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Ass-Intoleranz

D@e/s2l


Hallo Carola68** , hallo an alle da im Forum,

es ist wie bei den meisten ein auf und ab, ich nehme tägl. 500mg Aspirin und habe jetzt angefangen die Cortison- Sprays auszuschleichen unter "Leitung" einer Naturheilpraktikerin, darauf reagiert meine Nase mal so und so. Die Ärztin ist der Meinung die Intoleranz sei mit der Tablette aufgehoben, die Reaktionen der Nasen sind jetzt noch chronische Erscheinungen von den jahrelangenen Entzündungen. Danach will ich versuchen das Aspirin auf 300mg zu reduzieren. Bekommst Du 500mg-protect? Mein Arzt sagt dies gibt es nur bis 300mg.

Ich habe für mich festgestellt, daß es mir unter Ärger und Streß schlechter geht, versuche positiv zu denken und mir nette Gedanken zu machen. Leider ist das im Alltag mit Beruf, Familie & Co nicht immer so einfach.

Auf jeden Fall gebe ich allen mit auf den Weg nicht so verzweifelt zu sein, die Krankheit teilweise zu akzeptieren (nicht die Heilungsmethode) und sich in Gedanken nicht ständig damit zu beschäftigen. Fest daran glauben das uns mal Hilfe auf schonende Weise verschafft wird. Ich denke es bessert das Allgemeinbefinden.

Hat jemand positive Erfahrungen mit "Dr.Ziss"?

In diesem Sinne, Euch einen schönen Tag. *:)

CuaroYl]a6x8


Hallo Desl,

ich will Dr Ziss nicht schlechtmachen, er ist sehr nett und sympathisch aber mir hat das nichts geholfen. Sicher schadet es nicht, Eicosapen zu nehmen aber wie gesagt, geändert hat sich bei mir dadurch nichts. Aber ich glaube Tanja hatte damals geschrieben, dass sie das Gefühl hat, es würde helfen.

Was macht denn Deine Heilpraktikerin zum "Ausschleichen"? Ich kann mir leider keinen Heilpraktiker leisten, bzw. im Sommer war ich mal wieder bei einem und der meinte, meine Schleimhäute seien so kaputt und trocken weil ich als Kind den Blinddarm herausbekommen habe und mein Körper mit der Blinddarmentzündung nicht fertig geworden ist. Ich habe schon den guten Willen, Dinge zu glauben aber das stimmt ganz einfach nicht. Der ASS-Trias ist eine Stoffwechselerkrankung und diese ist in der Regel den meisten Ärzten und noch mehr den Heilpraktikern nicht bekannt. Trotzdem glaube ich, dass es bestimmt Heilpraktiker gibt, die sich mehr in das Thema einarbeiten und hilfreich unterstützen.

Ja, ich nehme 500 mg, jetzt schon seit zweieinhalb Jahren. Anfangs habe ich dazu Pantozol (Magenschutz) bekommen, damit habe ich mich total unwohl gefühlt und das nach einem Jahr abgesetzt. Aspirin protect gibt es nicht bei 500 mg. Mein Ziel ist eigentlich auch, zuerst das Cortison abzusetzen (ich nehme inzwischen nur noch eine halbe Celestamine, wenn ich eine viertel nehme, geht die Nase aber wieder zu) und dann irgendwann auf 300 mg protect zu kommen aber in naher Zukunft scheint das nicht zu klappen.

Dir noch einen schönen Tag (ich muss jetzt gleich Eis und Schnee vom Auto kratzen)

Carola

R6hi>niKsaxn


Hallo und guten Tag zusammen,

ich habe das Forum durch Recherche über ASS-Intoleranz im Internet "entdeckt." Darüber bin ich sehr froh, da es zu diesem Thema nach meinen Erfahrungen wenig Quellen gibt.

Auch ich bin einer von den "Nasen" die seit Jahren mit den viel beschriebenen Sympthomen ( Riech- und Geschmacksverlust, Nase ständig zu, keine vernünftige Nasenatmung etc.) zu tun haben.

Nachdem ich am 01.11. 10 meine zweite NNH-OP hatte, hat mir mein HNO Arzt zwecks Nachsorge die Empfehlung gegeben, mich auf ASS-Intoleranz testen zu lassen. Einzelheiten konnte er mir leider nicht nennen, da er sich damit nicht intensiv beschäftigt hat.

Daraufhin hat er mir ein Informationsgespräch mit der HNO-Abteilung der HSK-Wiesbaden empfohlen.

Ergebnis war dann, dass ich innerhalb von zwei Tagen ein "Allin one Paket" erhalte,

( Test und Desaktivierung ). Danach werde ich mit einer Erhaltungsdosis von 100mg eingestellt.

Das erscheint mir nach den Informationen die mir vorliegen, auch aus diesem Forum, doch ein sehr kurzer Behandllungszeitraum der Desaktivierung zu sein. Gerne würde ich mir jetzt eine zweite Meinung einholen.

Aus diesem Grunde würde mich interessieren, ob jemand bereits Erfahrungen mit der HSK in Wiesbaden hat, bzw. jemanden kennt?

Desweiteren, kann mir jemand Ärzte/Kliniken empfehlen, die sich mit dem Thema ASS-Intoleranz intensiver auseinandersetzen und wo sich der Patient gut aufgehoben fühlt...

Ich komme aus Mainz, wobei der regionale Nähe für mich sekundär ist.

Beste Grüße und vielen Dank im voraus.

Rhinisan

C$atrolxa68


Hallo Rhinisan,

[[www.allergiezentrum.org/nasennebenhoehlen/ass-intoleranz.html]]

vielleicht kennst Du diese Adresse ja auch schon.

In München/Großhadern ist auch ein Allergiezentrum, die befassen sich aber noch nicht so lange mit diesem Thema.

Schönes Wochenende

Carola

Sachn|upfe~nnaxse


Hallo Leute,

ich möchte jetzt mal bewusst diesen Thread wieder nach oben schubsen *:)

Ich habe aktuell (nach vorher erfolgter OP) wieder eine Desaktivierung hinter mir und muss jetzt (wieder) 300 mg Aspirin Protect einnehmen.

Ich frage jetzt mal bewusst diejenigen welche damit (evtl. schon länger) super zurechtkommen und warum. Asthma habe ich keines. Die Befürchtung hat mir meine Lungenfachärztin Gott sei Dank vor Monaten genommen. Ich habe auch seit einer total schlimmen Sommergrippe vor einem halben Jahr, mit AB und Cortison, überhaupt keine Lungenbeschwerden mehr gehabt. Nach vorher jahrelang immer mal Asthmaspray. Vermutlich hat man durch die Behandlung irgendwas endgültig ausgerottet. Jedenfalls meine Vermutung.

Ich habe auch bei der Desaktiverung lungenseitig gar nicht reagiert und lief in 2 Tagen ab.

Bei mir sind es nur die Polypen welche die Nasenatmung behinderten und der Verlust des Geruch- und Geschmacksinnes. Welcher nach der OP schnell wieder zum Vorschein kam. Darüber war ich am meisten froh.

Also, schildert bitte nochmal die eigenen -positiven- Erlebnisse. Meistens ist es leider so das positives nicht weitervermittelt wird, negatives dafür um so schneller. Letzteres kann ich im Moment aber leider gar nicht brauchen.

Danke.

@:) *:)

C(arolma6x8


Hallo Schnupfennase,

ich bin jetzt seit Februar 2008 desaktiviert und nehme 500 mg Aspirin und die Polypen sind auf jeden Fall weniger als vorher und seit einigen Monaten kann ich sogar ab und zu ein bisschen Alkohol trinken. Das war in den Jahren vor der Desaktivierung gar nicht mehr möglich.

Ich muss zwar immer noch Cortisontabletten nehmen aber weniger als vor der Desaktivierung.

Schönen Nachmittag,

Carola

Sichnufpfennaxse


Hallo Carola,

Cortison muss ich keines nehmen. Vor der Desaktivierung auch nur für einige Wochen nach der OP. Vom Cortison musste ich wieder runter sein BEVOR desaktiviert wurde. Sonst haut das nicht hin. Musste das Cortison auch über einige Wochen ausschleichen und quasi clean sein.

Alkohol trinke ich eh ganz wenig und ganz selten. Da hatte ich nie Probleme bis auf ein paar Sachen die ich eh nicht sonderlich vertragen habe und auch nicht mag (Sekt und sowas).

Ich bin auf 300 mg eingestellt. Wobei die Option, das auch zu reduzieren, vorhanden ist. Ich kann noch Cortisonspray extra für die Nase dazu nehmen. Das wirkt nur auf der Schleimhaut. Körper ist dadurch unbelastet.

Weiter nehme ich keine Medikamente.

Ist schon viel was du schlucken musst. Hat denn die Desaktivierung hingehauen trotz deiner Cortison-Tabletten? Das irritiert mich eben weil mein aktueller Kenntnisstand ein anderer ist.

Eigentlich verhindert dann ja die Aspirin-Gabe die krankhafte Reaktion des Körpers. Allerdings kann das sehr schnell wieder auftreten wenn man mal Tabletten vergisst. Dann muss man von vorne anfangen. Also einfach mal ein paar Tage absetzen und wieder neu anfangen ist da nicht.

Vermutlich war das mein Fehler nach der 1. Desaktivierung vor einigen Jahren. Da habe ich dann schon mal ein paar Tage keine Ass genommen. Evtl. auch der Grund weshalb bei mir erneut Polypen aufgetreten sind. Aber das alleine war es nicht.

Ich werde jetzt penibelst darauf achten genau zu nehmen.

*:) @:)

CWarolxa68


Hallo Schnupfennase,

Cortison und Desaktivierung widerspricht sich ja nicht. Nasales Corticoid vertrage ich leider nicht, außerdem muss ich auch wegen des Asthmas Cortisontabletten nehmen. Minimal systemisch wirken die Nasensprays übrigens auch aber natürlich nicht so wie die Tabletten. Bei mir sind die Schleimhäute so extrem trocken und dünn, dass ich sofort Nasenbluten bekomme und sich alles entzündet, wenn ich Sprays nehme.

Aber wie gesagt, es gibt keinen Grund, warum die Desaktivierung deshalb nicht "funktionieren" sollte.

Haben die Dir bei der ersten Desaktivierung nicht gesagt, dass man die Einnahme nicht vergessen darf? Wie lange ist die erste Desaktivierung bei Dir her?

Dir noch einen schönen Tag ohne Weihnachtsstress,

Carola

SEchWnupfrennxase


Huhu Carola,

gut, ich habe jetzt kein Asthma welches mit Cortisontabletten behandelt werden muss. Aber ist es nicht so daß Cortison Entzündungs- bzw. Allergiereaktionen unterdrückt? Wie kann dann bei einer Desaktivierung festgestellt werden welche Dosis an ASS der Körper verträgt? Verstehe ich nicht ganz. Mir wurde gesagt daß man da runter sein muss.

Ist dein Asthma nicht auf die Unverträglichkeit auf ASS zurückzuführen? Aber vielleicht ist das bei dir so schlimm daß bloss Desaktivierung nicht hinhaut? Da habe ich es ja noch etwas besser.

Die 1. Desaktivierung, und das 1. Mal davon überhaupt zu hören, ist über 6 Jahre her. Ich habe dann auch 5 Jahre brav geschluckt. Damals wusste viele so gut wie noch gar nichts von dieser Krankheit. Das Internet zeigte sich damals auch noch sehr "stumm" diesbezüglich. Mittlerweile braucht man bloss googlen und kann sich aussuchen welchen mehr oder weniger großen Mist man lesen möchte ;-D Ne, das hat sich schon gebessert.

Viele Ärzte kennen sich da da heute noch nicht mit aus. Aber wenigstens haben manche davon schon was gehört.

Meiner ist da zum Glück fit drin. Der hatte auch die 1. Desaktivierung schon gemacht. Aber die Wissenschaft entwickelt sich halt weiter. Manche vertragen Ass schon nach vergessen einer Tablette nicht mehr. Bei wem anders dauert es ein paar Tage. Das kann man nie wissen. Was man aber weiss ist, das man auf ASS neu eingestellt werden muss wenn man bewusst da absetzen musste (geplante OP etc.). Ich wusste damals schon daß man die Tabletten nicht vergessen darf. Aber wie es halt so ist: Natürlich habe ich die eine oder andere Tablette mal vergessen.

Wenigstens haben die bei Bayer mal dazugelernt. Auf den ASS Protect sind jetzt hinten die Wochentage drauf. Wie bei der Pille ;-D Das ist schon hilfreich. Die hatte ich vorher immer mit filzstift selbst draufgemalt. ;-D

Aber die letzte Desaktivierung letzte Woche ging völlig problemlos ab. Obwohl ich 11 Monate keines mehr genommen habe. War aber zum Glück auch bloss tagesstationär zur Überwachung. Kann nicht klagen.

Mal sehen wie es weitergeht. Ich habe überhaupt keine negativen Lungenreaktionen. Eine super Nase seit der OP. Alles gut verheilt. Vielleicht hat die lange ASS-Einnahme bis Ende letzten Jahres da ja schon viel gebracht.

Seit wann hast du Asthma?

LG

E"m:max71


Hallo an Alle

ich habe seid zwei Jahren mittgradig Asthma und chron. Sinusitis . In der Zeit ist es nach der Einnahmen von Schmerzmedikamenten mehrfach zur Atemnot gekommen , wonach ich direkt bei Arzt zur Behandlung Medikamente gespritz gekam.

Habe auch schon seid vielen Jahren Probleme mit Schnupfen und im letzen Jahr

ständig die Nase zu.

Bei HNO ist aus meiner Sicht nicht ausführlich genug Untersucht worden ( keine Untersuchung mit Endoskop) , aber der HNO wollte per OP die Nasenmuscheln verkleinern , was ich aber erst mal abgelehnt habe.

Vor dem Asthma habe ich Schmerzmedikamente ohne Probleme vertragen.

Wegen der ständig dichten Nase nehme ich jetzt schon seid 6 Wochen Nasenspray was man ja eigendlich nicht machen sollte.

Der Lungenfacharzt hat eine Allergiepass auf Analgetika-Asthma ausgestellt, in den Er nur die Medikamente eingetragen hat , bei denen es schon zum Asthmaanfall gekommen ist.

Ein Test wurde bei mir nie gemacht.

Der HNO sagte es wären keine Polypen , bezeifel aber das der HNO ausreichend geschaut hat.

Auch habe ich schon bei einem Zahnarztbesuch festgestellt , dass man sich nicht damit auskennt was verschrieben werden kann. Bekam Novamin... verschrieben, und habe es nach einigen Tagen auch nicht mehr vertragen.

Was würde ihr zu meiner Geschichte sagen?

Und wie kann ich meine Pronbleme mit der ständig dichten Nase verbessern?

Auch weis ich nicht was ich noch gegen Kopfschmerzen machen kann , wenn Paracetamol nicht reicht.

Wegen dem Asthma nehme ich Symbicort 320/9 - 2x1

Danke für Info .

Viele Grüße Emma71

C9arno%la68


Hallo Emma,

leider ist es so, dass die wenigsten Ärzte wissen, was ein Samter´s Trias ist. Zahnärzte schon gar nicht. Warum gehts Du nicht mal zu einem anderen HNO-Arzt für eine zweite Meinung? Lass´ doch mal ein CT machen, dann sieht man ja, ob Du Polypen hast. Wenn Du auf Schmerzmittel mit Asthma reagierst und die Nase immer zu ist, spricht das schon für eine ASS-Intoleranz. Wie sehr hast Du Dich denn mit dem Thema schon auseinandergesetzt? Weißt Du, dass Salicylate auch in Nahrungsmitteln enthalten sind? Außer Paracetamol gibt es m.W. nichts, was man nehmen könnte. Man kann es mit trizyklischen Antidepressiva versuchen, die müsste man aber regelmäßig nehmen, oder Antiepeleptika (soll wohl starke Nebenwirkungen haben) oder bestimmte Opiate, die aber soweit ich es verstanden habe, beim typischen Kopfschmerz gar nicht so wirken. Ich habe mich deshalb damit befasst weil ich seit Jahren starke Kopfschmerzen habe und nie Schmerzmittel nehmen konnte (früher ab und zu Paracetamol aber bei der Desaktivierung wurde mir gesagt, dass ich die nicht mehr nehmen darf wenn ich tägl. Aspirin nehme, keine Ahnung ob es stimmt aber ich will kein Risiko eingehen).

Ich kann auch nur bestimmte Anästhetika nehmen, das war aber ein langer Kampf, bis ich herausgefunden habe, was ich vertrage.

An Deiner Stelle würde ich mich jedenfalls testen lassen und dann auch den Allergiepass entsprechend aktualisieren lassen.

Was Deine dichte Nase angeht: bei manchen wirkt Singulair ganz gut. Ansonsten Nasendusche, was aber bei ständig zugeschwollener Nase auch nicht wirklich nützt.

Schöne Weihnachten,

Carola

Cgaro\la68


Hallo Schnupfennase,

ich konnte das Cortison nicht absetzen und die Desaktivierung hat 10 Tage gedauert, ich habe schon am ersten Tag auf die 15 mg leicht reagiert – trotz Cortison. Bei mir war im Vorfeld die Reaktion auf ASS extrem ausgeprägt, daher habe ich auch 4 Jahre mit der Desaktivierung gewartet.

Mein Asthma ist nicht nur auf die ASS-Intoleranz zurückzuführen, ich hatte schon mit 17 Asthma und Allergien, bevor die ASS-Intoleranz kam.

Ich habe 2003 erfahren, dass ich eine ASS-Intoleranz habe, gemerkt habe ich es auch schon mindestens 10 Jahre vorher aber, wie Du auch schreibst, damals hatte keiner eine Ahnung. Bei mir hieß es immer, ich sei halt ein starker Allergiker und da könne man nichts machen. Es ist ja leider auch heute noch so, dass man von Ärzten milde belächelt wird, wenn man sagt, man habe einen ASS-Trias und ist desaktiviert und muss jetzt täglich Aspirin nehmen. Die denken doch, man hat sie nicht mehr alle.

Mir geht das auch tierisch auf die Nerven, mich bei Ärzten immer erklären zu müssen obwohl ja ICH von DENEN Hilfe bräuchte. Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einer Möglichkeit, was gegen die dauernden Kopfschmerzen zu machen aber da macht sich auch keiner die Mühe und hört mal genau zu, warum man eben dieses oder jenes Medikament nicht verträgt. Da gehst Du mit einem Rezept aus der Praxis, musst auch noch danke sagen und kannst es danach gleich wegwerfen.

Aber heute ist Weihnachten und deswegen will ich mich jetzt nicht in den Frust reinsteigern.

Dir schöne Feiertage,

Carola

S3ch_nupHfennpase


Hallo Carola,

ich wünsch dir auch schöne Feiertage...und bloss keinen Frust :)_

Obwohl ich den total gut verstehe. Bin auch immer in Erklärungsnot. Das vorher mit: "Aspirin vertrage ich nicht und auch nichts aus der gleichen Stoffgruppe" haben die Docs ja noch kapiert. Aber die tollste Aussage von einem Arzt war mal (nach meiner 1. Desaktivierung): Er verstünde gar nicht das ich was nehmen muss was ich nicht vertrage. Da kommt man sich wirklich vor wie ein Idiot. Ich habe dem damals bloss einen Flyer in die Hand gedrückt wo das erklärt war. Den hatte ich woanders abgestaubt.

Man wird -immernoch- angeschaut als wäre man ein Tabletten-Junkie. Echt wahr. Als hätte man sich das alles ausgedacht.

Um nochmal auf die Schmerzmittel-Problematik zurückzukommen. Ich habe Paracetamol da immer sehr gut vertragen und für starke Schmerzen Tramal (das ist ein Opiat). Das muss man tropfenweise dosieren. Ich habe das extrem selten genommen weil einem davon leicht übel wird wenn man einen Tropfen zuviel erwischt ;-D Jedenfalls bei mir. Allerdings habe ich selten Schmerzen (bin kein Kopfweh-Typ) und halte umgekehrt auch was aus. Das ist ja bei jedem Menschen anders ausgeprägt.

Wenn jetzt einer von den Ärzten nicht Bescheid weiss dann bin ich so frei, auf Google hinzuweisen. Bzw. auf die diversen Ärzteblätter wo das auch schon beschrieben stand.

Es ist allemal besser man ist desaktiviert als einen Asthma-Anfall zu riskieren. Was ja auch nicht bei jedem sein muss. Bei mir zeigte sich die ASS-Intoleranz erstmals eigentlich in einer leichten Verschlimmerung statt Verbesserung von Erkältungssymtomen. Das heisst, Nase noch schlimmer gelaufen, döseliger Kopp etc. Nachdem das vorher immer gewirkt hatte. Aspirin ist ja so ein klassisches "Erkältungsmedikament".

Vorher hatte ich auch Asthma (Heuschnupfen viele Jahre). Nachdem ich gegen die div. Pollen hyposensibilisiert wurde ist das auch stark besser geworden. Seit 6 Monaten gar keine Beschwerden mehr *aufholzklopf*.

Ich bin ASS-Intoleranz-mäßig auch weiter oben angesiedelt. Bei mir ist das auch schon stärker ausgeprägt.

Wie gesagt, ich verstehe dich total.

Sind wir schon Zwei :)_

Schöne Feiertage :)* :)* @:) @:)

P&aulQchen!-au(s-Kxiel


Hallo Carola,

ich mische mich jetzt mal schnell in eure Diskussion ein. ;-)

In Sachen Kopfschmerzbeseitigung würde ich mal Akupunktur versuchen. Mein HNO-Arzt hatte mir das empfohlen, da Akupunktur auch die Schleimhäute zum Abschwellen bringen kann.

Mein Hausarzt bietet Akupunktur als Zusatzleistung in seiner Praxis an und hat sich zum Glück bereit erklärt, das kostenfrei bei mir zu probieren. Er hat mir erklärt, dass die Chance bei 50/50 liegt, ob der Körper auf Akupunktur reagiert oder nicht. Und dass man schon nach der ersten Sitzung merkt, ob sich was im Körper verändert.

Nach den ersten Sitzungen merkte ich, dass meine Nase freier wurde und sich zähes Sekret löste. Ich war dann zunächst 2-3 Tage kopfschmerzfrei und danach baute sich bis zum nächsten Termin wieder so ein Druck in den Nebenhöhlen auf. Mittlerweile merke ich nach dem Nadel-Setzen nicht mehr so stark, dass die Nase frei wird, aber ich bin über die Woche konstant kopfschmerzfrei.

Wenn es dann gut läuft, wird man ja doch ein wenig therapiemüde. Ich merke aber, wenn mein Hausarzt im Urlaub ist, dass sich bei mir nach 14 Tagen doch wieder ein ordentlicher Schädel aufbaut.

Ich wünsche allen noch schöne Rest-Weihnachten.

Liebe Grüße aus Kiel!

S~chnu@pfeMnnkasxe


Paulchen

Schöne Grüße nach Kiel *:) Seit ihr im Moment nicht grade eingeschneit? Echt heftig was da überall im Moment runterkommt.

Das mit der Akupunktur kann ich bestätigen. Ich hatte vor 4 Jahren an die 10 Sitzungen (so allgemein zum Aufbau) und ich hatte super darauf reagiert. Allerdings ist da meine Ärztin vom Fach. Da soll man schon drauf achten daß dies einer auch richtig macht.

Ich hatte dann schon meine "Wunschpunkte" zum stechen weil mir das gut tat. Nasenseitig hatte ich damals glaube ich nichts... ":/

Da fällt mir ein, ich könnte auch mal wieder welche nehmen.

Schönen Restfeiertag wünsche ich dir noch *:)

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