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Nasenscheidewand- und Nasenmuschel-Op

T1akumgasa


Ich nehme an für die anderen Teilnehmer hier ist das alles bereits Schnee von gestern, aber falls jemand danach googelt und bei dem Thema hier landen sollte (so wie ich vor ein paar Wochen): ich habe auch die ganzen Horrorgeschichten gelesen und habe mich beinahe zu Tode gefürchtet. Nur vorweg: ich lebe noch.

Ich habe ein halbes Jahr lang kaum mehr Luft bekommen, da sich meine Nasenmuschel anscheinend durch eine extreme Nebenhöhlenentzündung einfach nicht mehr beruhigen wollte. Dazu kam eine sehr verkrümmte Nasenscheidewand. Der Arzt sagte, man könne beides in einem Aufwisch gleich machen und dazu willigte ich auch ein. Danach googelte ich was das alles hieß und wollte mir die Kugel geben. Allerdings konnte ich im Stehen rechts nicht mehr atmen. Die Nase war einfach zu. Monate lang. Abschwellende Nasensprays halfen genau 4 Stunden, danach schwoll alles wieder zu. Dazu will man ja auch nicht die ganze Zeit die Sprays nehmen. Aber trotzdem wirkte ich wie ein Suchti. Ich hatte überall Nasensprays... in jeder Tasche, auf dem Nachtkästchen, im Büro, an meinem Schreibtisch. Man konnte überall sehen, wo ich war, denn da stand auch ein Nasenspray. Ich konnte nachts nur noch auf einer Seite liegend schlafen, ansonsten wachte ich mit Atemnot panisch auf. Ich hatte ständig Kopfschmerzen. Also sagte ich mir trotz der Angst, Augen zu und durch.

Natürlich gibt es Fälle, in denen es nicht schön verläuft, aber ehrlich gesagt, das ist so eine Minderheit, lasst euch davon nicht abschrecken. Die, bei denen es gut geht, die sagen einem nichts davon. Ist wie mit den Weisheitszähnen... den einen tut es nichts, die anderen haben mehr zu kämpfen. Es ist eine OP, das ist klar, aber wenn man solche Probleme hat wie ich z.B. gibt es keine andere Lösung. Keine Tabletten oder kein Spray biegt das wieder gerade hin.

Wir waren zu viert im Krankenhaus, die alle am selben Tag das selbe Schicksal ereilt hat. Und wir haben uns alle davor verrückt gemacht.

Vorweg: das absolut Schlimmste in den Wochen war die Infusion für die Narkose. Ich hasse Infusionen. Und in den Handrücken ist es gleich nochmal eine Spur härter.

Aber das war wirklich das Schlimmste an allem.

Die OP dauerte nicht mal eine Stunde. Mit Aufwachen war ich 2 Stunden später wieder im Zimmer. Nach der OP war ich so erstaunt, dass es kaum weh tat. Und nicht nur bei mir, auch meine Zimmerkolleginnen hatten auch kaum Schmerzen. Natürlich hat man wegen der Splints einen Druck im Gesicht, aber das tut nicht weh. Wir hatten alle nur diese Silikonschienen drin, keine Tamponaden. Eine Zimmerkollegin hat zwei Tage lang immer wieder mal geblutet. Bei mir hat es schon einen Tag später aufgehört. Mal abgesehen von ab und zu ein paar kleinen Blutungen, die man merkt, wenn man mit einem Tusch wischt, aber richtig geblutet (so mit Blut läuft aus der Nase, wie im Film :)) hat es bei mir nur ein paar Stunden nach der OP und nur wenn ich aufgestanden bin. Danach kam halt immer wieder ein bisschen gestocktes Blut runter, aber nie richtig. Es schleimt, aber das ist normal. Im Grunde fühlte es sich an, als hätte man eine richtig fette Erkältung. Schneuzen ist allerdings verboten. Und das für mehrere Wochen!

Wir haben Schmerzmittel bekommen, die meine Kollegin gar nicht genommen hat und ich genommen habe, weil ich mir dachte, falls sich eine Entzündung bilden sollte. Aber jedesmal wenn man durchging und uns nach den Schmerzen auf einer Skala von 1-10 fragte, waren wir alle im 2-3er Bereich.

Ich bekam auch ein wenig Luft durch die Nase. Nicht gerade viel, aber doch Luft. Damit hatte ich nicht gerechnet. Essen und trinken war also durchaus kein Problem. Ich bin sehr empfindlich was den Ohrendruck angeht und hatte davor einen Horror, aber da war nichts. Ich habe alle Tage durch gut gehört und hatte überhaupt keine Probleme damit. Nachts wurde es natürlich laut im Zimmer, denn geschnarcht wird so oder so. :) Also nehmt euch Ohrstöpsel mit!

Ich war nur 2 Tage im Krankenhaus, wie die anderen auch. Danach musste ich nach 2 weiteren Tagen in die Praxis wegen dem Absaugen. Ja, da gibt es auch Horrorgeschichten wie blöd dazu. Ich kann nur für mich reden und auch die anderen in der Praxis, die mich ausgelacht haben, weil ich davor da saß und halb umgekippt bin. Es tut gar nichts. Die Vorstellung ist vielleicht nicht schön, aber es tut nicht weh. Und es dauert nur ein paar Sekunden. Da spürt man keinen Sog, kein Ziehen, kein Stechen, einfach nichts.

Die Borken wegreißen hat man bei mir nur 2 mal gemacht und selbst das war überhaupt nicht schlimm. Und das waren nur 2, die mich beim Atmen behindert haben. Sieht unglaublich eklig aus, aber ich hatte Angst, dass es so ist, als wenn man eine Kruste von der Haut runter reißt. Nein. Es tut nicht weh, es zieht kurz und das war es.

Das Schlimmste sei ja das ziehen der Tamponaden bzw. Splints. Ich hab sie ganz überraschend bereits nach 7 Tagen gezogen bekommen, weil es so gut verheilt ist. Normalerweise sollte es 10 Tage sein. Aber die Ärztin meinte, wenn es so super heilt und ich die Nasenmuschel ja auch operiert bekommen habe, ist es besser sie zu ziehen und das belüften zu lassen.

Es tut nicht weh.

Sicherlich ist es nicht angenehm, es dauert jedoch nur ein paar Sekunden. Man bekommt das halt aus der Nase gezogen und im nächsten Moment liegt das schon vor einem. Die Dinger sind riesig, aber auf einmal ist der ganze Druck weg und man kann frei atmen. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr erinnern jemals so frei geatmet zu haben.

Was ich allerdings sagen muss: ich bin 5 Minuten danach umgekippt. Und das habe ich von vielen gehört. Es ist nicht der Schmerz, sondern der plötzliche Druckablass im Gesicht lässt bei vielen den Kreislauf kurz darauf absacken. Da es nicht weh tat, sagte ich noch großkotzig, dass alles okay sei und 5 Minuten später merkte ich tatsächlich, dass sich mein Kreislauf verabschiedet. Das erzählen jedoch sehr sehr viele, also seid darauf gefasst. Danach am besten hinsitzen, was trinken und ein bisschen abwarten... und nicht rausstürmen wie ich :)

Und ja, es dauert danach etwas, bis es heilt. Aber ehrlich gesagt, das ist bei jeder OP so. Man wird 2 Wochen krank geschrieben und in denen zwei Wochen würde ich auch jedem empfehlen sich auszuruhen und sich zu erholen. Das hilft auch der kranken Nase. Sport ist 3 Wochen lang tabu. Sonnenbaden, Solarium usw. auch. Das hat den Hintergrund, dass sich dadurch der Blutdruck erhöht und die feinen Äderchen in der Nase bei erhöhtem Blutdruck leicht platzen. Und so vermeidet man Nachblutungen und hält den Heilungsprozess nicht auf. Es hieß bei mir auch in den Unterlagen 10 Tage kein Haare waschen und nur lauwarm duschen. Allerdings sagte mir der Arzt, dass man nach 4 Tagen sich sehr wohl lauwarm die Haare waschen kann, mit Verstand aber. Nicht rütteln und schütteln und lauwarmes Wasser benutzen. Ich habe mich an den Badewannenrand gesetzt und eine Freundin hat mir mit kaltem Wasser vorsichtig die Haare abgespült. Da ist nichts passiert. Einfach ein bisschen aufpassen und dann läuft das schon.

Also wenn man arge Beschwerden hat, ist die OP sicherlich gut. Ich bereue es nicht. Ich hatte aber auch mehrere Ärzte, die alle zu der gleichen OP geraten haben im Team. Wer sich unsicher ist, kann sich also immer noch eine andere Meinung holen. Bei mir hat es der Arzt von sich aus angeboten, ob er Kollegen dazu holen soll und wie die da sehen. Aber ehrlich gesagt, meine Nasenscheidewand war so verkrümmt, das habe sogar ich gesehen auf dem CT. Und dazu war die Nasenmuschel bei mir extrem vergrößert, das habe ich auch selbst sehen können. Aber kein vernünftiger Arzt wird böse, wenn man sagt, man möchte eine zweite Meinung dazu.

Es ist eine OP, das ist klar, und da können immer Komplikationen auftreten. Aber wie gesagt, man liest immer nur die bösen Geschichten. Deswegen wollte ich auch mal eine andere Version dessen posten, damit nicht jeder vor der OP so ausflippt wie ich. Außer bei der Infusion, da würde ich nach wie vor ausflippen :)

a*lx9x1


Hey,

auch ich gebe mal meinen Senf dazu. Habe in den letzten Wochen so viel gelesen im diversen Foren - nun will ich einfach mal was zurückgeben und denen, die vor der OP stehen, ein paar Infos geben.

Ich bin 25 Jahre alt und habe schon seit Jahren eine stark verkrümmte Nasenscheidewand. Das sieht man auch ganz deutlich, ein Lock ist fast komplett verschlossen. Habe schon seit Jahren Probleme mit der Atmung, grade im Frühling. Beim Spazierengehen oder Joggen lief die Nase pausenlos. Es war schon nervig, aber ich konnte irgendwie all die Jahre damit leben, es hat meine Lebensqualität aber leicht eingeschränkt. Nasensprayabhängig war ich nie. In letzter Zeit habe ich aber permanent die Nase gespült und Meerwassersprays benutzt.

War dann schon mehrfach beim HNO und dorte sagte man mir, dass meine Nasenscheidewand eine S-Form aufweist und die Nasenmuscheln vergrößert sind. Der Arzt sagte mir aber, dass er das Gefühl hat, der Leidensdruck sei bei mir noch nicht hoch genug. Deshalb bin ich dann nach nem Jahr wieder zum HNO, weil es mich letztendlich dann doch sehr gestört hat: Nase ständig zu, nachts immer durch den Mund atmen, usw - so sollte es nicht weitergehen. Habe mir dann noch bei anderen HNO's Meinung angehört und mich dann für denjenigen entschieden, der es ambulant operieren wollte - dazu später mehr. Habe dann einen OP-Termin bekommen und man sagte mir, dass ich für 2 Wochen krankgeschrieben werde. Geröngt wurde ich nicht. Ich habe mich bei der Nasenmuschelverkleinerung für die Lasermethod entschieden, kostet 190 Euro und erspart einem die Tamponade und sei laut Arzt etwas schonender.

Des Weiteren hatte ich intensiv überlegt, ob ich mir die Nase noch kosmetisch optimieren lassen. To make a long story short: Habe mich dagegen entschieden. Ist ein komplett anderer Eingriff und die Kasse zahlt dann (in meinem Fall) rein gar nichts. Die OP-Dauer hätte statt 30 Minuten 3 Stunden betragen und die Risiken wären höher. Außerdem ist meine Nase zwar nicht sooo toll, aber auch nicht sooo schlimm um sie operieren zu lassen. Kostenpunkt wäre 4000 Euro gewesen.

Am 25.02.2016 (ein Donnerstag) war es dann so weit. Ich muss sagen, dass ich schon große Angst vor dem Eingriff hatte. Am meisten Angst hatte ich vor der Vollnarkose...Ich lass mir sowas aber nie anmerken, also total easy in die Klinik geschlendert. Dort musste ich dann OP-Kleidung anziehen und mich hinlegen. Eine Ärtzin kam und sagte "Ahhh erstmal ein Willkommens-Prosecco für Sie" ;-D . Soll heißen, dass sie mir den Zugang gelegt hat (was überhaupt NICHT wehgetan hat) und mir darüber ein Beruhigungsmittel gespritzt hat. Das hab ich gar nicht so gemerkt, hab halt entspannt dort gelegen und mir wurde etwas schwummerig. Kurze Zeit später wurde ich abgeholt, durfte selber laufen (Anästhesist hat mich gestützt) und mich in den OP legen. Da wurde ich dann direkt irgendwo angeschlossen und war direkt weg. Kurze Zeit später wieder aufgewacht, etwas benommen, aber keinerlei Schmerzen oder Probleme. Also die OP an sich war echt ein KLACKS. Sämtliche Sorgen waren absolut unbegründet. Einfach nicht drüber nachdenken, was die da mit der Nase machen - ihr bekommt es eh nicht mit. Hatte dann so einen Wattebausch unter der Nase, da war etwas Blut drin. Aber alles easy. Dann (noch etwas wackelig auf den Beinen) auf den Heimweg. Ich war wirklich topfit, also ob nie was gewesen wäre. Übrigens, eine Tamponade habe ich nicht bekommen. Nur ein Rezept für Nasenspray, Nasensalbe und Diclofenac 50mg.

Am Abend ist die Nase dann komplett zugegangen, was unglaublich unangenehm ist. Ihr könnt nur durch den Mund atmen, dieser trocknet nachts komplett aus und es ist schon sehr sehr sehr unangenehm. Habe mich dann absolut geschohnt und wirklich nur im Haus aufgehalten, jede Anstrengung vermieden und mich einfach entspannt.

Am nächsten Tag dann bei der Kontrolle gewesen - laut Arzt alles supi und die Nasenscheidewand ist absolut grade. Das sieht man sogar direkt von außen. Beide Löcher sind jetzt ungefähr gleich groß. Der Arzt hat dann noch abgesaugt und irgendwas reingesprüht, war nicht angenehm aber absolut erträglich.

An diesem Tag fingen aber auch langsam die Schmerzen an, was laut Forum und meinem Arzt eigentlich unüblich ist für eine solche OP. Ich habe sporadisch so ein pochen (analog zum Herzschlag) und ziehen in der Nasenspitze. Man merkt auch irgendwie die Fäden. Ist sehr unangenehm und kommt vor allem nachts. Man wacht wirklich davon auf und muss halt abwarten, bis es weg geht. Da nun Wochenende war und ich nicht zum Notdienst wollte, habe ich bis heute (Montag) abgewartet. Das Wochenende war aber echt bescheiden: Pochen und ziehen in der Nase (erträglich, Zahnschmerzen sind schlimmer) (bei Anstrengung umso stärker), absolut NULL Luft durch die Nase und einem riesigen Druck im ganzen Gesicht. Ich habe echt das Gefühl gehabt, dass der Kopf explodiert. Die Nächte waren echt besch****. Durch die 100%ige Mundatmung trocknet dieser nachts sofort aus und wird total rau und "beleidigt". Man wacht echt ständig auf und muss sofort was trinken, was aber auch nicht sooo viel hilft. Spätestens 3 Atemzüge später ist alles wieder trocken - der Horror. Ich schmecke momentan absolut nichts. Riechen natürlich auch nicht. Essen ist sehr schwer, kann die Oberlippe nicht bewegen da es sonst direkt weh tut. Lachen geht gar nicht. Beim Sprechen höre ich mich auch unmöglich an.

Schnell habe ich eine potentielle Ursache für den Druck gefunden (Internet): Die Silikonschienen, die wohl ziemlich groß sind und viel Platz wegnehmen. Also habe dann irgendwie das Wochenende überstanden und gebetet, dass er mir die Teile direkt am Montag rausnimmt. Laut diverser Berichte würde das eine unglaubliche Erleichterung bringen und dafür sorgen, dass man wieder etwas atmen kann.

Also heute - Montag - zum HNO - pustekuchen. Es wurde wieder nur abgesaugt, was eigentlich nicht viel bringt. Man kann halt 5 Minuten durch die Nase atmen und dann ist der Zauber auch schon wieder vorbei - alles wieder dicht. Habe dem Arzt dann von den Schmerzen und dem Pochen berichtet und er war wirklich überrascht - sowas kommt eigentlich nicht vor und Pochen sei ein Zeichen dafür, dass da ne leichte Entzündung sein könnte. Also vorsichtshalber hat er mir dann Antibiotikum verschrieben. Ansonsten sieht die Nase sehr gut aus, wäre nur vorne leicht gerötet (da wo das Pochen herkommt!).

Achso und übrigens: Nasenspray bringt momentan rein gar nix, es kommt nicht dahin wo es hin soll. Kann man sich sparen. Von Nasendusche hat mir mein Doc für den Anfang auch eher abgeraten. Ich soll Salbe reinmachen, wobei das auch nicht so leicht ist. Ich glaube das intensive Spülen, Einsalben und Einölen wird für mich erst in ein paar Tagen relevant. Oder habt ihr das direkt nach der OP schon gemacht? Mich wundert es ein bisschen - mein Doc äußert sich eigentlich überhaupt nicht zu dem Thema.

Am Donnerstag kommen die Schienen raus - ihr glaubt nich wie ich mich auf diesen Tag freue. Ich würde echt nen Monatsgehalt bezahlen, wenn der Tag schon heute wäre. Jetzt heißt es halt 3 Tage aushalten, dann folgt wohl die Erleichterung. Die komplett dichte Nase macht mir wirklich schwer zu schaffen. Was mich auch sehr stört ist, dass meine Zähne (!) unglaublich gereizt sind. Habe ständig das Bedürfnis, mir ganz fest auf die Zähne zu beißen. Als ob das Zahnfleisch massiv gereizt wäre. Hinzu kommt, dass ich aktuell linguale Brackets habe und die Zähne eh schon starkbeleidigt sind (da permanent Druck ausgeübt wird) - ist echt sehr nervig. Schlimm ist auch, wenn ihr nachts aus Versehen gegen die Nase kommt. Passiert mir häufig und tut weh wie sau ]:D

Im Großen und Ganzen habe ich aber schon das Gefühl, dass es von Tag zu Tag etwas bergauf geht - die OP war halt auch erst Donnerstag und heute ist erst Montag. Ich glaube auch, dass man diese "Tortur" gerne in Kauf genommen hat, wenn man denn danach gut Luft bekommt. Ich bete wirklich, dass mich das atmen danach für alles entschädigt. Auch wenn ich jetzt wohl etwas viel gejammert habe: Man hält es aus, es ist halt nur nicht angenehm. Damit meine ich nicht die OP, sondern die Zeit nach der OP. Man muss halt mal ne Woche oder zwei die Arschbacken zusammenkneifen und durch. Wenn man dafür viele Jahre Ruhe hat, dann war es das absolut wert. Ich glaube, dass wenn die Silikonschienen raus sind, das Schlimmste überstanden ist. Deshalb freue ich mich so unglaublich auf den Donnerstag und habe auch überhaupt keine Angst vor dem Entfernen ;-)

Ich halte euch auf dem laufenden :-)

Was mich noch interessiert:

- Habt ihr direkt nach der OP gespült, eingeölt und/oder eingecremt? Wie habt ihr das gemacht? Nasenspülung geht jedenfalls nicht durch, da die Nase dicht ist.

- Wie war das Ziehen der Schienen? Wirklich so eine große Erleichterung?

- Habt ihr die Nase gekühlt?

BTenx93


@ alx91

Ich hatte auch vor 3 Wochen meine zweite Nasennebenhöhlen Operation sprich Nasenscheidewand begradigen, Nasenmuscheln verkleinern und die Polypen entfernen.

Mein Zustand nach der Operation ist Aktuell eine Berg auf und ab mal ist meine Nase zu und bekomme schlecht Luft und den anderen Tag wieder alles Super.

Ich habe mir Aktuell allerdings wahrschleinlich wieder einen Infekt eingefangen da sehr viel gelber Schleim aus der Nase kommt. Dies weiß ich nicht ob es normal ist und werde noch 2-3 Tage abwarten und falls keine Besserung eintritt meinen Arzt kontaktieren.

Mit den Pflegen der Nase kenne ich mich allerdings schon etwas besser aus aufgrund der Jahre langen Probleme mit der Nase ;-)

Meine Nase habe ich nach der Entlassung aus dem Krankenhaus dreimal Täglich eingesalbt und dann ordentlich hochgezogen. Hochziehen ist nach der Operation kein Problem, schnäuzen sollte allerdings mindestens 2 besser 3 Wochen vermieden werden.

Nach ca 2 Wochen habe ich die Salbe auf 2 mal Täglich reduziert und Abends Coldastop verwendet.

Die Nase spüle ich morgens und Abends mach dies Ruhig auch so es schadet nicht und fördert die Heilung der Nase!

Wichtig ist das Absaugen deines HNO Arztes. Bei mir wurde ca 2 Wochen nach der Operation das letzte mal abgesaugt dann hatte sich das mit der Borkenbildung auch erledigt.

Jetzt habe ich mit der Einnahme eines Cortison Nasensprays begonnen um eine erneute Polypenbildung möglich gering zu halten und den Operationserfolg noch besser zu machen.

Das Cortison halte ich in meinen Augen für sehr Wichtig für alle die Probleme mit Polypenbildung und ständigen Nebenhöhlenentzündungen haben.

Die Nachsorge und Pflege ist das A und O damals war dies bei mir total der mist und das Ergebnis war ich musste nach 5 Jahren wieder Operiert werden.

Ich würde trotzallem jeden die Operation empfehlen die Probleme mit Nasenatmung, Nebenhöhenentzündungen oder Schnarchen haben.

Wie gesagt das wichtigste ist die Nachsorge und Nachbehandlung!

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