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Ass-Intoleranz

AWl2afxli


Liebe Carola,

es tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber die familiäre Front war in der letzten Zeit recht turbulent.

Bzgl. der Therapie kann ich sagen, dass besonders der Anfang, als meine Chakren wieder in Einklang gebracht worden sind, ich kurze Zeit später riechen und schmecken konnte! Das ging nach einer Zeit leider wieder weg, aber ich bleibe weiter am Ball. Bei mir ist das PRoblem, dass ich seit 6 Jahren nichts rieche und schmecke, da hat sich einiges im Körper angestaut, was da eigentlich nicht hin gehört. Dementsprechend dauert es auch länger, bis alles wieder weg geht.

Was aber auch sehr wichtig ist, ist die Ernährung. Da die Acetylsalicylsäure auch als natürlicher Wirkstoff in Lebensmitteln vorhanden ist, lasse ich diese komplett weg (versuche es zumindest). Schau mal hier nach:

[[http://www.alles-zur-allergologie.de/Allergologie/Artikel/3967/Allergen,Allergie/Lebensmittelzusatzstoffe/]]

Danach habe ich mich 3 Wochen strikt ernährt und es hat tatsächlich geholfen!!!! Geschmacks- und Geruchssinn waren wieder da. Fleisch sollte man auch komplett weg lassen, höchstens ein wenig Fisch.

Hoffe, das bringt Dich ein wenig weiter!

LG

M*rF. Edxd


Einen schönen Guten Tag liebe Freunde der leidigen Nasen ]:D

Wollte mal wieder diesen Faden etwas weiter nach oben bringen und fragen wie es allen so geht mit der täglichen Einnahme von ASS ???

Weiß eigentlich irgendjemand was davon, dass man nach 5-jähriger Einnahme das ASS reduzieren kann? Sowas in der Richtung habe ich neulich gehört. Habe aber irgendwie kein gutes Gefühl dabei. Die letzten aktuellen Studien, die im www vorhanden sind, sprechen von einer lebenslangen Einnahme. Ich bin jetzt knapp 4 Jahre dabei´und wollte schon irgendwann davon mal runter. Ich habe schon arge Bedenken, dass man die restlichen Organe, insbesondere Magen und Darm nachhaltig schädigt!!!

Hatte in diesem Jahr bereits 3 Infekte, wobei ich nur 2 davon mit AB behandelt habe. Die dauern ebenn immer recht lange und das nervt.

Wie geht es euch, Aggi, Carola, BR65 und alle anderen, die ich jetzt nicht aufgezählt habe?

Viele Grüße Micha

M.arOcus7x0


Hallo,

hatte selbst im feb. 2011 eine Polypen-entfernungs-OP, danach rezidive Polypen, Kortison, usw.

Im Jahr 2011 hatte ich dann 4 oder 5 mal Bakterien auf der Nasenschleimhaut, das erste mal

direkt nach der OP noch im Krankenhaus. Mir hat der HNO jedesmal Antibiotika verordnet, was auch geholfen hat.

Jedoch wollte ich irgendwann kein Antibiotika mehr nehmen, und habe eine Alternative gesucht.

Dann bin ich bei meiner Suche auf "Manuka-Honig" gestoßen. Das ist ein spezieller Honig aus Neuseeland mit antibakterieller Wirkung, wird sogar in manchen Kliniken in Deutschland verwendet.

Kann man auch nach-googeln. Jedenfalls habe ich mir diesen Honig bestellt,

und bei einer neuen Infektion in die Nase befördert. Die Infektion war vom HNO bestätigt, er hatte einen Abstrich genommen. Am besten bekommt man das Zeugs mit einem Wattestäbchen in ein Nasenloch, hält das andere zu und zieht den Honig dann hoch. Hört sich nicht so toll an, aber ich war echt verzweifelt, und da tut man so manches...

Jedenfalls war die Infektion nach ein paar Tagen weg, ohne Antibiotika. Nachuntersuchung beim HNO hat das bestätigt.

Ich schreibe dies, da ich in mehreren Beiträgen von Antibiotikaeinnahme gelesen habe. Für mich ist das eine Super-Alternative!! :)^

CBarolxa68


Hallo Mr. Edd,

gute Idee, den Faden mal wieder weiter nach oben zu bringen. Ich hatte im letzten halben Jahr keine Zeit, hier zu lesen aber Deine Frage, ob man nach einiger Zeit ASS reduzieren kann, interessiert mich auch. Ich bin seit Februar 2008 desaktiviert und nehme 500 mg täglich. Das kann auf die Dauer nicht gut sein und ich würde auch gern reduzieren. Ich muss ja zusätzlich noch Cortisontabletten nehmen, zwar nur noch niedrig dosiert aber ich fürchte, wenn das ASS alleine nicht ausreicht, dann werde ich es auch nicht reduzieren können.

Ich wüsste auch gern, wie es den anderen geht, Aggi usw.

@ Alafli:

tut mir leid, dass ich nicht mehr geantwortet habe, ich war länger krank und hatte dann auch viel um die Ohren.

@ Tanja:

ich melde mich bei Dir zum update :-)

Liebe Grüße an alle,

Carola

Mor.U Exdd


Hallo Carola68 und all die anderen, die hoffentlich fleissig mitlesen *:)

So richtig intensiv wird hier aber nicht mehr geschrieben, find ich schon traurig, zumal es ja einige sind, die mit den Problemen zu kämpfen haben! Gibt es da vielleicht ein anderes Austauschmedium ":/ ?

Jetzt beginnt ja wieder die Jahreszeit, in der wir mehr zu kämpfen haben - da ja ein Infekt oder eine Erkältung nicht in 7 Tagen abgeklungen ist ... {:(

Mich würde mal interessieren, wie hoch ihr alle eingestellt seid? Ich bin auf 300 mg eingestellt- nehme aber alle 4-5 Tage mal die doppelte Dosis, weil ich das Gefühl habe, dass es meiner Grundsituation damit besser geht. Naja und was die Herabsetzung des ASS betrifft, damit hat wohl gar keiner Erfahung oder ein paar Informationen? Schade.

Ich bin so langsam auch mal wieder an einem Punkt, an dem ich alternative Sachen ausprobieren werde - weil man sich schon von den Ärzten nicht richtig wahrgenommen fühlt. Aber es ist halt eine Randerscheinung und keine Volkskrankheit wie Diabetes :-o

Was habt ihr für Erfahrungen mit Alternativmedizinern? Sollte man zu einem Dr. med gehen, der eine ZUsatzausbildung hat oder zu einem reinem Alternativmediziner?

Allen eine Gute Gesundheit und ein schöne Zeit :-D

Micha

Caaro?la68


Hallo Mr. Edd,

ich glaube, Viele haben einfach keine Lust mehr, darüber zu schreiben, zumal sich eh nichts ändert. Nach wie vor ist es so, dass i.d.R. nur HNO-Ärzte den Samter´s Trias kennen und man nur milde belächelt wird, wenn man sagt, dass man eine Schmerzmittelintoleranz hat aber täglich ASS nimmt. Ich merke das auch sehr weil ich seit einigen Jahren chronische Kopfschmerzen habe. In der Schmerzklinik wurde mir gesagt, dass das z. T. auch schmerzmittelinduziert ist, da ich ja seit mehr als 4 Jahren täglich 500 mg Aspirin nehme. Wie ist das bei Dir/Euch? Kopfweh durch tägliche ASS-Einnahme?

Was machst Du, wenn Du mal richtig Schmerzen hast? Irgendwie kann mir keiner so richtig sagen, was ich nehmen dürfte.

Was Deine Frage zu Alternativmedizinern angeht, meine Erfahrungen sind da eher schlecht weil auch Heilpraktiker nicht wissen, was es für eine Erkrankung ist und entweder mit der üblichen Darmsanierungsgeschichte anfangen oder sonstige, wenig hilfreiche Tipps geben. Ich war auch vor einigen Jahren bei einem HNO in Freising (2 andere aus diesem Forum auch), der von sich gesagt hat, dass er den Samter´s Trias mittels Omega-3-Kapseln und ein paar Globuli heilen kann. Außer teuer war das auch nichts :-(.

Meiner Meinung nach sollte diese Erkrankung auch im Katalog für Behinderungen aufgenommen werden. Man ist dermaßen eingeschränkt, dass kann sich jemand, der nichts damit zu tun hat, gar nicht vorstellen.

So, genug gejammert,

allen noch einen schönen Abend

Carola

M2arryPop7pins


Hallo,

tja Carola, da hast du recht, kaum einer kennt sich damit aus, selbst Ärzte nicht.

Ich war mehrmals im Krankenhaus und bei der Frage welche Medis ich nehme schlugen alle die Hände über dem Kopf zusammen.

Schmerzmittelunverträglichkeit plus Asthma und dann ASS 500, um Gottes Willen.

Bei richtigen Schmerzen nehme ich meistens Metamizol oder Diclac, geht problemlos, ander könnte ich sicher auch nehmen.

Craro}la6x8


Hallo Mary Poppins,

beide Medikamente, die Du verträgst, sind doch aus der Gruppe, die wir nicht nehmen dürfen, oder ??? Verstehe ich nicht. Weißt Du, ob es irgendwo eine Liste der Schmerzmittel gibt, die man mit ASS-Intoleranz wirklich nehmen darf? Soweit ich weiß, Opiate.

Ich reagiere ja extrem stark (im Test damals lebensbedrohlich, da war es kurz davor, dass die Lunge zusammenfällt, und das einen Tag nach dem Test) und bin z.B. auch bei Lokalanästhetika eingeschränkt weil es auch hier 2 verschiedene Gruppen gibt und eine davon ist für Patienten mit ASS-Intoleranz auch gefährlich.

Mir haben sie damals im Krankenhaus bei der Desaktivierung gesagt, dass ich trotzdem keine Schmerzmittel nehmen dürfte.

Liebe Grüße

Carola

MuoehrYen


Hallo liebe Leidensgenossen,

ich gehöre zu den Glücklichen, die nur einmal wegen Nasenpolypen operiert werden musste.

Ich hatte 3 Jahre lang weder Geruchs- noch Geschmackssinn und wunderte mich, warum kein HNO Arzt eine OP vorgeschlagen hat. Jetzt weiß ich, daß OP's nicht viel bringen und die Polypen immer wieder nachwachsen.

Mir lief immer die Nase bei bestimmten Lebensmitteln (auch bei Alkohol), bei Einnahme von Aspirin war es besonders schlimm – es knisterte regelrecht im Kopf.

Ich fand einen tollen HNO Arzt, der mich zum Testlabor der Uniklinik Kiel überwies. Stationär gab man mir Placebo und Ass, bei 175 mg hatte ich eine Reaktion.

Die Diagnose war klar, nun stand der OP nichts mehr im Wege und alles verlief bestens. Danach kam ich wieder in die Klinik und wurde langsam innerhalb einer Woche an 1000 mg ASS täglich gewöhnt.

In 3-Monats-Abständen bin ich nun regelmäßig seit 3 Jahren beim HNO Arzt zur Kontrolle und anschließend im Testlabor, um die Reduzierung der ASS Dosis zu besprechen.

Es sind keine neuen Polypen mehr gewachsen – meine Dosis liegt jetzt bei 100 mg täglich.

Wie lange ich ASS noch nehmen muß, weiß ich auch nicht. 100 mg sind aber auch nicht dramatisch. Andere Schmerzmittel nehme ich nicht, halte es bei Kopfweh irgendwie aus...

Zusätzlich nehme ich morgens ein Cortison-Nasenspray und auch einen Magenschutz.

Viele Grüße

Möhren

lYiberbta1


Hallo,

über google habe ich diese Beiträge gefunden.

Zunächst zu mir:

Ich hatte vor 1 Jahr einen Herzinfarkt und musste neben Efient auch ASS nehmen. Bereits am 3 Tag nach der Einnahme bekam ich Atemnot, Bronchialschmerzen, Hustenreiz. Nachdem ich darüber hinaus noch Blutdrucksenker, Betablocker, Magenschontabletten und Cholesterinsenker bekam war vielen Ärzten nicht klar, woher das Asthma kommt. Nachdem bis auf die "Blutverdünner" nunmehr alle Tabletten ausgetauscht worden sind, blieben als "Übeltäter" nur Efient und ASS übrig.

Nun nach einem Jahr als "Versuchskaninchen" komme ich zu dem Ergebnis, dass das Asthma von ASS bzw. Efient / Plavix kommen muß.

Nachdem ich als Infarktpatient jedoch lebenslang ASS einnehmen soll bzw. muß aber das Asthma nicht auf Dauer hinnehmen möchte, habe ich lange im Netz gesucht. Dabei bin ich auf dieses Forum gestoßen.

Über Tipps und Erfahrungen würde ich mich freuen.

Vielen DAnk!

M@arrRyP2oppins


@ liberta1,

ich habe schwerstes Asthma und nehme jeden Tag ASS 500, es geht wenns richtig gemacht wird!

Das Asthma kann auch erst spät im Leben auftreten und ist vielleicht bei dir erst zum Durchbruch durch das ASS gekommen.

Um Anfälle zu vermeiden sollten Asthmatiker kein ASS nehmen, aber sollte es aus verschiedenen Gründen nötig sein kann man drauf getriggert werde.

Mal Links auf die Schnelle

[[http://www.alles-zur-allergologie.de/Allergologie/Artikel/3403/Allergen,Allergie/Acetylsalicyls%E4ure/]]

[[http://www.lunge-allergie.de/schwerpunkte_ass-intoleranz.php]]

l'ibzertax1


Hallo Marry Poppins,

vielen Dank für deine schnelle Antwort und die Links.

ASS 500 ist ja eine relativ starke Dosis.

Ist bei dir das Asthma durch ASS ausgelöst ?

Cqaro8lxa68


Hallo liberta,

ich würde Dir dringend zu einer ASS-Desaktivierung raten. Da wird – meist unter stationären Bedingungen – täglich Aspirin genommen bis zu einer Erhaltungsdosis von 300 oder 500 mg. Vor einigen Jahren hat man es auch mit 100 mg versucht, was allerdings gegen die Polypen nicht besonders wirksam war. Aber wenn die Polypen nicht Dein Problem sind, ist es ja egal, wenn Deine Erhaltungsdosis dann nur 100 mg beträgt. Wir alle haben vor der Desaktivierung mehr oder weniger starke Asthmaanfälle auf Asipirin bekommen, nach der Desaktivierung ist das vorbei und man verträgt Aspirin.

Andererseits: wenn Du bisher nie das Problem starker, wiederkehrender Polypen (oder Quincke-Ödem oder Asthma-Anfall nach Aspirin-Einnahme) hattest, ist es auch nicht sicher, ob Du eine ASS-Intoleranz hast. Daher ist es wichtig, dass Du das testen lässt. Dies wird in Kliniken gemacht (siehe meine Antwort auf Deine Frage). Gute und verständliche Infos zu diesem Thema stehen auf der Homepage des Allergiezentrums in Wiesbaden von Prof. Klimek.

Liebe Grüße

Carola

M,arrkylPoppixns


Andererseits: wenn Du bisher nie das Problem starker, wiederkehrender Polypen (oder Quincke-Ödem oder Asthma-Anfall nach Aspirin-Einnahme) hattest, ist es auch nicht sicher, ob Du eine ASS-Intoleranz hast.

Wenn man Asthma hat kann es sein, dass man Jahre keine Probleme hat, irgendwann aber mit Atemnot darauf reagiert, die Intoleranz beschränkt sich nicht nur auf ASS sondern betrifft alle NSAR Schmerzmittel.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtsteroidales_Antirheumatikum]]

Wer einmal reagiert hat kann meistens nie wieder ein Schmerzmittel der NSAR Gruppe gefahrlos einnehmen.

Dieses kann aber durch die Desaktivierung rückgängig gemacht werden, allerdings muss man dann täglich ASS einnehmen.

lUibewr@txa1


Erst mal vielen Dank für Eure Beiträge. Ich habe jetzt von Anfang an fast alle gelesen und bin erstaunt, dass die "Ärzteschaft" so - gelinde gesagt - uninformiert ist.

Als ich nach meiner Stentimplantation bei meiner Hausärztin über ständige Atemnot geklagte habe sagte sie

: "nach so einere Implantation sind alle gesund und den meisten geht es besser wie vorher - ihnen fehlt doch nichts"

dann bin ich zu dem Kardiologen, Fazit: Ihr Herz ist o.k. ansonsten weiß ich auch nicht, weshalb sie so eine Atemnot haben".

Dann zu einem Lungenfacharzt in Memmingen: "Lassen sie mal das Pantoprazol weg"

Dann zu einem Lungenfacharzt in Augsburg: Allergietests gemacht, Lungenfunktion bei 86 % des soll.............der Bericht enthielt als Fazit: Risiken Bluthochdruck und Cholesterin

Dann wieder zu einem anderen Kardiologen:

Der setzte die Betablocker ab = Folge: Besserung der Atemnot.

Wie gesagt hat meine Hausärztin lange an der Diagnose "Verdacht auch somatische Störung" festhalten wollen.......

wenn ich daran denke, dass alte Menschen oder Behinderte diesem Unwissen ausgesetzt sind

Nun werde ich mich zunächst an die Klinik in Ulm wenden - dort soll es ja erfahrene Ärzte geben...

Nochmals vielen Dank an alle die hier berichtet haben - es tut gut zu wissen, dass man nicht alleine mit dem Problem (ASS-Intoleranz und Ärzteunwissen) ist.

Liebe Grüße :-D

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