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Informationssammlung zu Mandel-OPs

Djivno02+08


Hallo !

Habe am 17.10.2013 meine Mandeln raus bekommen.

Ist alles gut gelaufen schmerzen hielten sich auch in Grenzen.

Essen ging eigentlich direkt nach der op.

Jetzt habe ich angst das es noch viel schlimmere schmerzen

Werden ?!

Ich bin heute aus dem Krankenhaus entlassen worden,

Da bei mir keinerlei Probleme auftraten.

Was mich ein bisschen wundert ich durfte direkt Milchprodukte

Essen. Dabei sagen viele das es nicht gut wäre.??

Bei mir mussten die wundbelege abgesaugt werden weil

Da noch soviel war.?

Habt ihr ein paar tipps für mich?

Liebe grüße

Dino0208

EMrdbekexre7


Hallo,

Ich war heute beim HNO wegen vergrößerter Mandeln und dauerhaft ekligem Geschmack (Mandelsteine). Habe so 1-2 mal im Jahr eine Mandelentzündung bei der ich Antibiotika nehmen muss. Der HNO meinte, dass eine OP aufgrund der Größe der Mandeln (er habe schon schlimmeres gesehen) nicht unbedingt notwendig sei. Nachdem mich aber der Geschmack und die leichte Enge im Hals sehr sehr stört hat er mir ne Überweisung in dei HNO Klinik gegeben...

Ich werde da morgen gleich einen Termin zur Voruntersuchung machen.

Was würdet ihr sagen? Ist eine OP übertrieben? Habe schon große Angst...

Und wie lang dauert es meistens bis es zur Op kommt?

hoffe mir kann jemand antworten @:)

f*oxho~und2


Ohne mich bisher eingelesen zu haben, einfach mal meine Frage: wie risikoreich ist eine Tonsillektomie bei einer 65 jährigen stark adipösen Frau (meiner Mutter), die auch recht viel Medis gegen Bluthochdruck nimmt?

G@änseablümlIein


Bei mir ist es am 21.2. soweit. Ich bin schon nervös wenn ich dran denke und überlege es wieder abzusagen. Momentan hab ich eine Kehlkopfentzündung und hoffe ich bin bis zum Op Termin überhaupt wieder fit.

E4nnxaJ


Hallöchen :)

Ich bin weiblich und 19 Jahre alt.

Ich bin im Dezember zu meiner HNO Ärztin in die Praxis gegangen, nachdem ich alle 2-3 Wochen eine eitrige Mandelentzündung hatte. Nach einem Blick in meinen Mund meinte sie zu mir "Sie wissen was das bedeutet?! Die Dinger müssen raus!" Da sie Belegärztin im Krankenhaus ist, fragte sie mich, ob sie das machen solle. Ich bekam direkt einen Termin für den 16. Januar und einigen Papierkram den ich ausfüllen sollte. Einen Anamnesebogen, ein Bogen für den Anästhesist usw. Außerdem ein Termin für ein "Aufklärungsgespräch".

5 Tage vor der OP sollte ich mich in der ambulanten Tagesklinik des Krankenhauses für die "Narkosevoruntersuchung" melden. Das war alles ganz easy, wir sprachen über Vorerkrankungen, Operationen, Medikamente usw.

3 Tage vor der OP ging ich zum Aufklärungsgespräch zu meiner Ärztin/Operateurin die mir, wie auch der Anästhesist mögliche Nebenwirkungen, den Ablauf der OP, den Tag vor und die Zeit nach der OP erklärte.

Am Abend vor der OP sollte ich ab 22 Uhr nichts mehr essen und trinken, meine Schilddrüsentablette (L-Thyroxin 100 µg) durfte ich morgens mit einem kleinen Schluck Wasser einnehmen.

Am Tag der OP, dem 16. Januar 2014 (ein Donnerstag) sollte ich um 07:30 Uhr im Krankenhaus sein. Um 07:15 Uhr meldete ich mich am Empfang an, musste ein paar Sachen unterschreiben und bekam ein Patientenarmband ums Handgelenk, auf dem meine Daten und ein Strichcode standen

Gegen 07:30 Uhr zeigte eine Schwester mir mein Zimmer. Während meine Mama mir noch half meinen Schrank einzuräumen kam die Schwester mit dem OP-Kittel und Thrombosestrümpfen. Meine Unterwäsche durfte ich anlassen -> dazu aber gleich noch mehr.

Als meine Mama weg war saß etwas traurig und seehr nervös in meinem Bett.

Um kurz vor 9, so wurde mir gesagt, solle ich mich umziehen und die LeckmichamAr***-Tablette (Diazepam) nehmen. Als ich gerade dabei war mich im Bad umzuziehen klopfte man schon nervös an der Tür, ich solle doch kommen. Also beeilte ich mich, nahm die Tablette, legte mich ins Bett und dann kam die Schwester und fuhr mich runter in den OP. Dort stellte man mich dann für ca. 20-30 Minuten ab und ich hoffte die Wirkung der Tablette würde einsetzten... das passierte nur leider nicht. Ich war so nervös! Alle die an mir vorbei gingen waren aber sehr lieb, einige streichelten mir die Schulter und sprachen mir Mut zu.

Als es endlich so weit war, schob man mich in den OP. Ich kletterte aus dem Bett auf die OP-Liege, meine Decke durfte ich mitnehmen. Eine OP-Schwester klebte mir diese Klebedinger für das EKG an und meckerte mich dabei noch an, wieso ich denn meinen BH anhabe (dabei wurde mir, wie schon gesagt, vorher gesagt ich könne meine Unterwäsche anbehalten), also denkt daran euren BH auszuziehen, denn das war in der Tat sehr unpraktisch. Im Nachhinein hätte ich damit gar kein Problem, denn man wurde zugedeckt und fühlte sich kein bisschen nackt o.ä.

Der Anästhesist legte mir so ein Ding an den Finger, das die Sauerstoffsättigung misst und einen Zugang für das Narkosemittel an meinem Handrücken und erklärte mir alles genau. Ich kann mich aber trotzdem nicht mehr so ganz an alles erinnern. Er spritzte mir zwei Mittel gegen Übelkeit, er sagte mir, dass das Zeug direkt im Kopf ankommen würde und es mir etwas komisch werden würde. Mir wurde schwindelig, warm und komisch zumute...außerdem ein bisschen müde. Außerdem spritzte er mir noch was gegen die Schmerzen nach der OP (also quasi vorträglich). Dann bekam ich eine Maske mit Sauerstoff (glaube ich) und sollte ganz tief ein und aus atmen. Dann spritzte der Anästhesist das Narkosemittel und ich war im Land der Träume...

Das Aufwachen fiel mir sehr schwer, mir ging es nicht gut und der Mann der neben mir schrie ununterbrochen. Ich hatte eine Kochsalzlösung über mir hängen und sehr starke Schmerzen und bekam eine Infusion gegen die Schmerzen, als diese leer war lief die Kochsalzinfusion weiter. Eine junge Frau weinte sehr laut. Noch benommen von der OP haben mir diese ganzen Einflüsse sehr schlecht getan und ich träume noch heute davon...

Ich konnte nach 2 Stunden im Aufwachraum meine Augen immer noch nicht öffnen und fühlte mich hundeelend. Zum Glück wurde ich dann aber von einer Schwester abgeholt und in mein Zimmer gebracht. Ich musste aber sehr dringend auf die Toilette, also sollte ich den Hintern hochmachen und man legte mir eine Schüssel unter den Hintern in die ich reinpinkeln sollte. Das klappte aber leider gar nicht also klingelte ich und sagte, dass das nicht klappt und ich aber wirklich dringend zur Toilette muss. Zum Glück kannte ich die Schwester von früher und fand sie sehr nett. Sie half mir dann zur Toilette, stützte mich und hielt meinen Infusionsbeutel, so dass ich dann auch diese (für mich damals) sehr schwere Aufgabe gemeistert habe. Gegen 16 Uhr durfte ich erst wieder etwas trinken.

Den Besuch von meiner Mama verschlief ich größtenteils, genauso wie den Rest des Tages. Zum Abendbrot bekam ich direkt zwei Scheiben weiches Weißbrot mit Margarine und Käse und einen Joghurt sowie eine Tasse Pfefferminztee. Die Schmerzen hielten sich dank Schmerzinfusion und Novalgin Tropfen in Grenzen und ich konnte ein paar Bissen essen. Gegen 19 Uhr konnte ich (zwar noch mit wackeligen Beinen) eigenständig aufstehen, zur Toilette gehen und mich endlich umziehen. Die Nacht verlief in Ordnung, ich merkte aber dass ich durch starke Schwellungen meiner Zunge und meines Gaumenzäpfchens und natürlich die eigentliche OP Wunde sehr schnarchte.

Am Tag 1, Freitag, also dem Tag nach der OP ging es mir morgens wegen der Schmerzen nicht so gut, nach den Novalgin Tropfen ging es aber besser und ich konnte zum Frühstück 1,5 Weißbrote mit Margarine essen und Wasser und Tee trinken. Ich hatte bereits weiße Beläge. Der Tag verlief ohne Komplikationen und mit mittelschweren Schmerzen, ich bekam 4x am Tag Novalgin und schlief viel, da ich von der Narkose immer noch sehr geschafft war. Nachmittags konnte ich schon einen Spaziergang machen und mich mit meinem Vater in die Cafeteria setzen und ein Eis essen.

Tag 2, Samstag: Morgens waren die Schmerzen wieder schlimm, da die letzte Schmerzmittelgabe fast 10 Stunden her war. Den Rest des Tages verbrachte ich mit Spaziergängen, viel Besuch und dem TV Programm. Gegen Nachmittag musste ich nach Schmerzmitteln fragen, da die Schmerzen unerträglich wurden. Die Nacht verlief eher schlecht, die Infusionspumpe meiner Bettnachbarin piepste ständig, außerdem schnarchte sie sehr stark (ich will gar nicht wissen, wie es ihr ging, denn ich war bestimmt schlimmer ;-D ) und durch ihre Schmerzen (sie hatte eine Entzündung im Bein und von außen auch) ging es ihr sehr schlecht und sie stöhnte viel und laut.

Tag 3, Sonntag: morgens starke Schmerzen, die auch begannen in die Ohren zu ziehen. Um 10:30 Uhr sollte ich dann runter zu meiner Ärztin gehen, die da eine Art kleines Arztzimmer hat, und wurde entlassen. Ich war soooooo froh. Sie gab mir Paracetamol Tabletten, Anaesthesin Pastillen, zwei Ibu 600, sowie ein Rezept für Novalgin Tropfen mit und wir machten einen Termin für den nächsten Tag in ihrer Praxis aus.

Achja, ich habe 4x am Tag eine Eiskrawatte bekommen, aber nur zwei Mal während meines Aufenthaltes Wassereis bekommen.

Tag 4, Montag: in der Nacht werde ich um 3 Uhr von den Schmerzen geweckt und muss eine Tablette nehmen, bevor ich gegen 4 Uhr wieder einschlafen kann. Gegen 7 Uhr ist meine Nacht dann endgültig vorbei, die Schmerzen sind unerträglich und da ich noch keine Novalgin Tropfen hatte, nahm ich zwei Paracetamol und eine Ibuprofen. Mein Vater holte später das Novalgin aus der Apotheke und nachdem ich diese genommen hatte, konnte ich ein bisschen weiches Brot mit Margarine essen. Meine HNO Ärztin meinte, die Wundheilung sei gut und alles wäre in Ordnung. Den Rest des Tages verbrachte ich mit Schmerzen wie ich sie noch nie in meinem Leben erlebt habe. Auf einer Skala von 1 bis 10 war das an diesem Tag ne gute 9. Für die Nacht stellt ich mir den Wecker, damit die Schmerzen gar nicht erst so groß werden konnten wie in der Nacht zuvor.

Tag 5, Dienstag: die Nacht war die Hölle, der Tag war die Hölle. Auf einer Skala von 1 bis 10 war dieser Tag eine 10, nein 11. Essen und trinken musste ich mir reinzwingen, da ich wusste, dass es sehr wichtig ist. Außerdem durfte ich nicht noch mehr Gewicht verlieren.

Tag 6, Mittwoch: nach wie vor, eine 10 auf einer Skala von 1 bis 10. Ich war der Bewusstlosigkeit durch Schmerz einige Male sehr nahe. Zum essen und trinken musste ich mich weiterhin zwingen, auch Eis essen ging nicht leichter. Wegen dem immer noch geschwollenen Gaumenzäpfchen, welches auf der Zunge und in den Hals runter liegt muss ich jetzt drei Tage Prednisolon (Kortison) nehmen.

Tag 7, Donnerstag: die Nacht war wieder sehr schlimm, der Tag wurde besser. Auf meiner persönlichen Schmerzskala war dieser Tag eine 8 bis 9.

Tag 8, Freitag: ich habe die erste Nacht durchgeschlafen! Zwar waren die Schmerzen morgens wieder unerträglich, aber nach den Novalgin Tropfen und einer Ibuprofen konnte ich ein weiches Brötchen essen und das sogar einigermaßen genießen.

Die nächsten Tage wurden immer besser, bis ich an Tag 11 nur noch 2x täglich Schmerzmittel brauchte.

Heute ist Tag 14 und ich habe nur noch leichte Schmerzen, nehme wegen den Schmerzen im Hals nur noch manchmal morgens Novalgin und ansonsten nur noch Schmerzmittel weil ich im Moment Regelschmerzen habe.

Ich habe es überstanden!!! Kohlensäure und Kakao tun weiterhin weh, genauso wie gähnen, niesen und Husten aber ich bin zuversichtlich, dass ich bald komplett gesund bin. Eine Woche bin ich noch krank geschrieben und kann dann hoffentlich mein Leben wieder normal weiter leben :) Wenn ich daran denke, nie wieder eine Mandelentzündung zu haben, dann bin ich so überglücklich! Da haben sich die Schmerzen auf jeden Fall gelohnt.

EmnnaxJ


Hallihallo,

Leider muss ich meinen Bericht da oben noch ergänzen.

Ich bekam fast 3 Wochen nach der OP Nachblutungen die erst ohne OP ambulant mit kautern und mit blutstillenden Medikamenten (u.a. Cyklokapron) im Krankenhaus versucht wurden zu stillen aber am nächsten Tag musste unter Vollnarkose nochmals operiert werden (das war der 06.02., da war die OP genau 3 Wochen her)

Heute ist Tag 5 nach der 2. OP und die Schmerzen sind heftig. Aber die linke Seite ist fast vollständig abgeheilt, die Blutung war rechts.

Jetzt habe ich eine Frage: Besteht nach dieser 2. OP noch mal die gleich große Gefahr (wie bei der eigentlichen Mandel OP), dass ich in der 3. Woche (oder früher, klar) eine Nachblutung bekomme?

Meine HNO Ärztin/Operateurin war ganz verzweifelt und erzählte mir, dass sie seit 30 Jahren Mandeln operiert und noch nie eine Blutung in der 3. Woche hatte.

Viele Grüße, EnnaJ

E/nnaxJ


Ich hatte nochmals Nachblutungen (4 Wochen nach der Mandel OP!) und kam dann für 10 Tage in ein spezielles Klinikum. Dort wurde bei der Aufnahme meine Blutungszeit (nach Ivy) gemessen und die war mit über 10 Minuten deutlich verlängert, dann wurde abgebrochen. Behandelt wurde ich mit 3x täglich Clindamycin 300 (einem Antibiotikum) sowie Tranexamsäure (Cyklokapron) und Minirin zur Blutstillung. Als das nichts nützte bekam ich mehrere Bluttransfusionen mit Thrombozyten weil diese in meinem Blut größtenteils "zerstört" waren. Das war echt ein perverses Gefühl.

Um die 3. OP kam ich ganz knapp drumrum.

Jetzt muss ich mit einer Thrombozytopenie leben und mich irgendwie damit arrangieren.

Fazit: die Nachblutungen wären bei mir NICHT aufgetreten, wenn ich nicht "krank" wäre

n'ici3x1


Hallo ihr ich bin neu hir ich habe vor 14 tagen meine Mandeln raus genommen bekommen weil sie chronisch entzündet waren ich habe jetzt noch höllische schmerzen beim schlucken und die Beläge sind schon fast weg habe aber immer noch angst vor nach Blutungen weil ich schon eine hatte nun meine Frage wann ist das Risiko der nach Blutung vor bei kann mir das jemand sagen bin über jede Antwort dankbar :)z

vyannxa22


Hallo meine lieben ich hatte am mittwoch den 02.04 meine mandel op und 2 tage später hatte ich nachblutung und hatte darauf hin wieder eine op am 04.04

gestern am 06.4 habe ich mich aus hygenischen gründen selbst entlassen gehe heute aber auf jedenfall zu meinem HNO arzt

naja meine frage es ist der 5 tag und ich bin nur noch am sterben innerlich

morgens extreme hals schmerzen ok das normal da der hals ja austrocknet über nacht

ich schlafe 2 std und zack bin wach wegen schmerzen ich halte das alles nicht mehr aus das schlucken fällt mir auch echt schwer manchmal muss ich mir sogar die ohren zu halten dabei, trinken ja wie schon gesagt wenig aber es funktioniert! essen geht so gut wie garnicht ich kaue die ganze zeit auf meinem strohhalm rum da die ärzte meinten kauen ist wichtig. wegen den belegen. naja meine frAGE ist wie lange muss ich das ganze noch erttragen und welche medikamente helfen ? bitte gibt mir eine hilfreiche antwort

EprdBbeerfe7


Hallo vanna22,

Ich hoffe bei dir ist es inzwischen besser geworden. Ich bin nach meiner OP am 5.Tag entlassen worden und mir ging es vom 9.-12.Tag am schlechtesten. Bin auch alle halbe Stunde aufgewacht, keine Schmerzmittel haben länger als 2 Stunden gewirkt. Essen konnte ich nur unter stärksten Schmerzen, trinken genauso. Bin oft erst morgens um 6 eingeschlafen. Was mir geholfen hat ist kühlen, kühllen, kühlen. Hab mir dann ein Handtuch mit so Kühlteilen um den Hals gebunden. Und Wasser mit Eiswürfeln, das konnte ich besser schlucken. Als Schmerzmittel hatte ich Novaminsulfon zu der Zeit. (vorher auch Tramal, danach Ibu). Tagsüber hats so halbwegs gewirkt, nachts kaum.

Ich hoffe aber dass es dir inzwischen besser geht und du das Schlimmste überstanden hast @:) @:)

B/ella9blubxb85


Hallo!

Habe in 2 Tagen meinen Termin zur Mandelentfernung. Ist irgendwer her, der sich mit mir austauschen möchte/auch die Mandeln herausbekommt?

Lg

Mpis<sGuil?ty


Hallo liebe Leidensgenossen. :-D

Ich wurde am 25.09. operiert.

Kurze Vorab-Info: ich bin 29 und hatte eine chronische Mandelentzündung. Bei jedem Schnupfen schlug mir der Infekt gleich auf die Mandeln. Somit waren sie dauerhaft gerötet, dick und zerklüftet.

Bis August hatte ich 7 Mal Antibiotika nehmen müssen, beim letzten Mal schlug es nicht mal mehr an und das Antibiotika musste gewechselt werden.

Hab mich dann für eine OP entschieden. Bisher gab es keine Probleme (heute ist der 12. Tag nach der OP). Die Schmerzen waren mit Schmerzmitteln sehr gut auszuhalten.

Ich hab von Anfang an ordentlich gegessen und täglich 4 Liter Wasser getrunken.

Ich würde es also jederzeit wieder machen lassen!

LHala1`98x8


Hallo ihr lieben,

hier meine Erfahrungen bis jetzt (bin morgen bei Tag 9)

Habe die Op gemacht, da ich heftig zerklüftete Mandeln hatte, in denen sich Unmengen an Mandelsteinen ansammelten, die gestunken haben. Plus Fremdkörpergefühl im Hals

1. Tag (Op Tag)

Ich war aufgeregt, vor der Op selbst hatte ich eigentlich keine Angst, eher vorm aufwachen und den Schmerzen und der Infusion im Arm.

Narkose hat sehr schnell gewirkt und zack war ich im Aufwachraum. Konnte direkt etwas trinken, sprechen klappte mit Micky Mouse stimme sehr vorsichtig.

Konnte normal essen und auch schlafen.

2. Tag

Noch immer keine Schmerzen, dafür aber ein ekelhafter Geschmack im Mund (die Wundbeläge), konnte kaum etwas essen und war sehr schwach. Blutdruck niedrig.

In der Nacht übergeben, sollte eine Infusion bekommen, diese hat aber geschmerzt also Tablette gegen Übelkeit.

3. Tag

Noch immer Übelkeit, wurde regelrecht gezwungen etwas zu essen, da die Wunde nur so heilen kann.

Wieder übergeben, danach war die Übelkeit zum Glück weg. Habe vorsichtig duschen können, was auch sehr gut getan hat.

4. Tag

Entlassung aus dem Krankenhaus, war selber überrascht, da ich dachte man müsse länger bleiben aber war auch froh nach Hause zu kommen. (Konnte das Essen im Kkh nicht mehr sehen). War nach der Entlassung bei meinem HNO Arzt, der mich auch operierte, dieser ist sehr zufrieden mit der Heilung. Bin noch sehr schwach.

5. Tag

Konnte aufstehen und etwas zu Essen machen(Kartoffelbrei mit weichem Gemüse), Schmerzen waren nachts sehr stark, nehme 4 Ibu 600(alle 6 Stunden eine) + Paracetamol. Diese scheinen nachts allerdings nicht viel zu bringen.

6. Tag

Schmerzen werden immer doller, besonders morgens und nachts, den Tag über ist es auszuhalten, beim Essen jedoch nur mit vorheriger Einnahme einer Paracetamol zu ertragen. Schone mich und liege fast ausschließlich auf der Couch.

7. Tag

Fühle mich etwas fitter, jedoch noch immer dolle Schmerzen morgens und nachts. Tagsüber alles in Ordnung, jedoch habe ich noch immer eine vorsichtige, komische Stimme und bewege mich vorsichtig.

Konnte länger aufstehen und ein wenig im Haushalt erledigen.

8. Tag

morgens wieder Schmerzen, den Tag über alles gut, war einige Schritte an der frischen Luft.

Habe nun besonders Angst vor den nächsten Tagen, da einige berichteten, dass sie dann nachblutungen hatten..

Ich hoffe das beste!

Gegessen habe ich bis jetzt relativ normal, zwar weniger und in kleinen Stücken und mit Ausnahme von scharfem, Säurehaltigen etc...aber hungern musste ich nicht.

Gut getan haben Kartoffelbrei, Erdnüsse, kleine Gummibärchen, weiche Nudeln, lauwarme Gerichte, Reis

Morgen ist mein 9. Tag, ich werde noch einmal berichten.

L#ala19188


Bin nun an Tag 15 und bis jetzt alles gut gelaufen. Ist noch etwas angeschwollen, ich soll kaltes trinken und Eiswürfel lutschen. Bin froh, den schritt gewagt zu haben! Mein Geschmack im Mund ist toll, keine Mandelsteine mehr, wenn jetzt keine nachblutungen entstehen bin ich happy:)

SFonnenbl:umxe44


Für alle die an den Mandeln operiert werden:

Wenn ihr nichts essen könnt vor Schmerzen, dann kauft euch Fresubin aus der Apotheke.

Das ist ein dick flüssiger Energy Drink (kein Koffeein!!!), welches 300kcal/200ml hat.

Es gibt ihn in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

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