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Mandel-Op: gesammelte Erfahrungsberichte

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Hallo ihr Lieben :-)

@ dschasdn_case

Ich nehme auch Arnica dazu. Das dürfte kein Problem sein!

Ich berichte dann auch mal.

Habe letzten Dienstag (05.04.) meine Mandeln rausbekommen. Was auch ziemlich dringend nötig war wie ich im Nachhinein erfahren habe. Vor anderthalb Jahren hatte ich an der linken Mandel einen Abszess, mit dem ich im Krankenhaus war. Habe die Operation allerdings immer vor mir hergeschoben, weil zu diesem Zeitpunkt gerade meine Ausbildung anfing und ich dachte, vielleicht kommts auch überhaupt nicht wieder. Das war zugegeben etwas naiv von mir. Seit Weihnachten 2010 stehe ich alle drei Wochen unter Antibiotikum. Ich hatte ständig Schmerzen und oft genug konnte meine HNO-Ärztin aber nichts auffälliges entdecken. Nach der Operation am Dienstag stand der Arzt schon im Aufwachraum an meinem Bett und erzählte mir, dass er während der Operation etwas überrascht worden wäre. Denen ist während der Entfernung der Mandeln aufgefallen, dass hinter meiner linken Mandel noch einer dicker Abszess saß, den man so nicht sehen konnte. Er meinte, ich hätte Glück gehabt, dass der ansonsten nichts angerichtet hat (der saß da wohl schon etwas länger) und die OP wäre dringend dringend nötig gewesen.

Ich war von Dienstag bis Freitag im Krankenhaus. Im Aufwachraum gabs direkt eine Infusion und mit den Schmerzen ging es dann. Danach viermal am Tag vor dem Essen und Schlafen Novalgin. Dazu musste ich dreimal am Tag Antibiotika nehmen und Lutschtabletten, die betäuben sollen (davon hab ich allerdings irgendwie nicht ganz so viel gemerkt).

Zum Essen: Im Krankenhaus gab es lauwarme Suppe, an einem Tag auch Kartoffelbrei mit Grünkohl, Rührei, Nudeln. Als Nachtisch Wackelpudding, zum Frühstück krustenfreies Weißbrot mit Margarine und Fleischwurst/Leberwurst. Und natürlich Wassereis.

Ich darf bis zum 16. Tag keine harten Sachen essen, keine Süßigkeiten, keine Früchte, keine Kohlensäure trinken. Auch Milchprodukte haben sie mir leider verboten, sogar Milcheis darf ich nicht essen (berechtigterweise: Ich habs am Samstag mal mit Vanilleeis versucht und das hat fürchterlich gebrannt, keine Ahnung wieso). Trinken darf ich nur stilles Wasser und lauwarmen Tee (KEIN schwarzer Tee!).

Ich darf auch bis zum 16. Tag nicht duschen und Haare waschen. So muss also der Waschlappen ran. Für die Haare benutze ich Trockenshampoo in Massen (was sicherlich nicht besonders gut für die Haare ist), aber es wirkt bis jetzt fantastisch. Fettige Haare krieg ich damit nach einer Woche noch gut in den Griff.

Zu den Schmerzen: Ich hatte von Anfang an auf der linken Seite überhaupt keine Schmerzen, rechts dafür umso mehr. Bis Samstag hielt sich das alles in Grenzen, das war echt aushaltbar. Allerdings tut es seit gestern rechts höllisch weh. Wenn es allerdings stimmt, dass die Schmerzen ab dem 10. Tag nachlassen sollen, habe ich ja nur noch drei Tage vor mir. Das kann man ja wohl aushalten. Die Schmerzen sind vergleichbar mit dem Abszess, den ich vor anderthalb Jahren hatte. Es sticht beim Schlucken unheimlich ins Ohr rein. Ich schaue öfters mal rein und habe gesehen, dass rechts in dem "Krater" selbst noch brav der weiße Wundbelag sitzt, allerdings oben an der Kante nicht mehr, da ist alles rot. Vielleicht hat das was damit zu tun? Die Novalgintropfen wirken so lala. Habe aber nichts anderes bekommen. Ansonsten geht es mir allerdings körperlich richtig gut.

Ich habe im Moment noch ein Riesenproblem mit dem Antibiotikum. Im Krankenhaus hatte ich das in auflösbaren Tabletten bekommen. Zu Hause habe ich jetzt Riesentabletten zum Schlucken, die bekomme ich im Leben nicht runter. Ich probiere es jedesmal, aber es geht einfach nicht. Ich bin jetzt dazu übergegangen, mir die trotzdem im Wasser aufzulösen, irgendwie müssen sie ja rein. Das ist garantiert nicht dafür gedacht, schmeckt unheimlich widerlich und ist bestimmt nicht zu empfehlen, was die Wirkung im Körper angeht. Aber ich sehe da im Moment keine Alternative. Ich würde sie ja zumindest durchbrechen, aber dann hab ich da wieder eine scharfe Kante.

Meinen nächsten Termin habe ich am Mittwoch/Donnerstag.

Nachblutungen hatte ich bisher nicht.

Am meisten vermisse ich wohl wirklich das Duschen und das leckere Essen (habe mittlerweile schon 3 Kilo abgenommen :-( ), was besonders hart ist, wenn die Zimmergenossin im Krankenhaus jeden Tag Schokotorte bekommt, die nicht wenig lecker aussieht ;-)

Wünsche euch einen schönen Tag :-)

J>oschaZ %De7r Leid]ende


Hallo Zusammen ich bin 15 Jahre und schreibe jetzt mal meine Geschichte hierhin

Also ich wurde Montag morgen Operiert(macht euch keine sorgen die OP is mal voll easy) nach dem OP wo ich aufgewacht bin war alles gut keine schmerzen ich bin happy durch den krankenhaus zimmer flur gegangen und dann bin ich umgekippt xD keine schmerzen war weil die narkose noch wirkte dann als die narkose aufhörte zu wirken habe ich morgens 4 tabletten mittags 3 und abends 4 bekommn 5 tage lang ich habe bis jetzt seit montag kaum was getrunken und oder gegessen und ich bin jetzt zuhause seit freitag morgen und ja ich nehme kein schmerzmittel mehr und die schmerzen sind uneträglich aber irgendwie mein schmerzmittel ist die stimme meiner freundin ^^ wenn ich sie höre jucken mich die schmerzen irgendwie nicht mehr ^^

Meine Mutter ist auch ein Genie man hatt ja Ohrenschmerzen durchs schlucken

ACHTUNG :

1 Zwiebel nehmen abwaschen dann die schale entfernen und in würfel schneiden die zwiebel auf 2 häufchen verteilen dann 2 taschentücher nehmen und in jedes taschentuch gleichviel zwiebel dingensda dann die taschentücher falten so dass nichts rausfliegt und dann ein Stirnband aufsetzten und die Zwiebeltücher unter dass stirnband so an die ohren legen dann zieht der zwiebel dampf in eure ohren und bei mir tat es danach nicht mehr weh

was auch hilft meine Mutter macht mir so eine Komische Brühe ich habe keine ahnung was dass ist aufjedenfall so eine art Brühe die muss man lauwarm trinken dass hilft sehr ! meistenst kann man ja nichts essen und nichts trinken und diese brühe gibt einem kraft so und Ja als Essen am besten Suppe nix festes auch kein Brot ich esse nurnoch Suppe und dass werde ich tun bis ich keine Schmerzen mehr habe

Meine Schmerzen sind eigentlich voll Schlimm und dachte schon ein paarmal ich muss sterben aber es geht auch ohne drogen (schmerzmittel)

Mit freundlichen Grüßen ich wünsche euch allen gute Besserung ich weiß was ihr durcht macht:D

Joscha

dPuunkyey


Hallo liebe Leute :)

Melde mich auch mal zur Wort ! Mein Name ist Thierry bin 21, Männlich und komme aus Zürich.

Hatte die Mandel OP am 10.02.14. Heute sind 10 Tage vergangen und ich fühle mich recht gut.

Meine Medikamente: Novalgin Tropfen immer 40 Tropfen um 12 Uhr 16:00 Uhr 24:00 Uhr und 04:00 Uhr Morgens ( falls ich wach bin ) zugegben habe ich nur bis zum 7 Tag diese Tropfen genommen und nacher sehr reduziert. Nur noch 20 Tropfen und 1x am Tag.

Dazu Ibrupofen 800 jeweils 08:00 UHR und 20:00 Uhr.

Habe ich ab dem 9 Tag auch reduziert auf Ibuprofen 600.

Ich war am 10.02.14 operiert worden und durfte EINEN Tag später nachhause !

Also Leute, es gibt Hoffnung!

Ich hatte NIE schmerzen. Weder bei den Ohren noch bei der Zunge. Schluckbeschwerden ein bisschen.. aber bestimmt nicht so schlimm wie vorher bei einer Mandelentzündung.

Ich habe sehr viel schlimmes gelesen und muss sagen, ich glaube das liegt daran das diese Leute es euch einfach mitteilen möchten .. Wenn alles gut verlaufen ist, hat man keine Interesse mehr es hier rein zuschreiben.. Ich mach das jetzt einfach mal, da ich auch sehr Angst hatte..!

Meine Tipps:

- VIEL trinken

- Ich habe nur Toast mit Frischkäse gegessen .. :)

- Allg. Nudeln, Herdöpfelstock ( Kartofellpüre .? ), weiche Nudeln, Omeletten etc. einfach lauwarm bis kalt..

- Ich war knapp zwei Wochen nur im Bett.

- Ich habe SEHR wenig gesprochen

und ja.. ich hatte NIE schmerzen. Bis jetzt auch keine Nachblutungen..

Entweder waren es echt die Medis oder ich bin ein harter Kerl :D

Geduscht habe ich nach einer Woche.

Ich bin noch nicht Gesund da ich immer noch ein komisches Gefühl im Hals habe aber das ist normal.

Wünsche euch allllles alllles Gute !!

ES GIBT HOFFNUNG :) Und es geht auch vorbei ! LG aus Zürich

Shari'93


Hi Leute :)

Vor meiner Op am 26.2.2014 habe ich Stundenlang das Internet durchsucht um mehr zu erfahren^^ und am schlimmsten fand ich die ganzen negativen Erfahrungen zu lesen..

Aber auch ich kann nichts gutes berichten aber bei jedem sind die schmerzen und vorallem der Heilungsprozess anders..

Ich nehme eig sogut wie alles mit viel Humor und zuversicht aber das hat mich echt lamgelegt..

Am 24.2 bin ich ins Krankenhaus rein und sollte eig direkt am nächsten morgen operiert werden. Ich war mit zwei anderen Mädels auf dem Zimmer, alle Mandeln raus..

Eine war gegen 8Uhr morgens dran und kam um ca 11Uhr Mittags wieder zu uns, sie schlief die ganze Zeit hat sich übergeben wie wir nach unserer Op auch.

Naja, auf jeden Fall hieß es dann "Frau ....(ich). ziehen sie sich um, Sie sind die übernächste), ich mich umgezogen und gewartet und gewartet.. Dann kam doch erst meine andere Leidensgenossin dran^^ da war es 13 Uhr und ich wartete somit schon 6 Stunden auf meine Op ohne Essen und Trinken, dann kam sie zurück und es hieß wieder "Sie sind gleich dran" jaja.. um 17Uhr habe ich dann mein Handy wieder aus meinem Spint geholt um meine Eltern und freunde zu Informieren. Ich rief meine Mama an und SIE sagte mir das ich wegen einem Notfallpatienten heute nicht mehr operiert werde WHAT THE FUCK, ich mit meinem Kittel zu den Schwestern und hab ich erkundigt und es stimmte :-D ich habe über 10Stunden auf meine Op gewartet ist ja nicht so das ich halb verdurstet und verhungert wäre :D

Naja, entschuldigung vom Oberarzt mit dem versprechen ich sei am nächsten morgen gleich die erste, was dann auch der fall war.. Kaum aufgewacht schon stand die Schwester im Zimmer mit meiner Tablette (keine ahnung mehr was das war)^^

Vorher wurde ich noch umgebettet und vorbereitet. Die Schwester wollte mit den Zugang legen was nicht funktionierte da meine Vene dick wurde etc. dann kam der Oberarzt und hat ewig nach einer geeigneten gesucht und sie gefunden, nebei noch viel mit ihm gelacht war also alles ziemlich entspannt..

Dann kam ich in den Op-Saal und plötzlich wurde mir wahnsinnig kalt, bekam dann eine vorgeheizte Decke und quatschte noch kurz mit der Op Schwester die in meinem Dorf wohnt, mir wurde dann das Narkosemittel gespritzt (Milchigeszeugs) Beatmungsmaske auf und schwups war ich weg..

Aufgewacht bin ich schon als sie mich in den Aufwachraum geschoben haben und das erste was ich gefragt habe war, ob alles gut verlief und ob ich was zu trinken gekomme..

Mir war wahnsinnig kalt und zu den schmerzen kann ich eig gar nichts sagen es waren einfach nur leichte Halsschmerzen.. schlimm war eig nur im Aufwachraum das mir zunehmend schlechter wurde und zwei frauen die gegenüber von mir lagen die ganze Zeit geschrien habe und ich somit schnell da weg wollte..

Zurück auf meinem Zimmer ging es mir nahezu prächtig, kurz gebrochen "was eben passiert bei dem ganzen Blut im Magen", ich war putzmunter und schmerzen waren es immernoch nicht..

Zum Abend hin wurde es etwas schmerzhafter aber es war aufzuhalten, vor dem schlafen hab ich Novalgin gekommen und ein Kühlakku.. Ich hatte nur schreckliche Angst zu schlafen da ich ziemliche probleme während des atmens hatte, es fühlte sich an als würde sich immer irgendwas davor legen wenn ich einatme und somit hatte ich angst zu ersticken, was blödsinn ist, naja.

Die nächsten Tage waren schmerzhaft klar aber es ging, für ein kleines Milchbrötchen habe ich ca 45min gebraucht.. Essen, trinken und sprechen war ansich ziemlich problematisch..

Hatte sogut wie allen Freunden abgesagt um wirklich ruhe zu haben..

Jeder der diese Op noch vorsich hat, macht wirklich das was euer Arzt euch sagt, scheiß egal wie ätzend das in dem moment ist..

Die krassesten schmerzen fingen bei mir 4 Tage nach der Op an, ich war blass, konnte nichts mehr essen und schon gar nicht erzählen *schmerzen meines Lebens sag ich euch* und den anderen beiden ging es von Stunde zu Stunde besser, komisch^^

Als ich endlich nach 8 Tagen entlassen wurde waren die schmerzen der wahnsinn..

Wurde abgeholt und wollte direkt zu meinem HNO arzt mit Tabletten verschreiben lassen, was sie nicht tat da ich diesen Tag noch vom Krankenhaus krankgeschrieben war.. also erst nächsten Tag.. ich zur Apotheke wollte Tabletten haben wusste sie nicht welche da einige Blut verdünnen und das gefährlich werden könnte, ich völlig durchgeschwitzt und geschafft, nach 8 Tagen nur liegen war das alles etwas anstregend.. wieder zurück im Auto fingen solangsam meine Schmerzen an und ich hab mich so aufgeregt das ich geweint habe und extrem gezittert habe.. dann hat meine mama auf der HNO Station angerufen und gefragt welche Tabletten ich aus der Apotheke nehmen dürfte und wir haben uns erstmal ausgerüßtet mit Kühlakkus, Fiebertermometer etc...

die 3 Wochen dann zuhause waren sehr schmerzhaft aber es ist alles auszuhalten..

Habe 4 Wochen lang starke Medikamente genommen und danach höllische Magenschmerzen gehabt, fragt euern Arzt auf jede Fall nach Magenbloggern..

Lasst euch davon nicht abschrecken was mir so passiert ist, wie gesagt meinen "Leidensgenossinen" ging es tage nach der Op super und die hatten kaum probleme ich wiederum nur..

Ein paar Tipps noch; wartet mit dem duschen (ich habs selber gehasst) aber die Gefahr das Nachblutungen eintreten ist einfach zu hoch, esst auch wenn es höllisch schmerzt, trinkt soviel wie möglich und küüüüüüüüüühlt soviel wie ihr könnt! esst bloß kein Cremeis denn das vermehrt sich im Mund fürchterlich, übernehmt euch nachdem ihr aus dem Krankenhaus wart bloß nicht, geht alles ganz langsam an.. Gaaaaaaaanz viel Fenchel oder Kamille Tee trinken, spühlt die Wunde immer mit dem Zeug aus was ihr hoffentlich auch im Krankenhaus bekommt. Nehmt euch Lippenpflegemittel mit ( meine waren als ich aus der Narkose aufgewacht bin total "zerfetzt" sagt ich jetzt mal..

Wünsche euch alles alles gute und einen schnellen Heilungsprozess ;-)

A*nna%2x5534


Also ich möchte euch auch über meine Tonsillektomie in diesem Sommer berichten.

Die Entfernung liegt jetzt gute 2,5 Monate zurück. Neben der Tonsillektomie hatte ich auch eine Adenotomie.

Befinden am Tag der OP: Bereits nach dem Aufstehen hatte ich im KH einen Blutdruck von 140, was die Folge meiner Aufregung war. Ich hatte nicht wirklich Angst vor der OP, allerdings vor den Zuständen danach.

Kurz vor Mittag wurde ich in den OP geschoben und musste davor eine geschätzte halbe Stunde liegend in meinem Bett verbringen. Ich bekam Panik, wurde extrem weinerlich und labil.

Anschließend wurde ich in den OP geschoben und die Narkose wurde eingeleitet.

Mehr weiss ich nicht mehr, außer dass ich einen MOment des Erwachens hatte, bei dem zu Boden geschaut habe und Ärzte über mich sprechen sah. Ich bekam mit, dass ziemlich viel Blut aus meinem Mund schoss und sich die Ärzte darüber berieten, ob sie mich noch einmal operieren sollten.

Dann weiss ich noch dass ich erneut auf den OP-Tisch gehoben wurde.

Später wurde mir erzählt, dass mir noch im Aufwachraum meine Wunde aufgerissen ist und eine Not-OP folgte.

Später im Zimmer ging es mir extrem schlecht, ich musste mich zwar nicht (trotz Befürchtungen) nicht übergeben, doch dürfte ich die doppelte Narkotisierung und das geschluckte Blut nicht so gut vertragen haben. Gegen Abend bekamm ich Suppe und ein Stück Brot. Allein beim Aufsitzen im Bett bekam ich extreme Kreislaufprobleme, schwitze kalten Schweiss (Blutdruck aber 110).

Kurz nach der OP hatte ich einen extremen Drang danach, zu urinieren.

Die Pflegerin war mit mir 2 mal auf der Toilette, aber es kam einfach nichts. Ich hatte das Gefühl, meine Blase zerspringt, aber ich konnte mich nicht entleeren.

Später dann ließen sie mich nicht mehr aufs WC, da ich noch mehr Kreislaufprobleme bekam. Ich bekam eine Schüssel ans Bett und erst da konnte ich urinieren.

Die Nacht war die Hölle, ich konnte keine Stunde durchschlafen, habe sogar geträumt, dass ich alles rückgängig machen könnte...

Die Tage danach waren irgendwie auszuhalten mit den Schmerzmitteln. Insgesamt war ich 8 Tage im KH, wohl aufgrund meiner starken Schmerzen und der Nachblutung.

Ich habe mich wirklich auf extreme Schmerzen nach der OP gefasst gemacht, aber das, was kam, übertraf meine Erwartungen bei Weitem. Ich bekam so viele Schmerzmittel, dass die nächste Steigerung nur mehr Morphium gewesen wäre und konnte es so gerade noch aushalten.

Im KH habe ich noch Jolly-Eis zum Lutschen bekommen, was aber eher kontraproduktiv war, da es auf der Wundfläche gebrannt hat wie Feuer.

Habe die ersten 10 Tage beim Essen nur geheult... sogar vor der Visite, die meist zum Frühstück kam im KH... Am 4. Tag bekam ich dann noch Antibiotikum dazu

Ab dem 9. Tag verspürte ich eine Besserung, ab da an ging es aufwärts

Allerdings muss ich sagen, dass mir jede schon geringe Belastung wie Treppensteigen in den ersten 4 Wochen Kreislaufbeschwerden bescherte und ich sehr viele wochen danach noch sehr, sehr blass war

Jetzt im Nachhinein bin ich froh es gemacht zu haben

Momentan habe ich einen Racheninfekt, aber ich denke, dass hätte mir auch so in dieser Jahreszeit leicht passieren können..

A?nna2e5534


Leider finde ich die Bearbeitungs-Funktion nirgends...

wollte euch noch meine Medikamente auflisten, die ich in der Zeit nach der OP bekam:

- Nexium Magenschutz 1/0/0

- Coditol 1/1/1

- Novalgin Tropfen 40Stk. 1/1/1

- Voltaren rapid 1/1/1

- Tantum verde Lutschtabletten bei Bedarf

- AB- Der Name fällt mir leider nicht mehr ein 1/0/1

lCasxwee


Hallo, :)z

ich bin 27 Jahre jung und wollte euch über meine Mandel OP berichten. Ganz einfach weil ich selber während der ganzen Zeit auf der Suche nach solchen Berichten über die Zeit nach einer Mandel OP / Tonsillektomie war. Diesen Beitrag hier fand ich am hilfreichsten und wollte meinen Bericht dazu schreiben.

Die ersten Tage nach der Mandel OP waren Pipifax. Am Tag der OP selbst habe ich nur geschlafen, ab dem zweiten Tag habe ich schon gegessen wie ein Weltmeister. Natürlich eher weiche Sachen, ich habe wirklich aufgepasst aus Angst vor Nachblutungen.

am 4 Tag nach der OP bekam ich zuum ersten Mal Schmerzen, durch die Tabletten hatte ich die aber gut im Griff (Voltaren Dispers 4x am Tag)

5 Tage nach der OP wurde ich entlassen,meine Beläge sahen laut den Ärzten super aus.Von Anfang an verheilte die Linke Seite besser,die rechte tat immer mehr weh weh und hatte mehr Belag drauf. Kaum war ich daheim ging es mit den Schmerzen los,Tag 6 und 7 waren die Hölle!Ich bin nur heulend im Bett gelegen oder vor Schmerz durch die Wohnung gelaufen bis die Tabletten gewirkt haben.Mit den Schmerztabletten kam ich nicht mehr hin,so bin ich am Tag 8 zu meinem Hausarzt der mir noch Tropfen verschrieb die ich zwischendrin nehmen konnte.Diese hatten aber nur kurze Wirkdauer und verschafften mir keine wirkliche Besserung. (Novalminsulfan)

Am 6ten Tag fühlte ich mich relativ wohl, und war zum ersten Mal duschen, so fern man es duschen nennen konnte. Im liegen in der Wanne hab ich mich lauwarm abgebraust. Aber das tat richtig gut, nach fast einer Woche Trockenshampoo.

Am Abend von Tag 8 bekam ich plötzlich eine leichte Nachblutung gegen 19 Uhr,auf der linken Seite.Die Seite die von Anfang an besser verheilte. Ich kühlte und es schien kurz besser zu werden, danach wurde es aber etwas mehr (sicher nicht lebensbedrohlich aber mit Spucke war es dann schon eine halbe Tasse voll bis der KW kam. Ich rief den Krankenwagen und fuhr ins KH. Vor lauter Aufregung und der Tatsache das ich gleichzeitig drei Kanülen im Arm hatte bis eine passende Vene gefunden wurde, kollabierte ich. Da mein Blutdruck natürlich dann extrem unten war hörte es auf zu bluten. Ich wurde ins Bett gelegt und es hiess ich darf sicher am nächsten Tag wieder gehen da die Blutung harmlos war... Pustekuchen! Eine halbe Std später ging es wieder los, diesmal etwas stärker. Ich bekam 5 Min. lang einen Tupfer mit Adrenalin auf die Wunde gedrückt was ziemlich eklig war weil ich die ganze Zeit würgen musste, und blutete danach leider immer noch woraufhin die Stelle verödet wurde. Danach durfte ich wieder ins Bett. 1 Std später ging es wieder los,diesmal noch stärker, nochmal das selbe Spiel. Adrenalin, veröden und dann mit Wasserstoff spülen. Danach hörte es endlich auf. Ich bekam 2 Tage lang Antibiotika über die Vene sowie Blutgerinnungsmittel zum Lutschen.

Ab Tag 9 wurden die Schmerzen deutlich besser!Ich kam mit 3 Tabletten am Tag super hin.

Tag 10 wurde ich wieder entlassen, Abends, gegen 20 Uhr bekam ich eine gaaanz leichte Blutung auf der rechten Seite,die ich aber selber mit Hilfe von Eisbeuteln im Nacken und Eiswürfel lutschen stillen konnte. Danach hing an der Stelle eine Art Blutpropf der mir Angst machte, irgendwann bin ich dann doch eingeschlafen und am nächsten Tag war er GottseiDank weg. Tabletten hatte ich ab da nicht mehr genommen, lediglich bei Bedarf abundzu eine minimale Dosis der Tropfen.

Ab Tag 14 habe ich keinerlei Schmerzmittel mehr benötigt. Abends waren wir sogar bei MC Donalds und ich aß einen kleinen Burger was super ging.

am Tag 15 könnte ich beobachten wie die Stelle die verödet wurde wieder blutig war,ein kleiner blutiger Fleck der zum Abend hin immer größer wurde und Abends wirklich bedrohlich aussah. Zu keiner Zeit habe ich da aber einen blutigen Geschmack im Mund gehabt. (Link zum Foto füge ich am Ende bei) Ich habe mir nun aus der Apotheke Calendula Globuli und Panthenol Lutschtabletten geholt die die Heilung unterstützen sollen.

Heute am Tag 16 ist er wieder verschwunden und es ist nur noch ein mini blutroter Punkt zu sehen, ich esse heute vorsichtshalber nur Suppe um die Stelle nicht zu reizen, kann mir vorstellen das der Punkt heute zum Abend hin wieder größer wird....

Fazit:ich bin noch nicht übern Berg, die Angst vor einer Nachblutung ist sehr belastend. Ich schlafe seit 1 Woche nur noch im Sitzen auf der Couch und lutsche täglich eine Palette Einswürfel über den Tag verteilt.Ich trinke Seit der OP nur kalten Salbei Tee,und Esse nach 18 Uhr nichts mehr weil die Blutungsgefahr Nachts sehr hoch ist und ich das nicht noch provozieren möchte. Generell habe ich seit der OP keinerlei Tomatenzeug oder Salat, Säurehaltiges gegessen was mir sehr schwer fällt :( auch ein Glas Saft vermisse ich total... Damit werde ich aber definitiv noch bis zur 3ten Woche warten.

Morgen gehe ich zum HNO zur Nachkontrolle.

Hoffe der Bericht hilft irgendwen mal weiter.Man will einfach wissen wann es endlich aufhört.Ich kann nur sagen ab Tag 9 kann man es ertragen.

ich füge noch ein Foto bei vom gestrigen Tag, wo man von oben nach unten sehen kann wie der blutige Punkt auf der rechten Seite innerhalb von 24 Std größer wurde. (achtung sieht eklig aus ;-D )

[[http://www.fotos-hochladen.net/view/imageojtb9nci1w.jpg]]

h]uQtholsz


Guten Morgen in die Runde :)

Möchte gerne kurz meine Erfahrungen mit der TE niederschreiben. Ich hatte diese Anfang Februar 2015 und habe jetzt noch daran zu knaubeln. Die OP verlief komplikationslos, Nachblutungen hatte ich in der ersten Nacht nach der OP und knapp 20 Tage nach der OP, als ich wieder arbeiten gehen wollte. Beide konnten konservativ behandelt werden. Schmerzen waren so eine Sache. Die ersten Nächte im Krankenhaus waren zeitweise die Hölle. Schmerzen ausstrahlend in die Ohren, Kiefer, Kopf allgemein. Die waren zeitweise da, meistens kam ich den ganzen Tag, bis auf die Mahlzeitenaufnahme, ohne Medikation aus. Habe auch nur 20 Tropfen Novaminsulfon 500mg genommen. Am Ende bin ich da auch sehr unzuverlässig und nehme sowas nicht nicht regelmäßig. Wurde nach 6 Tagen entlassen, bin wenige Tage später zur HNO-Ärztin. Die diagnostizierte einen sehr zügigen Heilungsverlauf, die sichtbaren Beläge waren fast verschwunden.

Essen war mehr oder weniger gut möglich. Habe zur Überraschung nur 2 kg abgenommen. Da hatte ich andere Befürchtungen vorher. Nahrung bestand im KH aus Suppe am ersten Tag, anschließend passierte, pervers schmeckende Kost, ab dem 3. Tag Toastbrot mit Rinde. Essen war eine Qual, dauerte meist für 3-4 Scheiben Toast eine halbe Stunde.

Knapp einen Monat nach der OP habe ich allerdings Probleme mit dem Geschmack bekommen. Die nehme ich jetzt viel intensiver wahr, da ich wieder alles esse. Süßes, bitteres schmecke ich nicht. Es wurde ein Geschmackstest gemacht und auch gesagt, dass ich abwarten soll. Jetzt haben wie den 12.04.2015 und weiterhin Einschränkungen. Außerdem immerwieder einen säuerlichen Geschmack im Mund. Lutsche viel Salbei- und Kräuterbonbons, spüle oft den Mund aus, putze noch gründlicher Zähne mit Kinderzahnpasta. Werde wohl nochmal bei der HNO-Ärztin vorbeischauen. Schmerzen sind kein Thema mehr, lediglich beim Gähnen ein leichtes Ziehen am Gaumen oder beim Niesen.

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