Zustand nach Nnh-OP

31.05.06  16:52

Hallo an alle Leidensgenossen!

Ich hatte am 28.04. eine Nebenhöhlen-OP.

Zwei große Hände voll Polypen (Aussage meines HNO-Arztes) wurden aus sämtlichen Nebenhöhlen herausoperiert.

Außerdem wurden die Kieferhöhlen gefenstert und die Nasenscheidewand begradigt.

Leider kam es am 10.05. zu einer heftigen Nachblutung aus der rechten Keilbeinhöhle und noch am selben Abend zur zweiten OP um diese Blutung zu stillen (nach ca. 1 Liter Blutverlust!).

Hab mich wohl zu früh belastet...

:(v

Mittlerweile blutet nix mehr und die Heilung in der Nase macht gute Fortschritte. Nach 5 Jahren kann ich zum erstenmal wieder was riechen

:-D :-D :-D und die Nase ist sowas von frei...

Ich hatte bereits 1988 die erste NNH-OP, doch da wurde nicht genug ausgeräumt und Nachbehandlung war zu dieser Zeit anscheinend ein Fremdwort.

Bereits 2 Wochen nach dieser OP hatte ich wieder ne Infektion und nach ein paar Monaten Polypen.

Seit ca. 2 Wochen nehme ich Nasonex und zur Schleimhautpflege die Bepanthen-Nasensalbe.

Beim HNO bin ich jede Woche zum Absaugen und kontrollieren.

Ein Problem besteht aber weiterhin...

Bereits vor der OP hatte ich eine trockene Nasen- und Rachenschleimhaut. Einerseits bedingt durch die viele Einnahme von Abschwellenden Nasensprays und andererseits durch vermehrte Mundatmung, da die Nase ja ständig zu war.

Diese Reizung hatte sich dann bis in den Kehlkopf fortgesetzt (Schluckbeschwerden, Kloßgefühl im Hals usw.).

Laut HNO-Arzt ist der Kehlkopf frei und eine Allergie besteht auch nicht.

Seit der OP kann ich zwar wieder frei durch die Nase Atmen, doch mein Hals hat das anscheinend noch nicht mitbekommen

zzz.

Spülungen mit Salz (...scheinen bei mir trotz richtiger Mischung eher zu reizen) und Lutschtabletten (Emser, Moos, Salbei) haben bisher auch nichts gebracht.

Da ich laut Laboruntersuchung der Polypen zu einer starken Eosinophilen-Polypenbildung neige, bekomme ich wie schon erwähnt

für längere Zeit ein Kortisonspray (Nasonex).

Leider scheint auch dies meine Schleimhäute auf Dauer auszutrocknen, bzw. zu reizen.

Sicher muss man hier abwägen was wichtiger ist. Das bekämpfen einer neuen Polypenbildung oder trockene Schleimhäute...

Hatte (oder hat) jemand von euch ähnliche Beschwerden nach einer NNH-OP?

Welche Mittel haben euch geholfen? (Trockenheit?)

Haben Kortisonsprays nicht auch eine negative Wirkung auf die sich

neu bildende Nasenschleimhaut?

Wie lange hat euere Heilungsphase gedauert? (Bin noch leicht schlapp, vermutlich auch durch den Blutverlust).

Ach ja, nebenbei besteht bei mir noch ne Schilddrüsenunterfunktion

die aber momentan recht gut eingestellt ist (mit L-Thyroxin).

Grüße

Sinusi

Cbosfixmasi

31.05.06  17:33

huhu

hallo,

ich hatte seit 2001 3 Kieferhöhlen op´s links...die letzte war 2004 und da fand der Gesichtschirurg Fremdkörper in der Kieferhöhle(Nasennebenhöhle) und einen großen Polypen der mein Nasenfenster versperrte...dadurch schwoll mir im Liegen ständig die Nase zu...du der ganze Heilungsprozess hat 6 Monate gedauert bis die Schmerzen auch durch die Vernarbung an der Stelle vorbei waren...immerhin waren sie 3 mal über dem Zahnfleisch in die Kieferhöhle rein gebrochen.....das wird noch besser werden habe geduld....ich würde nur Meersalzlösungen in die Nase geben oder Bepanthen Augen und Nasensalbe....alles andere zum abschwellen trocknet die Nase so aus...tränen die auch mitunter so die Augen....wenn Nase zu ist kommt es über die Augen zum ablaufen....

lg

aJnnalFara

31.05.06  20:13

hab was vergessen

Eben fiel mir ein das ich eine Nasensalbe verschrieben bekam die die Nase pflegt und feucht hält....hier die zusammenstzung...frage mal in der apotheke...sie muss hergestellt werden und ist super

lanolinum 6,66

vaselin.alb.6,66

paraff.liq ad 20,o so steht es hinten auf meiner salbe

drauf

lg

aunnal=ara

31.05.06  20:44

Hallo Annalara

Danke für deinen Tipp.

Hab vom HNO-Arzt auch ein Nasenöl mit ähnlichen Zutaten bekommen.

Hat nicht viel gebracht.

Bei mir wirkt zum befeuchten der Nase die Bepanthen-Nasensalbe am besten.

Nur dem Hals bringt das nicht viel... >:(

Morgen hab ich wieder nen Termin zur Kontrolle.

Vielleicht werde ich mit dem Kortisonspray mal pausieren und schauen ob sich die Trockenheit bessert.

Grüße

Cosimasi

CYosimxasi

01.06.06  12:30

huhu

da ich schon 25 jahre cortison in tablettenform nehmen muss...kann ich aus erfahrung sagen...es hat mir trockene augen gemacht, trockene nase und alle anderen schleimhäute trocknen sehr stark aus ....wenn es länger genommen wird...frage einfach mal woran das mit dem hals liegt...wie wäre es wenn du immer gaugummi kauen würdest, weil dann ja viel speichel in den mund kommt...?trinkst du auch genug?

lg

aJnndalbara

02.06.06  16:56

hno op

Hallo ich klinke mich mal ein,

die selbe OP hatte ich 2002, bin auch 2 mal operiert worden. Der Schleim läuft jetzt besser ab. Habe jedoch ständig Entzündungen.

Allergisch soll ich auch nicht sein. Jetzt im April war ich wieder beim HNO ich hatte sogar Blasen in der Nase und bekam schlecht Luft. Nun sagt die HNO-Ärztin, dass doch eine Allergie vorliegen muss im September muss ich zum testen. Weil ich sofort Antihistamine nehmen musste CETRIZIN hat super geholfen und das Kortisonspray auch Etwas Geduld war natürlich gefragt. Besserung nach 8 Tagen. Die Halsschmerzen die Du beschreibst habe ich auch

aber immer morgens, wird tagsüber besser. Viel trinken hilft am besten Wasser.

Operieren lasse ich mich auf keinen Fall mehr!!! Aua!!

sZteisni2x006

02.06.06  19:35

Also

meiner Nase hat die OP bis jetzt sehr geholfen.

Nach 18 Jahren ständiger Probleme (Polypen, Infektionen und verstopfter Nase) bin ich froh die OP gemacht zu haben.

Beide Seiten sind knapp 5 Wochen nach der ersten OP noch immer frei wie nie. Rechts gibt es laut HNO noch ne leichte Schwellung die ich aber kaum merke. Ich Rachen läuft noch heller Schleim runter, ist aber keine Infektion. Vielleicht auch ne Rraktion auf die Trockenheit der Schleimhäute.

War gestern wieder zur Kontrolle und das Kortisonspray muß ich auf jeden Fall noch ca. 6 Wochen nehmen, da ich eine extreme Neigung zu

Polypen habe (Laut Laboruntersuchung der rausoperierten Polypen).

Hab jetzt statt Nasonex das Budes Nasenspray bekommen (Geringste Dosierung).

Vielleicht reizt dies ja weniger. Meistens ist auch nicht das Kortison das Problem, sondern die Hilfsstoffe in dem Spray.

Laut Arzt dauert die Heilung 6-8 Wochen, in meinem Fall durch die Nach-OP noch mal 2-3 Wochen länger.

Also bin ich mal gespannt wie mein Zustand Ende Juni ist.

Zum Halsbefeuchten muß ich mal weitere Mittelchen ausprobieren.

Irgendwie bin ich nicht der klassische Patient

:-(

Mittel, die bei den meisten wirken, bewirken bei mir genau das Gegenteil.

Nach der Schulmedizinischen Behandlung werde ich mir mal einen guten Arzt für Naturheilkunde oder ähnlichem suchen.

Hab keine Lust mehr auf Kortison, AB usw...

Gruß

Cosimasi

Cfosi^masi

22.06.06  16:28

Bin neu hier, aber kann (leider) mitreden

Hallo ihr alle!

Bin 24 Jahre alt und seit mittlerweile über 12 Jahren chronische Sinusitis. War schon 5 mal beim operieren (letztes Jahr im April das letzte mal) und gebracht hat es mal überhaupt gar nix. Hatte nach ca. 3 Wochen wieder beide Kieferhöhlen mit Polypen voll. Habe momentan wieder Polypen in der Nase. Bin mittlerweile bei der Homöopathie angelangt, aber so wirklich helfen tut das bei mir auch nicht.

Habt ihr denn mit irgendwas gute Erfahrungen gemacht mit denen man ganz gut durch den Sommer kommt?

Gruß Bärbel82

BGärbe8l82

16.01.07  19:48

Hallo Ihr Nasen......

Hallo,

bin in diesem Forum vollkommen neu hier und möchte mich gerne mit anderen Leidensgefährten austauschen und unterhalten. Habe schon ein paar Monate hier gelesen weil ich eine NNH-OP vor mir hatte. Leider gab es kaum einen Beitrag der mich ein wenig aufmunterte bzw. der mir den Entschluss mich operieren zu lassen vereinfachte. Hatte eine riesen schiss davor teils berechtigt aber auch in vielen Dingen unberechtigt.

Also, mal ganz kurz gefasst, bei mir wurde außer den Stirnhöhlen alles saniert was es so an Höhlen gib inklusive Keilbeinhöhle. Alle Zugänge wurden vergrößert und Polypen wurden ausgeräumt. Weiterhin wurde die Nasenscheidewand begradigt sowie die Nasenmuscheln verkleinert. Ich bekam früher kaum Luft durch die Nase und habe Jahrelang Nasenspray benutzt um mich "frei" zu bekommen.

Das alles wurde am 03.01.2007 gemacht und hatte danach eigentlich kaum Beschwerden außer den "normalen" Prozeduren die nicht grade angenehm waren. Tamponaden entfernen, spülen usw. Jetzt ist das ganze nun schon 13 Tage her und es blutet mal da und mal hier. Mir wird mal schwindlig und mal geht es wieder, ab und zu habe ich auch Kopfschmerzen wo man meinen könnte jedes einzelne Haar kann man spüren. Weiterhin habe ich auch ein komisches Gefühl im oberen Gaumen bzw. in den Zähnen. Mein Operateur meinte es sieht alles sehr gut aus bei mir und die Symptome seien normal. Bis heute habe ich kein Nasenspray gebraucht und bekomme super Luft durch meine Nase. Ich kann fantastisch reichen und schmecken was früher nicht so selbstverständlich war. Mich würde mal interessieren ob vielleicht jemand die gleichen Probleme hat, bei so viel " Patienten " hier dürfte das wohl kein Problem sein. Ich gebe auch gerne meine gemachten Erfahrungen hier weiter und freue mich über jeden Kontakt. Ach so ist hier jemand Raucher, traue mich gar nicht mir eine anzuheizen!!!! Ist wohl eine gute Chance aufzuhören.

:-/

OtlyntOh6x6

20.09.07  13:57

polypen in den siebbeinen

hallo,

ich bin seit 3 monaten mehr oder weniger mit sinusitis beschäftigt. es bricht immer wieder aus. meine hno-ärztin hat jetzt polypen entdeckt in den siebbeinen. sie gab mir kortison-spray (budes). nach einer woche bekam ich einen halsinfekt und musste das spray absetzen. gleich im anschluss bekam ich wieder sinusitis. wie stehen die chancen, dass man die polypen mit kortison überhaupt dauerhaft wegbekommt. (habe ich die jetzt immer?)

ich hatte eigentlich einen flug nach australien für nächste woche gebucht. das sind 20 flugstunden. hat jemand erfahrung mit diesen langflugzeiten und sinusitis+polypen+zur zeit hoher infektanfälligkeit? kann ich wohl meine reise jetzt vergessen, oder?

s0olHaris%4x7

23.09.07  09:59

Trockene Schleimhäute

Hallo,

ich schleppe meine Polypen seit fast 3 jahren mit mir rum. Sie sind erst nach der Op der Nasenscheidewand so richtig aufgeblüht. Da ich mich um eine erneute Op nicht so richtig reiße, nehme ich seit dieser Zeit verschiedene Cortison-Nasensprays. Habe jetzt auch eins gefunden,dass nicht verschreibungspflichtig ist, um mir den ständigen Aufenthalt in den Arztpraxen zu ersparen. Zur Pflege der Schleimhaut habe ich GeloSitin. Das ist ein Öl, das man wie Nasenspray einsprüht. Das pflegt die Schleimhäute und bei Reizungen merkt man innerhalb von ein paar Minuten, wie es besser wird. Habe mir angewöhnt, GeloSitin immer im Wechsel mit dem Nasenspray zu benutzen und habe seitdem kaum mehr Beschwerden mit Reizungen. Das Öl bekommt man rezeptfrei in der Apotheke.

Gruß

Drea

dqreDa64

24.09.07  12:00

Frage an drea64 / Drea

Hallo Drea,

wie heisst denn das cortisonhaltige, rezeptfreie Spray, welches Du benutzt?

Ich habe ähnliche Probleme wie oben beschrieben, es kommt bei mir aber von einer Allergie (Gräser/Heu). Allerdingsklingen die Beschwerden nicht ab, wenn die Allergene weg sind :-(

Viele Grüße, loggersen

leoggexrsen

24.09.07  13:41

Hallo loggersen,

das ist das Heuschnupfenspray von RatioAllerg. Da es einen anderen Wirkstoff hat, als die verschreibungspflichtigen Sprays, bekommt man es in der Apotheke rezeptfrei, ich meine für ca. 6 Euro.

Gruß drea

dqrea6x4

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