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Lärmtrauma - Wie lange kann das Piepen anhalten?

J8e`tOn hat die Diskussion gestartet


Hallo *:)

Nach einem zu lauten Discobesuch ohne Gehörschutz, weil ich ihn in der Eile liegen hab lassen, habe ich nun ein Lärmtrauma.

Diese Diagnose stammt von meinem Hausarzt am Sonntag morgen.

Ich weiß, dass ich mir die Suppe damit selbst eingebrockt habe und hoffe, dass ich nicht mein Leben lang mit diesem Piepen leben muss.

Ich stehe seit Sonntag früh unter Behandlung mit dem blutverdünnenden Medikament "BufloHexal 150mg". Subjektiv verspüre ich eine leichte Besserung und nehme das Piepen bei alltagslärm (Straßen-, passiver Gerätelärm, wie von eine Kühlschrank) kaum wahr. Sobald es jedoch ruhig wird treibt es mich in den Wahnsinn.

Laut Aussage meines Arztes besteht noch Hoffnung zur Heilung (Trommelfell nicht beschädigt), aber ab wann kann ich mir sicher sein, dass das Piepen doch, trotz Behandlung, bleiben wird?

Gibt es irgendeine empirisch ermittelte Zeitspanne?

Vielen Dank.

mfg

Antworten
K+lwee-@Blaxtt1


normalerweise sollte das piepen nach 10 infusionen weg sein. es sollten aber mindestens 5 gemacht werden!!

JKetO,n


Infusionen?

Wäre also doch ratsam noch einen HNO-Arzt aufzusuchen?

Kann ich diese Infusionen ambulant bekommen...ist grade eine unpassende Situation (Abistress) für einen Krankenhausaufenthalt.

mfg

bLienoe00x7


Für die Infusionen solltest Du auf jeden Fall zu einem HNO gehen. Die Infusionen werden normalerweise ambulant verabreicht - man sitzt oder liegt ca. eine Stunde lang dort und geht dann wieder heim, allerdings war ich hinterher immer total fertig/müde.

Ich glaube, einen Tinnitus bezeichnet man ab 6 Monaten als chronisch, bis dahin besteht die Hoffnung, dass er wieder weggeht. Ich weiß, es ist am Anfang schwer, aber selbst wenn er Dir bleibt, ist das kein sooo großes Problem, wie man zunächst denkt. Man gewöhnt sich dran. Anfangs dachte ich allerdings auch, ich werd verrückt.

Wenn es irgendwie geht, übe Dich in Gelassenheit und denke nicht ständig dran. Lausche auch nicht immer drauf, ob der Ton noch da ist. Mir haben Spaziergänge immer gut geholfen, wenn der Wind um die Ohren pfeift... Wenn Du noch Fragen hast, schreib einfach hier oder - wenn Du magst - schick mir eine PN!

*:) Viele Grüße, nicht verzweifeln!

J-etOxn


Hallo :-)

war gestern noch fix beim HNO-Arzt!

Hörtest gemacht, aber soweit alles in Ordnung und sie meinte, dass das "Piepen" in meinem Ohr nicht zu laut sei.

Kann man ja daran sehen, wie lange ich gebraucht habe, um den Ton herauszuhören. Aber sonst sind meine Ohren top in Ordnung.

Sie meinte Infusionen seien erstmal nicht nötig, aber ich sollte die Dosis an Buflohexal leicht erhöhen auf 2x2 pro Tag.

Ehrlich gesagt habe ich auch das Gefühl, dass es abschwächt. Die Klausur heute konnte ich ohne nerviges Piepen überstehen, was mich sehr gewundert hat. Waren wohl genug Geräuschquellen im Raum. :-)

Aber dennoch hätte ich zwei Fragen:

1) Wie entsteht das Piepen nach hoher Schallbelastung? Was hat es mit Blutverdünnung zu Heilung zu tun? (Bitte nicht zu biologisch werden :)^

2) Nach kurzer google-Recherche habe ich Ohrstöpsel gefunden, die wahrscheinlich meinen Ansprüchen gerecht werden. Sie nennen sich "Alpine MusicSafe III". (Ich weiß nicht, ob ich den Link hier posten darf, daher lass ich es einfach mal.)

Sind die tauglich um meine Ohren zu schützen?

Bisher verwende ich immer "Ultra Fit" von EAR die allerdings mit einem SNR von 32 die Musik schon fast zu leise erscheinen lassen. Wiederum sind diese zum Bearbeiten von Metall und sonstigen lärmenden Bastelein super :-)

mfg

b~ien4e007


Zu Deinen Fragen:

1) Ich zitiere mal aus einer Tinnitus-Broschüre:

Ohrgeräusche entstehen nach einer Hypothese der Experten, wenn die außerordentlich feinen Sinneszellen im Innenohr aufgrund einer Schädigung oder aus einem sonstigen Grunde von sich aus aktiv werden [...] Von ärztlicher Seite werden Durchblutungsstörungen als Hauptursache genannt und der Behandlung zugrunde gelegt.

Daher auch die Infusionen, die durchblutungsfördernd wirken (vermutlich in höherem Maße als Tabletten dies tun? Naja, hängt wohl von der Dosierung ab).

2) Diese speziellen Ohrstöpsel kenne ich persönlich nicht, aber ich würde mal allgemein sagen, Ohrschutz ist in lauter Umgebung auf jeden Fall besser als keiner! :)^

Ansonsten Glückwunsch, dass der Tinnitus schon leiser wurde, ich drücke Dir die Daumen, dass er wieder ganz verschwindet! Und alles Gute für Dein Abi!

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