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Mandeln entfernen?

MyandKy Wx. hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin nun schn fast 4 Wochen krank, es ging los mit Ohrenschmerzen, Halsschmerzen. Dann kam dazu, dass ich einen total verschleimten Hals bekam. Musst dann Antibiotika nehmen, dass aber nicht richtig anschlieg. Nun nehme ich was auf pflanzlicher Basis was nun langsam anschlägt.

Der Arzt meint heute, meine Mandeln sehen überhaupt nicht gut aus und fragte mich ob ich doch sehr oft im Jahr Angina habe. Ja das habe ich!

Muss jetzt im Januar wieder hin, dann schaut er sich das nochmal an und höchstwarscheinlich will er sie rausnehmen lassen.

Nun ist meine Frage, wird diese Operation ambulant oder stationär gemacht? Hat man danach starke Schmerzen? Wie lange werde ich wohl krank geschrieben sein?

Wäre super, wenn mir jemand von seinen Erfahrungen berichten würde.

Danke!

MFG

Antworten
-v--MarLkuxs---


Mandeln

Ich hab im Juni 2002 meine Mandeln stationär entfernt bekommen. Die ersten 5 Tage waren ziemlich schmerzhaft, was aber sicher auch was mit meinen Zigaretten zu tun hatte. Ich war 5 Tage im Krankenhaus und dannach noch etwa 3 Wochen krankgeschrieben, da ich handwerklich arbeite und man sich nach der OP erst wieder körperlich betätigen soll, wenn alles komplett verheilt ist.

Ich habe diese OP nie bereut und würde es wieder machen lassen.

Ich hatte seitdem eigentlich keine Halsschmerzen mehr.

APnAtjex80


mandel-op.

hallo mandy,

also, mein mann hat sich dieses jahr auch die mandeln entfernen lassen,da er oft beschwerden hatte.er lag 1 woche im krankenhaus und war dann noch ca. 2 wochen krank geschrieben.schmerzen hatte er die ersten tage schon,aber dank schmerzmittel und lutschpastillen wurden die gelindert.jezt fühlt er sich wohl "ohne".vorallem hat er seitdem keine halsschmerzen mehr.google doch einfach mal nach mandeloperation,hat er damals

auch gemacht,gute infos.

viel glück und gute besserung.

A-ntjDe80


guggst du hier

auch interessant: [[http://www.med1.de/Forum/HNO/161802/]]

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Mein Erfahrungsbericht

Liebe Forum-Mitglieder

Erstmal möchte ich mich bedanken für die vielen Beiträge, die mich in der Vorbereitung zur Operation sehr unterstützt haben. Vorallem Mental war dies von grosser Bedeutung.

ERFAHRUNGSBERICHT

==============

Ich hatte meine OP am 19.12. Wie für die meisten ist das bei mir ebenfalls gut verlaufen. Am 1. und 2. Tag nach der OP war ich immernoch bei bester Laune und ich war sehr dankbar, dass mir all die in diesem Forum beschriebenen Schmerzen erspart bleiben sollten.

Nun, es sollte anders kommen: Vom 3. Tag an haben die Schmerzen nun kontinuierlich zugenommen. Die Medikation reicht klar nicht aus (4x Ponstan 500mg; 4x Panadol 1000mg). Habe dann Mo gespritzt bekommen, was ich sehr schlecht vertragen haben (Hyperventilation, Schweben - oder positiv gesagt: Ein Trip auf Kosten der Krankenkasse).

Mittlerweile hält die Medikation für ca. 3 - 3,5h. Dann brechen die Schmerzen wieder durch. Die Schmerzen zeigen die Üblichen Symptome: Heftige, stechende Ohrschmerzen, Zahnschmerzen. Zudem schüttelt es mich wie bei einem Schüttelfrost, inkl. Zähneklappern.

Habe dann die Medikation selber erhöht auf 6 Portionen - was sich nun aber mit Übelkeit rächt.

War heute auf dem Notfall-Dienst. Habe nun Tramal (20 Tropfen) bekommen, was ganz doll mithilft. Konnte nun erstmals wieder länger Schlafen (Mit Unterbrüchen alle 3h für die Medikamenteinnahme)

Zu allem Übel muss ich nun auch wegen leichtem Infekt noch Antibiotika schlucken.

TIPPS, was bei mir soweit funktioniert

=========================

(1) Sich zwingen viel (Tee) zu trinken. Die feuchte Wunde heilt schneller und schmerzt weniger (war manchmal sogar wirksamer als die Medi!)

(2) Luftbefeuchter im Zimmer. Vorallem nach dem Schlafen sind die Schmerzen enorm, weil man nicht trinkt.

(3) Den Partner / die Eltern bei der OP Vorbereitung mit einbeziehen. Sie müssen wissen, was auf Dich und sie zukommt. Hatte ich zuwenig gemacht. Und obschon meine Frau Krankenpflegefachfrau ist, fällt es ihr sehr schwer professionell zu bleiben.

(4) Beim Liegen den Kopf etwas hochlagern

(5) Bereite Dich mental auf extreme Schmerzen vor. Dann ist jedes bisschen, das weniger Schlimm ausfällt eine Erleichterung. Umgekehrt, wer sich davon überraschen lässt, leided zusätzlich!

(6) Pflege die Beziehung zum Pflegepersonal. Es ist ein Segen, wenn sie dann etwas mehr persönliche Zeit für die Pflege aufwänden

(7) Achte sehr auf die Mundhygiene!

(8) Trete erst aus dem Spital aus (wenn Du eine Wahl hast), wenn die Schmerz-Therapie gut eingestellt ist. Danach wird alles schwieriger.

FAZIT

====

(1) Wegen ein bisschen Halsweh / entzünten Mandeln während dem Jahr lohnt sich diese Operation wirklich nicht. Es muss wirklich eine medizinische Indikation dafür gegeben sein (Warnung an die Kandidaten für eine "Mode-Operation")

(2) Die Schmerzen sind tatsächlich enorm

Würde mich freuen, wenn weitere Beobachtungen oder Tipps eingehen.

Gruss und frohe Festtage (trotzallem),

Optimist-

tHrQini3x0


waren Deine Mandeln so oft entzündet? Also ich hatte als Kind 2 mal im Jahr Angina dann waren die letzten 4 Jahre Ruhe, bis letztes jahr da hatte ich 2 Mal und dieses Jahr 1 mal, muß dazu sagen das ich letztes Jahr immer nur 5 Tage Antibiotika bekam und im Sommer der Arzt mir dann über 10 Tage verschrieb. Habe auch immer wieder so weiße Beläge und manchmal sind sie auch geschwollen aber dann nur 1 Tag, vielleicht ist es auch eine Allergie, denn es juckt auch manchmal so komisch im Rachen. Habe ein Spray gekauft und das hilft eigentlich ganz gut. Bei meiner letzten Angina fragte ich den Arzt wegen Entfernung der Mandeln und er (der sonst immer gleich fürs operieren ist) riet mir definitiv ab, je älter man wird desto schlimmer ist die Operation (bin Anfang 30). Es gibt auch homöopathische Mittel oder einfach Mittel um das Immunsystem zu stärken. Entfernung wäre wirklich bei mir die letzte Lösung.

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