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Chronische Sinusitis

C@hris-F19-85 hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle,

erstmal find ich es richtig klasse, dass es ein Forum gibt, in dem man seine Probleme schildern kann!

Ich weiß, der Text ist sehr lang, aber ich konnte mich nicht kürzer fassen, wenn ich euch das Problem schildern möchte.

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!?

Ich bin Ende 2004 zum HNO-Arzt gegangen, weil ich seit einem halben Jahr Kopfschmerzen hatte und nicht richtig Luft durch die Nase gekriegt habe.

Mein Arzt hat dann festgestellt, dass in meinen Stirn- und Kieferhöhlen Polypen ne "Party schmeißen", also wuchern.

Als aller erstes habe ich einen Allergietest gemacht --> negativ!

Danach hat er mit Cortison verschrieben und mir empfohlen mich in einer Klinik vorzustellen.

Gesagt, getan. Ich hab mich vorgestellt und die meinten gleich, ja is ja gar kein Problem, ergo OP, die erste!

Man hat mir also die Polypen entfernt, die Nasenmuscheln gleich auch noch verkleinert und die Nasenscheidewand begradigt.

Man hat festgestellt, dass sich schon Metastasen gebildet haben (nicht bösartig) und die Polypen auf irgendwas allergisch reagiert haben, auf was, ließe sich nicht nachweisen.

Fand ich alles super und als ich entlassen wurde bin ich zu meinem HNO-Arzt gegangen und er hat festgestellt, dass noch Polypen vorhanden sind. Ich also gleich wieder in die Klink und hab sie mir ambulant entfernen lassen. Es hieß, "Tut uns leid, haben wir wohl vergessen" was sich aber als falsch rausstellte. Zwei Wochen später (Kurz vor Sylvester) hatte ich wieder starke Kopfschmerzen, also wieder zum Arzt und gleich wieder eingewiesen, OP die zweite, diesmal aber mit Schlauch in die linke Stirnhöhle, um sie 6 Wochen zu spülen und damit der Eingang nicht wieder zuwächst! (Das Spülen ist ganz schön :(v gewesen!!!)

Somit hat sich auch rausgestellt, dass zwischen der ersten OP und dem Tag wo ich entlassen wurde, die Polypen nicht vergessen wurden, sondern wieder nachgewachsen sind.

Also Diagnose: chronische Sinusits mit polyposi nasi

So nachdem ich im März 2005 die dritte OP über mich ergehen lassen hab, diesmal sogar mit zwei Schläuchen (in jede Stirnhöhle eins) und auch ständig unter Tabletten stand (und auch noch stehe), dacht ich mir, jetzt reichts!

Ich habe mich dann mal informiert, welche Klinik so auf dem Gebiet HNO ganz gut sein soll, bin dann am Ende auf Fulda mit Professor Draf gekommen.

Okay also im Mai nach Fulda. Die haben mir dann vorgeschlagen eine Drafsche Drainage Typ III zu verpassen (Entfernung des Stirnhöhlenbodens und Entfernung der Zwischenwand der Stirnhöhlen). Okay dachte ich mir, versuchste das mal. OP, die vierte

Danach hatte ich endlich mal 3 Monate Ruhe :-) (nur unter Tabletten und Spülen etc.)!!!

Dann fing die Sachen wider an, Polypen und Narben.

Ich also wider nach Fulda, da hat mir vorgeschlagen, die Stirnhöhle (ich hab ja nur noch eine, da sie mir die Zwischenwand entfernt haben) aufzubohren und mit Bauchfett zu verschließen (osteoplastische Stirnhöhlenoperation mit Fett-Obliteration). Das klang erstmal ziemlich krass, aber es wäre die endgültige Lösung meines Problems.

So ich dann also im Dezember 2005 wider ins Krankenhaus und da traf ich auf eine Dr.priv.Doz., deren Namen ich nicht nennen möchte, die mir gesagt hat, Sie möchte es doch noch mal auf die normale Art, durch die Nase probieren, tja was sollte ich machen, man hat ja als Patient kaum eine andere Wahl!

Also Re-NNH OP, die fünfte mit erneuter Freilegung der Stirnhöhle und Kieferhöhlen.

So das ging dann auch bis vor einem Monat gut ;-D , da fing alles wieder an. Jetzt muss ich im Juni wieder nach Fulda zur Nachuntersuchung, mal gucken was die mir sagen.

So endlich alles erzählt.

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, was ich noch machen könnte oder ob jemand von euch vielleicht schon Erfahrung gesammelt hat mit dem Verschließen der Stirnhöhlen!?

Ich habe jetzt nach den eineinhalb Jahren, in denen ich in Behandlung bin, 5 stationäre und 2 ambulante Ops hinter mir und habe inzwischen fast 40 Kilo zugenommen (von 75 auf 113).

Ich weiß einfach nicht mehr weiter. :°(

Allergietests habe ich schon mäßig gemacht! Antibiotika auch zu genüge gefuttert, Pilze waren es auch nicht.

Zurzeit nehme ich Cortison ein und spüle täglich die Nase. Mit Öl und Sprays halte ich die Nase auch feucht! Trotzdem entstehen immer noch Borken und die Nase sabbert.

Danke schon mal für alle Infos.

Gruß

Christoph

*:)

Antworten
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Chronische Sinusitis

Hallo Chris, ich habe mit Interesse Deinen Beitrag gelesen. Auch ich habe die Nase voll, richtig und im übertragenen Sinne.

Ich wurde bereits 3-mal operiert, das letzte Mal im März. Nach der Op bekam ich 10 Infusionen Antibiotika und hochdosiert Cortison 4 Wochen lang. Jetzt war ich zu Nachuntersuchung und es haben sich schon wieder Polypen gebildet. Der Prof. wollte eigentlich eine Desaktivierung bei mir machen, da ich eine Ass-Intoleranz habe, ging leider nicht, da ich schlecht Luft bekommen und mein Asthma sich wieder sehr verschlechtert hat. Vielleicht trifft die Ass-Intoleranz auch bei Dir zu. Die Betroffenen neigen zur Polypen bildung. Ich muß jetzt zum Lungenarzt zum Abklären und dann sehen wir weiter.

Liebe Grüße creitercriz

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