.

Gut ging:

- Toastbrot mit dick Butter und Wurst und Käse drauf. Gurken.

- Milchreis war perfekt

- Suppen aller Art

- Eier

- Nudeln mit Soße und Fleisch

- Eis (klar)

- Leitungswasser

- Schokolade und Schokocreme aufs Brot ging überraschend gut.

Schlecht war:

Joghurt....boah der hat irgendwie geschmerzt. Weiß auch nicht warum. Vielleicht weil der sich so hinten draufgelegt hat.

Einmal hab ich Pizza probiert. Gut gekaut bis zum Brei ---> war ganz schlecht

Kartoffelsuppe - weiß nicht warum, aber Kartoffeln waren immer schlecht, egal in welcher Form

Mineralwasser....argggg....ich trink sonst immer Mineralwasser, aber das hat leicht gekitzelt im Hals-->ging nicht.

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