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Tinnitus-Infusion und Erfahrungen mit der Behandlung

nLewsxs hat die Diskussion gestartet


hi

Ich hatte vor zwei Wochen einen Knall mit dem linkem Ohr auf die Tür, und habe seither Tinnitus nur auf meinem linken Ohr und einen Trommelfellriss von ca. 2-3mm.

Ich soll zehn Tage lang Infusion bekommen, sowie ab dem fünften Tag der Infusion auch noch 14 Tage lang Cordison einnehmen.

Heute war die fünfte Infusion sowie die erste Einnahme von Cordison.

Das Piepsen war von Anfang an da, nur an den ersten drei Tagen der Infusion wurde es gegen Abend sehr laut. Seit heute höre ich das Piepsen viel weniger, höre jedoch seit den Infusionen ein Brummen in Beiden Ohren.

Nur weiss ich nicht, ob das Brummen wegen den Medikamenten kommt.

Wie sind Eure Erfahrungen mit dieser Behandlung sowie der Heilung ???

Ist das Brummen während der Behadlung Normal ???

Antworten
eVdina6x8


RE:

Hi,

ich habe nun auch wg. Tinnitus 3 Infusionslösungen inkl Kortison hinter mir und bei mir ist es lauter geworden und der Ton hat sich verändert, vor allem abens und nachts. Der Arzt rät mir aber zum Weitermachen es würde nicht von en Lösungen kommen,ich bin aber nun völlig verunsichert ob es von den Inf.lösiúngen kommt oder nicht...!? Leider hat sich bei Dir einer gemeldet, wie ist es Dir mittlerweile ergangen? Wäre schön wenn Du bals antworten könntest. MfG Edina.

bTieOnWeR0x07


Hallo Ihr Infusionspatienten!

Durch die Infusionen wird das Blut verdünnt, es kann schon sein, dass sich dadurch der Tinnitus verändert. Mir wurde immer gesagt, es sei ein gutes Zeichen, wenn sich etwas verändert, egal ob lauter oder leiser. Bei mir war es, was die Tinnitus-Lautstärke angeht, immer ein Auf und Ab sowohl während der Infusionsbehandlungen als auch davor und danach - man könnte auch sagen, unabhängig von den Infusionen...?

Hab ich Euch jetzt geholfen? :-/ ;-D

Viele Grüße,

e)d_innax68


RE:

Hallo Biene 007,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Die Sprechstundenhilfe, die ich interviewt hatte, meinte auch dass viele Leute berichten, dass sich der Ton verändert. Versuche jetzt es positiv zu sehen und mich nicht so verrückt zu machen, tagsüber bei Arbeit in der Firma ab nächster Woche, TV und Radio an (also abends) kein Problem nur nachts ätzend- hatte mir gestern halbe Nacht um die Ohren gehauen und Radio gehört.Ich probiers heute mal mit Kopfhörer wenns wieder so laut ist wie gestern... So, dass mußte mal raus, habs nun seit 2Wochen, vielleicht ist ja noch was zu machen... Haben bei Dir die Infusionen etwas geholfen? Würde ja gerne mal die Halswirbel chequen lassen, aber die Ärzte sind da etwas scheu mit ner Überweisung, ich probiers nächste Woche nochmal.MfG Edina.

b?ienSe007


Hallo Edina,

bei mir haben die Infusionen leider nix gebracht, aber immerhin weiß ich inzwischen, dass meine Probleme tatsächlich von der HWS kommen. Klar, dass Infusionen da nicht helfen. Ich bin inzwischen bei einem supertollen Osteopathen in Behandlung, der mir zwar meine Ohrgeräusche nicht nehmen konnte, aber der es immer schafft, meinen Nacken komplett zu entspannen und schmerzfrei zu machen. Sagenhaft!

Mit Ohrgeräuschen lebe ich schon lange. Man kann damit auch wirklich gut leben, so lange sie nicht extrem laut sind und man dadurch beeinträchtigt wird, dass man z.B. in einem Gespräch nichts mehr versteht. Das muss schlimm sein, alles andere ist m.E. durchaus gut erträglich.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Du den Tinnitus los wirst. Versuche Dich nicht verrückt zu machen. Falls er doch bleibt, wird es zwar eine Weile dauern, bis Du Dich daran gewöhnst - das ist normal - aber dann wird das Leben genauso schön sein wie vorher. Ich spreche aus Erfahrung.

Viele Grüße,

fL1n$ch


Ansichtssache, aber ich mit meinem ziemlich leisen Tinnitus, kann mein Leben nicht als so schön wie vorher betrachten, bei mir ist zur Zeit nichts mehr mit groß weggehen und saufen. Er wird dadurch total laut, klar jeder hat da seine eigenen Ansichten was ihm Spaß macht, ich mit meinen 18 Jahren, leide aber extrem darunter, nicht dass ich auch nicht ohne Alkohol Spaß haben könnte, trotzdem bin ich im weggehen eingeschränkt, da bleib ich lieber daheim, anstatt mir nen lauten Tinnitus anzutun.

b`ienbe00x7


Sowas hab ich ja noch nie gehört! :-o

Aber dann ist es ja nicht Dein eigentlich leiser Tinnitus, der Dir das Leben schwer macht (und das ist es ja, was die meisten befürchten), sondern ein komischer Zusammenhang zwischen Alkohol(?) und Lautstärke. Hast Du schon ausprobiert, ob es am Alkohol oder am Weggehen an sich liegt, d.h. laute Umgebung usw.?

fo1nxch


Der Tinnitus nervt mich auch, Rauchen, Saufen, laute Umgebung, machts alles schlimmer, rauchen hab ich aufgehört , alk trink ich net mehr viel und weg geh ich auch net mehr...

naja probier demnächst lasertherapie

S'chn$äbli


mein tipp: erst mal die ohren auf jeden fall schonen (keine laute disko etc.).. aber hol dir auf jeden fall mal soohrstöpsel, da kann man nach ner zeit auch wieder weggehn! am besten finde ich die von ohropax für die disko, die sind aus schaumstoff und bunt.. gibts in jedem dm markt1 die aus wachs eignen sich zum ausgehen nich so gut, aber die bunten filtern die musik super, das man auch gespräche viel besser als früher in der disko versteht! und am besten nich direkt neben de box stehen, ab un zu mal in nen ruhigeren bereich für 10 min gehen, um den ohren ne pause zu gönnen. und halt nich mehr bis in den morgen wo bleiben. also die ohren nich direkt überfordern.. :)*

brieTne]007


Ich find die aus Wachs auch nicht schlecht, die sieht man nicht so.

Slchnxäbli


ja das stimmt, die kann man gut für ne kneipe oder so nehmen, aber ich finde, dass man dadurch manchmal probs hat, andere gut zu verstehen..aber die andern fallen dafür halt mehr auf..

Hfennin4g GQroh


kranker dj

also ich bin dj und hab auch nen tinnitus, der kommt aber nicht vom auflegen, sondern durch stress... aber das ist ne andere geschichte ;-)

ich kann allen leuten nur empfehlen, wenn sie einen tinnitus haben, sofort zum arzt zu gehen und die infusionsherapie zu machen.

(es ist übrigens nur eine kochsalzlösung, kortison gibts nur bei härtefällen und dann auch nur einmal) [meine erfahrung]

bei mir wars so, dass nach der ersten therapie das piepen weg war, aber ich hab den fehler gemacht und so weiter gemacht wie zuvor...

wenn ihr diese therapie macht, tretet danach kürzer, erholt euch bzw gebt eure ohren die möglichkeit sich zu erholen. dreht nicht den mp3 player auf volle lautstärke und wenn ihr in eine disko geht, dann nehmt ohrstöpsel. der erste "kleine" tinnitus ist ein warnsymbol eures körpers, glaubts mir. der 2. tinnitus den ich dann knapp 2 monate nach der ersten therapie bekam ging nämlich nichtmehr weg.

es gibt eine skala mit der man das piepen der ohren bewertet, es waren glaube ich 75 belastungspunkte, jeder normale mensch der aus der disco kommt und 5minuten druck und piepen auf den ohren hat hat einen belastungsgrad von 3-5 ... meiner liegt bei 62 von 75 punkte ... ich wollte halt nicht auf meinen arzt hören, das ende vom lied ist, dass es nach 3 jahren immernoch wie bekloppt piept, ich mich aber dran gewöhnt habe .. zu beginn war ich sehr aggressiv, hab kaum geschlafen usw.

nach 1-2 monaten hab ich mich dran gewöhnt und kann jetzt normal damit leben, allerdings habe ich daraus gelernt, gehe nur noch mit ohrstöpseln inne disse/ zur arbeit ;-)

na ja die letzten worte meines arztes waren "beim nächsten anfall sind sie taub, so leid es mir auch tut" und das hat mir zu denken gegeben, also glaubt mir, egal ob andere sagen es sieht doof aus oder ihr es für übertrieben haltet, aber benutzt ohrstöpsel, gibts inner apotheke für ein paar €uro oder beim rettungspersonal in großraumdiscos für lau ;-)

b_ie|ne0x07


Bevor hier Panik ausbricht: Tinnitus führt nicht zu Taubheit. Extrem laute Musik auf Dauer schon.

HFenni{ng Grxoh


@biene 007

es war auch nicht so gemeint, dass der tinnitus zu taubheit führt, sondern dass er ein warnzeichen des körpers ist, kürzer zu treten.

mein rat bleibt der, dass man einfach nicht soooo laut musik hören sollte, egal wie geil der track ist und wenn man in discos geht und merkt, dass die ohren weh tun oder piepsen sich ruhig ohrstöpsel reinpacken

L`ieberrR Kxerl


Ich habe meinen Tinnitus nicht durch laute Musik, sondern durch mangelnden Sauerstoff bekommen.

Bei der Bundeswehr im Vollschutz (Anzug mit Gasmaske = total dicht!) im Gebäude raus und runter. Leider war der Filter defekt und ich bin umgekippt. Als ich nach ca. 2 Minuten wieder da war, hatte ich meinen "besten" Freund, den Tinnitus.

Man hat festgestellt, dass dieser beidseitig bei ca. 30dB liegt. Anfangs hatte ich dramatische Provleme mit dem Einschlafen und war auch total aggressiv. Doch nach einiger Zeit habe ich Entspannungsaübungen gefunden, die mir geholfen haben. Heute schlafe ich bei Bettkontakt fast sofort ein.

Allerdings hatte ich an Weihnachten eine Mittelohrentzündung bekommen und da war das rechte Ohr taub. Bis auf den Tinnitus, der auf das dreifache der vorherigen Lautstärke anschwoll.

Seither habe ich wieder Einschlafprobleme und kann einem normalen Gespräch nicht mehr richtig folgen, weil mich dieses nervige Piepsen total blockiert.

Zwar habe ich die Medikamente schon bekommen und hänge nun auch am Tropf (Infusion), aber ich sehe bis jetzt keinerlei Veränderung. Einzig, dass ich mächtige Kopfschmerzen nach der Infusion für 2-3 Stunden bekomme!

Weiss jemand von euch eventuell einen Spezialisten in der Nähe von Stuttgart?

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