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Ass-Intoleranz

cWreite-rcrixz


Hallo Ikarus, ich nehme seit 1,5 Jahren 300 mg Ass und bis heute sind keine Polypen da. Aber ich habe immer wieder verdickte Schleimhäute, die ich dann mit Cortison wieder zum Abschwellen bringen kann. Ansonsten geht es mir sehr gut.****

Biker08

Bei mir sind die Polypen auch sehr schnell wieder nachgewachsen. Beim CT nach einem 1/2 Jahr meinte der Radiologe ob ich nur zum Bildermachen komme und nichts machen lasse.

Ich bekam auch keine Luft durch die Nase und habe dann mir dann mit Nasentropfen beholfen, bis wirklich gar nichts mehr ging. Aber man ist schon sehr eingeschränkt, wenn man im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll hat. Bei Dir scheint es ja besonders schlimm zu sein. Die OP's sind auch nichtso ohne. Ich bin 3mal operiert worden und jedesmal war es anders. Einmal sah ich aus wie nach einer mittelprächtigen Schlägerei.

Lies mal weiter vorne bei TanjaW nach, die hatte ähnliche Erfahrungen.

Alles Gute creitercriz

I#kaTrus78


Hallo creitercriz,

danke für deine rückmeldung. wurdest du vor deiner desaktivierung operiert oder vorher mit cortison behandelt? wie war der verlauf direkt nach der desaktivierung? wurde es bei dir auch erst wieder schlechter und die besserung (also kein polypenwachstum mehr) hat sich erst später eingestellt, oder war es sofort nach der desaktivierung wieder gut? versuche raus zu bekommen, ob der bei mir anhaltende polypenwachstum wegen dem auslassen der op vielleicht noch nicht so erfolgreich ist oder ob ich die 500mg brauche? habe hier ja schon gelesen, daß dem ein oder anderen die 300mg nicht gereicht haben und die 500mg die 100%tige variante ist.

danke schonmal für die antwort!

gruß

Ikarus78

cjrrei{terxcriz


Hallo Ikarus, meine letzte Op war 2006, nach der OP bekam ich hochdosiert Cortison und AB. Es war dann so geplant, daß ich dem Abheilen desaktiviert werde. Ich bekam aber zeitgleich Singulair und mir ging es daraufhin so gut, daß die Desaktiverung vertagt wurde. Kurz darauf ging es mir mit dem Asthma so schlecht, daß man die Desaktvierung nicht durchführen konnte.

Dies wurde dann im März 2007 gemacht. Ich hatte da auch noch keine tolle Lufu, aber es ging dann alles glatt. Polypen hatte ich zu der Zeit nur kleine, die gingen dann mit der Einnahme von Ass weg. Ich hoffe ich habe Dir Deine Fragen beantwortet.

Liebe Grüße creitercriz

I4karYus7x8


Hallo creitercriz,

mir wurde vom Doc. gesagt, daß es ein halbes jahr bis hin zu einem jahr dauern kann, bis die polypen lagsam abschwellen. ging es bei dir auch langsam voran mit dem abschwellen der polypen oder stellte sich schlagartig eine besserung ein?

Eine sache weicht bei mir allerdings etwas von euren symptomen ab. Ich habe das asthma nur, wenn ich hochdosiert ASS zu mir nehme (also z.b. eine Aspirin nehme). dann habe ich richtig heftig asthma. Ansonsten habe ich also keins, benutze somit auch kein astmha spray.

Aber die ASS-Intolleranz wurde definitiv nachgewiesen. bin ja nach einnahme einer Aspirin beinahe über den jordan gegangen.

Mich quält nur die frage, werden die polypen nach und nach abschwellen und dauert das wirklich seine zeit, denn momentan wachsen sie in einnem irre tempo!?

ATg4gi


Hallo alle Zusammen,

ich melde mich auch mal wieder zu Wort.

Habe gerade mal die letzten Beiträge so überflogen und gesehen, daß ja doch wieder einige "Neulinge" :)z dabei sind.

Meine Desaktivierung ist jetzt ab November genau 1 Jahr her , ich nehme 300mg ASS und zusätzlich ein sogenanntes "natürliches" Cortison (Cortison-Injeel), was es nur in kleinen Ampullen gibt und ich mir in ein Sprühfläschchen selber abfülle. Ich komme ganz gut damit klar, ist leider nur ziemlich teuer.

Mein Zustand ist im Moment solala, klar, kein Vergleich zu dem vor der Desaktivierung, aber trotzdem grad nicht so zufriedenstellend. Ich kann zwar soweit ganz gut riechen, aber seit 3 Tagen hapert es etwas mit dem Schmecken und in der Nacht ist fast immer 1 Nasenloch dicht. Ich bin mir auch nicht so sicher ob es von einer Erkältung ist, oder ob da tatsächlich wieder was wuchert - ich bete zum lieben Gott, daß dies nicht der Fall ist ]:D

@ Creitercriz

Du schreibst ja, daß bei Dir die Schleimhäute schon mal anschwillen, aber mich würde interessieren, ob Du dann auch

Probleme mit riechen und schmecken hast.

@ Ikarus

Was meinst Du denn damit, daß die Polypen langsam abschwillen, oder sofort ? Wenn sie Dir operativ entfernt wurden und Du im Anschluss die Desaktivierung durchführen lässt, dürften sie eigentlich nicht wieder nachwachsen.

Das war ja bei mir auch so, allerdings hatte ich mir die Polypen von einem Arzt weglasern lassen, der leider jetzt nicht mehr praktiziert, da er einen schweren Schlaganfall hatte. Ich habe mir gleich nachdem die Dinger endlich alle weg waren, den Termin im Krankenhaus geben lassen und die Desaktivierung durchgeführt.

Die Ärztin im KH hat mir ganz klar gesagt, daß wir nicht erwarten sollten, wieder ganz gesund zu werden, aber ich denke mir jeden Tag aufs Neue, das der jetzige Zustand ein himmelweiter Unterschied zu dem Vorherigen ist, auch wenn ich immer noch mal wieder einiges an "Müll" in der Nase habe und auch weiterhin meinem Asthma fröhne, leider.

Singulair schlägt ja bei mir nicht an.

Gestern hatte ich ein Gespräch mit dem besagten Krankenhaus, weil man mir damals sagte, ich solle doch nach ca. 1 Jahr nochmals den ASS-Bluttest zur Kontrolle wiederholen. Tja, und was soll ich sagen, die Krankenkassen bezahlen den Test nicht mehr. Jetzt versuche ich das am 5.11. bei meinem HNO-Doc durchzukriegen, nachdem mir die Krankenkasse gesagt hat, daß sie das nur bezahlt, wenn es für eine weiterführende Therapie nötig ist.

Ist das nicht langsam zum Heulen, und dann sollen wir ab nächstem Jahr auch noch 15,5 % bezahlen, ohne auch nur den kleinsten Vorteil davon zu haben.

Liebe Grüße

Aggi

c/rei8te+r~crxiz


Hallo zusammen, ich will mal die Fragen beantworten. Mit Riechen und Schmecken habe ich immer noch Probleme. Der Prof. der bei mir die Desaktivierung machte, meinte, wenn die Nerven solange so lange geschädigt wurden,wie bei mir, kann es fast nicht sein, daß der Geruchs- und Geschmackssinn sich wieder vollständig herstellt. Manche Tage ist es besser, aber meistens so lala. Mittlerweile habe ich mich schon daran gewöhnt, wenn auch schwer. Aber wenn ich daran denke, was ich vorher hatte, ist es das kleinere Übel. Wenn ich dann wieder Cortison nehme, ist für eine Weile wieder alles ok. Ich koche auch ohne abschmecken und meistens ist alles gut, nur für viele Leute muß mein Mann abschmecken. Was mir auch noch ein bißchen leid tut, ich kann kein Parfüm verwenden, ich weiß ja nicht wie ich damit rieche und das kann für andere Leute ganz schön unangehm werden, wenn man zuviel des guten tut.

Aber alles in allem bin ich froh, daß ich mich zur Desak. entschlossen habe. Aus meiner Sicht kann ich es nur empfehlen. Ach ja, Singulair wirkt bei mir sehr gut.

Liebe Grüße an alle

creitercriz

CmarZo/lJa68


Hallo Ikarus,

Du schreibst, Du bekommst nur Asthma, wenn Du hochdosiert Aspirin, also eine Tablette nimmst. Aber Du bist doch desaktiviert, da nimmst Du doch jeden Tag eine Tablette, oder nicht? Bei mir ist es übrigens auch so, dass ich die OP vor der Desaktivierung verweigert habe weil meine Polypen mit Celestamine auch weggegangen sind. Allerdings musste ich Celestamine durchgehend nehmen und in den letzten beiden Jahren immer noch gelegentlich zusätzlich Depot-Spritzen, da hat eine Celestamine am Tag nicht mehr gereicht. Wenn ich auf eine halbe reduziert habe, ging es mir wie Dir, dann sind die Polypen ganz langsam gewachsen. Seit ich desaktiviert bin (Februar 2008) reicht mir eine dreiviertel Celestamine. Ich möchte irgendwann ganz davon weg, muss sie aber jetzt auch noch wegen des Asthmas nehmen, das seit der Desaktivierung schlimmer geworden ist. Mir haben sie in sämtlichen Krankenhäusern gesagt, dass ich nur desaktiviert werden könnte, wenn ich mich vorher operieren lasse, ich bin froh, dass ich das nicht gemacht habe. Nimmst Du denn jetzt noch Celestamine? In manchen Fällen lässt es sich wohl nicht vermeiden, es auch noch nach der Desaktiverung zu nehmen. Manche nehmen ja auch noch Nasonex, ich vertrage das leider nicht. Mir hat ein HNO-Arzt erzählt, dass er in einer Klinik gearbeitet hat, in der sie die besten Ergebnisse mit 2000mg ASS am Tag erreicht haben - was allerdings für die Praxis untauglich ist weil die Nebenwirkungen zu stark sind.

@ Aggi

schön, dass Du auch mal wieder da bist und schade, dass es Dir auch nicht ganz so optimal geht. Ich denke, dass wird es bei uns auch nicht mehr werden. Aber es ist auch bei mir auf jeden Fall viel besser seit der Desaktivierung. Momentan habe ich ein bisschen Angst vorm Zahnarzt weil eingespritzt werden muss und mein Arzt sagt, dass ich die üblichen Spritzen beim Zahnarzt nach wie vor nicht vertragen werde. Mir wurde jetzt gesagt, was der Zahnarzt versuchen soll (Lidocain oder Bupivacain) aber es wird vorher nicht getestet und mir graust davor. Ansonsten kämpfe ich immer noch mit meinem Gewicht. Seit ich übergangsweise auf Hydrocortison umgestellt wurde und danach wieder auf Celestamine habe ich so zugenommen - und alles ist am Bauch!

Dir noch einen schönen Sonntag,

viele Grüße

Carola

sRoni_deboxca


Nabend..ist ja unglaublich, dass ich jetzt ma so aktuelle Berichte gefunden habe :-D

Also ich hab in 2 wo. meine ass Testung. Wird wohl als erstes Nasal durchgeführt und wenn ich darauf reagieren sollte, werde ich für 5 Tage eingewiesen und eingestellt..bin ja mal sowas von gespannt, weil ich echt keine Böcke mehr hab. Immer krank, immer polypen, immer nebenhöhlenquatsch..nervt.. hatte vor 4wo meine 3.nasenop und habe das Gefühl,dass die dinger wieder nachgewachsen sind. Bin auch schon wieder erkältet und meine Stirnhöhlen sind dicht.wofür also diese op ??? ??? ? und diesmal hat auch das tolle cortison nicht wirklich angeschlagen, 5 verschiedene nasensprays und alles für die katz..bin nur froh,dass mein Asthma nicht durchdreht....und darum hoffe ich nur allzusehr, dass diese ass Geschichte anschlagen wird. Zumindest über nen längeren Zeitraum gesehen.

CAROLA du hast vollkommen recht..die Leute haben alle keinen Plan..wir haben hier in Hamburg auch nur ein Krankenhaus, das seit 5 Jahren diese ass-desaktivierung durchführt und wenn man den Aphotekern davon erzählt, dass dieses Zeug in sämtlichen Lebensmitteln ist gucken die einen auch nur schräg an, als ob man die veraschen wolle :-D

warte jetzt erstmal ab und hoffe, dass alles gut geht..alles Kranken wünsche ich ne Gute Besserung

*:)

gquka


Hallo zusammen

Bin auf der suche nach einer neuen Therapie gegen Polyposis nasale zufallig bei einem Bericht über ASS Intoleranz gelandet und hab gedacht nanu das past doch irgendwie bei dir.

Also ASS vertrage ich seit meiner Jugend nicht bin jetzt (37) wurde aber damals eher als unverträglich abgetan (hab seitdem auch keins mehr genommen) . Mein erster "kleiner" Asthma Anfall trat auch dann irgentwann in der Zeit mal auf, da ich danach lange Ruhe hatte wurde dem auch vom Arzt und von mir selber keine große Bedeutung zugemessen. Das mit dem Asthma wurd dann so ab 26 etwas schlimmer, aber da ich selbst Krankenpfleger bin hab ich mich halt wens nötig war selbst therapiert, bis ich vor 3 Jahren einen Status hatte und auf meiner Intensivstation wieder erwacht bin. setdem bin ich ganz gut mit einem Spray eingestellt.

Bin bisher 2x an den Polypen operiert worden (das erste mal vor ca. 15 Jahren, das 2mal vor 6 Jahren), weg sind die natürlich immer noch nicht. Halte mich aber leidlich mit Nasenspray, 8 wöchigen HNO Besuchen und ca. 1x im Jahr Cortisontherapie über 2 Wochen über Wasser. Ist halt mal etwas besser mal etwas schlechter. Wurde halt nur gern mal wieder riechen und meine Frau nicht mit schnarchen wecken.

Bisher hat halt weder mein Hausarzt noch mein HNO einen Zusammenhang hergestellt, bin mir allerdings sicher das beide nichts von der ASS unverträglichkeit wissen. Habe dem selber keine bedeutung geschenkt.

Also hier meine Fragen

Gibts im Großraum Ruhrgebiet einen Experten??

Wo kann man sich Testen lassen ??

Hab leider im www außer dieses Forum kaum was brauchbares gefunden.

Danke im vorraus

GUKA

Cgarolaw68


@ guka

Hallo guka,

dass Dein Hausarzt das nicht weiß, ist nicht weiter verwunderlich, traurig ist nur, dass auch HNO-Ärzte mit diesem Krankheitsbild oft überfordert sind. Wenn Du dich auf ASS-Intoleranz testen lässt, dann musst Du das in einer Klinik machen und davon gibt es ja sicher genug in Deiner Nähe.

Ich hab mal ein bisschen gegoogelt:

[[http://www.klinikum-duisburg.de/pneumologie_allergologie/pneumologie_allergologie.htm]]

[[http://www.medizin.uni-koeln.de/kliniken/hno/web/index.php?l=de&s=sp&ss=nnh&;sss=diagnostik]]

Ich weiß ja nicht, wo Du wohnst, Du solltest nach einer Klinik mit Allergie-Ambulanz oder Lungenklinik oder HNO-Klinik suchen. Dann aber auch erkundigen, wie die Desaktivierung verläuft, es gibt unterschiedliche Schemata. Die dauerhafte Einnahme von 500 oder 300mg scheint (so die Erfahrung in diesem Forum) besser zu sein als 100mg.

Falls Dein Arzt Dir keine Überweisung geben will weil er den Zusammenhang nicht sieht, schadet es manchmal nicht, sich im Internet entsprechende Infos auszudrucken, z.B:

[[http://www.allergiezentrum.org/content_aerzteinfo/ass.htm]]

Viel Glück,

Carola

@ sonideboca

ich drück Dir die Daumen, dass das gut geht und Du nach der Desaktivierung keine Probleme mehr mit den Polypen hast. Dass die Polypen nach der OP so schnell nachwachsen kann auch von der Anästhesie oder den Schmerzmitteln danach kommen, was eine OP dann wieder völlig sinnlos macht.

Euch allen ein schönes Wochenende

Carola

A/ggxi


Hallo alle Miteinander,

mich hats voll erwischt, zum Glück zwar keine Grippe, aber meine Nase ist total dicht.

War am letzten Mittwoch beim HNO, weil ich doch schon wieder Panik hatte, daß sich Polypen gebildet haben,

aber Gott sei Dank sagte er mir, daß es ganz gut aussehen würde, da ist mir ein Stein vom Herzen gefallen.

Naja, der jetztige Zustand ist nicht gerade prickelnd, ich kriege kaum Luft und natürlich ist Schmecken

und Riechen gar nicht mehr drin.

Irgendwie haben die ganzen HNO-Ärzte echt nicht sonderlich viel Ahnung von unserer Geschichte, denn so

wirklich konnte meiner auch nix damit anfangen, dabei war er das, der letztes Jahr zu mir gemeint hat, daß

meine Symptome doch ganz die einer ASS-Intoleranz gleichen. Als ich ihm dann jetzt sagte, daß ich täglich

300 mg ASS zu mir nehme, meinte er doch glatt zu mir, dann hätte ich doch auch keine Intoleranz wenn

ich die vertragen würde ??? ??? , dazu konnte ich dann irgendwie nichts mehr sagen, war sozusagen sprachlos.

Ich bin auch nicht weiter darauf eingegangen.

Leider wird mein HNO-Doc, der mir letztes Jahr die Polypen weggelasert hat, wohl nicht mehr praktizieren können,

seit seinem Schlaganfall, im Januar, ist er jetzt in einem Pflegeheim untergebracht und kann auch seinen linken

Arm nicht mehr einsetzten. Mir tut das sehr sehr leid, er war ein phantastischer Arzt. Also wenn mir jetzt noch mal

die Dinger wachsen sollten, muss ich wohl oder übel eine OP in Kauf nehmen :°(

So, werde jetzt mal was trinken, mein Mund trocknet schon aus, da ich ja nicht durch die Nase atmen kann.

Wohl oder übel nehme ich nachher zum Schlafen etwas Nasenspray, sonst hab ich ne schreckliche Nacht und ich muss

leider morgen arbeiten.

Ich wünsche euch allen noch einen angenehmen Sonntag Abend.

Liebe Grüße

Aggi

CVarolax68


Hallo Aggi,

da fällt einem doch wirklich nichts mehr ein! Man sollte meinen, dass ein HNO-Arzt, wenn er schon einen Patienten mit ASS-Trias hat, sich wenigstens dann mit dem Thema befasst. Ich merke auch, dass sich kaum jemand auskennt. Mir kann noch immer keiner so richtig sagen, welche Art der Anästhesie verträglich ist. Bzw. meine Hausärztin meinte, reines Procain oder Bupivacain. Es ist nämlich so, dass man bei ASS-Intoleranz entweder auf Säureamid oder Esther ähnlich wie auf ASS reagiert. Und trotz unserer Desaktivierung vertragen wir ja immer noch nicht jede Dosierung. Ich finde es so wahnsinnig mühsam, wenn man sich um alles selbst kümmern muss und sich auf keinen Arzt wirklich verlassen kann.

Tut mir leid, dass es Dich schon wieder erwischt hat. Ich muss sagen, seit der Desaktivierung geht es mir was die Polypen betrifft, wirklich ganz gut. Aber leider ist mein Asthma schlechter geworden.

Dir gute Besserung,

liebe Grüße

Carola

A0ggxi


Hallo Carola,

dank Dir für Dein Mitgefühl.

Es ist wirklich traurig, daß man sich um alles selber kümmern muss, aber ich freu mich, daß es Dir soweit ganz gut geht. Mit Asthma hab ich

auch zu kämpfen, leider, aber ich sprüh halt immer wenn ich merke das sich was anbahnt und dann gehts ne Weile ganz gut.

Momentan kriege ich gar keine Luft durch die Nase und finde das einfach nur schrecklich. Zum Schlafen gehen nehme ich dann halt etwas Nasenpsray für Kinder, sonst käm ich nicht zur Ruhe. Ich möchte nur über Tag Nasenspray vermeiden, weil ich Angst habe, wieder von dem Zeugs abhängig zu werden, hatte das nämlich vor 5 Jahren schon mal, das war gar nicht gut.

Mit Anästhesie habe ich mich noch gar nicht beschäftigt, da ich die letzte Narkose vor 4 1/2 Jahren hatte, zu der Zeit wusste ich noch nicht das ich ASS-Intoleranz habe und ich kann mich auch nicht mehr daran erinnern, ob ich danach starke Probleme hatte.

Naja, im Moment hoffe ich, daß ich die schlimmste Zeit hoffentlich bald vorbei habe und der Schnupfen endlich abklingt, so schlimm hatte ich es wirklich schon lange nicht mehr.

Wie schaut das eigentlich bei Dir mit Schmecken und Riechen aus, ist alles wieder da, oder hast Du starke Einschränkungen.

Creitercriz hat ja leider grosse Probleme damit, was ich echt total schade finde.

So, ich versuch mich jetzt noch über Wasser zu halten und freu mich schon auf mein Bettchen, damit ich endlich das erlösende Nasenspray nehmen kann.

Liebe Grüße

Aggi *:)

MFrj. Exdd


Einen wunderschönen Guten Tag an die Forumsgemeinde ;-)) Ich bin sozusagen ganz NEU hier

Als aller erstes möchte ich gern loswerden, dass ich super froh bin, dass es anscheinend doch noch Menschen auf dem Planeten gibt, die dieselben (Nasen-)Probleme, wie ich haben. Die letzte Woche habe ich erst mal intensiv all die Beiträge hier gelesen – es kam mir vor, als würde ich bei einigen "in den Spiegel sehen".

Ich habe seit meiner Kindheit mit der Nase Probleme. Anfangs waren es Polypen, dann eine schiefe Nasenscheidewand und immer chronischen Schnupfen.

Meine genaue Diagnostik lautet: chronische Rhinosinusitis mit häufig rezidivierenden NNH-Entzündungen und polyposis nasi – also Polypen.

Die ersten Polypen habe ich mir mit 10 Jahren noch ambulant entfernen lassen. Mittlerweile habe ich 3 Krankenhausaufenthalte mit den jeweiligen Nasen-OP´s hinter mir. Die letzte OP liegt mittlerweile 6 Jahre zurück, sie war meiner Meinung nach die bisher erfolgreichste.

Bei dieser OP wurden wohl alle Polypen und teile der Schleimhäute aller Höhlen und der Siebbeinzellen entfernt. Was ich aber mittlerweile weiß – auch Dank dieses Forums hier – ist, dass diese OP´s immer nur die Symptome der Krankheit bekämpfen. Es kam nur niemals im Entferntesten ein Arzt darauf, woran das liegt, dass die Polypen wachsen. Geschweige denn danach zu suchen. Das ist so was von niederschmetternd und frustrierend….

Allergisch reagiere ich auf so gut wie alles was im Sommer "rumfliegt". Bis vor einem Jahr dachte ich auch, dass diese Pollen die Ursache für alles ist. Seit letztem Winter aber, ist die Nase auch länger ständig zu – wenn keine Pollen fliegen. Also hab ich mich auf die Suche gemacht ;-)) nach Gründen oder Gleichgesinnten, da Ärzte ja nicht weiter helfen.

Bei den Recherchen stieß ich auf die sog. ASS Intoleranz – Thema bei allen bekannten Ärzten (HNO und Allgemein) angesprochen – ich erntete Stille und Unkenntnis.

Ich hatte bisher einen anphylaktischen Schock oder Anfall, bei dem ich auch 3 Tage im Krankenhaus war. Der Grund war der, dass ich eine Aspirin genommen hatte und ca. 2 Stunden später meine Oberlippe und Augenlieder angeschwollen sind. Dazu muss ich sagen, dass ich nie Kopfschmerzen habe und somit auch keine Aspirin nehmen musste. Da dämmerte es mir, dass ich ja eventuell darauf reagiert habe. Aber keiner der Ärzte hat das damals überhaupt in Erwägung gezogen oder geprüft.

Auf jeden Fall habe ich mich jetzt erst mal dazu entschieden in einem Krankenhaus einen Test zu machen, ob ich auf ASS reagiere. Dieses Krankenhaus macht diese Tests schon länger und ist auch darauf spezialisiert im folgenden eine Desaktivierung zu machen. Aber das geht nur Stationär.

Mein derzeitiger Gesundheitszustand ist so, dass ich eventuell tagsüber 2-3 Stunden was schmecke und rieche aber gegen Abend ein Nasenloch komplett zu ist.

An Spray nehme ich seit 6 Jahren Nasonex. Ob es aber noch was bringt glaub ich nicht unbedingt, leider. Ach ja Asthma habe ich seit gut 8 Jahren auch….das ist zum Glück gut eingestellt und ich habe damit keine Probleme.

Leider hat sich aber das ganze schmecken und riechen seit gut 4 Wochen sehr verschlechtert. Ich wird wohl noch eine Cortison-Tabletten-Kur machen müssen. Was nehmt ihr denn da?

Oh mein Gott ist das jetzt für den ersten Post viel geworden – wärs dennoch liest – Danke.

Euch allen eine Gute Nase ;-)) *:)

PS: und ich koche so gern ;-(((

C1aroZlax68


Hallo Mr. Edd,

bei mir sind die Polypen durch Celestamine Tabletten zurückgegangen. Allerdings nicht als Kur sondern ich musste sie durchgehend nehmen und hatte nach einiger Zeit auch sehr mit Nebenwirkungen zu kämpfen. Seit der Desaktivierung geht es mir in Sachen Nase wirklich gut. Ich muss zwar (wegen des Asthmas) noch immer täglich eine dreiviertel Tablette Celestamine nehmen aber es ist ein riesengroßer Unterschied zu vorher. Dass Du bei Ärzten auf Unverständnis und Unwissenheit gestoßen bist wundert mich nicht, das ist eine frustrierende Erfahrung die wir alle schon hinter uns haben.

In welchem Krankenhaus wirst Du den Test machen lassen? Das die Desaktivierung stationär gemacht wird ist absolut wichtig!

Dir noch einen schönen Abend

Carola

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