Chronische Verschleimung und Lymphknotenschwellung

Hallo Miteinander. eine Frage, habe seit einiger Zeit (ca. 2 Jahre) ständig Schleim im Hals, was nicht sonderlich toll ist, da ja auch Mundgeruch damit verbunden ist. Außerdem sind bei jedem kleinsten Mist meine Lymphknoten total geschwollen. Kennt jemand Mittelchen dagegen?

c$urxrl

ständig Schleim im Mund!!?

Hallo,

ich schreibe hier im Auftrag meiner Mutter, die seit 4 Jahren Probleme mit dem Schleim im Mund hat. Die Probleme fingen an nach einer Stimmband- und Halsentzündung. Der Schleim ist gelb, manchmal salzig oder schaumig. Morgens ist es schlimmer. Sie hat inzwischen alle Ärzte durch und bestimmt alles untersuchen lassen. Magen, Lunge, Niere, Viren und Allergien.Schulmedizinisch ist sie völlig gesund.... Das Immunsystem ist auch völlig in Ordnung. Der Schleim macht sie allerdings wahnsinnig. Sie ist morgens schon etwas depressiv. Hat irgendjemand etwas ähnliches erlebt oder weiß jemand was man tun könnte?? Danke

HLa@nxne

Re:

Hallo Hanne,

ist bei deiner Mutter schon einmal ein Abstrich der Mandeln gemacht worden? Bei mir war es nämlich auch so und ein normaler Abstrich an der Schleimhaut brachte einen negativen Befund. Als ich dann aber darauf beharrte, dass noch einmal ein Abstrich gemacht werden soll, diesmal mit etwas Druck auf die Mandeln, ergab sich eine schwere Streptokokkeninfektion. Ich bekam 3 Wochen lang Amoxicillin mit Clavulansäure und war danach eine Weile Beschwerdfrei. So langsam kommen die Beschwerden allerdings zurück und ich habe mir gerade heute wieder ein Antibiotikum geben lassen, damit es weg geht.

Auch ist mir aufgefallen, dass mir aus der Nase ständig fast unbemerkt der Schleim hinten runter läuft und ich mich andauernd räuspern muss, bis mein Hals sich super entzündet anfühlt. In der Nase wurden dann, nach einer Sputumuntersuchung, auch Bakterien gefunden, die allerdings auf Penicillin nicht reagiert haben.

Egal, auf jeden Fall kann ich nur empfehlen, abklären zu lassen, ob eventuell eine Infektion vorliegt. Bei mir wurde sie fast ein halbes Jahr lang nicht entdeckt Die HNO-Ärzte haben mir in den Mund geguckt und "nichts gesehen". Es muss ja nicht immer alles wie im Schulbuch der Medizin aussehen...

Gruß an deine Mutter und gute Besserung

Jqoey!4x1

Lösungsvorschläge

Da ich selbst seit 4 Jahren an einer chronischen Halsentzündung mit Lymphknotenschwellungen und Schleimbildung leide und auch ich schon 100 Ärzte abgeklappert habe, ein paar mögliche Lösungsvorschläge:

- Jeden Abend mit Salbei gurgeln -> hilft bei mir

- Hals warm halten (muss jeder für sich selbst entsscheiden)

- Luftbefeuchter verwenden oder Minispringbrunnen mit Kugel drauf -> wichtig: die Luft ist feucht -> Hals trocknet weniger stark aus !!!

- Morgens mit Öl gurgeln -> befreit von Bakterien

- Folgende Lebensmittel einschränken bzw. vermeiden: Milch, Yoghurt, Käse (besonders Streichkäse), Sojamilch, Topfen / Quark, Eier, Fisch und Fleisch im allgemeinen -> Eiweiß möglichst vermeiden !!!

Im Klartext: der Körper des lymphatischen Typen bringt nicht die Leistung auf, tierisches Eiweiß restlos abzubauen. Vielmehr kommt es durch diese Ernährung zu einer Dauerbelastung gegen die kein Arzt etwas verschreiben kann.

Nur bei Umstellung der Ernährung in diese Richtung und das für lange Zeit (z.B. 1 Jahr) besteht die Chance, eine wirkungsvolle Verbesserung oder sogar Heilung zu erzielen. Das Eiweiß, das uns belastet, wird nach ca. 6 bis 8 Wochen bei dieser Umstellung abgebaut. Möglicherweise spürt man ab da schon eine Verbesserung.

Ich halte mich seit ein paar Wochen nach Rücksprachen mit vielen Ernährungsberatern und Homäopathen daran und mir gehts ziemlich gut (noch vor einem Jahr ist es mir wesentlich schlechter gegangen, hatte ständig starke Halsprobleme).

Achja - warum keine Sojamilch, wo Soja doch kein tierisches Eiweiß ist ? Ganz einfach: zwischen den Sojabohnen und der kauffertigen Milch stehen etwa 300 Prozessschritte Industrie mit x Zusätzen -> das bewirkt das kongrete Gegenteil, es ist sogar noch ungesünder. Also auch Tofu, Tofu-Wurst und dergleichen vermeiden.

Am besten selbst genau erkundigen und NICHT auf den Rat von Schul-Ärzten in Bezug auf Ernährung hören !

Viel Glück,

Azrael

P.S. Es gibt ein wenig Trost, wenn man weiß, daß es Menschen gibt, die nachfühlen können, wie es ist, wenn man selbst ständig Probleme mit dem Hals hat !

AVzraexl

All das auch bei mir, nur noch schlimmer!!!

Hi!

Das kommt mir alles ziemlich bekannt vor! Bei mir trat das problem erstmals vor ca. 7 Monaten auf, hat sich seit dem aber ständig verschlimmert. Der zähe Schleim kommt eindeutig aus dem Nasenrachen/Nebenhöhlen, ist manchmal fast klar, meistens aber gelblich und morgens manchmal auch blutig! Außerdem schmeckt er ziemlich übel. (Keine Einbildung, fällt auch meiner Freundin auf!) Das ganze wird bei mir auch noch von einem ständigen Schnupfen/Verschleimter Nase begleitet! War schon bei verschiedenen HNO-Ärzten, und hab mich sogar einer Nasenscheidewand-Op unterzogen, weil mir dadurch Besserung versprochen wurde, war aber leider Erfolglos.

Eine Nasennebenhöhlenentzündung ist durch Computertomographie ausgeschlossen worden, und auch alle Untersuchungen auf Bakterien waren Negativ! -Zweimalige Antibiotika Behandlung (Amoxi-Clavulan) blieb ohne jeden Erfolg. Auch ein Alergietest (Pricktest am Arm) brachte keine Ergebnisse. In den letzten 3 Monaten (kann aber auch schon länger sein) ist eine Schwellung der Lymphknoten auf der rechten Halsseite dazugekommen. (Sieht man nicht, kann man aber deutlich ertasten.) Mache mir ziemliche Sorgen, weil diese Symptome auch bei einem Nasenrachen/Nasennebenhöhlentumor auftreten können. Andererseits haben mir alle Ärzte gesagt, dass ich mir keine Sorgen machen soll, weil ich dazu mit 22 noch zu jung sei... Kann mich jemand beruhigen, oder mir anderweitig helfen ???

dxjH-dc

Noch was...

Hab noch was vergessen: Außer diesem Schleimproblem leide ich auch an Morbus Crohn. (Chronische Darmentzündung) Aus diesem Grund muss ich ab und zu Cortison nehmen. -Meistens so 80mg täglich. Wenn es also irgend was alergisches wäre, müsste ich zumindest in dieser Zeit beschwerdefrei sein!!! -Sagen zumindest die Ärzte.

d$j-dxc

hexoral?

vllt. klingt das dumm aber habt ihr sconmal versucht 1 woche lang 2mal tägl. mit Hexoral zu gurgeln? gibts rezeptfrei bei der apotheke für um die 7 €. Das Zeug tötet sehr vile Bakterien und Pilz Arten ab. Hat bei meienr letzten Mandelentzündung auch geholfen.

oqlafp-petxer

Daran kann's nicht liegen!

Hi, danke für den Tip mit Hexoral, glaube aber nicht, daß das was nützt, denn ich hab so was ähnliches schon ausprobiert! (Ampho-Moronal) Außerdem merke ich, wie der Schleim richtig aus der Nasenhaupthöhle oder den Nebenhöhlen kommt. -Da kommt man mit einer Gurgellösung wohl nicht weit!!!

Außerdem hat der HNO-Arzt 3 mal einen Abstrich gemacht, und auf Pilze und Bakterien untersucht. Leider alles ohne Befund!

Trotzdem Danke...

d/jk-dc

Re: dj-dc

Der Darm ist zu ca. 70% unser Immunsystem. Wenn da was nicht in Ordnung ist, merkst du es überall. Hoffentlich hast du einen guten Arzt für die Behandlung der Morbus-Crohn-Erkrankung. Soweit ich gelesen habe, gibt es gute Ergebnisse und Linderung für Betroffenen mit Hilfe von Mutaflor. Kannst ja mal "googeln". Da gibt´s sehr informative Sites.

Alles Gute

Joey

J\oexy41

@Joey41

Hi!

Erst mal danke für den Tip mit Mutaflor! Nehme zur Zeit Symbioflor, das ist glaube ich so ähnlich, oder? Hast Du denn schon mal von einem M.C. patienten gehört, der so was hatte? Mit Morbus Crohn fühle ich mich bei meinem Hausarzt + "Klinik Blankenstein" gut aufgehoben! Die versuchen auch Naturheilkundliche Medikamente usw, also nicht einfach "Cortison Standardprogramm". Es wurde auch wegen der Verschleimung extra noch mal ne Magen+Speiseröhrenspiegelung gemacht, ohne dass die etwas auffälliges sehen konnten. Wenn es einfach nur die Verschleimung wäre , könnte ich mir ja gut vorstellen, dass da einfach irgend was mit der Schleimhaut nicht stimmt, wie im Darm auch, aber das Blut und die (eitrig) gelbe Verfärbung muss doch irgendwo her kommen! Nächsten Montag habe ich einen Termin zur Panendoskopie. (Da gehen die durch die Nase mit einem biegsamen Endoskop rein, und können dann bis runter in den Kehlkopf schauen...) Drückt mir mal die Daumen, dass die nix schlimmes finden, mir aber trotzdem endlich sagen können, was das ist! Ich könnte ja notfalls mit dem Schleim usw. noch gut leben, aber die Ungewissheit quält einen ziemlich...

Bis dann,

d+j-xdc

ach, noch was: (@joey41)

Was ist denn aus Deinen resistenten Bakterien in der Nase geworden? -Hab ja irgendwie auch noch die Hoffnung, dass das bei mir einfach irgend welche Erreger sind, die auf Antibiotika nicht reagieren. Ist aber unwahrscheinlich, weil ich das Zeug noch nicht so oft bekommen habe, und nur so baut man doch ne Resistenz auf, oder ???

Gruß,

dWj-dc

@ dj-dc

Tja, das gestaltet sich bei mir etwas schwieriger. Die Ärzte werfen einer nach dem anderen das Handtuch. Ich habe allerdings langsam die Vermutung, daß sie immer nur an der Grenze des: "das bezahlt die Krankenkasse nicht" scheitern. Hinzu kommt die "Das kenn ich nicht, - oder das kann ich mir nicht vorstellen, - das gibt es nicht - Mentalität". Ist schon ein Kreuz. Ein halbes Jahr lang "da ist nichts zu sehen" bis zu dem Tag wo die schwere Infektion festgestellt wurde, weil man sich nicht nur auf die Sichtprüfung verlassen hat. Leider bin ich jetzt wieder am Anfang (und es war zwischendurch echt weg). Muß mir neue Ärzte suchen und hoffen und beten.

Ärzte sind eben auch nur Menschen. Aber mich stört schon gewaltig dieses "Health-Management" anstatt zu heilen.

Gruß

Joey

JVoey4x1

@Joey41

Hi!

Dass das bei Dir zum Teil an den Kosten scheitern soll, ist natürlich echt schlimm! Daran kann's bei mir aber nicht liegen, bin nämlich privat versichert. -Ist aber auch nicht viel besser! -Die Ärzte wollen Dich zwar möglichst oft behandeln, aber vielleicht gar nicht gesund bekommen, weil ja dann ein "guter Kunde" verlohren geht... Was war denn nun mit den resistenten Nasenbakterien? wie hast Du die weg bekommen ??? Und wie akut ist es denn jetzt wieder bei Dir?

Gruß

dKjo-dc

chronische Verschleimung und Lymphknotenschwellung

Hallo alle zusammen,

was Ihr hier alle beschreibt, kenne ich auch: seit längerem Halskratzen, Schleim, geschwollene Mandeln (mal die eine, mal die andere, mal die Zungenmandeln, mal die Rachenmandeln), Lymphknotenschwellungen am Hals... Aber wie die Schulmedizin so ist: wenn man scheinbar keine eitrigen Beläge hat und auch kein Fieber, dann muss man auch nicht behandeln. Jetzt wurde aber endlich mal ein Rachenabstrich bei mir gemacht und siehe da: Streptokokken en masse uns sogar eine Candida! Jetzt nehme ich Antibiotika, aber davon wird die Schleimhautflora ja auch nicht besser...Habt Ihr Tipps, was man gegen den "empfindlichen" Hals machen kann?

lg

SzterntQaler

vielleicht

liegt es an einer chronischen Mandelentzündung.Tückisch daran ist, das man eigentlich keine Probleme hat, außer dem schlechten Geschmack im Mund und evtl. die weißlichen Absonderungen. Der Schleim kann auch von einer Hausstauballergie herrühren, die, im Gegensatz zur Pollenallergie, ganzjährig zu spüren ist.

DVirkx-A.

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