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Morbus menier - Mein Leidensweg

m]iah8x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin 21 Jahre und hatte im November 2004 meinen ersten Tiefton-Hörsturz gehabt. Da dieser an einem Wochenende kam und kein HNO-Arzt in meiner Nähe Breitschaft hatte, bin ich direkt in die HNO-Uniklinik nach Halle gegangen.Dort haben die mich gleich für 10Tage drin gelasen und ich habe Infussionen bekommen. Damals war eine Morbus Menier Erkrankung aus zuschliessen. Doch im Januar begann plötzlich die Schwindelattacken, aber noch keine Überkeit.Ging dann gleich zu nem ambulanten HNO-Arzt.Der meinte dass ich wieder einen Hörsturz hatte.Da ich zu der Zeit nicht krank machen Konnte, bekamm ich Tabletten: Trental,Blutverdünner.Im Februar, Mai, Juli und September bekam ich dann wieder jeweils 5 Infussionen.Immer ein anderes Mittel,weil keines für lange geholfen hat.Ich hatte glaube ich seit dem 5-6 Hörsturze oder nur einen der nicht weg ging.Höre stängig ein Rauschen und Pfieben.Im Juli 2005 hatte ich dann meinen ersten Morbus-Menier-Anfall mit Drehschwindel,Überlkeit und Erbrechen.Danach verschrieb mir mein HNO-Arzt Arlevert-Tabletten und Vomex für den Notfall.Und zwischendurch Infussionen.der Arzt bestätigte mir, dass ich morbus Menier habe und das die Krankheit langsam geschlichen kam.Kernspin-Untersuchung war ok,kein Befund.Aber seit November 2005 habe ich ständig Anfälle mit Schwindel,Übelkeit und Erbrechen.Die kommen ganz plötzlich ohne Voranmeldung. früher kamen die Anfälle, wenn mein Ohr ganz bestimmte geräuche gemacht hat.Doch jetzt gehen die Geräusche,sind nicht mehr täglich, aber dafür die Anfälle und mein Arzt verschreibt mir einfach keine Ordentliche Medizin. Kennt jemand das Problem auch und welche Medikamente könnte ich meinem HNO-Arzt mal empfehlen.Jetzt kommt Weihnachten und Silvester und ich habe richtige Angst, das ich die Tage nicht in voller Anwesenheit genießen kann.Meine Gedanken drehen sich nur noch darum, wann kommt der nächste Anfall.

Antworten
fRreyisxein


mia84

Hallo mia,

vor ungefähr 10 Jahren wachte ich sontagsmorgens auf, wollte aufs klo gehen, stieg wie immer aus dem Bett raus und fiel um. merkte dann ein leichtes fiepen, wollte wieder aufstehen, kam aber nicht mehr hoch. bin dann auf allen vieren, mit unterstützung meiner frau aufs klo.

da sonntag war, so 11, wollte ich nicht zum arzt, sondern dachte es geht auch so weg. wurde auch etwas besser, aber immer mit großen schwankungen, wenn ich gehen wollte. haben wir überlegt, was das sein könnte, denn an diesem wochenende hab ich nichts ungewöhnliches gemacht. keinen dauerlauf, normal gegessen, kaum alkohol, nichts besonderes.

montags das gleiche und ich also zum hno. dort sofort wegen schwindel drangekommen, untersucht worden, bis auf mein symptom (leichtes fiepen) nichts gefunden. danach über 4 wochen unterschiedliche untersuchungen, rachen, besonders natütlich die ohren, mit allem was dazu gehört. ergebnis: nichts!

dann zum physiologen, gehirn und nerven untersucht: nichts.

danach wieder untersuchungen des gleichgewichtsorgans: nichts.

schließlich die diagnose: menierische Krankheit.

kann immer wiede ausbrechen, sind viren, nicht zu heilen etc. pp.!!

also mußte ich damit leben.

mit dieser mich niederschmetternden meldung (immer gesund gewesen, ich weiss es gibt schlimmeres, aber war schon heftig für mich) hab ich mich zum wocheende mit 4 freunden verabredet, mich ordentlich besoffen (ja, wir männer brauchen das dann, war auch gut so), bin am nächsten tag aufgestanden und der schwindel war weg. fand ich klasse, war aber nur ein zufall!!

war trotzdem für mich seltsam!

dann zwei jahre später hatte ich zahnschmerzen, ging zum Zahnarzt, der sah sich meine beisserchen an (war eine Zahnfleischentzündung) und fragte mich, ob ich schon mal probleme mit schwindelanfälle hatte, was ich bestätigte. meine frage, wie er darauf kam, beantwortete er mit der diagnose meiner röntgenbilder der zähne. darauf war zu sehen, dass die weissheitszähne so nahe an den nerven die zum ohr hin lagen, dass bei geringster verschiebung die nerven abgeklemmt werden können und es dadurch zu schwindelanfälle kommen kann. ich erzählte ihm daraufhin meine geschichte und er meinte, dass alles daraufhin deutet, dass die weissheitszähne damals der auslöser waren. die menierische krankheit mußte ich auch in einer versicherungspolice bekanntgeben und dabei wurde im falle des eintritts der versicherung diese im zusammenhang damit stehendes ableben ausgeschlossen (nur noch so zur info).

der zahnarzt riet mir sämtliche weissheitszähne ziehen zu lassen, dann wäre ein weitererschwindel ausgeschlossen.

das tat ich dann und hatte seit dem keinerlei probleme mit schwindel mehr. auch die versicherung hat das akzeptiert.

ich hoffe dir mit meiner leidensgeschichte einen tip gegeben zu haben, vielleicht hängt auch bei dir lles an den zähnen, wünsche es dir jedenfalls, denn ich hätte sonst erheblich an lebenqualität (z.b. führerschei etc. verloren) eingebusst.

in der hoffnung dass dir dass etwas hilft, wünsche ich noch eine

frohe weihnacht und ein gesundes neues jahr!

mfg

frei

mMiax84


Danke

Hallo Frei,

danke für deinen Hinweis. Im Januar will ich sowieso mal Kasse machen um meine Infusionen wieder zur nehmen. Da will ich mal alle Möglichkeiten versuchen, Zahnarzt, Orthopäde, etc. Wobei ich nurnoch die oberen Weißheitszähne habe,aber die liegen ja näher am Ohrnerv, als die unteren. Ich danke dir jedenfalls und wünsche auch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.

Ciaui Mia

ossi6ssxy


Noch nicht beendeter Leidensweg

habe seit 2000 immer wieder Schwindelanfälle,Druck im Ohr,keine Geräusche und Brechreiz. Bin zu meinem Hausarzt gegangen.Überweisung zum HNO-Arzt- diagnostizierte Schwerhörigkeit und lagerungsbedingten Schwindel.Erhielt ein Hörgerät.Kann es aber nicht tragen, wegen meiner Arbeit (verstärkte Geräusche lästig) Schwindel trifft mich aber wie aus heiterm Himmel, entweder am Bildschirm oder bei stehenden Beschäftigungen( bin Zahnarzthelferin).Dabei treten Brechreiz und merkbares Augenzittern auf.Bin dann unfähig irgendetwas zu machen. In den letzten Wochen mehr oder weniger starke Schwindel gehabt. Habe trotzdem gearbeitet, wollte mich nicht unterkriegen lassen. Da ich einen Hörverlust verstärkt wahrnehme, werde ich mich doch wieder in die Hände eines HNO-Arztes begeben( gleich morgen).Hoffe auf eine zufriedenstellende Therapie.

mBiax84


Hallo Osissy,

das tut mir leid. Ich hoffe dein Arztbesuch war hilfreich und man konnte dir helfen. War jetzt auch krankgeschrieben (3wochen) weil mein arzt mir einfach mal ruhe verordnet hat. Vielleicht helfen bei dir ja auch infusionen. Bekomme extra welche gegen den schwindel.Momentan geht es mir ganz gut.aber bei mir kommen die schwindelattacken auch ganz plötzlich,egal ob im stehen oder im sitzen.Danach hilft auch nur, sich hin zu legen und abzuwarten bis es wieder vorbei geht.Aber das geht ja nicht immer,wenn man vollzeit arbeiten. Ich drück auf jedenfall die Daumen,das man dir helfen kann. Mein HNO arzt hat nur Mitleid mit mir,weil er mir nichts verschreiben kann, was auf dauer hilft und er sagt ich muss damit leben.

Ciaui Mia.

M~arElie


Hallo Mia,

vor 12 Jahren, damals war ich 16, bekam ich meinen ersten Morbus Menieré Anfall. Nachts, auf dem Weg zum Klo. Er dauerte über 48 Stunden......

Es war der reinste Horror. Weitere Anfälle folgten immer wieder. Ich war genauso verzweifelt wie Du, vor allem, weil man immer wieder zu hören bekommt: Da musst Du mit leben, das ist halt so.

Es stimmt, es gibt keine Medikamente, die Dir helfen werden. Das Notfall-Paket mit Vomex und Arlevert oder Betahistin kann beruhigend sein. Wirkt aber auch nicht wirklich.

Es sei denn, es ist wirklich ein Morbus Menieré. Wie oft wurde diese Diagnose schon gestellt und es war etwas anderes. Geh mal auf [[http://www.nfz-online.de/meniere/]] , da wirst Du viele Gleichgesinnte finden und auch viele viele Tipps. Die Seite ist wirklich gut!

Ich kann für mich sagen, dass ich heute ganz gut damit leben kann. Es gibt Tage, da bin ich nicht ansprechbar, dann geht es wieder Wochen oder sogar Monate gut.

Es tut mir leid, dass ich Dir nicht wirklich weiter helfen kann. Aber eins weiss ich bestimmt: VERKRIECHE DICH NICHT ZU HAUSE! Stell Dich Deiner Angst, sonst wird es immer schlimmer. Wenn Du aus Angst vor dem nächsten Anfall nicht mehr aus dem Haus gehen willst, wird die Angst immer größer. Versuche Dich nicht hineinzusteigern!

Was hat Dein Arzt genau für Untersuchungen gemacht, dass er diese Diagnose gestellt hat? Hat er eine BERA gemacht und den Klockhoff-Test?

Liebe Grüße

m(iax84


Hallo Marlie,

Danke für Dein Mitgefühl. Der gute Zuspruch ist Hilfe genug und diese Internetseite muss ich mir auch gleich mal anschauen.Ich habe sogar mal gelesen im Internet, dass diese Krankheit oft nach 5 Jahren von allein verschwindet.

Aber so schlimm wie bei Dir sind meine Anfälle nicht.Sie betragen immer nur einpaar Stunden, welche dann aber auch schon schlimm sind.

Als ich im November 2004 meinen ersten Hörsturz hatte, wurde in der Uniklinik diese beiden Untersuchungen(Bera und Klockoff) gemacht.Damals kam aber raus, das ich die Krankheit noch nicht habe. Mein HNO Arzt meint, die entwickelt sich erst später und so kam es dann auch.

Vielen Dank und alles Liebe

mia

i)lbxerg


Ich habe Ihre zum Teil sehr bewegenden und erschütternden Berichte zur Meniere Krankheit gelesen. Da werden ja sehr unterschiedliche Behandlungsmethoden beschrieben.

Aber: haben Sie schon einmal etwas von der Labyrinth Anästhesie gehört. Offensichtlich noch nicht. So lesen Sie doch einmal unter [[www.morbus-meniere.org]] oder [[www.meniere-center-frankfurt.de]] nach. Das wird Sie ganz bestimmt interessieren.

Ihr C.v.I

mearltinr3


Die Labyrinth Anästhesie ist aber hauptsächlich gegen den Schwindel, oder? Patienten, die hauptsächlich unter den Hörstörungen leiden, profitieren davon laut einigen Berichten nicht so sehr.

Ich habe auch schon so einiges ausprobiert. Unter [[MorbusMeniere.de]] blogge ich stets was ich gerade teste und wie es wirkt - wer Lust hat schaut mal rein...

Viele Grüße

Wpol0fsb+lut52


Bei mir fing es mit einem Hörsturz 2007 an schwindel schlecht Infusionen alles wieder gut.Bis 2008 ein Hörsturz nach dem andern kam und ich nur noch am Hno Arzt rennen war.Immer wieder diese Anfälle die in immer kürzeren abständen kamen akuten Hörverlust auf dem Linken Ohr höre nur noch 4%.Mein Arzt gab mir die Diagnose Morbus Meniere hatte alle Untersuchungen durch die es gibt.Trage jetzt ein Hörgerät mit dem gehts so lange gut bis der nächste Anfall kommt und ich wieder wochenlang an schwindel leide.Habe 7Hörstürze hinter mir.Es reicht echt.Nehme Betahistin hilft mir ganz gut und im Akut Fall Cortison dazu.Hab grad wieder mit schwindel zu tun und ich mag langsam nicht mehr.Mein Arzt sagte mir wenn das Ohr ausgbrannt ist hab ich Ruhe nur mercke ich da nichts von.Hat jemand damit Erfahrung oder das auch schon gehört?Es ist echt nicht leicht damit zu leben und um zu gehen.

P}inkyx579


Hallo Ihr Lieben,

ich habe Eure Beiträge alle gelesen und ich habe eine Ähnliche Geschichte wie "freisein".

Im Feb. 08 lief mir das erste mal mein Ohr zu, war natürlich auch ein WE Montags zum Arzt Hörsturz diagnostiziert, gleiche Prozedur mit Infusionen etc. Nach der Zeit Übelkeit dazu und der Berühmte Schwindel, es wurde aber nur Zeitweilig besser dann der komplette Zusammenbruch auf der Arbeit, bin in der Neurologischen Abteilung der Uni Klinik aufgewacht, der Arzt hatte endlich mal einen Namen für meine Beschwerden und glaubte mir.

MRT Hirn, Gleichgewichtstest die volle Brandbreite durchgemacht, EEG´s ohne Ende, Pychotherapie in Form einer Verhaltenstherapie, also auch einiges hinter mich gebracht. Tabletten verschrieben bekommen wofür man einen Waffenschein benötigt. Ende vom Lied Morbus Menierè und schönes Restleben noch, da kann man nicht viel machen außer Ihren Hirnnerv operieren. Da bin ich den guten HNO - Ärzten vom Stuhl gehoppelt und dachte mir wenn Ihr mir nicht helfen könnt dann helf ich mir eben selber.

Ich habe viel Sport getrieben auch eine Zeitweilige Besserung nur. Dann bin ich auf einen Bericht gestoßen der nur in einem Satz eine Beißerschiene erwähnte und dachte das probiere ich auch mal.

Ab zum Zahnarzt, der sich meine Geschichte auch aufmerksam anhörte alle Unterlagen haben wollte und mir diese Schiene anfertigte, und von da an wurde es bedeutend besser.........

Er ist dann mit mir zusammen in ein Institut für Kiefermessungen gefahren und es kam heraus das ich durch meinen kleinen Kiefer und Pfusch durch meinen damaligen Kieferortopäden eine Schrägstellung des Kiefers habe obwohl ich schöne gerade Zähne habe.

Es wurde dann eine Schiene auf meinen Kiefer angepasst und ich muss gestehen am Anfang hat es höllisch weh getan, aber seid einem Jahr bin ich Schwindelfrei und mein Ohr ist auch nicht mehr zugelaufen.

Ich kann auch nur jedem raten dieses Mal auszuprobieren, es wird vielleicht nicht jedem helfen aber ich bin überzeugt das es vielen besser gehen wird.

RHe"isiA77


Hallo ihr

Ich werde diesen Monat 19. Vor knapp einer woche kam ich um 7 uhr morgens von der Nachtschicht nachhause und ging schlafen als ich um 2 uhr Nacmittags aufwachte und aufstehn wollte konnte ich mich nicht aufrichten und mein Schlafzimmer fühlte sich an wie ein Karusell alles drehte sich. Als meine mutter dann ins zimmer kam und mich fragte ob ich schon munter wärre konte ich nur sagen das ich nicht aufstehn. Sie dachte sich nichts besonderes und verliss mein zimmer wieder. Doch plötzlich stürmte sie zurück und fragte mich was los sei. Ich berichtete ihr von meinen schwindel und meiner Übelkeit. Es war ja leida nicht das erste Mal das mein Kreislauf so versagte.

2 Jahre zuvor im gleichen monat (Mai) hatte ich auch einen Kreislauf zusammenbruch wärend der Arebeit. Die Symptome Warren Schwindel übelkeit und erbrechen. Damals war es nach einmal erbrechen wieder vorbei.

Doch vor einen Jahr wieder im Mai passierte es mia wider bei der Arbeit dismal mit selben Symptomen zuerst schwindel dann übelkeit noch während ich ins krankenhaus gefahren wurde musste ich erbrechen. Das weitet dann so aus das für jede bewegung eine regelrechte Brechatake kam (eine Bewegung min3 bis 5mal übergeben) dann im Krankenhaus angekommen wurde ich für einige zeit in ein zimmer schon in einer trage liegend abgestellt alleine in meinem ellend. Ich weiß nicht wie lange ich dort alleine lag und sich alles drehte und die übelkeit und das erbrechen schier unerträglich wurde. Vieleicht warren es nur minuten oder eine stunde aber es war die Hölle. Als dann endlich ein arzt kam und mich untersuchte kann ich mich nur noch daran erienern das er mich nach meinen namen fragte.Ich wolte antworten doch mir wurde schwarz vor augen und es wurde dunkel. Als ich aufwachte war ich an geräte und infusionen angeschlossen keine ahnung mehr wieviel. Doch ich fühlte mich als wärre nie etwas gewesen weder schwindel noch übelkeit... Als ich die schwester fragte was los war erzählte sie mir das mein zustand sehr kritisch war und mein Blutdruck sehr niedrig. Aber sie hatten keine diagnose und am nechsten tag konnte ich wider nachhause. Danach war wieder 1 Jahr ruhe.... bis vor 2 wochen.

Als die Sanitäter mich dann untersuchten fing es wieder mit brechen und niedriegen Blutdruck (90 Herzschläge pro min) an. Und wieder musste ich mich auf den weg ins krankenhaus mehrmals brechen. Dann im Krankenhaus angekommen bekamm ich eine infusion in der Cortison enthalten war der schwindel und die ubelbeit warren binnen 10 -30 min vorbei. Dann wurde ich 3 tage untersucht und die Ärzte sagten mir es sei der Verdacht auf Morbus menier doch sicher war das nicht. Ich wurde dann am 4ten tag wieder entlassen und ging wieder arbeiten.

Vorige woche am donnerstag den 13.5.2010 merkte ich um 1 Uhr morgens zirke das in meinen rechten ohr druck ist und es sich irgendie seltsam anfühlte. Ich dachte mir vorerst nichts dabei und wolte noch etwas essen for dem Schlafengehen. Als ich mit dem essen fertig war ging ich zähneputzen und schlafen. Ich drehte mich einmal nach und der schwindel begann urplötzich und wurde immer schlimmer dann kamm wieder übelkeit und brechen.

Und ich musste wieder mit Krankenwagen ins LkH fahren. Dort bekam ich wieder infusionen aber diesmal ohne cortison und der schwindel dauerte denn ganzen tag. Ich befinde mich jezt in diesem momen wo ich das hier niederschreibe immer noch im Krankenhaus un bekomme infusions therapie. Die Ärzte können mir immer noch keine klarren antworten geben weil ich noch die MRT behandlung awarten muss. Aber sie sind zu 99,9 Prozent sicher das es sich um Morbus Menier handelt.

Nun befürchte ich das durch diese Krankheit meine existenz auf dem Spiel steht(Arbeit, Führerschein etc.)

Ich hoffe hier au dieser Seite einige Antworten über meine Krankheit zu erfahren......

g,a=mm,es55


Hallo Reisi 77, zu MM = Morbus Meniere passen bei dir ein zwei dinge nicht zusammen, das eine ist dein alter und das andere ist deine ohnmacht, schwarz vor den augen.

beim alter sagt man immer, dass der MM in der mitte des Lebens kommt, aber ausnahmen gibt es immer wieder, habe selbst in meiner selbsthilfegruppe eine studentin mit 25 die schon mm hat.

Die ohnmacht kann natürlich daraus resultieren dass dein blutdruck zu sehr zum zeitpunkt eines anfalles abfällt.

MM ist immer eine ausschlussdiagnostik, d.h. HNO, Neurologe, Orthopädie und CT bzw. MRT werden herangezogen und wenn dann diverse andere krankheiten ausgeschlossen sind dann sagt man es müsste MM sein.

Der klassische MM Anfall besteht aus Drehschwindel, Übelkeit, Erbrechen, Schweissausbruch und Herzrasen, wobei nicht immer alle Komponenten dabei sein müssen. So war mein letzter Anfall nur Schwindel, keinerlei Übelkeit, dafür aber über 12 Stunden.

Für weitere Infos kann ich dir die Tinnitus Liga und KIMM eV empfehlen, bin selbst in beiden organisationen.

Hast du eigentlich einen Tinnitus und Hörminderung?

Es werden einige Therapien angeboten, die klassische ist die Einnahme von Betahistin.

Sollte es MM sein so gilt m.E. der Satz den ich von einer Betroffenen gleich am anfang meiner leidenszeit gesagt bekommen habe - er kommt wenn er will, und er geht wenn er will - es ist nicht einfach damit zurechtzukommen, und man sollte die Psyche nicht vergessen, fange gerade wieder eine Therapie an.

Wünsche dir alles gute und wenn du weitere fragen hast dann stelle sie.

PJink"y57x9


Hallo zusammen,

über Morbus Menieré denke ich muss ich nicht viel erzählen wie ein Anfall so abläuft, alle Betroffenen kennen des zu genüge.

Ich möchte hier meinen Weg zur Linderung schildern, was nicht heißt dass es allen so ergehen muss aber ich denke evtl. ist es ein Weg der dem ein oder anderen auch helfen wird.

Nach allen Untersuchungen von MRT bis Gleichgewichtstests uvm. habe auch ich alles durchlaufen, stieß ich auf einen Bericht über eine sogenennte Knircherschine die ich mir bei meinem Zahnarzt anfertigen ließ. Meine Beschwerden wurden besser meine Anfälle kamen nicht mehr im 24 Stunden Takt.

Als mein alter Zahnarzt in Rente ging und der neue kam war ich skeptisch als er mir Vorschlug eine Kiefervermessung zu machen, da man diese Selbst Bezahlen muss und die Kosten bei mir bei ca. 700 Euro lagen.

Ich habe es am Ende machen lassen und es kam erstaunliches bei rum.

Mein Kiefergelenk liegt auf meinem Gehörgang ergo es wird abgedrückt, er erklärte es mir so, dass es zwischen dem Kiefer und dem Kiefergelenk eine Knorpelschicht gibt die bei mir fehlt oder verschlissen sei und dass es schon so enorm ist das man es auf simplen Röntgenbildern sehen könne. Dementsprechend drückt dann alles auf mein Gleichgewichtssinn und Nerv. Das könnten die Auslöser für meine Anfälle sein.

Vermutlich wird meine Kieferorthopädische Behandlung in Teenager Jahren daran mit Schuld sein das es zu dieser Fehlstellung des Kiefers kam.

Jedenfalls wurde mir eine Schiene angefertigt die meinen geraden Biss wieder herstellt und nicht nur eine Knirscherschine. Diese ist in den Kosten mit inbegriffen im übrigen.

Ich muss sagen ich habe die Anfälle zwar immer noch aber in abständen von 1,5 Jahren wenn ich mal wieder alles böse übertrieben habe.......sprich eine Umräumaktion gestartet habe und schwer geschleppt, gehoben mich verausgabt habe mit argen Schmerzen.

Ich trage diese Schine jede Nacht man gewöhnt sich dran und evtl. mal Tagsüber wenn ich merke mein Ohr fängt wieder an aber es ist bei weiten nicht mehr so akut und schlimm dass ich schwere Tabletten nehmen muss oder ja neben der Toilette liege da ich vor Schwindel und Übelkeit einfach nicht mehr kann. MAn bekommt einfach wieder etwas mehr LEbensfreude zurück.

Es mag sein dass hier einige denken quatsch, Schwachsinn, Blödsinn aber diejenigen die es noch nicht probiert haben lege ich nahe sprecht einfach mal mit Eurem Zahnarzt.

Ich kann Euch meine genaue Diagnose nennen schreibt mich einfach via Privat Nachricht an, nur habt bitte Verständnis dafür das ich dieses nicht öffentlich machen möchte.

In diesem Sinne viele Anfallsfreie Tage

Pinkiy

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