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Extrem trockene Nasenschleimhaut

Uglruikex W. hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe eine extrem trockene Nasenschleimhaut, im Winter meinten alle, das seien die Heizungen, dachte, das könnte ja vielleicht sein, auch wenn ich selbst nicht geheizt habe. Na ja, nun ist es aber immer noch so, und ist teilweise echt schmerzhaft, oft sogar blutig.

Was könnte das sein?? Gibt es Mangelerscheinungen, die sich so äußern, bin Vegetarierin...

Bin dankbar für jeden Hinweis!

Antworten
MLir?isfaxd


"..Doch die Nasenschleimhaut kann auch austrocknen, was man trockene Rhinitis nennt. Dabei bilden sich Krusten in der Nase, es kommt zu Juckreiz, man muss niesen, und es wird schwierig zu atmen. Da zuwenig Schleim produziert wird, kann die Luft nicht genügend befeuchtet und gereinigt werden. Das führt zu einer Reizung des Kehlkopfes und der Bronchien, die anfälliger werden und sich leichter infizieren. Das Risiko besteht, dass die trockene Rhinitis chronisch wird.

Warum trocknet die Nasenschleimhaut aus ?

Verschiedene Ursachen sind möglich: sehr trockenes Klima (zum Beispiel in den Bergen), überheizte Räume, Klimaanlage im Büro oder im Flugzeug, Zug, Bus oder Auto, Rauch, Luftverschmutzung, sehr viel Staub. Bei Frauen in der Menopause trocknen die Schleimhäute generell aus und besonders auch die Nasenschleimhaut. Gewisse Medikamente, die die Nasenschleimhaut rasch abschwellen lassen, können ebenfalls die Ursache für eine trockene Rhinitis sein. Sie gehört zu den Nebenwirkungen bei längerer Anwendung dieser Produkte (mehr als eine Woche). Der kurzfristige Gebrauch eines abschwellenden Medikamentes ist bei Schnupfen jedoch sehr empfehlenswert, da die Nase damit wieder frei wird und es weniger zu einer Kehlkopfreizung kommt.

Die trockene Nasenschleimhaut schützen und pflegen

Um Komplikationen vorzubeugen (Reizung der unteren Atemwege, Nasenbluten oder sogar Perforation der Nasenwand), muss eine ausgetrocknete Nasenschleimhaut unbedingt behandelt werden. Am einfachsten ist es natürlich, alles zu meiden, was die Schleimhaut reizen könnte, und die Nasenhöhlen mit einer physiologischen Lösung zu spülen, damit die Schleimhaut wieder befeuchtet wird. Die Anwendung einer Nasencreme oder eines Sprays ist jedoch angenehmer und auch praktischer. Auf dem Markt findet man verschiedene Produkte, die im allgemeinen auf Natriumchlorid (Kochsalz) aufgebaut sind und eine physiologische Konzentration aufweisen, d.h., so wie man sie normalerweise im Körper findet. Nur so kann eine Reizung der Schleimhaut verhindert werden.

Verschiedene Produkte enthalten zusätzlich Dexpanthenol, ein alkoholisches Derivat der Pantothensäure oder Vitamin B5. Dieses Vitamin ist unerlässlich für den Stoffwechsel und das Wachstum aller Körperzellen. Man hat auch festgestellt, dass Pantothensäure die Regenerierung von verletzten Schleimhäuten begünstigt und beschleunigt.

Auf dem Markt gibt es ein Nasenpräparat, das auf dem Meersalz des Toten Meeres und nicht auf Kochsalz aufgebaut ist. Das Salz des Toten Meeres ist sehr reich an Mineralien und Spurenelementen und enthält besonders viel Kalzium, Magnesium und Kalium. Diese Elemente unterstützen die Funktion der Flimmerhärchen. Magnesium ist ausserdem unerlässlich für die Regenerierung der Schleimhäute. Die Anwendung von Salz des Toten Meeres kann somit sehr günstig sein, vorausgesetzt, die Qualität ist einwandfrei.."

[[http://www.dasgesundheitscommunique.ch/DE/Article.asp?id=204]]

R1enateO Karflsson


Ich hatte Bakterein. Du solltest vielleicht doch mal eine Magenspiegelung machen. Bei mir sind die Nasenschleimhäute auch sehr trocken. Da ich schon fast 3 Jahre daran hänge, ziehe ich schon lange den Schleim hinter herunter. Jetzt gab es Antibiotika und nun muss ich warten, bis der Rest heruntergezogen ist, damit ich endlich Ruhe bekomme. Am besten ist das Meersalzspray in der Apotheke, solltest Du Dir holen. Schreibe ruhig einmal wieder, ich würde mich freuen.

Liebe Grüße

Renate Karlsson :=o

R<e0nate 5Karltsson


Liebe Ulrike,

ich bin beim Magenspiegeln gewesen, alle Bakterien sind weg. Aber die sehr trockene Nasenschleimhaut ist geblieben. Ich inhalliere jetzt mit "Babix" ohne Menthol. Ist sehr milde und besser für die Schleimhäute. Ich inhalliere ca. 2-3 Mal tägl. Aber dieses ewige hinter herunterziehen bekomme ich nicht weg, nur teilweise. Ich hoffe immer noch, dass es zum Frühjahr, wenn man nicht heizt, besser wird. Schreibe doch bitte einmal wieder, ja?

Grüße

von Renate Karlsson :)^

C|ineMUaniaxc


Ich bevorzuge immer und immer wieder die Nasendusche. Auch wenn viele Menschen eine Abneigung gegen sie haben - obwohl sie sie noch nie benutzt haben - kann ich nur sagen: Nichts geht über die Nasendusche. Vielen auch bekannt unter Nasenspülung.

Ich war selbst lange von Nasenspray "abhängig" und hatte extrem trockene Nasenschleimhaut. Nachdem ich die Nasendusche drei bis vier mal benutzt habe, waren meine Beschwerden tatsächlich verschwunden.

Eine Anleitung und nähere Erklärung gibt es z.B. auch hier

[[http://www.tippsundtricks24.de/gesundheit/hals-nase-ohren/wie-funktioniert-eine-nasenspuelung-nasendusche.html]]

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