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Nasenmuschelverkleinerung, Dauerschnupfen-Hilfe!

BuinPe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

meine Tochter (7) wurde vor drei Monaten operativ mit Laser die Nasenmuscheln verkleinert. Sie leidet unter Dauerschnupfen, zu einem schon wegen ihrer Pollenallergie und seit der Op hat sich in meinen Augen alles noch mehr verschlechtert. Anfangs konnte mich der HNO-Arzt ja noch beruhigen, da er meinte die Narben müssen verheilen, aber nun nach zig Infekten, Antibiotika, Fieber... reicht es mir. Momentan bekommt sie Nasivin Nasengel, Rhinopront, Meersalzspray, Inhalation (Kochsalz) und sie trinkt auch ausreichend. Jetzt hat sie seit einer Woche wieder erhöhte Temperatur. Der HNO-Arzt meinte heute lapidar, es sei alles vereitert und ich soll nächste Woche zum CT. Auf mein Nachfragen, was dann geschehen soll, hieß es nur, dann sehen wir weiter. Ich nehme sehr an, dass die Nasennebenhöhlen stark betroffen sind. Was wird hier bei Kindern dann gemacht? Was kann ich als Mutter als Unterstützung probieren? Ich habe einfach totale Bammel, dass der Arzt dann wieder sagt, meine Tochter muss/sollte operiert werden. Bei ihr wurden bereits mit drei Jahren die Polypen entfernt.    

Wer kann mir weiterhelfen? Bin für jeden Rat sehr dankbar!

Lieben Gruß

Bine

Antworten
A ggi


Hallo Bine

Ich bin seit letztem Jahr hier in diesem Forum.

Die meisten der Leidenden schreiben zum Thema "chonische Sinusitis". Vielleicht kannst

Du in dem Bereich etwas für Deine Tochter rausziehen. Ich persönlich leide seit 5 Monaten unter Dauerschnupfen und sollte vor ca. 3 Wochen gelasert werden. Man hat die OP nicht vergenommen eben auf Grund des Dauerschnupfens. Alle Antibiotika haben bei mir nicht angeschlagen, im Gegenteil, mein ganzes Imunsystem ist hin. Da ich von unseren Schulmedizinern nicht mehr sonderlich viel halte, gehe ich nun zu einer Naturheilärztin. Ich fühle mich bei ihr sehr gut aufgehoben und vertraue ihr. Leider ist der Spaß sehr teuer, aber meine Gesundheit ist mir wesentlich wichtiger. Sie macht bei mir gezielte Akkupunktur und ich habe einige Dinge zum Einnehmen. Gestern war ich das 3. Mal zur Akkupunktur und kann leider noch nicht allzuviel hierüber berichten, habe aber das Gefühl daß es mir gut tut.

Ich bin auch sehr anfällig für Infektionen.

Deine Tochter ist zwar erst 7 Jahre alt, aber vielleicht ist ihr Immunsystem angeschlagen, was man aber durchaus bei einem vernünfigen Kinderarzt feststellen lassen könnte. Lass Dich um Gottes Willen nicht auf

eine weitere Operation ein. Meine Naturärztin

hat mir von dieser OP zwingend abgeraten.

Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, warum man bei Deiner Tochter dies OP durchgeführt hat.

Bei mir ist verständlicherweise durch meinen Missbrauch von Nasenspray einiges zerstört worden, aber, auch wenn es sehr lange dauert, ich gebe die Hoffnung nicht auf daß sich irgendwann wieder alles von selber reguliert.

Noch was, Du schreibst von einer Allergie, auch dies ist durch Akkupunktur schon sehr viel geheilt worden.

Ich denke mal gerade bei Kindern, die wesentlich unbedarfter sind und nicht so viel grübeln wie wir, ist es sicherlich einfacher so etwas in den Griff zu bekommen.

Ich wünsche Dir und Deiner Tochter viel Glück.

AGggi


Hallo Bine

Ich bin seit letztem Jahr hier in diesem Forum.

Die meisten der Leidenden schreiben zum Thema "chonische Sinusitis". Vielleicht kannst

Du in dem Bereich etwas für Deine Tochter rausziehen. Ich persönlich leide seit 5 Monaten unter Dauerschnupfen und sollte vor ca. 3 Wochen gelasert werden. Man hat die OP nicht vergenommen eben auf Grund des Dauerschnupfens. Alle Antibiotika haben bei mir nicht angeschlagen, im Gegenteil, mein ganzes Imunsystem ist hin. Da ich von unseren Schulmedizinern nicht mehr sonderlich viel halte, gehe ich nun zu einer Naturheilärztin. Ich fühle mich bei ihr sehr gut aufgehoben und vertraue ihr. Leider ist der Spaß sehr teuer, aber meine Gesundheit ist mir wesentlich wichtiger. Sie macht bei mir gezielte Akkupunktur und ich habe einige Dinge zum Einnehmen. Gestern war ich das 3. Mal zur Akkupunktur und kann leider noch nicht allzuviel hierüber berichten, habe aber das Gefühl daß es mir gut tut.

Ich bin auch sehr anfällig für Infektionen.

Deine Tochter ist zwar erst 7 Jahre alt, aber vielleicht ist ihr Immunsystem angeschlagen, was man aber durchaus bei einem vernünfigen Kinderarzt feststellen lassen könnte. Lass Dich um Gottes Willen nicht auf

eine weitere Operation ein. Meine Naturärztin

hat mir von dieser OP zwingend abgeraten.

Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, warum man bei Deiner Tochter dies OP durchgeführt hat.

Bei mir ist verständlicherweise durch meinen Missbrauch von Nasenspray einiges zerstört worden, aber, auch wenn es sehr lange dauert, ich gebe die Hoffnung nicht auf daß sich irgendwann wieder alles von selber reguliert.

Noch was, Du schreibst von einer Allergie, auch dies ist durch Akkupunktur schon sehr viel geheilt worden.

Ich denke mal gerade bei Kindern, die wesentlich unbedarfter sind und nicht so viel grübeln wie wir, ist es sicherlich einfacher so etwas in den Griff zu bekommen.

Ich wünsche Dir und Deiner Tochter viel Glück.

Liebe Grüße

Aggi

P9eter@ Rex.


Bine

Ich muß Aggi zustimmen!

Die meisten HNO-Ärzte raten viel zu schnell zur OP. Die OP im Nasenbereich ist dehalb nicht 'ohne', weil sehr viele gesunde Schleimhaut zerstört wird. Das macht bei vielen nach der OP viele, viele Probleme.

Nun ist deine Tochter operiert worden und leidet weiter. Das erste ist: wechsel mal den HNO Arzt, hol dir 2 bis 3 weitere Meinungen!

zweitens: eine OP nur als letztes Mittel in Erwägung ziehen.

drittens: guten Naturmediziner zu Rate ziehen! Nur diese ganzheitlich ausgerichteten Ärzte werden über das Blutbild ein Immunstatus vornehmen!

Das 'A und O' ist nun den richtigen Arzt zu finden!

Gruß und viel Glück

BkiTne


Nasenmuschelverkleinerung, Dauerschnupfen-Hilfe!

Hallo Aggi und Peter,

vielen Dank für eure Antworten!

Nun das Kind liegt im Brunnen, aber ich habe dem HNO-Arzt vertraut. Er sprach von einem kleinen Eingriff und der "Dauerschnupfen" wäre dann vorbei. Das hier ja eigentlich die Nasenatmung verbessert wird und nichts mit der Schleimsekrektion zu tun hat, wurde mir natürlich auch nicht gesagt. Ich war jetzt noch bei einer anderen HNO-Ärztin, die sofort das abschwellende Nasengel (nach Monaten) abgesetzt und meiner Tochter jetzt erstmal für einen kurzen Zeitraum ein Cortisonspray verordnet hat. Klar, ohne Bilder sieht sie auch nicht in die Nebenhöhlen, aber auch hier riet sie mir, im Vergleich zu meinem ersten HNO-Arzt, von einem CT ab. Die Strahlenbelastung sei für ein Kind viel zu hoch. Also dann MRT und sollte hier etwas zu sehen sein, dann in eine Spezialklinik.

Der Kinderarzt hat sie auch gleich untersucht, aber bei der Blut- und Urinuntersuchung war alles in Ordnung. Im KH habe ich sie letztes Jahr auch auf Mukoviszidose untersuchen lassen und auch hier war zum Glück alles i. O.

Nun, was ich jetzt so mit bekommen habe, bzgl. Laser-OP bei Kindern, hier streiten sich die Ärzteschaften. Die einen sagen bei Kindern harmlos und andere, da sei die Nasenmuschelverkleinerung die allerletzte OP (als Erwachsener), wenn gar nichts mehr zu machen ist.... Auf die Schulmedizin verlasse ich mich nicht mehr alleine. Ich selbst leide an einer chronischen Erkrankung des Immunsystems und habe meinen Weg überwiegend über die Alternative gefunden. Um so mehr mache ich mir jetzt natürlich den Vorwurf, meiner Tochter diese OP "angetan" zu haben, aber andere Mütter/Eltern hätten wahrscheinlich nicht anders gehandelt, nach diesen wunderbaren "Versprechungen">:(

Euch alles Gute und liebe Grüße

Bine

AhgAgi


Hallo Bine

ich bins noch mal.

Das hört sich ja alles nicht besonders schön an. Es tut mir sehr leid für Deine Tochter.

Kannst du evtl. mal austesten lassen, ob sie allergisch auf das abschwellende Nasengel reagiert? Soll es geben. Ich selber nehme ja auch seit Beginn des Schnupfens Nasenspray und komme nicht davon los.

Ich verspreche mir sehr viel von der Naturheilkunde, auch wenn es länger dauert.

Ich würde es für Deine Kleine mal in Erwägung ziehen.

Nun habe ich aber mal eine persönlich Frage an Dich, was ist das für eine Geschichte mit

Dir? Wie macht sich diese chronische Erkrankung des Immunsystems bemerkbar?

Wenn Du Lust hast schreibe doch noch mal.

Liebe Grüße

Aggi

B[inxe


Hallo Aggi,

vom abschwellenden Nasenspray/-gel sind wir ja erstmal weg. Momentan gebe ich ihr ja kurzfristig das Cortisonspray und Kochsalzlösung. Der letzte Infekt ist ja jetzt wieder vorbei, aber der Dauerschupfen ist nach wie vor da. Ich versuche nun erstmal eine Kur zu bekommen, heute Abend habe ich einen Termin.

Nun zu meiner Erkrankung: Ich habe seit 10 Jahren Multiple Sklerose (Diagnose vor 2 Jahren), zum Glück bis jetzt ein supermilder Verlauf. Nehme bis jetzt keine Medis, einmal bekam ich 4x1000mg Cortison und mir ging es total schlecht. Interferone&Co. haben mir zuviele NW. Ich selbst bin begeistert von Enzymen, Fischöl und einfach viele andere Antioxidantien. Daneben habe ich mich jetzt noch vom Amalgam und sämtlichen Metallen im Mund getrennt und "durchlaufe" zur Zeit eine Entgiftung. Hier habe ich auch Ärzte gefunden, die mich total unterstützen. Am liebsten sind mir Ärzte die ganzheitlich denken und arbeiten. Schulmedizin ist nicht das Gelbe vom Ei, hier hat man kurzfristige Hilfe, einem geht es momentan gut, aber heilen wird sie mich nicht. Wir chronisch Kranken sind doch eine gute Geldquelle, stell dir mal vor, MS, Krebs, Aids und, und, und könnten geheilt werden, dann würde der Pharmaindustrie, den Ärzten.... eine große Einnahmequelle fehlen. Also von dem her sollte jeder irgendwie seinen Weg finden, aber meiner läuft definitiv nicht alleine über die Schulmedizin.

Für meine Tochter tut es mir nun sehr leid, aber ich kann es den Ärzten nicht mal ankreiden, da sie mit 100%iger Überzeugung der Meinung sind, genau das Richtige für meine Tochter getan zu haben. Aber da wären wir wieder bei der Schulmedizin.... Jetzt hat sie eine bessere Nasenatmung, aber dafür ist sie verschleimter und kränker als eh und je.....Verstehst du das System? Das heißt es nun für mich zu durchbrechen!

Liebe Grüße

Bine    

A!gxgi


Hallo Bine

Das hört sich nicht gut an mit Deiner Krankheit. Habe im Bekanntenkreis auch eine Betroffene, aber sie hat es schlimmer erwischt.

Ich habe gestern oder vorgestern einen interessanten Bericht im Fernsehen gesehen.

Man hat durch Zufall entdeckt, daß eine Chemotherapie die Symptome der MS bedeutend lindern soll. Bei Deinem milden verlauf würde ich allerdings die Finger davon lassen.

Mit Deiner Tochter das tut mir echt leid und ich hoffe das Du die Kur für sie durchbekommen hast.

Liebe Grüße und Toi Toi Toi

wünscht Euch

Aggi

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