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Ständig eine Nasenseite zu, Ohrdruck, Schleim im Hals

MhatthiIas85 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen, ich habe seit ca. 1,5 Jahren ein für mich sehr belastendes Problem:

Ständig ist eine Nasenseite zu, die andere ist wunderlicherweise immer nahezu komplett frei. Außerdem höre ich seit dieser Zeit schlechter, da ich unter Ohrendruck leide, als ob ich im Flugzeug sitzen würde. Auch hier ist der Ohrendruck auf einer Seite stets stärker als auf der anderen. Desweiteren habe ich ständig Schleim im Hals, sodass ich mich häufig räuspern muss, was für mich und meine Mitmenschen eine Nervige Angelegenheit ist. Der Schleim ist in der Regel klar, sieht aus wie dickflüssiger Speichel, manchmal sind jedoch auch kleine weiße "Fäden", die von der Konsistenz etwas fester sind im Auswurf enthalten. Auffällig ist auch, dass wenn ich meine unteren Schneidezähne mit den Fingern nach vorne (in Richtung der Lippen) drücke, ein kurzes Rauschen oder knacken in meinen Ohren ertönt und ich das Gefühl habe, dass sich etwas in meinem Gehörgang lockert.

Der HNO fragte mich, ob mit meinen Zähnen alles OK sei, was ich und später auch mein Zahnarzt bestätigte. Er sagte, dass mein Nasengang (Entschuldigung, kenn leider keine Fachausdrücke) etwas verengt sei. Daraufhin schickte er mich zum HNO chirogen, der mit Hilfe einer "Lichtbrücke" operativ die Nasenschleimhäute etwas abtrug. Tat ordentlich weh, hat aber überhauptnichts gebracht, auch Wochen nach der OP nicht.

Wenn ihr etwas über meine Symptomatik wisst, antwortet mir bitte, ich bin sehr am verzweifeln, mein Leben hat sich durch dieses Problem sehr negativ verändert - ich leide körperlich und vor allem auch psychisch sehr unter diesen Symptomen.

Gruß

Antworten
Sucuxb76


Hallo Matthias,

habe die gleichen Symtome wie du. Bei mir ist zusätzlich noch die rechte Gesichtshälfte betroffen, sie steht meist unter einen leichten Druck. Der HNO hat eine krumme Nasenscheidewand festgestellt. Diese könnte dazu führen das die eine Seite nicht mehr richtig belüftet wird und so ständig entzündet ist. Die Symtome sind sehr unterschiedlich und können sehr viel bedeuten. Zahnarzt, Augenarzt, Ortophäde und Neurologe konnten ebenfalls nichts finden. Eine Kernspin des Schädels hat auch keinen Befund gebracht. Hast du auch so ein Fremdkörpergefühl im Hals (unterhalb des Kehlkopfes) und ab und zu Schwindelgefühle.

Werde jetzt an die HNO-Klinik verwiesen für weitere Untersuchungen. Es wird jetzt auch ein Blutbild gemacht um zu sehen ob ein Entzündungsherd im Körper dafür verantwortlich ist. Was auch eine Möglichkeit ist, dass das Problem von der Halswirbelsäule kommt. Sowas gibt es bei Menschen die viel sitzen und damit oft eine schlechte Haltung haben.

Was sind denn deine Erfahrung bis jetzt?

Gruß Scub76

sdidgugis123


ich hab auch was ähnliches. meine linke nase ist auch so gut wie ständig verstopft, und der "rotz" sitzt auch ziemlich fest. ich kann das ganze eigentlich wieder halbwegs normal kriegen in dem ich das rechte nasenloch zuhalte, und probiere den rotz aus dem linken zu "pusten" .... das funktioniert auch hin und wieder mal gut und mal schlechter.

ich hab auch son fremdkörper gefühl im hals (siehe anderen thread).

wenn ich das lese mit der wirbelsäule und viel sitzen, würde das bei mir auch eigentlich hinkommen, denn ich hab bei meinem job täglich auch 8 stunden gesessen.

hm .. ich glaub ich muss mal unbedingt zum HNO ...

MBatthi`a\s85


@ Scub76

Dieses Fremdgefühl unterm Kehlkopf, wie du es beschrieben hast, hab ich auch, manchmal ist mir auch schwindelig, obwohl mein Blutdruck normal ist, das stimmt alles überein. Ich sitze auch relativ viel, und mein Nacken ist oft verspannt.

Endlich hab ich jemand gefunden, der unter ähnlichen Problemen leidet, halte mich bitte auf dem Laufenden, falls du neue Befunde vom Arzt bekommen hast.

Gruß, Matthias

Szcub~76


Hallo Matthias,

ja das macht ein wenig Hoffnung wenn man weis das andere das gleiche Problem haben wie man selbst. Mein Blutdruck ist eher zu nieder aber zum Zeitpunkt des Schwindels ist er eigentlich immer normal. Die Ursachen für meine Beschwerden scheinen nach den ganzen Untersuchen vielschichtiger zu sein als zu Beginn angenommen. Es wird eine Kombination aus krummer Nasenscheidewand sein und dem Sachverhalt das meine HWS aufgrund ständigem Sitzen vorm PC relativ verspannt ist. Eine Verspannung der HWS-Region kann nachweislich für sehr viele Leiden im Kopf und Halsbereich verantwortlich sein. Ist wird sich wohl erst nach einer Begradigung der Nasenscheidewand und kontinuirlicher Behandlung der HWS durch Physiotherapie zeigen ob die bisherigen Vermutungen sich bewahrheiten. Hast du die Beschwerden eigentlich ständig. Ich kann das selber garnicht sagen ob ich sie ständig habe, weil es gott sei dank noch Momente gibt wo ich die Beschwerden vergesse bzw. nicht daruf achte. Ansonsten bestimmt dieses Leiden mittlerweile sehr große Teile meines Lebens, was sich auch stark auf die Psyche negativ auswirkt. ich hoffe das das bald alles ein Ende.

Gruß bis bald

Scub

sYtefa~n_+19x86


Hi,

habe ebenfalls genau die gleichen Symptome wie Ihr. Ständiger Ohrendruck, den ich Immer mit einem Gähnen ausgleiche. Aber das Schlimmste ist das Druckgefühl im Hals und Nasenbereich. Das fühlt sich so an, als würde der Schleim überall hängen. Er fließt einfach nicht ab. Dadurch fällt einem das Reden oft sehr schwer. Wenn ich mich aufrege bzw. nervös bin ist es noch schlimmer, wird also auch psychisch bedingt sein. Hab schon Antibiotika, Nasendusche, abschwellende Nasentropfen versucht, alles nichts geholfen. Nun probier ich es mal mit Homeopathie. Hoffe dass dies hilft. Ist echt sehr schwer mit der Krankheit umzugehen. Aber es tut einem gut zu sehen, dass man mit dem Scheiß, sorry meine Aussprache aber ist eben ein Scheiß, nicht alleine ist. Bitte haltet mich ebenfalls auf dem laufenden.

gruß

Stefan

K"lee9e-BlZatItx1


@ scub 76

auch ich hatte monatelang ne chronische sinusitis und immer enorme verspannungen im nacken-schulterbereich. op der nebenhöhlen war vor genau 20 tagen...nächste woche donnerstag fange ich mit krankengymnastik an. orthopäde meinte das sei ein HWS.Syndrom. und ich werde bei der gymnastik gestreckt etc. bin gespannt obs was bringt. aber ich glaube auch ,dass da ein zusammenhang besteht!!!

S cub7x6


Hallo Kleeblatt1,

laut HNO habe ich keine Sinusitis, zumindest nicht der Nebenhöhlen. Die Stirnhöhle sind wohl auch frei. Was sein kann ist das die kleinen Verbindungskanäle im Schädelbereich die ja mit Schleimhaut ausgestattet sind ab undzu zuschwellen und dadurch es zu Beschwerden wie Kopfschmerz und Schwindel kommt. Heute bekomme ich meine Bilder der Kernspin und dann gehts wohl nach einem erneuten Besuch in die HNO Klinik zur OP. Wie wurde die OP den durchgeführt. Wie wird das denn gemacht mit so einer Begradigung der Nasenscheidewand. Ist bestimmt mega unangenehm oder?

Gruß

K2leer-Bwlattx1


@ scub76

wies genau gemacht wird weiß ich nicht. die schleimhaut wird glaub ich vom knorpel "geschält" und dann der knorpel mit dem knochenstück zwischen den augen begradigt und dann die schleimhaut wieder festgenäht. google doch mal?!ich hatte auch keine schmerzen nach der op. nur seit 1 woche verschließen sich immer wieder die öffnungen zu den kieferhöhlen mit kruste. nach dem wegsaugen brauch ich immer erst ne paracetamol gegn die schmerzen. bis jetzt fühle ich mich noch zieml. zermatscht..aber ich hoffe, dass es einfach besser wird.

sttef#an_19l86


Pflanzliche Medizin

Da Ich schon alles mögliche an chemischen Medikamenten versucht habe und alles nichts gebracht, bin ich nun auf pflanzliche Mittel umgestiegen. Momentan nehme ich Geromyrtol forte und Phytohustil Saft. Ich hab das Gefühl dass es ein wenig hilft. Könnt es ja mal versuchen evtl. hilft es jemandem. Was nehmt Ihr zu euch?

gruß

Stefan

S1c1uDb7F6


War gestern in der HNO-Klinik. Nach mehreren Test ist nicht wieteres dabei herausgekommen in Bezug auf HNO. Die Ärtze vermuten das es von der Halswirbelsäule kommt. Nach einem weiteren Termin nächste Woche bei einem Spezialisten werde ich mehr wissen. Aber es sieht wohl ganz danach aus das ich dem Problem mit Krankengymnastik usw. beikommen muss.

Gruß

S(cubx76


War gestern in der HNO -Klinik und ich glaube man hat bei mir die Ursache der Kopfschmerzen, Schwindelanfälle und Fremdkörpergefühl im Hals gefunden. Bei mir wurde eine Kiefergelenksstörung festgestellt. Ursache ist eine nicht korrekt angepasste Bissschiene gegen Zähneknirschen. Die Bissschiene hat zu Verspannungen der HWS geführt weil das Kiefergelenk ständig in der flalschen Lage stand. Bei mir wurde noch vor Ort eine ATLAS-Therapie begonnen um die Verspannungen und damit die Schmerzen im Nackenbereich und im Gesicht zu bekämpfen. Die ATLAS -Therapie ist eine osteopathische Behandlungsmethode. Sehr schonend und ohne Schmerzen. Mehr dazu im Netz oder unter dem Link. [[http://www.aegamk.de/atlas/index-atlas.htm]]

Bereits heute, also 24 Stunden später geht es mir deutlich besser. Nach einer weiteren Sitzung in 14 Tagen sollten alle Beschwerden verschwunden sein. Die verkrümmte Nasenscheidewand und die manchmal versopfte Nase sind also nicht Ursache der Schmerzen. Nach Ende der Behandlung wird in dieser Richtung allerdings nochmal weiter untersucht ob eine Korrektur der NSW nötig ist.

Die Behandlung ist leider selbst zu bezahlen sollte sich aber im Rahmen von insgesamt 100- 150 € bewegen. Das ist es alle Mal wert. Mir gehst bereits schon um Welten besser.

Bis denn und ein schönes Wochenende

sqan dra1897x0


Danke für Eure Einträge

Hallo Ihr Leidensgenossen!

Bei mir sind die gleichen Symptome wie bei Euch, obwohl ich einen Beruf ausübe, indem ich immer in Bewegung bin.

Meine Odysse bei den Ärzten hat bis jetzt nichts gebracht. Keine Kernspin, keine Blutuntersuchung, keine abschwellenden Mittel, nichts. Wobei ich den Druck nicht immer habe, sondern nur gelegentlich, aber dann über Stunden( was verdammt nervt, weil ich ständig in Kundenkontakt bin und mich wahnsinnig auf die Menschen konzentrieren muß ).Danach bin ich immer Fix und fertig. Die Ärzte haben sämtliche Tests mit mir gemacht, bis sie mich zum Psychiater schicken wollten, weil sie mit Ihrem Latein am Ende waren. Aber das laß ich mir nicht einreden, daß es alles nur Einbildung sein soll. Das mit dem Halswirbel und der Alsentherapie macht für mich den größten Sinn, weil ich auch oft Verspannungen in der Halswirbelpartie habe.

Dann mal wieder auf zum Arzt. Nach über zehn Jahren mit diesen Beschwerden habe ich die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben. Irgendwann muß man den Grund doch finden.

Liebe Grüße und danke für Eure Einträge

SXcubf7x6


Nochmal ein Link zum Thema

[[http://www.kiss-kid.de]]

Ich denke der Link ist gant hilfreich um unsere aller Problem zu lösen.

Bibn übrigens am Mittwoch zur 2.Atlas-Behandlung, mal sehen wie es mir dann geht. Allen gute Besserung und eine nette Adventszeit.

Kopf hoch das wird schon.

Scuba

mrartign_G


Ohrendruck und Halsmuskelschmerzen

Liebe Leidensgenossen,

meine Frau leidet nach einer PANSINUS OP auch an den beschriebenen Symptomen. Seit 3 Monaten.

Symptomatik wie folgt:

+ Druck auf den Ohren (wie im Flugzeug)

+ Schmerzen im Kieferwinkel und an der Halsmuskulatur seitl.

Um die Ohrtube wieder zu öffnen sperrt sie den Mund weit auf,was die Problematik verschlimmert.

+ Zeitweise Schmerzen hinter den Ohren am Mastoid.

+ Zeitweise Brennen um das Ohr herum.

Die Verspannungen im muskulären Hals-Nacken-Bereich sind ebenfallls vorhanden.

HNOs finden nichts

Massagen bringen etwas Besserung, aber nur kurz

Osteopathische Behandlung - wird sie jetzt ausprobieren

Schmerzmittel - keine Linderung

Biss wurde begradigt uind brachte nix.

Schiene wurde für den UK angefertigt - mal sehen was die bringt.

Antidepressiva - bingen nix ausser etwas Beruhigung.

Psychotherapie - brachte nix

Die sch.... Krankheit muß doch zu beeinflussen sein

Ich halte euch auf dem laufenden und hoffe auf weitere Ergebnisse.

Zusammen kommen wir dieser Sache bestimmt bei.

Alles Gute - bis bald

Martin

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