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Mandel-Op: gesammelte Erfahrungsberichte

J:odexl


Hallo,

Mir wurden die Mandeln im Oktober entfernt.

Ich hatte sehr oft Mandelentzündung, z.T. auch mit Fieber und da ich gegen viele Antibiotika allergisch bin, hat mich mein Vater, der selbst Arzt ist, ins Krankenhaus geschickt zwecks Entfernung der Rachen- und Gaumenmandeln.

Da angekommen wurde ich im September untersucht und aufgeklärt über die Problematik Mandeln und ich habe mich gemeinsam mit dem Arzt für einen Entferung entschieden.

Weiter gings dann mit der Voruntersuchung einen Monat später, einen Tag vor der OP. Ich hab ungefähr 4-5 Stunden im Krankenhaus verbracht. Dabei wurde ein Geschmackstest mit mir gemacht (süß, salzig, sauer, bitter), es wurde Blut abgenommen, ich wurde von der Anästhesistin untersucht und ich musste diverse Formulare ausfüllen und unterschreiben.

Die OP wurde für den folgenden Tag angesetzt. Dazu sollte ich einfach am nächsten morgen gegen 09.00 Uhr antanzen. Ab 22.00 Uhr durfte ich nichts mehr essen und trinken. Nur morgens einen Schluck klares Wasser.

Im Krankenhaus angekommen, wurden Fieber und Blutdruck gemessen und ich wurde auf mein Einzelzimmer gebracht.

Da sollte ich dann erstmal noch was warten: "Sie sind erst später dran". Ich war etwas enttäuscht, dass sich kein Doppelzimmer auftreiben ließ, aber später stellte sich das dann doch noch als Vorteil heraus. Eigentlich wollte ich nämlich nicht in ein Einzelzimmer, obwohl ich den vollen Einzelzimmerzuschlag von meiner Versicherung habe...

Nach ca. 2 Stunden und ungefähr die komplette Tageszeitung später, kam dann die Chefschwester ins Zimmer und gab mir Thrombosestrümpfe, Op-Hemd und so ne Mütze. Dann sollte ich noch zwei Pillen schlucken: ein starkes Beruhigungsmittel (Valium-derivat) und eine Magenschutztablette. Das war vorher so abgesprochen, weil ich bei einer früheren Operation vorher mal einen starken Fluchtimpuls hatte und abgehauen bin...

Naja jedenfalls sollte ich mich dann ins Bett legen, nicht mehr aufstehen und warten. Nach einer halben Stunde war ich dann auch ziehmlich "weggespaced" und irgendwie habe ich an die Zeit nicht mehr so gute Erinnerungen. Immerhin waren es ca. 3-4 Stunden, die ich dann noch gewartet habe...

Schließlich kamen dann zwei sehr nette Schwestern rein und haben mich durche Station richtung OP gebracht und erstmal da geklingelt. Währendessen: "Na Herr ... wie fühlen sie sich denn?" mit so einem breiten Grinsen auf dem Gesicht. Die haben sich da voll lustig gemacht, weil ich auch ein bisschen gelallt habe.

Dann ging die Schiebetür vom OP auf und so ein Otto in voller Montur guckt da raus, erst auf mich,dann auf die Schwestern, dann wieder auf mich und sagt dann: "Den können wir hier noch nicht gebrauchen."

Toll, wieder zurück ins Zimmer: "Na Herr ... haben sie Schmerzen? Das ging schnell, oder?"

Irgendwann kamen sie dann wieder zurück und ich kam dann auch dran. Zuerst wurde ich auf die Liege da verfrachtet, bekam dann den Zugang gelegt und die Sauerstoffmaske aufs Gesicht. Das Letzte, an das ich mich erinnern kann, war: "So wir fangen jetzt an Herr ..., bis gleich!"

Dann weiß ich nur noch, dass ich mit dem Aufwachraumpersonal ziehmlich viel Wirres Zeug gelabert habe, von wegen rosa Elefanten und so. Wie es da aussah oder so kann ich aber nicht mehr sagen. Ich weiß nur noch, dass einer der anderen OP-Opfer mich immer ausgelacht hat...

Auf dem Weg ins Zimmer hab ich dann auch alle Leute angelabert, war total panne...

Schmerzen hatte ich zu dem Zeitpunkt überhaupt keine.

Kann mich noch schwammig an ein paar Infusionen erinnern und am Abend hab ich dann schon Brot gemümmelt. Das tat garnicht weh.

Der Arzt kam und hat mir erstmal von meinen krassen Mandeln erzählt, von wegen voll vernarbt die scheiße und so. Ein bisschen von den Polypen haben die auch noch rausgekratzt.

Bei mir wurde alles irgendwie zusammengenäht weil die Reste irgendwie sonst so lose gewesen wären.

Viele hier schreiben, dass sie wenig gegessen haben. Ich hingegen habe schon am Abend des OP-Tages gegessen und auch in den folgenden Tagen normale! Mengen gegessen. Die Menü-Dame war sehr nett und es gab die tollsten Gerichte.

Ich war insgesamt 5 Tage im Krankenhaus und hatte fast garkeine Schmerzen. Lediglich morgens, wenn das Schmerzmittel abgeklungen war, konnte es mal etwas ziepen. Die Nächte waren aber von tiefem Schlaf geprägt.

Als Schmerzmittel bekam ich Tramadol(Opiat) und noch Tropfen, von denen ich nicht weiß, was es war.

Die Zeit habe ich mir mit Essen, Fernsehen, Zeitunglesen und Spazieren vertrieben. Ab und zu kam auch mal einer vorbei zum Quatschen. Schon am zweiten Tag hatte ich nur noch Augen für die ein oder andere Schwester 8-)

Am fünften Tag durfte ich nach Hause. Alles war super. Schmerzmittel sollte ich noch weiter nehmen.

Drei Wochen sollte ich keinen Sport machen und mich schonen. Gesagt getan. Ich habs mir gut gehen lassen. Schmerzmittel habe ich keine mehr genommen. Insgesamt hab ich also nur 5 Tage Schmerzmittel genommen. Bis dahin war das ganze eine echt lepsche Aktion. Echt kaum Schmerzen und die Zeit ging auch schnell rum.

Am 8. Tag bekam ich dann dummerweiste plötzlich Husten...

Abends beim Fernsehen war der dann ziehmlich stark und häufig. Nun steigt ja bekanntlich der Blutdruck beim intensiven Husten und man bekommt einen roten Kopf. Bei einem dieser Hustenanfälle, die übrigens auch ziehmlich weh taten, ist dann etwas aufgegangen: Es kam plötzlich sehr viel Blut aus meinem Mund und ich hab mich auch daran verschluckt. Auch aus der Nase kam etwas. Meine Eltern haben dann Notruf angerufen und ich wurde dann vom Krankenwagen ins nächste Krankenhaus und von da aus zum Krankenhaus meiner Operation gebracht. Währenddessen wurde mein Hals gekühlt und ich bekam einen Zugang gelegt. Es hat weiter leicht geblutet aber im Vergleich zu den Blutschwällen am Anfang wars nicht mehr so schlimm. Das Bewusstsein habe ich auch behalten und gegen den Husten bekam ich auch was.

Im Krankenhaus wurde ich untersucht und die haben sich dann für eine direkte Operation zwecks Blutstillung entschieden.

Danach war ich weitere 9 Tage im Krankenhaus inklusive Intensivstation und Bluttransfusionen für einen Tag nach der OP und ich hatte Glück, dass es nicht wieder aufging, wie das bei vielen ist, die einemal einen Nachblutung haben, weil das Gewebe drumherum dann so "zerfleischt" ist.

Jedenfalls verlief es im Grunde ähnlich wie der erste Krankenhausaufenthalt, nur halt einen Tick länger und etwas schmerzvoller...

4 Wochen durfte ich nach diesem Vorfall keinen Sport machen.

Aber insgesamt gesehen hat es sich gelohnt: Keine Halsschmerzen mehr und sonst auch kerngesund.

Thema Mandeln ist für mich für immer beendet und die Schweinepriester sind gesetzmäßig entsorgt worden, so wie die das auch verdient haben bei den ganzen Mandelentzündungen, die ich hatte.

Gruß,

Jodel

Ahnnix002


hallo *:)

meine op ist am 17.03.2010:(

naja ich habe angst aber ich bin erst 13 und es heißt ja das es dann

nicht zu doll weh tut aber für mein alter bin ich sehr weit und ich habe noch gehört

das kinder nur keien schmerz fühlen weil sie nicht dran denken aber ich bin halt schon reifer und würde dann bestimmt auch dran denken heißt es dann das es baii miir auch wenig weh tut oder genau so wie baii eienm erwachsenen...

noch eine frage wie ist es vor während und nach der op;)

interesiert mich und kommt einer hier aus nordhorn oder zumindestens aus der nähe nordhorns??

ganz liebe grüße :)* :-x

uFseir84


so da bin ich wieder habe vor 4 tage meine mandeln rausbekommen

hatte vorher auch angst , vorallem weil ich wochen lang nachdem thema gegoggelt habe

muss sagen schmerzen sind zwar da aber aushaltbar wenn man schmerztabletten nimmt ,

was aber für mich persönlich die beste medezin ist , viel trinken auch wenn es weh tut und viel essen auch wenn es weh tut ,

stilles wasser ist für michh persönlich am besten , und weisbrot mit nicht so schweren kanten dran ,

ich hoffe natürlich das die nächsten tage auch noch so ausehen aber denke ich bin auf ein guten weg halte euch auf denn laufenden

A?nni0x02


hey leute so huete ist mien letzter tag zu hause:(

morgen um 2 gehts ab ins krankenhaus:(

aberr naja ich werde euch schreiben wie es war und wie es mir geht halt eien erfahrungsbericht erstatten:)

ich hoffe ich bringe das ganz schnell hinter mich...

habt ihr mi r noch ma i-was zusagen tipss zugeben odr so;)

lg anni002 *:)

dSi"cht0xr


Heyho hatte auch vor 5 Tagen meine Mandel OP und bin frisch ausm Krankenhaus ;-D und wollte mal meine Erfahrung niederschreiben für alle die es noch vor sich haben.

Hatte chronische Tonsillitis incl. Herzbeschwerden und das seit 2 Jahren. Bin derzeit 22 Jahre alt und vom wehleidigen Geschlecht (männlich). Vorher hatte ich mich auch im Internet erkundingt und muss im nachhinein sagen ich hätte es nicht machen sollen, da man sich so noch verrückter macht.

Bin Morgens ins Krankenhaus gefahren und hatte um 8.30 meine Op. Als ich unten ankam war ich fix und fertig mit den Nerven und als ich da aufm Tisch lag wollte ich eigentlich wieder gehen aber der Anästhesist war schneller als ich ;-D. Aufgewacht bin ich 2 Stunden später und der Arzt sagt es ist alles bestens gelaufen. War noch so von der Narkose zugedröhnt, dass ich ihn glaube ich 5 oder 6 Mal gefragt habe. Direkt als ich aufgewacht bin hatte man mich gefragt, ob ich Schmerzen habe und ich sagte ja, obwohl ich keine hatte war aber irgendwie sehr verwirrt. Naja dann hab ich halt noch mehr Schmerzmittel übern Tropf bekommen. In den ersten Minuten hatte ich Blut gespuckt (nicht erbrochen) da es noch alles recht frisch war. Der Rest des Tages lief ganz entspannend bekam Diclofenac Zäpfchen, welche bei mir sehr gut wirkten. Die Schmerzen waren am ersten Tag net so stark. Vergleichbar mit einer leichten Mandelentzündung. Die Nacht konnte ich nicht schlafen da ich ein wenig Angst vor den Schmerzen beim Aufstehen hatte. Am 2. Tag war ich dann sehr müde aber hatte komischerweise keine starken Schmerzen und konnte den ganzen Tag ohne Schmerzmittel rum bekommen. Dann hab ich in der Nacht wirklich sehr gut geschlafen und bin mit Schmerzen aufgewacht. Ein Zäpfchen + Dobendan + Wassereis brachten dann rasch Linderung und ich könnte den Tag gut überstehen. Die Nächsten Tage ging es so weiter bis zum heutigen Tag wo ich schmerzfrei wach geworden bin. Die Kruste löst sich auch langsam ab und soweit geht es mir ganz gut.

Für alle die Angst vor den Schmerzen haben, die kann ich beruhigen. Meine Amputation des rechten Zeigefingers war um einiges schmerzhafter als die Mandelop. Auch die Schmerzen werden von jedem individuell wahrgenommen deshalb sparrt euch die Schauermärchen. Wenn ihr etwas empfindlicher seid was Schmerzen angeht wird man euch da nicht leiden lassen. Schmerzhaft ist jede Op und ich kann euch versichern es gibt wesentlich schmerzintensivere Eingriffe als eine Mandelentfernung.

V>ampi Jvon Beilsszxahn


hi! ich habe im Oktober meine Op! da ich in einen med. Beruf arbeite möchte ich mich natürlich auch gründlich darüber Informieren!....und genau das wird mir gerade zu meinen Verhängnis! Ich bekomme schon Albträume!

Alle schreiben, dass die schmerzen so stark sind......und dann bin ich auch noch auf die Gloreiche Idee gekommen, bei YouTube nach Videos zu suchen, um zu sehen was die da machen! das is ja echt mehr als crass wie das im Op ab geht..... :-o

vor 2 Jahren hatte ich eine sehr schlimme EBV Infektion! Die Schmerzen waren damals so schlimm, dass ich tage lang nicht Essen un Trinken konnte! vom Schlucken ganz zu schweige.....da lag ich dann am ende meiner Kräfte auch 5 Tage im KH! Ich dachte mir, dass die Schmerzen nach der Op eigendlich nicht schlimmer sein können als damals, oder? ":/

bitte nehmt mir meine Angst und sagt, dass es nich so crass is!!! ;-D

d/ic7htx0r


Naja keiner kann dir genau sagen wie stark du die Schmerzen empfindest. Als so krass würde ich es net bezeichnen und gegen Schmerzen bekommste gute Mittel.

V#ampi vo:n B!eissza|hxn


da ich recht viele Piercings und Tattoos habe hoffe ich inzwischen , dass ich das auch überleben werde.... :-p

Chhe_Giuevaxra


Hallo zusammen!! Bin 24 Jahre alt!!!

Mir wurden am 16.08.10 die Mandeln entfernt, weil ich ein Abszess in der linken Seite der Mandel hatte.

Hatte noch nie so richtige Probleme mit meinen Mandeln, auf jeden Fall war der Abszess sehr schmerzhaft, hab z.B. für ein Käsebrot ne halbe Std. gebraucht bis ichs runter hatte mit viel Wasser...

Zurück zur Mandel OP, mein HNO und die Chefärztin meinte das es auf jeden fall operativ gemacht werden muss, weil man so ein Abszess schlecht mit Antibiotikum behandeln kann. Um auf Nummer sicher zu gehen hab ich mich dann entschieden es zu machen.

Kam am 16.08. um 15Uhr nach Dachau ins Klinikum Abteilung HNO, man hat mich aufgeklärt mir Blut abgenommen mir ein Antibiotikum gegeben und um 21Uhr gings dann in den OP, zum Glück hatte ich ja des Käsebrot schon um halb 6 gegessen und weil ich solche schmerzen hatte sonst weiter nichts und auch nichts getrunken, sprich nüchtern.

Um 22:15Uhr kam ich langsam wieder so RICHTIG zu besusstsein, ich hatte absolut keine Schmerzen...

Der Arzt kam zu mir und sagte das alles gut gelaufen ist und er froh war die operation gemacht zu haben weil er sehr viel eiter rausgeholt hat.

Bin dann am nächsten Tag aufgewacht, mir gings echt gut am nächsten Tag.

Zum Frühstück gabs 2 Toastbrot, Butter und Honig, zu trinken gaaaaaaanz viel Kamillentee...

Hab dann extra nachgefrag ob ich des schon essen kann, man sagte mir kein Problem...

Hat nur ein bisschen gekratzt im Hals beim schlucken sonst gings.

Was zu beachten ist!!!!!!!!

Man sollte sehr sehr vorsichtig kauen, egal wie lang man zum essen braucht. Heißt nicht wie eine Kuh!! :-D

Auch wichtig: Nicht gähnen und Hustverbot, so schwer das auch sein mag!!

lieber 2 Wochen zusammen reißen als wieder ins krankenhause müssen...

Und immer schön mit Tee oder Wasser runterspülen oder gleich im Mund aufweichen lassen...

Auf jeden Fall habe ich meinen Nacken zu jeder Zeit gekühlt mit Eispads, was denk ich fast schon am wichtigsten ist um auch Nachblutungen zu vermeiden.

Man sollte auch versuchen immer durch den Mund zu atmen das schon luft hin kommt, schaut zwar bisl blöd aus wenn man die ganze zeit mit offenen Mund da liegt ;-)

Hab noch eine Mundspüllösung bekommen, 4x Tag am besten nach dem Essen, Wichig: Nur leicht spülen, wo wir wieder bei der Kuh wären ;-) und NICHT Gurgeln!!

Und viel Trinken, hab eigentlich nur Kamillentee getrunken, aber KALT!!

Ja so gabs halt jeden Tag Toast Früh ud Abend und Mittag irgendein Brei oder ne Suppe, wichtig KALT werden lassen...

Ab und zu auch eis oder eiswürfel...

Bin glaub ich 20 mal am Tag aufgestanden um mir ein EISPAD für den Nacken zu holen, gibts ja normalerweise in der HNO Abteilung zu Haufen in nem großen Eisschrank...

Hab mir dann zwischendurch im Internet schlau gemacht über Mandel OPs, da ich ja davor absolut keine Zeit hatte. Hatte ja keine Zeit lang zu überlegen ob ichs machen soll...

Hab da voll und ganz auf die Ärzte vertraut, was glaub ich auch sehr wichtig ist.

Da sie in Dachau ja Mandel OPs wie am Fließband machen,hatte ich noch weniger Angst...

Auf jeden Fall stehen hier im Internet FAST nur Horrormeldungen, schon mal gefragt warum?

Ich denke,weil sich sonst keiner Gedanken macht wenn alles glatt läuft und nicht auf die Gedanken kommt irgendwas ins Forum zu schreiben.

Was mich bis heute wundert: Ich hatte/habe (bis jetzt) überhaupt keine Schmerzen, 10Tage nach der OP, hatte auch keine Nachblutungen.

Die Beläge werden auch schon kleiner...

Ich hoffe das bleibt auch so!!

Also an Alle die Angst haben vor ner Mandel OP...

Heutzutage absolut kein Problem...

Was ich damit sagen will: Es geht auch anders und es muss nicht immer eine Leidensgeschichte sein bzw werden!!!

Bin nach dem 5ten Tag entlassen worden, bin noch immer sehr vorsichtig und kühl rund um die Uhr außer Nachts...

Man sollte vllt auch Nachts etwas mit dem Oberkörper nach oben schlafen, das einem das Blut nicht so in den Kopf steigt. (Nachblutungen)

So schreib jetz nochmal ein paar Verhaltensregeln rein, die ich von der Klinik mitbekommen habe:

Ab ersten Tag nach OP, diese gelten bis 3 Wochen nach der Operation!!

- Mindestens 5 Tage nicht duschen und keine Haare waschen! Danach nur lauwarm duschen, keine Vollbäder!

- Zähneputzen nur im vorderen Bereich und nur mit milder Zahnpasta! Heißt: ohne Menthol gibt in der Apotheke ;-)

-Bei Schluckbeschwerden empfiehlt es sich die von uns verordneten Schmerzmedikamente 30Minuten vor der Mahzeit einzunehmen, zusätzlich Anwendung des Mundsprays mehrmals tgl. Gibt jedes mal in der Früh 4xTabletten für die Schmerzen, also ausreichen auch für leute die empfindlicher sind...

- Bitte an den Diätplan halten! Die richtige Kost eist ein westentlicher Bestandteil zur Heilung und Bermeidung von Komplikationen ( z.B. Nachblutungen)

Prinzipiell sind weiche, flüssige und milde Speisen erlaubt.

!!!!!!! Verboten sind:

-Kaffee

-Früchtetee, Fruchtsäfte (außer Birnensaft, Bananensaft)

-alkohol

-Kohlensäurehaltige getränke

-heiße Getränke und Speisen

-salzige, saure und schafr gewürzte Getränke und Speißen

-scharfkantige Nahrungsmittel (Zwieback, Knäckebrot, Brötchen)

-Obst

-Fruchteis, Eis mit Zusätzen wie Krokant, Mandelsplitter...

-keine körperlichen Anstrengungen (Sport/Fitneß/Jogging), aber: für außreichend Bewegung sorgen.

-beim Stuhlgang nicht pressen! ggf. stuhlregulierende Maßnahmen nach ärztlicher Rücksprache

-keine Sonnenbäder, Solarium oder sauna, Flug-und Fernreisen

-Rauchverbot

Nach Entlassung aus der Klinik ist zusätzlich zu beachten:

-Schutzimpfungen bei Kindern dürfen frühestens 4-6Wochen nach dem Eingriff durchgeführt werden.

-bei Fieber, starken Schmerzen oder starkem Mundgeruch sollten sie sofort ihren Arzt informieren Ggf. liegt eine Wundinfektion vor, welche medikamentös behandeln werden muss.

- Keine blutverdünnenden Schmerzmittel wie Aspirin (ASS) o.ä. einnehmen!!!!!

Erlaubt sind Paracetamol (Ben-u-ron),Ibuprofen und Voltaren.

-Der Patient sollte sich nicht alleine zu hause aufhalten bzw. organisieren, dass Nachbarn erreichbar sind falls es zu Komplikationen (z.B. Nachblutung) kommt.

Ich hoffe ich habe ein paar Leuten weitergeholfen, wünsche allen alles gute und gute Besserung!!!!!!

Bei irgendwelchen unstimmigkeiten oder Fragen auf jeden Fall einen Arzt fragen!!!!!!!!!!!!! :p>

cVhadrileen4pauxl


Hey Leute :)

Am Donnerstag komme ich ins Krankenhaus und soll am Freitag den 3.9.2010 operiert werden..

Langsam bekomme ich es auch ganzschön mit der Angst zutun :(

Ich habe keine Angst vor der OP sondern vor den Schmerzen danach :(

Hoffe, alles klappt gut & die Schmerzen vergehen schnell !

Berichte euch, wenn ich wieder da bin :)

Liebe Grüße

Charleen :)z

Vuampi8 von 2Beiiss:zahn


Immer wieder gerne!!!!

Meine Mandel-OP war im Oktober! So viel Angst hatte ich in meinen Leben noch nicht und am Ende kann ich sagen, ich weiss gar nicht warum! Leider musste ich schon am Vortag vor der OP ins KH! Das hat mir nicht gerade geholfen meine Angst zu überwinden....aber nun gab es kein zurück mehr!

Am nächsten Tag wurde ich halb 12 in den OP geschoben. Die Beruhigungstabletten die ich vorher bekommen hatte haben nicht geholfen, aber ich war eh nicht mehr so aufgeregt wie am Vortag! ;-D Kurz vor der OP hab ich dann meine ganzen Piecings raus machen müssen. Besonders große Angst hatte ich davor, dass mir mein Zungenpiercing zu wächst...meine restlichen piecings im Ohr habe ich vom Piercer mit Kunstoff versorgen lassen, denn zum Glück darf man Kunstoff im OP tragen! :)^

Die Narkose war klasse...ich war danach hell wach und mir gings blendend! Mein Mund stand nicht still im Aufwachraum...eigendlich komisch, denn ich hab von den meisten gehört, dass sie die Narkose nicht so gut vertragen haben....Schmerzen hatte ich direkt danach keine! und hab erstma meine ganzen Piercings wieder rein gemacht (was dem Arzt leider nicht gefallen hat, aber naja...) :=o Nach 2 h durfte ich dann auch endlich wieder was essen und was trinken! Was mich gewundert hat war, dass wir gleich ganz normal essen durften....es hat nen bisl länger gedauert als normal und war beim schlucken etwas komisch aber ansonsten hatte ich dabei auch keine schmerzen. Am nächsten morgen hatte ich nen kratzen im Hals und es tat beim schlucken schon etwas weh aber es war nich schlimm und nachdem ich die Scherzmittel (Voltaren) genommen habe so gut wie verschwunden. Zum Glück lag ich mit einem Mädchen aufm Zimmer das so alt war wie ich und am selben tag Operiert wurde! Dadurch kann man sich gegenseitig ablenken und motivieren! Wir haben unter anderem Trinkwettbewerbe veranstaltet. Das war super, denn je mehr du trinkst umso weniger schmerzen hast du, weil dadurch der Hals immer feucht bleibt. Rauchen konnten wir auch schon wieder am tag nach der OP! Und das war überhaupt nicht schlimm und hat auch keinen schaden an der Wunde angerichtet! McDonalds konnten wir am Tag nach der OP auch schon wieder Essen! Man kann eigendlich sagen, dass wir nach der OP sehr viel gelacht haben und das gemacht haben, was uns spaß macht und ich denk mal das sowas die Heilung auch sehr förtert! :)z Unser Arzt hat auch gesagt, dass wir alles machen können so lange wir es nicht übertreiben.

Nach einer Woche konnten wir dann endlich nach Hause gehen. Ich muss sagen, dass es mir immer noch sehr gut ging und die Schmerzen sich in Grenzen gehalten haben!

Fazit: Ich hab mir alles schlimmer vorgstellt! Für mein Empfinden hatte ich schon wesentlich schlimmere Halsschmerzen. Ich konnte nach der OP Essen was ich wollte (was wir auch machen sollten, denn wenn du den Hals zu sehr schonst gehn die Beläge ja nicht ab, auch wenns mal nen bisl zwickt) und Rauchen. Das Rauchen hat den Heilungsprozess nicht behindert und ca. 5 Zigaretten sin schon ok (meinte der Doc) Ich war am Ende 3 Wochen krank geschrieben....und würde mich immer wieder für diese Op entscheiden!!!!! Bis zum heutigen tag hatte ich keine Halsschmerzen mer und das ist ein echt klasse gefühl! :)^

Traut euch! Die Zeit geht schon vorbei! Und wenn ihr nicht die ganze Zeit daran denkt, dass ihr im Krankenhaus seit gehts euch auch ganz schnell besser!

viel Erfolg :p>

LNe nuchenx90


Hallöchen,

ich bin nun den zweiten Tag wieder daheim. Am Freitag dem 14.ten Januar wurden meine Mandel entfernt. Musste Freitag Früh halb 7 dort sein,obwohl ich erst 10.45uhr in den Op gebracht wurde. Wurde für die Op zurecht gemacht, bekam als erstes Schmerzmittel und dann das Narkosemittel gespritzt. Es fing an zu kribbeln im ganzen Körper und schon war ich weg. Ich wachte dann kurz vor 14uhr im Aufwachraum auf. Die Schwester spritze mir zweimal ein Schmerzmittel auch wenn ich dort nur wenig Schmerzen hatte. 14.35uhr wurde ich wieder auf Stadion gebracht, da lag ich sehr benebelt 8-). Auf Stadion wurde ich sofort an die Infusion gehängt, durfte nichts Essen nur Trinken. Aufs WC gehen sollte ich alleine eigendlich auch nicht, aber ich sah es garnicht ein bei der Schwester zu klingel und mir Hilfe zu holen. Ich watschelte irgendwie aufs Wc (sah sicherlich aus als wäre ich besoffen ;-)), und schaffte es dann grade wieder so ins Bett. Abends bekam ich noch Besuch von meiner besten Freundin, meinem Verlobten und von meinen Eltern worüber ich sehr froh war. Die ersten 3 Tage lag ich nur im Bett, die Schmerzen waren mies, Essen tat stark weh aber es musste ja sein. Der 4.Tag nach der Op durfte ich endlich Duschen (war ein echt gutes Gefühl wieder gut zuduften). Am selben Tag lief ich selbst noch auf Stadion gut gelaunt rumher weil ich wusste das es am nächsten Tag endlich Heim gehen würde :-). Die KH Tage verbrachte ich mit Lesen, TV schaun, Musik hören und viellllll Besuch. Im KH bekam ich gegen die Schmerzen Tropfen die die Schmerzen zwar linderten aber trotzdem nicht Still stehen liesen. Gestern (also dem 19.ten Januar) wurde ich früh um 9Uhr aus dem KH entlassen und wartete auf meine Mutter die mich unbedingt abholen wollte ;-). Ich freute mich sehr auf daheim, denn Zuhause wird man schneller Gesund ;-). Sollte am Tag der Entlassung gleich noch zum HNO Arzt gehen. Meine HNO Ärztin schaute es sich nochmal an und meinte: schaut gut aus, Mandeln sind komplett raus *freu*. Etwas Geschwollen war es aber sonst war alles okay. Sie schrieb mir noch ein Schmerzmittel auf was ich immer vorm Essen nehmen sollte. Dann gabs den Krankenschein und es ging Heim. Die Schmerzmittel vom HNO Arzt sind deutlich besser als die die ich im KH bekam denn die Schmerzmittel die ich jetz habe (Voltaren zum Auflösen) erleichtern mir selbst es Essen :)^ . Schmerzen hab ich mittel stark. Vorallem Morgens ist es am schlimmsten (Ohrenschmerzen dazu). Sonst Trink ich viel Tee und ess auch recht gut wieder (woran im KH nicht zudenken war). Bin nun bis zum 4.ten Februar krank geschrieben, heißt viellllll schonen worauf ich ja garkeine Lust habe, aber naja muss sein.

Noch ein paar Tipps von mir:

mindestens 10 Tage mit Zitrusfrüchten warten

KEINE Vollbäder, nur Duschen bzw Haare waschen mit LAUWARMEN Wasser

VIEL Trinken, ich bevorzuge Tee

Von Innen mit Eis essen Kühlen

KEINE Fruchtsäfte mit Säuren

Schmerzmittel jede halbe Stunde vorm Essen nehmen

NICHT Rauchen ( fällt mir schwer aber ich warte damit lieber noch)

Und nun GUTE BESSERUNG von mir (auch wenn ich es grad selbst durch mache, braucht eben seine Zeit)

s`trxga


Hallo zusammen!!

ich hab vor kurzen meine Mandeln entfernen lassen. Zur Vorbereitung hab ich natürlich eifrig gegoogelt und auch sehr viel zu Thema auf dieser Seite durchgelesen. Darum will ich nun auch meine Erfahrungen zusammenfassen.

Die ersten zwei Tage nach der OP waren von den Schmerzen her nun wirklich nicht sehr schlimm. Ich hab mich schon gewundert warum alle immer so einen Terror davor schieben, vor allem die, die schon etwas älter sind(bin Mitte 20).

Ich durfte am selben Tag noch aufstehen und etwas spazierengehen. Allerdings eher schlecht als recht, da ich von der Narkose noch recht erschöpft war.

Im Aufwachraum bekam ich sogar unmittelbar was zum trinken(wasser :-)). Essen gabs auch ab dem ersten Tag.

Hab mich schon gefreut da alles sogut lief; Ich fühlte mich bereits nach dem zweiten Tag so fit, dass ich nach Hause hätte gehen können, allerdings war bei mir der Klinik Aufenhalt bei fünf Tagen festgeschrieben( wurde im UK Regensburg operiert)

Wie sich bestimmt bereits einige Leser denken: Ab Tag drei ging es bergab. Die Schmerzen wurden konstant täglich härter. Vor allem nach dem Aufstehen und vor dem Einschlafen. An Tag 4,5,6 nach der OP wurde ich mehrfach während der Nacht von meinen Schmerzen aufgeweckt. Einschlafen ging dann nur noch mit Schmerzmedikamenten. Außerdem hatte ich zwischenzeitlich bis zu 39 Grad Fieber. Aber das ist normal.

Unterm Tag waren allerdings immer einige Stunden in denen ich nahezu komplett von Schmerzen befreit war.

Nachdem ich am fünftem Tag entlassen wurde, bin ich als ersten zum MCDonalds gegangen, Cheesburger essen. Abgesehen von Schluckbeschwerden, kein Problem. An Tag 6 war ich Billard spielen und hab dazu Cola getrunken. An Tag 7 war ich im Fußballstadion in der Südkurve(FcIngolstadt, Heimsieg!).

An Tag 11 hab ich zu arbeiten angefangen.

Die Mandel OP dauert ca. nur 30 Minuten, ist ein Routine Eingriff. Jedem, der damit Probleme hat, kann ich nur empfehlen die Dinger rausnehmen zu lassen(ist garantiert auch nur einmal notwendig).

Man kann sich darauf einstellen 3 bis 4 Tage(meist ab Tag 3 nach der Entfernung) über ca 12 Stunden am Tag richtig harte Schmerzen zu haben. Da helfen dann auch Medikamente nur bedingt.

Eventuell kann man nicht richtig sprechen(geschwollenes Gaumensegel; so wars bei mir für ca 3 Tage). Schlucken wird für ca. eine Woche weh tun. (Davor Schmerzmedis nehmen, dann geht das auch).

Alles in allem muss ich zugeben, noch nie Schmerzen in dieser Qualität gehabt zu haben.

Allerdings man weiß ja, dass es nur eine Frage der Zeit ist bis sich wieder alles im Lot einpendelt( ":/ ), und danach sind die Ursachen weswegen man die Entfernung hat machen lassen für immer verschwunden!

Natürlich, es kann zu Nachblutungen kommen, die sind allerdings selten(die Schwester im UK Rgsb hat gesagt, sie hatte noch nie so einen Fall, und war immerhin schon ein halbes Jahr in der HNO Abteilung).

Und die gewonnen (Schmerz)Erfahrungen kann einem dann auch Niemand mehr nehmen ;-)

Ein paar Tips:

– Eingriff in einem größeren Krankenhaus machen lassen, so dass man während dem (langem, langem) Aufenhalt herumlaufen kann; sich die Zeit vertreiben kann.

- Medikamente nehmen

- vom ersten Tag an Essen(auch wenn´s weh tut), dabei lösen sich die Verkrustungen, die Heilung ist schneller

- im Klinikum lesen, TV, Hörbuch, Besuch, Laptop mitnehmen,... um die Zeit herumzubekommen

- sich innerlich schonmal über die Zeit danach freuen

- wenn man Schmerzen hat dass akzeptieren und den Personen um einen herum (einmal) deutlich sagen, dass man die nächste Zeit nicht sprechen kann/will; das werden sie dir nicht übel nehmen

- ansonsten keine Panik schieben und den verlorenen Tagen nicht hinterhertrauen, sondern sie als einen äußert günstigen Tausch für ein beschwerde freies und Lebenstandard erhöhtes Leben danach ansehen

in diesem Sinne hoffe ich euch bei eurer Entscheidung geholfen zu haben, Fragen beantworte ich natürlich gerne!!

d=schasd#n_casxe


Hallo :)

ich bekomme am Montag meine Mandeln raus und habe (besonders nachdem ich diverse Berichte im Internet gelesen habe) auch schon ein bisschen Angst :-/

Jedenfalls hat man mir empfohlen, Arnika zu nehmen...habe mir das mal als D6 besorgt. Meint ihr, ich darf das nehmen? Hoffentlich bringt das was...

LG und bis bald!

Bilcueskxy90


Hallo zusammen,

Ich habe am Montag die Mandeln rausbekommen. Die Schmerzen sind schlimmer als es mir vorher alle eingeredet haben... Mein Verlauf bisher:

Montag: Bis zur OP war ich noch relativ entspannt weil halt viele gesagt haben "Das ist nicht schlimm, hab ich auch schon hinter mir!". Als ich aufgewacht bin wusste ich, dass es nicht so ist. Die Schmerzen waren sehr stark, ungefähr doppelt so schlimm wie bei einer ordentlichen Mandelentzündung. Außerdem war der Rachen total zugeschwollen. Im Gegensatz zu vielen anderen durfte ich noch nicht aufstehen und musste erstmal in eine dieser tollen Flaschen pinkeln xD war mir indem Moment aber egal. Abends sollte ich dann was essen – ein Eis und einen Joghurt. Außerdem noch ne Scheibe steinhartes (!) Weißbrot. Das Eis ging einigermaßen (Vanille), für den Joghurt hab ich eine Stunde gebraucht. Das Problem bei allen Sachen mit Milch ist, dass es sehr stark im Hals schleimt. In Kombination mit dem gewschollenen Rachen war das sehr unangenehm weil man ja auch nicht "richtig" schlucken kann. Das Brot hab ich nicht angerührt. Trotz Schmerzmittel war es kaum auszuhalten sodass ich noch eine Infusion bekommen habe. Nachts dann trotzdem mehrmals wegen Schmerzen wach geworden.

Dienstag: Als ich aufgewacht bin hab ich mich gefreut, denn die Schmerzen hatten stark nachgelassen! Konnte sogar frühstücken (natürlich wieder Joghurt und Vanilleeis). Den Tag über gab es keine keine besonderen Vorkommnisse, ich durfte auch wieder aufstehen. Nur duschen/Haare waschen durfte ich noch nicht. Mittags gabs ne schöne Suppe und Gulasch Nudeln, die ich sogar runter bekommen hab (allerdings nur die Nudeln, das Fleisch nicht)! Abends auch keine Probleme. Die Nacht konnte ich durchschlafen – ohne Schmerzattacken.

Mittwoch: Katastrophe! Wenn man die ganze Nacht nicht trinkt, trocknet der Hals aus, was dann sehr sehr schmerzhaft ist wenn man aufwacht und das erste mal schluckt! Frühstück ging ungegessen zurück :-/ Nach viel viel trinken und Schmerzmittel ging es dann einigermaßen bis mittags. Mittagessen war trotzdem nicht so leicht wie am Dienstag – hab nicht alles geschafft. Dazu kam jetzt ein übler Geschmack im Mund. Der Arzt sagte mir dann, dass das von den Krusten kommt, ich solle mir um meine Mundhygiene keine Gedanken machen ;-) Für die Nacht hatte ich mir – in Absprache mit meinem Zimmernachbarn natürlich – alle 2 Stunden einen Wecker gestellt und hab dann jedes mal ein Glas Wasser getrunken. So um 4 Uhr rum dann nochmal eine kleine Schmerztablette genommen.

Donnerstag: Die Schmerzen waren tatsächlich nicht mehr so stark wie mittwoch morgen. Man ist zwar ein wenig müde weil man alle 2 Stunden geweckt wurde aber das nimmt man dann doch gern in Kauf ;-) Lecker gefrühstückt – mit ein paar Schmerzattacken (ja trotzdem!). Danach dann sehnsüchtig auf den Arzt gewartet, denn an dem Tag durfte ich nach Hause gehen! Der Arzt hat mir dann noch mit auf den Weg gegeben, dass ich mich schonen soll und so und keine wilde "Willkommen-zurück-Party" schmeißen soll :-) Außerdem meinte er, dass die Krusten allem Anschein nach am Wochenende anfangen sollten, abzugehen. Hab dann noch nen Rezept für Diclophenac und Novalgin Tropfen bekommen – danach gings dann nach Hause. Leider wirkt Diclophenac anscheinend nicht bei mir (hat aber komischerweise auch keine Nebenwirkungen auf den Magen) – kann also genausogut Smarties essen.

Freitag: Dementsprechend waren die Schmerzen auch wieder etwas mehr, diesmal hat auch das aufstehen und trinken alle 2 Stunden nichts gebracht... Frühstück hat sich also seeehr lange hingezogen. Wieder nur nen Joghurt gegessen. Mittags keinen Appetit gehabt, es gab aber wenigstens eine schöne Aufmunterung weil wir einen Hund bekommen haben :-) Abends dann gaanz vorsichtig einen Cheeseburger von Meckes gegessen. Hat fast eine Stunde gedauert^^ auf den zweiten hatte ich dann keine Lust mehr.

Samstag: Morgens die üblichen Schmerzen, wobei ich meine, dass die etwas dumpfer waren als sonst. Mittags Fischstäbchen mit Kartoffelbrei – ging auch nur mit viel Überwindung... Der Nachmittag war relativ Schmerzfrei, hab sogar noch nen leckeres Eis gegessen. Abends kam dann schon wieder der Einbruch: der Schmerz war fast so schlimm wie am Montag nach der OP. Ich lag eine Stunde vor Schmerz zitternd im Bett.

Heute (Sonntag): Hab mich mal gewagt, ohne Wecker durchzuschlafen und es war gar nicht mehr so schlimm heute morgen. Konnte zum ersten mal wieder ein Brötchen essen! Mittags sogar ne Pizza, allerdings auch mit leichten Schmerzen wieder. Nehme mittlerweile nur noch die Novalgin Tropfen wenn es zu heftig wird und vor dem Essen eine Dolo Dobendan, hilft sehr gut! Die Diclos sind schon in die Tonne geflogen^^ Vorhin musste ich dank den netten Pollen draußen 2 mal niesen. Das war die Hölle... hat sogar leicht geblutet auf der rechten Seite aber nur kurz. Joa im Moment geht es einigermaßen mit den Schmerzen, letzte Novalgin Einnahme ist schon 5 Stunden her. Trinke am Tag mindestens eine Flasche Volvic (1,5 Liter) und noch ein Paar Tassen Tee zwischendurch. Essen hält sich in Grenzen – hab seit Montag 2 Kilo abgenommen. Die Krusten fühlen sich anders an, vllt fangen sie gerade an sich zu lösen. Mal schauen wie es morgen wird. Ich werde berichten :-)

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