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Ass-Intoleranz

l3ib|erlta1


Hallo,

nachdem ich mich ja nun mit diesem Thema weiterhin beschäftigen muß -

hat jemand Erfahrung, ob sich der Körper vielleicht bei einer Dauereinnahme von ASS

gewissermaßen an diese Dosis "gewöhnt" und nach und nach die Symptome abklingen ?

:-D

S/atcurn0x34


Hallo alle Leiderschiedensgenossen da draußen,

habe mir mal verschiedenes im Forum durchgelesen. Ich selbst habe im Feb. 2010 eine ASS-Deaktievierung gemacht mit dem Ziel nach einer Dagesdosis von 900mg ASS auf 300mg Tagesdosis eingestellt zu werden. In den ersten Wochen nach der Desaktivierung ging es mir super gut, danach eigentlich immer schlechter. nach zwei Jahren 300mg Ass täglich bin ich auf 100mg gesetzt worden. Ich konnte alles essen aber ich war nicht Belastbar. Wenn man bei der Krankheit überhaupt von Belastbarkeit sprechen kann. Vor vier Wochen hatte ich eine Reflux OP bei der ich die ASS für 8 Tage abgesetzt hatte, mir ging es eigentlich jeden Tag besser. Als ich die 100mg wieder täglich genommen habe wurden die Beschwerden von Tag zu Tag schlechter. Gerade heute war ich bei Prof. Klimek und wir haben vereinbahrt, dass ich die ASS erstmal ganz weg lassen soll. Ich habe wegen der ASS einen Antrag auf Schwerbehinderung gestellt und nach langem Kampf über das Sozialgericht gerademal einen GDB von 40 bekommen. Also mit Ärzten die nichts von der ASS Intoleranz wissen kenne ich mich aus. alles Pfeiffen.

Ich bin nebenbei immer bei meiner Heilpraktikerin.

Gruß Saturn034

l{ibeqrtax1


Hallo Saturn034,

so wie ich das beurteile, hast du offensichtlich den Reflux dem ASS zu verdanken oder ? Hast du denn kein Pantoprazol oder ähnliches parallel dazu eingenommen ?

Weshalb gleich eine OP ?

Bzgl. der MdE (GdB) würde ich es nicht gut sein lassen. Ein Tipp: warte noch eine gewisse Zeit, da kommt sicher noch irgendeine Krankheit hinzu und dann stelle einen neuen Antrag. Vielleicht tut ja deine Operation noch Prozente hinzu!

Wie stets denn mit Asthma? Ist das auch besser oder schlechter geworden ? Hast du Cortison genommen ?

Wünsch dir jedenfalls alles gute und danke für deine Antwort.

Gruß liberta1 :-)

Chakrolax68


Hallo Saturn 034,

hast Du tatsächlich den ASS-Trias im GdB? Ich habe zwar inzwischen endlich den GdB 50 aber der ASS-Trias ist mir bisher nie anerkannt worden. Ich nehme an, weil er nicht in der Liste der Erkrankungen steht, die anerkannt werden. Die Zuständigen, die das genehmigen wissen natürlich nicht, um was es sich da handelt und die Gutachter leider genauso wenig. Mir hat mal ein Gutachter der Krankenkasse geschrieben, dass es diese Erkrankung nicht gibt!!!

Hallo Liberta1,

Du hast gefragt, ob jemand Langzeiterfahrung hat: ich bin seit 2008 desaktivert, 500 mg tägl., und habe seitdem kaum Probleme mit der Nase. Ich habe zwar immer noch eine extrem trockene und empfindliche Nasenschleimhaut aber ich kann atmen und riechen und komme mit wenig Cortison aus.

LG

Carola

l'ibenrta1


Zum MdE oder GdB:

Es gibt keine Liste von besonderen Erkrankungen oder Krankheitsbildern. Es ist eine Entscheidung im Einzelfall wobei die einzelnen Erkrankungen zwar nicht zusammengerechnet werden, jedoch eine Gesamtbetrachtung durchaus einen variablen GdB zulässt. Also im Zweifel Widerspruch einlegen. Wenn jemand Hilfe braucht, bitte PN an mich :-)

Sbat#urWn034


Hallo liberta1,

den Reflux habe ich schon relativ lange gehabt hat sich natürlich unter der ASS deutlich verschlechtert. Magenschutz wurde zeitweise eingenommen hat es aber nicht verbessert und die ASS habe ich als Protect eingenommen.

was mich nur nervt ist das man einfach selbst nach der Desaktivierung einfach nicht belastbar ist. Da ich zur ASS Intoleranz auch noch eine starke Pollenalergie habe habe ich da gleich mal noch etwas was auf die Lunge schlägt.

Ich nehme nun seit zwei Monaten kein ASS mehr und ich habe auf jeden fall nicht mehr so starke Astmahanfälle.

Mein Doc hat mir das so erklärt das es zwei Arten von Patienten gibt nach der Desaktivierung.

Die einen können mit der dauermedikation leben ein kleiner Teil davon nicht. Ich habe nicht mal die 100mg vertragen.

In meinem GDB ist eine Annerkennung nicht wirklich auf die ASS diese wird dort als Alergie der Schleimhäute bezeichnet und mit meinen anderen wewechen habe ich es nach der Klage beim Sozialgericht auf GDB 40 geschafft. Cortison muss ich während der Allergiezeit nehmen liegt aber je nach stärke der Beschwerden zwischen 2 und 10 mg.

Hat jemand gute Erfahrungen mit anderen Methoden gemacht als mit der Schulmedizin? Habe da auch schon einiges hinter mir, vom Schwarzkümmelöl bis zur Stoffwechseldiät. Mein Gefühl ist das nichts wirklich greift. :-/

CSa%rol=ax68


Hallo Saturn034,

ich hatte vor der Desaktivierung alles probiert, was der alternative Markt hergibt. TCM, Akupunktur, Reiki, Gesundbeten (!), Darmreinigung, Jutta-Porschet-Immundiät, verschiedene andere Diäten usw.

Letztendlich hilft mir nur Cortison, das ich jetzt seit mittlerweile 10 Jahren als Tabletten und Asthmaspray nehme.

Hast Du schon Montelukast (Singulair) bekommen?

Schönen Feiertag,

Carola

m1aggi3e31


Hallo zusammen,

und vielen Dank für die ganzen neuen Erfahrungsberichte und Tipps bzgl. der ASS Unverträglichkeit.

Ich habe mittlerweile auch wieder neue Erfahrungen gesammelt und kann nur jeden von der ASS Desaktierung abraten! Es sollte jedem von euch bewusst werden, dass ihr durch die Einnahme von Aspirin mit jeder Tablette eine Magenblutung erzeugt, was irgendwann zu einem Magengeschwür mit Durchbruch zum Tod führt.

Ihr solltet euere Ernährung umstellen und euch mit dem Thema Salicilate beschäftigen, was in Lebensmittel und auch in Alkohol zu finden ist. Das größte Gift ist Farb,-Konservierungstoffe und Geschmacksverstärker, sowie jede Art von Fertigprodukten!

Ich habe mit einer Homöopathien, was mittlerweile von einigen gesetzlichen Krankkassen wie z. B. die TK bezahlt wird in den Griff bekommen!

Die ASS Unverträglichkeit wird wurden längerer Einnahme von Antibiotika verursacht, weil man damit das Immunsystem zerstört. Das kann ich bestätigen, hat 2 Jahre ständig Antibiotika nehmen müssen weil ich chronische Bronchitis hatte.

Ich kann nur jedem von euch empfehlen die Ernährung umzustellen und auf Alkohol zu verzichen, die Krankheit hängt stark mit dem kaputten Immunsystem/Darm zusammen.

Das Zauberwort heißt, die Selbstheilungskräfte aktivieren und den Darm sanieren und auf gesunde Ernährung zu achten, je frischer die Ernährung, desto besser werden die Beschwerden, auch ohne ASS!

Ich habe seit Jahre keine OP mehr und brauche ich auch nicht mehr :)^ :-)

k@ikim^o7x4


Hallo,

ich bin neu in diesem Forum und hoffe hier Hilfe zu finden. Ich habe seit 3 Jahren eine Ass Intoleranz und wurde vor 1 1/2 Jahren deaktiviert. Die erste OP war bereits vor 2 1/2 Jahren, erfolglos, da die Polypen innerhalb kurzer Zeit wieder da waren. Leider hilft die Desaktivierung auch nicht. Ich habe schon alles probiert: Singulair, Cortison, etc.

Momentan nehme ich Soledum, Cortison Nasenspray, Foster Cortison Astma-Spray und 300 mg ASS Protect. Die Polypen sind jetzt so gewachsen, dass eine neue OP ansteht. Wer kann mit eine gute Klinik oder einen guten Arzt empfehlen der mittels Navigation ein Vernünftiges Ergebnis erzielt?

Ich war schon in Ulm und in der Nähe von München. Bin aber noch nicht von den Ärzten überzeugt, bzw. über eine Selbstbeteiligung an der OP überrascht. Ist das normal?

Würde mich freuen, wenn ihr mir jemand in Süddeutschland empfehlen könnt.

lVibe:rta1


Also von einer Selbstbeteiligung höre ich zum ersten mal - hast du das mit deiner Krankenkasse besprochen ?

kIikfi&mo7x4


Hallo liberta1,

nein noch nicht, wollte ich diese Woche einmal angehen. Ich habe das bisher nur mit meinem HNO vor Ort besprochen. Diesem kam das auch sehr sonderbar vor. Aber der Arzt der die SB verlangt, ist wohl sehr gut auf diesem Gebiet. Deshalb wollte ich von euch wissen, ob ihr Alternativen kennt.

lCib"ertax1


Also meines Wissens ist es zumindest bei Kassenpatienten nicht üblich und auch nicht erlaubt ein zusätzliches Eigenbeteiligungshonorar zu verlangen. Anders ist es bei Privatpatienten.

Wenn du gesetzlich versichert bist, dann würde ich auf alle Fälle die Krankenkasse konsultieren.

Nachdem ich auch aus dem süddeutschen Raum komme, habe ich die Absicht auch einmal die Ärzte aus der Uniklinik in Ulm aufzusuchen.

Wie ich aus deinen Schilderungen entnehmen kann, bist du bisher nicht sehr glücklich mit den Ärzten dort - kannst du mir bitte schildern weshalb ? gerne auch per PN!

Mir ist ein Austausch über die Ärztekunst sehr wichtig - habe ich doch auch negative Seiten dieser Zunft kennengelernt.

Gruß liberta :-)

s#chirxi78


Hat jemand Erfahrungen wie man bei akuten Infektionen mit dem Aspirin umgehen soll?

Hintergrund: Ich bin 2008 desaktiviert (auch in Wiesbaden) worden und neben seitdem eine Aspirin 300mg täglich und ein Stoss Atrovent und was soll ich sagen, die Nasennebenhöhlen hatte ich Jahre gut im Griff (eigentlich habe ich nichts mehr gemerkt, ein ganz normales Leben für fünf Jahre). Jetzt habe ich mir vor knapp 4 Wochen eine Infektion gefangen, die ich einfach nicht loswerde. Nach viel Ruhe und viel Trinken fangen die NNH jetzt an zu laufen und zu schleimen, als kennen kenne sie kein Halten mehr. Hat jemand schon mal was ähnliches gehabt, so quasi eine Art Dauerfließschnupfen, nur halt aus den NNH...?

liibPerxta1


Liebe schiri 78, leider kann ich dir nicht weiterhelfen - aber ich sehe, dass die Desaktivierung bei dir wohl geholfen hat. Immerhin ein Beispiel des Erfolges dieser Methode.

Zu der Aussage von maggie31 kann ich nur sagen, dass nach meinen Recherchen die ASS-Intoleranz aufgrund einer genetischen Disposition entsteht. Dass Antibiotika damit zusammenhängt habe ich noch nirgens gelesen. Im übrigen ist bekannt, dass ASS auch gewisse Probleme im Magen-Darm-Bereich "anrichten" kann - jedoch wenn man bedenkt, wieviele Menschen ASS einnahmen und dies schon beinahe seit 100 Jahren, dann weiß ich nicht, ob das Risiko extrem hoch zu bewerten ist. Immerhin ist ja auch eine gewisse Schutzfunktion vor Schlaganfall und Herzinfarkt gegeben.

Ich z.B. muß aufgrund meines Infarktes zwingend ASS einnahmen - leider hat sich dabei herausgestellt, dass ich wohl eine ASS-Intoleranz habe - insoweit ist diese Situation schon ein wenig "tragisch".

Ich werde mich aufgrund meiner Situation und Information wohl demnächst in Ulm vorstellen und eine ASS-Desaktivierung ins Auge fassen.

Wenigstens brauche ich vor der Einnahme von ASS nicht "zittern" nachdem ich ja zum Schutz vor einem weiteren Infarkt das ASS ohnehin einnehmen muß.

Für jeden Bericht der mit ULM zu tun hat bin ich deshalb dankbar.

Gruß liberta :-)

svchi8ri7x8


Nur kurzes Update:

War letzte Woche zur Untersuchung in Wiesbaden. Habe trotz adaptiver Desaktivierung und weiterhin Einnahme von 300mg Aspirin wieder stark auf das ASS reagiert (wurde ins Nasenloch gesprüht, Nase ging zu, viel weniger Luft, Halskratzen, Enge im Brustkorb). Man kann also scheinbar diesen "Schutz" verlieren.

Jetzt geht es wieder neu los. Ab nächste Woche in Wiesbaden stationär.

Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich noch keine Polypen, sondern nur extrem angespannte Schleimhaut, die viel Schleim bildet, nicht sehr angenehm.

Hat jemand schon mal Erfahrung mit einer zweiten Desaktivierung gemacht?

DoVo

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