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Laterale Halszyste

o=nchyidi7um hat die Diskussion gestartet


Hallo!*:) Anfang des Jahres wurde bei mir eine laterale Halszyste festestellt und punktiert.Die Ärzte raten zur Op.Termin ist im November.Ich habe echt Schiß vor der OP.Bin mir auch nicht sicher,ob ich den Termin wirklich wahr nehme :-/.Zumal sich die Zyste bislang auch nicht wieder gefüllt hat.Außerdem bin ich eine Mama 2er kleiner Kinder & habe Angst die OP nicht zu überstehen,oder ernsthafte Folgeschäden zu bekommen.Wem gehtes ähnlich?Und wer kann mir Tips geben?Danke im vorraus!

Antworten
o6nchwidiuxm


Kuck-kuck

:)D hat denn echt niemand von euch im world wide web auf @med 1 eine laterale Halszyste,der mir mit Rat "beistehen" kann ??? Hatte vor einiger Zeit einen Beitrag gemailt.

sbchnorlxe


Ist zwar etwas spät, aber für andere Betroffene vielleicht: Ich hatte auch eine laterale Halszyste. Der HNO hat's durch bloßes Hinschauen erkannt. Palpation und Ultraschall haben es dann bestätigt. Zur endgültigen Abklärung sollte noch ein MRT gemacht werden. Die Zyste war schon kräftig entzündet, hat aber nicht weh getant.

Zwei Woche nach dem MRT-Termin ging's in die Klinik zur OP. Hab's mir schlimmer vorgestellt als es war: Mo rein, Di OP, So raus. Die OP selbst hat 40min gedauert. Ich kam mittags dran und war ziemlich bald danach wieder soweit fit. Abends hab ich schon wieder fleißig gegessen und von der OP gar nichts mehr gespürt, also keine Schmerzen oder so.

Die ersten beiden Tage hatte ich noch eine Drainage, die man mit rumschleppen muss und so eine Art Druckverband (soweit das am Hals möglich ist). Ist am Anfang etwas ungewohnt und ich hatte zunächst Angst, mich nachts im langen Schlauch der Drainage zu verheddern, war aber kein Problem.

Über Nacht ist der Bereich um das OP-Gebiet dann etwas angeschwollen, was ja normal ist. Ich hab es nur daran gemerkt, dass ich ziemlich heiser war am nächsten Tag (hab kaum einen Ton rausgebracht, hat auch 2-3 Wochen gedauert, bis es wieder ganz weg war). Von da an gab's auch Weichkost wegen der Schwellung. Weh getan hat's eigentlich nur, wenn man im Liegen versuchte, den Kopf anzuheben (wie ein extremer Muskelkater). Aber das ist klar, da sich dann ja alles anspannt und auf das OP-Gebiet drückt.

Täglich wurde mit dem Laryngoskop ein Blick in den Hals auf den Kehlkopf geworfen (vermutlich um die Schwellung zu beurteilen). Das ist ein bisschen unangenehm, aber nicht weiter schlimm und wenn es jeden Tag gemacht wird, gewöhnt man sich auch daran.

Evtl. macht es Sinn, bereits am OP-Tag CoolPacks auf den Hals zu legen, dass es nicht gar so schlimm anschwillt. Ich war vermutlich zu spät dran mit den CoolPacks, zumal die Schwestern meinten, dass die Heiserket vom Intubieren käme, was aber nicht sein konnte, da ich ja am OP-Tag nicht heiser war.

Wenn's nach mir gegangen wäre, hätte ich die Klinik schon früher verlassen können. Dadurch, dass die OP am Hals war, ist man vom Hals abwärts an ja quasi fit und man fühlt sich auch nicht sonderlich krank (solange man nicht reden muss bei der Heiserkeit ;-)).

Nach 10 Tagen war ich nochmals zur Kontrolle in der Klinik, wo die Fäden rausgemacht wurden (insgesamt 6 Stiche; Schnitt entlang der Spannungslinien, d.h. seitlich quer am Hals). Ich hab die Narbe die ersten Monate immer mit Contractubex einmassiert (wurde mir empfohlen). 1 Jahr nach der OP sieht man kaum noch was von der Narbe.

Also alles halb so wild. Ich würde sagen, es ist eines der harmlosesten Dinge, die operiert werden müssen. Lieber Halszyste als Zahnarzt ;-)

Pwut}zexl


Hattet bzw. habt ihr auch Fisteln?

LG!

s"chorxle


Nein, ich hatte nur eine Zyste.

Ach übrigens: war natürlkich Vollnarkose (hatte ich vergessen zu schreiben).

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